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Viktimologie

Die Bedeutung der Täterpersönlichkeit

Title: Viktimologie

Term Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Clara v.d.Benken (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Eine ausführliche Ausarbeitung über die Persönlichkeiten eines Täters.
Wie wird man zum Täter?
Eine Auseinandersetzung, die viele Informationen und Fakten gibt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Täter

1. Definition

2. Täterbild

3. Täterentwicklung

1. Entstehung

2. Verhalten

4. Täterstrategien

1. Innerhalb der Familie

2. Außerhalb der Familie

5. Täterprofile

1. Infantiler Täter

2. Ödipaler Täter

3. Pubertärer Täter

4. Adoleszenter Täter

5. Allwissender Täter

6. Geisteskranker Täter

7. Seniler Täter

8. Unberechenbarer Täter

6. Frauen als Täter

1. Tabuisierung

2. Entstehung und Gründe

7. Täter-Opfer Ausgleich

8. Therapiemöglichkeiten

1. Medikamente

2. Delikt Rekonstruktion

3. Empathieübung

4. Rückfälligkeit

9. Resümee

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Täterpersönlichkeit im Kontext der Viktimologie. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Entstehungsweisen, Strategien und psychologischen Profile von Sexualstraftätern zu entwickeln sowie Möglichkeiten der Resozialisierung und Prävention kritisch zu beleuchten.

  • Psychologische und soziale Entstehung von Täterprofilen
  • Struktur der Täterstrategien innerhalb und außerhalb des familiären Umfelds
  • Die Rolle von Frauen als Täterinnen im Kontext gesellschaftlicher Tabuisierung
  • Methoden und Ansätze des Täter-Opfer-Ausgleichs
  • Therapeutische Interventionsmöglichkeiten und die Problematik der Rückfälligkeit

Auszug aus dem Buch

4.2. Außerhalb der Familie

Hat ein Täter keine Kinder, so sucht er außerhalb der Familie nach geeigneten Opfern. Dies führt ihn zu einer weitreichenderen Strategie. Hier wird nach dem Prinzip des Aufdeckungsrisikos vorgegangen, was bedeutet, dass man sich fremde Kinder sucht, die unauffällig, sozial und emotional vernachlässigt, schüchtern und isoliert wirken, denn das sind Kinder, die weniger Widerstand leisten.

Aber auch freundliche und offene sowie vertrauensvolle Kinder nehmen die Täter unter die Lupe. Bei ihnen benutzt man andere Tricks, um ihr Vertrauen zu gewinnen. So verkleiden sich die Täter gerne als Pfarrer oder Polizist, um besondere Nachrichten für die Kinder zu übermitteln. Durch nachfolgende Schmeicheleien, Zuwendungen und Geschenke entwickelt sich, aus der Sicht des Kindes, eine Freundschaft zwischen Täter und Kind, indem der Täter die väterliche Rolle oder die des Ratgebers einnimmt.

Schnell wandelt sich die Freundschaft in eine sexuelle Beziehung, indem der Täter immer mehr sexuelle Momente in die Beziehung bringt und so die natürliche Neugier und die altersbedingte Unwissenheit des Kindes ausnutzt.

Durch die Zuwendung des Täters duldet das Kind die sexuellen Handlungen. Widersetzt es sich, droht der Täter dem Kind oder wendet körperliche Gewalt an, sodass es sich aus Angst nicht anders entscheiden kann und die Tat zulässt. Dabei entsteht die Vorstellung von Freiwilligkeit, das Kind lässt den Vorgang geschehen. So macht sich der Täter keine Gedanken über mögliche Folgen und darüber, dass er eventuell eine Straftat begeht, da es aus seiner Sicht ein freiwilliger Akt ist.

Oft engagieren sich die Täter aktiv in der Jugendarbeit, um so gezielter nach neuen Opfern suchen zu können. Damit die Eltern keine falschen Schlüsse ziehen, werden sie bewusst mit einbezogen, indem der Täter eine Beziehung zu ihnen herstellt, falls noch keine besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas und Eingrenzung des Fokus auf die Täterpersönlichkeit im Kontext der Viktimologie.

2. Täter: Definition des Täterbegriffs sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Täterbild.

3. Täterentwicklung: Analyse der Entstehungsbedingungen von Täterschaft und des Verhaltens von Sexualstraftätern.

4. Täterstrategien: Erläuterung der Vorgehensweisen von Tätern sowohl im familiären Umfeld als auch bei fremden Opfern.

5. Täterprofile: Vorstellung verschiedener Typologien wie dem infantilen, ödipalen oder unberechenbaren Täter zur Einordnung der Persönlichkeitsstrukturen.

6. Frauen als Täter: Untersuchung der Problematik weiblicher Täterschaft und der damit verbundenen gesellschaftlichen Tabuisierung.

7. Täter-Opfer Ausgleich: Diskussion des Verfahrens zur außergerichtlichen Konfliktlösung und deren Nutzen für beide Beteiligten.

8. Therapiemöglichkeiten: Darstellung medizinischer und psychologischer Ansätze sowie eine Betrachtung der Rückfallquoten.

9. Resümee: Zusammenfassendes Fazit über die Notwendigkeit therapeutischer Angebote und die Bedeutung gesellschaftlicher Aufklärung.

Schlüsselwörter

Viktimologie, Täterpersönlichkeit, Sexualstraftäter, Täterprofil, Täterstrategien, Prävention, Resozialisierung, Täter-Opfer-Ausgleich, Missbrauch, Gewalt, Psychologie, Rückfallquote, Therapie, Delikt, Frauen als Täter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Täterpersönlichkeit in der Viktimologie und untersucht, warum Menschen zu Tätern von Sexualdelikten werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Entstehung von Täterprofilen, die Strategien der Täter bei der Opferwahl und Therapiemöglichkeiten zur Resozialisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Täterstrukturen aufzudecken, um durch Verständnis von Entstehung und Strategien effektivere Präventions- und Hilfsmaßnahmen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive Analyse sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur und psychologischer Forschungsergebnisse zu Sexualstraftätern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Täterentwicklung, konkrete Täterprofile, die Besonderheit weiblicher Täter sowie Ansätze zur Tätertherapie und Konfliktschlichtung diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Viktimologie, Täterprofil, Sexualstraftat, Täter-Opfer-Ausgleich, Prävention und Resozialisierung.

Warum ist das Thema "Frauen als Täter" ein besonderer Fokus?

Es ist ein wichtiges Kapitel, da weibliche Täterschaft oft tabuisiert wird und nicht in das klassische, meist männlich geprägte Täterbild passt.

Welchen Stellenwert hat der Täter-Opfer-Ausgleich?

Er wird als sinnvolles Modell zur außergerichtlichen Schlichtung betrachtet, das Täter konfrontiert und Opfern ermöglicht, ihre Gefühle zu verarbeiten.

Was lässt sich zur Rückfälligkeit sagen?

Die Rückfallquoten verdeutlichen, dass therapeutische Maßnahmen zwar helfen, aber das Rückfallrisiko, abhängig vom Vorleben und Alter des Täters, weiterhin eine Herausforderung bleibt.

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Details

Title
Viktimologie
Subtitle
Die Bedeutung der Täterpersönlichkeit
College
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (FH Hildesheim)
Course
Jugendstrafrecht
Grade
1,7
Author
Clara v.d.Benken (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V133699
ISBN (eBook)
9783640403141
ISBN (Book)
9783640402700
Language
German
Tags
Viktimologie Bedeutung Täterpersönlichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Clara v.d.Benken (Author), 2008, Viktimologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133699
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