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Das Verhältnis von Autorität und Autonomie und die Ausbildung der Persönlichkeit bei Kindern

Título: Das Verhältnis von Autorität und Autonomie und die Ausbildung der Persönlichkeit bei Kindern

Trabajo Escrito , 2016 , 18 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Caroline Jantz (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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In der vorliegenden Arbeit werden die philosophischen Begriffe Autonomie und Autorität beleuchtet und deren Verhältnis zueinander untersucht. Dabei stütze ich mich vorrangig auf Texte von Christian Seidel und Richard Raatzsch. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Ausbildung einer autonomen Persönlichkeit bei Kindern dar.

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Autonomie und Autorität meist gegensätzlich gebraucht. Philosophen versuchen schon seit einiger Zeit, diese beiden Pole zu vereinen. Richard Raatzsch ist einer von ihnen. Anhand seines Buches „Autonomie und Autorität“ möchte ich nun die Frage diskutieren, ob sich Autorität und Autonomie tatsächlich entgegenstehen oder in Einklang gebracht werden können.

Dazu möchte ich als Ausgangspunkt kurz darstellen, was Autonomie bedeutet. Im nächsten Teil werde ich Richard Raatzschs Verständnis von Autorität erläutern. Daran anschließend möchte ich auf das Beispiel der Ausbildung einer moralischen Persönlichkeit bei Kindern eingehen, welches auch in Raatzschs Buch Eingang findet. Dabei möchte ich zunächst der Frage nachgehen, inwieweit Kinder schon als autonom bezeichnet werden können und danach zeigen, wie sie sich zu autonomen Menschen entwickeln und inwiefern Autoritäten dabei einen Einfluss haben. Schließlich möchte ich auf die Frage eingehen, ob man autonom ist, wenn man einem Vorbild nacheifert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1 Autonomie

1.1 Allgemeines Verständnis von Autonomie

1.2 Merkmale von Autonomie nach Christian Seidel

2 Autorität

2.1 Zwei Arten von Autorität nach Richard Raatzsch

2.2 Untersuchung des Verhältnisses von Autorität, Autonomie und Expertentum

3 Ausbildung einer autonomen Persönlichkeit und Einfluss der Autorität

3.1 Autonomie bei Kindern

3.2 Ausbildung einer moralischen Persönlichkeit bei Kindern

3.3 Autonomie eines einer Autorität nacheifernden Menschen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das philosophische Spannungsfeld zwischen den Begriffen Autorität und Autonomie mit dem Ziel zu klären, ob diese beiden Konzepte in einen Einklang gebracht werden können. Dabei wird insbesondere auf die Entwicklung moralischer und autonomer Persönlichkeiten bei Kindern unter dem Einfluss von Autoritäten eingegangen.

  • Grundlagen des Autonomiebegriffs
  • Differenzierung verschiedener Autoritätsformen nach Richard Raatzsch
  • Zusammenhang zwischen Autorität, Autonomie und Expertentum
  • Entwicklung autonomer Persönlichkeiten im Kindesalter
  • Rolle von Vorbildern im Prozess der moralischen Erziehung

Auszug aus dem Buch

1.1 Allgemeines Verständnis von Autonomie

In diesem Abschnitt möchte ich zeigen, was die Grundlagen des Autonomiebegriffs sind und daraus die Frage entwickeln, ob ein Mensch, der sich an Autoritäten orientiert, autonom ist.

„Der Kern der Idee der Autonomie ist jener der Souveränität über sich selbst, d.h. die Selbstverwaltung oder die Selbstbestimmung“ (REATH 2007, S.104). Um autonom zu sein, muss man seine Entscheidungen also selbst treffen. Jede Entscheidung wird von verschiedenen Faktoren aus unserer Umwelt beeinflusst. Um autonom zu sein, muss man selbst festlegen, woran man sich bei diesen Entscheidungen orientiert, welche Beeinflussung man zulässt und welche nicht.

Wenn ich in der Fußgängerzone entscheiden muss, ob ich einem Bettelnden Geld gebe oder nicht, gibt es verschiedene Faktoren, die meine Entscheidung beeinflussen könnten. So könnte ich beispielsweise meiner Angst nachgeben, dass der Bettler, sobald ich mein Portemonnaie aus der Tasche hole, mir selbiges sofort entwendet. Ich kann meinem Misstrauen darüber nachgeben, dass er das Geld für etwas in meinen Augen nicht Sinnvolles ausgibt oder meiner Befürchtung, dass er unter dem Einfluss eines Verbrechers steht und das Geld abliefern muss, wodurch es sinnlos wird, es ihm überhaupt zu geben. Ebenso kann ich auch meinem Mitgefühl nachgeben, meinem Ziel, jeden Tag eine gute Tat zu tun, wenn ich das Spenden von Geld für einen Bettler als eine solche erachte, oder dem Wunsch, bei dem nächsten Zusammentreffen mit Freunden, mit meiner Großzügigkeit zu prahlen. Welchen Motiven ich letztlich nachgebe, muss ich nach vernünftiger Überlegung festlegen, wenn ich eine autonome Entscheidung treffen will.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung stellt die Fragestellung vor, ob Autorität und Autonomie vereinbar sind, und erläutert den thematischen Aufbau der Arbeit unter Einbezug von Richard Raatzsch.

1 Autonomie: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Autonomie als Selbstbestimmung und beleuchtet Ansätze von Christian Seidel zur personalen Autonomie.

2 Autorität: Hier werden die zwei Autoritätsformen nach Raatzsch unterschieden und das Verhältnis zwischen Autorität, Autonomie und Expertentum kritisch hinterfragt.

3 Ausbildung einer autonomen Persönlichkeit und Einfluss der Autorität: Dieses Hauptkapitel untersucht die Autonomieentwicklung von Kindern sowie die Bedeutung von Nachahmung, Abrichtung und Vorbildern im moralischen Lernprozess.

Schlüsselwörter

Autonomie, Autorität, Selbstbestimmung, Richard Raatzsch, Christian Seidel, moralische Erziehung, Kindesentwicklung, Expertentum, Vorbildfunktion, moralische Persönlichkeit, Mündigkeit, Repression, Anerkennung, Sozialisation, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Beziehung und möglichen Vereinbarkeit der Begriffe Autorität und Autonomie auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind der Autonomiebegriff, das Wesen der Autorität, moralische Entwicklung im Kindesalter sowie die Frage, ob man durch Vorbilder autonom lernen kann.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, auf Basis der Philosophie von Richard Raatzsch zu diskutieren, ob Autorität der Autonomie entgegensteht oder ob eine harmonische Koexistenz möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit philosophischen Texten, insbesondere von Richard Raatzsch, Christian Seidel und Silja Freudenberger.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Autonomie-Konzepten, die Klassifizierung von Autoritätsformen sowie eine detaillierte Betrachtung der moralischen Persönlichkeitsbildung bei Kindern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Termini sind Autonomie, Autorität, Moral, Selbstbestimmung und Vorbildfunktion.

Kann ein Kind als autonom bezeichnet werden?

Nach der Argumentation in der Arbeit erfüllen Kleinkinder die Bedingungen der Mündigkeit und eigenständigen Entscheidungsfähigkeit noch nicht und entwickeln sich erst schrittweise durch gezielte Erziehung dazu.

Was ist das Unterscheidungsmerkmal zwischen autoritärer Anerkennung und Zwang?

Nach Silja Freudenberger beruht Autorität auf Anerkennung, während Macht und Gewalt durch einen Moment der notwendigen Unterwerfung bzw. eines Zwanges definiert sind.

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Detalles

Título
Das Verhältnis von Autorität und Autonomie und die Ausbildung der Persönlichkeit bei Kindern
Universidad
University of Leipzig
Calificación
1,3
Autor
Caroline Jantz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
18
No. de catálogo
V1337724
ISBN (PDF)
9783346838599
ISBN (Libro)
9783346838605
Idioma
Alemán
Etiqueta
Autorität Autonomie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Caroline Jantz (Autor), 2016, Das Verhältnis von Autorität und Autonomie und die Ausbildung der Persönlichkeit bei Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337724
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