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Das gesellschaftliche Ansehen des nicht professionalisierten Berufes Schulbegleitung

Titel: Das gesellschaftliche Ansehen des nicht professionalisierten Berufes Schulbegleitung

Bachelorarbeit , 2022 , 115 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Susi Lennartz (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Anhand dieser Bachelorarbeit soll die Forschungsfrage beantwortet werden: Wie nehmen schulische Fachkräfte sowie Eltern den sozialen und den beruflichen Status von Schulbegleitungen im Kontext von Leistungsanforderungen und nicht vorhandener beruflicher Professionalisierung wahr? Grundlage für diese Fragestellung ist die steigende Zahl von förderbedürftigen Kindern im allgemeinen Schulsystem, welche zunehmend von Schulassistenzen begleitet werden. Durch eine fehlende Professionalisierung in diesem Bereich sind die Leistungsanforderungen an die Begleitungen nicht definiert. Dies erschwert die Kooperation und führt zu individuellen Anforderungen der Zusammenarbeitenden, die nur selten ausreichend kommuniziert werden.

Diese Form der Zusammenarbeit bestimmt im weiteren Verlauf das Ansehen der Begleitung. Da es über den gesellschaftlichen Status von Schulbegleitungen kaum Studien gibt, wird in dieser Arbeit eine qualitative Studie in Form von drei ExpertInneninterviews durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass Schulbegleitungen ungeachtet fehlender Fachlichkeit ein hohes Ansehen durch ihre persönlichen Eigenschaften sowie ihren Arbeitseinsatz erlangen können. Die Befragten wünschen sich jedoch Fachlichkeit für diesen Beruf. Zukünftige Studien können Bedarfe für ein Curriculum abfragen, um einen dreijährigen Ausbildungsberuf zu konzipieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schulbegleitung – Integrationsassistenz – SchulhelferIn

2.1 Gemengelage der Begrifflichkeiten

2.2 Was ist Schulbegleitung?

2.3 Die Qualifizierung für Schulbegleitungen

2.4 Empirische Studien zum Thema Fachlichkeit von Schulbegleitungen

2.5 Die Entwicklung von schulischer Inklusion

3. Spannungsfelder

3.1 Spannungsfeld Zusammenarbeit

3.2 Rollendiffusion

3.3 Professionalisierung als Spannungsfeld

3.3.1 Soziologisches Verständnis von Beruf und Profession

3.3.2 Sozialer Status – Beruflicher Status

4. Wahrnehmung der Handlungsbeteiligten

4.1 Die Datenerhebungsmethode

4.1.1 Die Auswahl der ExpertInnen

4.1.2 Der Leitfaden

4.2 Aufbereitung und Auswertung

4.3 Die qualitative Inhaltsanalyse und die qualitativen Gütekriterien nach Mayring

4.4 Die Forschungsergebnisse

4.4.1 Die Leistungsanforderungen

4.4.2 Die Professionalisierung

4.4.3 Der berufliche Status

4.4.4 Der Verdienst

4.4.5 Der soziale Status

5. Interpretation der Ergebnisse

5.1 Erkenntnisse aus den Interviews

5.2 Auswertung der Ergebnisse

5.2.1 Das Anforderungsprofil

5.2.2 Die Statusattribution

5.3 Erkenntnisse außerhalb der Forschungsfrage

5.4 Methodenkritik

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Bachelorarbeit untersucht, wie schulische Fachkräfte und Eltern den sozialen und beruflichen Status von Schulbegleitungen wahrnehmen, insbesondere vor dem Hintergrund unklarer Leistungsanforderungen und fehlender beruflicher Professionalisierung. Ziel ist es, durch eine qualitative Studie mit ExpertInneninterviews ein besseres Verständnis für die komplexe Rolle und das gesellschaftliche Ansehen dieses Arbeitsbereichs im inklusiven Schulsystem zu gewinnen.

  • Analyse des komplexen Anforderungsprofils von Schulbegleitungen
  • Untersuchung der Auswirkungen fehlender Professionalisierung auf das Rollenverständnis
  • Evaluation des beruflichen und sozialen Status aus Sicht relevanter Akteure
  • Diskussion der Sinnhaftigkeit und Möglichkeiten einer fundierten Qualifizierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Spannungsfeld Zusammenarbeit

Die Schulassistenz ist immer nah an dem zu betreuenden Kind und somit auch nah an den engsten Beteiligten, wie Lehrende, Eltern und KlassenkameradInnen (Demmer et al., 2017, S. 66–69). Sie bildet sozusagen das Bindeglied. Die Nähe zum Kind zeigt die große Möglichkeit ihrer Einflussnahme. Diese ist größer als die der anderen Beteiligten im Team. In der Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit im Kontext Schule steht die Begleitung dadurch in der Akteursgruppe ganz oben. Aus beruflich hierarchischer Sicht steht sie als Hilfskraft jedoch bezogen auf ihren beruflichen Status ganz unten (Schäfers, 2019, S. 111).

Durch die nicht vorhandene Professionalisierung und ein somit nicht definiertes Anforderungsprofil gestaltet sich die Zusammenarbeit schwierig, denn die Erwartungen an den Beruf Schulbegleitung sind genauso individuell wie die benötigten Voraussetzungen, die eine Begleitung von förderbedürftigen SchülerInnen mit sich bringt (Demmer et al., 2017, S. 66–69).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den steigenden Bedarf an Schulbegleitungen im Kontext der inklusiven Bildung trotz fehlender gesetzlicher Standards und Professionalisierung.

2. Schulbegleitung – Integrationsassistenz – SchulhelferIn: Dieses Kapitel erläutert die terminologische Vielfalt, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung des Bedarfs an Schulbegleitungen im inklusiven Bildungssystem.

3. Spannungsfelder: Hier werden die Herausforderungen in der multiprofessionellen Zusammenarbeit sowie die soziologische Dynamik zwischen Arbeit, Beruf und Profession kritisch analysiert.

4. Wahrnehmung der Handlungsbeteiligten: Der methodische Teil beschreibt das qualitative Forschungsdesign mittels Experteninterviews und stellt die gewonnenen empirischen Ergebnisse detailliert vor.

5. Interpretation der Ergebnisse: Die Befunde aus den Interviews werden synthetisiert, um die Forschungsfrage zu beantworten und Schlussfolgerungen zur Professionalisierung und Statusattribution zu ziehen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Notwendigkeit einer Professionalisierung und bietet Ausblicke für zukünftige Entwicklungen im Schulsystem.

Schlüsselwörter

Schulbegleitung, Leistungsanforderung, Professionalisierung, Status, Inklusion, Kinder mit Förderbedarf, Rollendiffusion, Zusammenarbeit, Pädagogische Fachkraft, Arbeitsbedingungen, Bildungsforschung, Eingliederungshilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das gesellschaftliche und berufliche Ansehen von Schulbegleitungen, die als nicht professionalisierte Unterstützungskräfte im inklusiven Schulsystem tätig sind.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die unklare Definition der Leistungsanforderungen, die Auswirkungen fehlender beruflicher Ausbildung auf den Status der SchulbegleiterInnen sowie die Dynamiken im multiprofessionellen Team Schule.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es wird untersucht, wie schulische Fachkräfte und Eltern den sozialen und beruflichen Status dieser Berufsgruppe im Spannungsfeld zwischen hohen Anforderungen und fehlender Professionalisierung wahrnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung gewählt?

Die Autorin führte eine qualitative Studie in Form von drei leitfadengestützten ExpertInneninterviews durch, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Welche Inhalte werden besonders ausführlich im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das komplexe Anforderungsprofil, die soziologische Einordnung von Arbeit und Profession sowie die praktischen Erfahrungen der Beteiligten (Lehrkraft, Schulbegleiter, betroffene Mutter) detailliert analysiert.

Wie lässt sich die Arbeit durch Schlüsselwörter charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Schulbegleitung, Professionalisierung, Status, Inklusion, Rollendiffusion und die Herausforderungen einer multiprofessionellen Zusammenarbeit.

Welche Bedeutung kommt der persönlichen Eignung der SchulbegleiterInnen laut den Befragten zu?

Die Befragten betonen, dass diese aufgrund der fehlenden formalen Ausbildung oft das ausschlaggebende Kriterium für die Zusammenarbeit ist, wenngleich sie eine fachliche Fundierung dennoch als wünschenswert erachten.

Warum wird der aktuelle Zustand der Schulbegleitung im Fazit als "Integration statt Inklusion" bezeichnet?

Die Autorin argumentiert, dass das aktuelle System primär auf die Schwächen einzelner Kinder fokussiert, statt Inklusion durch qualifizierte pädagogische Teams für alle Kinder ganzheitlich zu leben.

Ende der Leseprobe aus 115 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das gesellschaftliche Ansehen des nicht professionalisierten Berufes Schulbegleitung
Note
1,0
Autor
Susi Lennartz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
115
Katalognummer
V1337218
ISBN (PDF)
9783346858337
ISBN (Buch)
9783346858344
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulbegleitung Leistungsanforderung Professionalisierung Status Kinder mit Förderbedarf Inklusion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susi Lennartz (Autor:in), 2022, Das gesellschaftliche Ansehen des nicht professionalisierten Berufes Schulbegleitung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337218
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