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Marcus Aurelius Valerius Maximianus (249/250-310 n. Chr.). Ein kurzer Überblick über Leben und Wirken

Titel: Marcus Aurelius Valerius Maximianus (249/250-310 n. Chr.). Ein kurzer Überblick über Leben und Wirken

Hausarbeit , 2023 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung macht sich in drei Kapiteln Maximian zum Thema. Im ersten Kapitel geht es um die Ernennung zum Caesar und Augustus bis zur Tetrarchie. Der Fokus des zweiten Kapitels liegt auf der Zeit der Tetrarchie und den Amtsrücktritten von Diokletian und Maximian. Das Ende von Maximian wird im letzten Kapitel thematisiert.

Die Regierung des Römischen Reiches übernahmen zur Zeit Diokletians zwei Caesares und zwei Augusti. Tetrarchie wird dies in der Geschichte genannt. Geboren wurde Diokletian in Dalmatien, allerdings ist nicht eindeutig, wann dies geschehen ist. Laut der Wissenschaft dürfte Diokletian zwischen 242 und 245 zur Welt gekommen sein. 249 oder 250 erfolgte in Sirmium die Geburt von Maximian, einem Freund von Diokletian. Zusammen mit Constantius Chlorus (Flavius Valerius Constantius) und Gaius Galerius (- Valerius Maximianus) – zwei Caesaren – regierten sie von 286 bis 305 das Römische Reich. Diokletian trat im Jahr 305 von diesem Amt zurück. Bewogen wurde er zu diesem Schritt allem Anschein nach zum Ende des Jahres 304 aufgrund einer lebensbedrohlichen Krankheit. Es wird vermutet, dass die Demission von Maximian durch Diokletian erzwungen wurde.

Im Anschluss, nachdem die Amtszeit von Diokletian und Maximian beendet war, startete mit den Augusti Constantius und Galerius und den Caesares Maximinus Daia und Flavius Valerius Severus die zweite Tetrarchie. Im Jahr 306 verstarb Constantius, weshalb diese Tetrarchie lediglich eine Dauer von einem Jahr hatte. Aufgrund dieses Ereignisses wurde sein Sohn Konstantin von den Soldaten zum Kaiser ernannt. Zur gleichen Zeit ernannte sich in Rom Maxentius, der Sohn von Maximian, zum Kaiser. Galerius erfuhr von Maxentius‘ Aufstand und ließ in diesem Zusammenhang Severus gegen Maxentius ziehen. Das Ergebnis war ein Bürgerkrieg zwischen Maxentius und Severus. Maxentius benötigt Hilfe und bittet seinen Vater um Hilfe, der dann wieder zum Kaiser wird. Ab dem Zeitpunkt der Ernennung seines Vaters lässt Maximian nichts unversucht, um das Amt des Kaisers selbst zu bekleiden. Allerdings bleiben alle Versuche ohne Erfolg bis zu seinem Tod im Jahr 310.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die Ernennung Maximians zum Caesar und Augustus bis zur Tetrarchie

II. Die Zeit der Tetrarchie bis zur Abdankung Diocletians und Maximians

III. Das Ende Maximians

IV. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Marcus Aurelius Valerius Maximianus (249/250–310 n. Chr.) im Kontext der Römischen Tetrarchie. Das primäre Ziel ist es, Maximians politische Rolle als Mitkaiser Diokletians sowie seine strategischen Versuche, nach seinem Rücktritt erneut die Macht zu erlangen, historisch nachzuzeichnen und zu bewerten.

  • Die Etablierung des Vierkaiser-Systems (Tetrarchie) unter Diokletian.
  • Die Rolle der Unterkaiser (Caesares) zur Sicherung der Reichsgrenzen.
  • Konfliktlinien und Machtkämpfe zwischen den Tetrarchen und Usurpatoren.
  • Die Auswirkungen der Machtübergabe und der Abdankung von 305 n. Chr.
  • Maximians Scheitern bei dem Versuch, durch dynastische Verbindungen und militärische Rebellionen an die Macht zurückzukehren.

Auszug aus dem Buch

I. Die Ernennung Maximians zum Caesar und Augustus bis zur Tetrarchie

Als Diokletian am 20. November 284 Kaiser des Römischen Reiches wurde und das Problem mit Carinus 285 in der Schlacht am Margus beseitigte, wurde er mit einer anderen Herausforderung in Gallien mit den Bagaudae konfrontiert. Um die gegenwärtige Situation zu lösen, wurde Maximian am 13. Dezember 285 von Diokletian zu seinem Caesar ernannt. Zu Beginn seines Caesar-Daseins legte Maximian seinen Fokus auf Feldzüge. Die anfänglichen Ergebnisse waren allerdings nicht wie erwartet. Im Jahr 286 gelang es, die Bagaudae zu besiegen, und die Germanen versuchten, Gallien zu erobern. Dieser Plan konnte zwar abgewendet werden, allerdings nur mit einem großen Aufwand.

Ebenfalls besiegt wurden die Piraten, weshalb Marcus Aurelius Mausaeus Carausius auch zum Kommandeur der Flotte ernannt wurde. In diesem Zusammenhang ernannte sich Carausius selbst zum Kaiser, da diese Exkursion, die einen positiven Verlauf hatte, finanzielle Unstimmigkeiten zur Folge hatte. Die Handlung von Carausius hatte wiederum zur Folge, dass Maximian von Diokletian zum Kaiser ernannt wurde, was am 1. April 286 zu seiner Stellung als Augustus bzw. Kaiser führte. Die Regierung des östlichen Teils des Reiches übernahm schließlich Diokletian und den Westen Maximian. Herculius lautete der Beiname, den Maximian von Diokletian bekommen hat, Iovius war Diokletians Beiname. Der östliche Teil des Römischen Reiches hatte Probleme mit den Persern. Um diese zu lösen, zog Diokletian im Jahr 287 nach Syrien. Eine Konfrontation konnte umgangen werden, da eine diplomatische Vereinbarung getroffen wurde: In dieser besetzte Tiridates III. den armenischen Thron und ordnete Syriens Grenzen neu. Diokletian wollte aufgrund der Angelegenheiten im Norden des Reiches keine Probleme mit den Persern haben und war nicht beabsichtigt, einen Krieg gegen sie zu führen. Sein Ziel war es, erst einmal die Situation im nördlichen Teil des Reiches zu verbessern, weshalb Diokletian und Maximian gemeinsam gegen die Germanen vorgegangen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Ära der Tetrarchie ein, nennt die zentralen Akteure Diokletian und Maximian und gibt einen Überblick über die chronologische Struktur der Arbeit sowie die zu behandelnden Themen.

I. Die Ernennung Maximians zum Caesar und Augustus bis zur Tetrarchie: Dieses Kapitel behandelt den Aufstieg Maximians, seine Ernennung zum Caesar durch Diokletian zur Sicherung der Grenzen sowie seine Erhebung zum Augustus im April 286 n. Chr.

II. Die Zeit der Tetrarchie bis zur Abdankung Diocletians und Maximians: Das Kapitel analysiert die Etablierung des Tetrarchie-Systems, die Rolle der Mitherrscher Constantius und Galerius sowie die Beweggründe für den gemeinsamen Rücktritt der Augusti im Jahr 305 n. Chr.

III. Das Ende Maximians: Hier wird der Zerfall des tetrarchischen Systems nach dem Tod des Constantius, Maximians gescheiterte Versuche zur Machtrückkehr und schließlich sein Suizid bzw. sein durch Konstantin herbeigeführter Tod thematisiert.

IV. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert Maximians politische Laufbahn als stets untergeordneten Kaiser und bewertet ihn anhand zeitgenössischer Quellenkritik als eine historisch ambivalente und negativ wahrgenommene Figur.

Schlüsselwörter

Maximian, Diokletian, Tetrarchie, Römische Geschichte, Kaiserzeit, Caesar, Augustus, Constantius Chlorus, Galerius, Maxentius, Konstantin der Große, Machtanspruch, Usurpation, Machtpolitik, Antike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben, der politischen Laufbahn und dem stetigen Machtstreben des römischen Kaisers Marcus Aurelius Valerius Maximianus während der Zeit der Tetrarchie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der administrativen Struktur der Tetrarchie, der militärischen Sicherung des Reiches und den dynastischen Krisen, die nach der Abdankung der Gründerväter des Systems eintraten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die historische Einordnung Maximians als Kaiser, der zeitlebens versuchte, aus der zweiten Reihe in die alleinige Machtposition aufzusteigen, dabei jedoch letztlich scheiterte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf der Auswertung und Analyse bestehender wissenschaftlicher Fachliteratur sowie antiker Primärquellen basiert.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet chronologisch den Aufstieg zum Augustus, das Funktionieren und Scheitern des Vierkaiser-Systems sowie die späteren Versuche Maximians, durch Intrigen und militärische Akte die Macht im Reich zurückzugewinnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Maximian, Tetrarchie, römische Kaiserzeit, Machtpolitik, Konstantin der Große, Diokletian.

Welche Rolle spielte Diokletian bei der Ernennung von Maximian?

Diokletian ernannte Maximian zunächst zum Caesar und später zum Augustus, um als Partner eine stabilere Verwaltung des Römischen Reiches zu ermöglichen, wobei Diokletian in der Rangfolge stets der primäre Akteur blieb.

Warum wird Maximian in der Geschichtsschreibung oft kritisch gesehen?

Insbesondere durch antike Autoren wie Eutropius wird Maximian als wortbrüchig, eigensinnig und menschenfeindlich dargestellt, was sein wiederholtes und letztlich illegitimes Streben nach dem Kaisertitel nach seinem formellen Rücktritt unterstreicht.

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Details

Titel
Marcus Aurelius Valerius Maximianus (249/250-310 n. Chr.). Ein kurzer Überblick über Leben und Wirken
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
12
Katalognummer
V1337389
ISBN (PDF)
9783346842701
ISBN (Buch)
9783346842718
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Maximian Caesar Augustus Tetrarchie Abdankung Diocletian Das Ende Constantius Galerius Maximinus Daia Severus Konstantin Maxentius
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Marcus Aurelius Valerius Maximianus (249/250-310 n. Chr.). Ein kurzer Überblick über Leben und Wirken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337389
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Leseprobe aus  12  Seiten
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