Der Familienrat unter Mätzlis Sippe in Heinrich Wittenwilers "Ring"

Bäuerlicher Rahmen und didaktische Partien in der Versdichtung


Hausarbeit, 2003

18 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

Hauptteil
1. Literarische und politische Orientierung Wittenwilers
2. Der Familienrat (Mätzlis Seite, Vs. 3616-5200)
2. 1) Die Debatte über den perfekten Ehemann (Vs. 3645 – 3777)
2.2) Bertschis Examinierung (Vs. 3782- 3835)
2.3) Der Schülerspiegel (Vs. 3836-3931)
2.4) Das Laiendoktrinal (Vs. 3932-4187)
2.5) Die Gesundheitslehre (Vs. 4188-4401)
2.6) Die Tugendlehre (Vs. 4402-4950)
2.7) Die Haushaltslehre (Vs. 4951- 5200)

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das Thema Ehe, mit dem immanenten Problem, diese auch vollziehen zu dürfen, durchzieht die Literatur des Mittelalters (MA). Es oblag den Eheleuten nicht allein, einer Hochzeit zuzu-stimmen – besonders die Familie musste das Für und Wider einer Verbindung abwägen1. Wit-tenwilers ‚Ring‘ ist ein prägnantes Beispiel für Literatur, die sich mit der Eheproblematik auseinander setzt. Exemplarisch wird der Versuch von Bertschi Triefnas beschrieben, der Mätzli Rüerenzumph in den heiligen Stand der Ehe führen will.

Mit dem Anspruch (Vs. 10ff.):

Wan es ze ring umb uns beschait Der welte lauff und lert auch wol, Was man tuon und lassen schol.2

schafft Heinrich von Wittenwiler eine Art Enzyklopädie in der das Leben der gpauren bei-spielhaft als Vorbild oder ex negativo dargestellt wird. Der Rezipient findet in diesem Buch nutz, tagalt oder mär (Vs. 50f). Durch die Unterstreichung der Textpassagen mit roten Linien wird das Werk in lehrhafte Partien eingeteilt. Die grünen dienen der Veranschaulichung von törpelleben (Vs. 41).

Anfänglich sollen Heinrich Wittenwilers Leben und sein Umfeld dargestellt werden, um die Umstände zu erkennen, unter denen der ‚Ring‘ geschrieben wurde. So wird die Entscheidung, am Exempel der gpauren didaktisch zu wirken ersichtlicher. Ein alleiniger biographischer Anspruch wird nicht erhoben. Die Intention der Dichtung kann unter mittelalterlichen Ge-sichtspunkten, schließlich wurde das Werk vor nahezu 600 Jahren verfasst, besser herauskris-tallisiert werden.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Familienrat unter Mätzlis Sippe. Die lehrhaften Partien sollen analysiert werden. Hier tun sich einige Fragen auf: Inwiefern passt der bäuerliche Rahmen zu den Unterweisungen und welche konzeptionellen Mittel benutzt Wittenwiler? Welches Publikum soll durch den ‚Ring‘, auch mittels der Allegorie, angesprochen werden. Und, vor allem, wie reagiert der Protagonist auf die Lehren – wird er sich in Zukunft nach ihnen richten oder sind sie nutzlos für den gpauren Bertschi ?

Hauptteil

1.) Literarische und politische Orientierung Wittenwilers

Heinrich Wittenwilers Dichtung ‚Der Ring‘ ist ein didaktisch – burleskes Epos, einzigartig in Größe und Form. Es entstand wahrscheinlich um 1408/10 in Konstanz3. Das besondere an dem Epos ist, dass es keiner der im Mittelalter üblichen epischen und didaktischen Großfor-men ohne weiteres zuzuordnen ist4. Ältere ‚Ring‘- Forschungen plädierten für die Formlosig-keit des Werkes5 und kritisierten den Mangel an einheitlicher Komposition und die Stilllosig-keit6. Oft war es das anstößige Vokabular, das der Ästhetik des 20. Jahrhunderts widersprach7. Im ‚Ring‘ besteht die Tendenz zur christlichen Morallehre8, was sich durch die Anrufung Gottes im Prolog, dem Laienspiegel, den Sakramente u. ä. theologischer Einschübe belegen lässt. Der in der mittelalterlichen literarischen Dichtung auftretende Aspekt der Erlösung durch heilsgeschichtliche Erfahrungen tritt im ‚Ring‘ nicht als beispielhaftes Kernthema auf9. Diese Erfahrungen werden durch didaktische Partien und törpelleben ersetzt. Die Bedeutung der Laster10 seiner Protagonisten scheint dem Autor wichtiger, als eine streng christliche Konzeption mit gutem göttlichen Ausgang. Wahrscheinlich war die Heilsgeschichte zu Be-ginn des 15. Jahrhunderts so oft durchexerziert worden, dass es Wittenwiler nicht für nötig hielt, ein weiteres Epos in die Welt zu setzten.

Das Interesse des Autors lag nicht auf Seiten des Klerus: als Hofmeister der Kurie11 setzte er sich mit Recht und Justiz auseinander. Die Thematisierung gerichtlicher Aspekten war, auf Grund von Familienfehden und der Inquisition, nützlich für die Menschen des Mittelalters. Sie konnten so gerichtliches Benehmen und angemessene Rhetorik erlernen12.

Seit jüngster Zeit beruft sich die ‚Ring‘- Forschung darauf, Wittenwilers Werk allegorisch zu lesen13. Wittenwiler arbeitete als Jurist in gehobener Position am Konstanzer Hof14. Dieser Hof war eines der wichtigsten Machtzentren15 in Europa und soll sich an Österreich und des-sen Landadel orientiert haben16. Wittenwiler selbst lebte in dieser Zeit des Umbruchs in adeli-gen Kreisen. Schließlich sahen sich die Herzöge von Österreich und der mit ihnen verbündete Adel der zunehmenden Opposition der Bauernbünde gegenüber [...]“17. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Österreich und dem Bund aus Appenzellern und Schwyzern.18 Seit dieser Zeit wurden [d]ie Gegner der Adels-herrschaft [...] generell geburen ‚Bauern‘ genannt19. Allerdings wird der Appenzeller Krieg im ‚Ring‘ nicht zum Programm. Wittenwiler verspottet die Feinde des adeligen Systems alle-gorisch, indem er sie zu gpauren macht20 (Vs. 43 f.):

Er ist ein gpaur in meinem muot,
Der unrecht lept und läppisch tuot,

Ein Zeichen für Wittenwilers literarische Orientierung [ist seine] Anlehnung an die lateinisch allegorische Dichtungstradition21. Nach Frank Fürbeth orientiert sich die dreiteilige Grund-struktur des ‚Ring‘ [...] an dem aristotelisch – scholastischen Modell der ‚philosophia practi-ca‘, das das menschliche Handlungswissen in die drei Bereiche der ‚ethica‘, ‚oeconomica‘ und ‚politica‘ ordnet22. Im ‚Ring‘ sollen die richtigen Verhaltensweisen mittels ‚doctrinae‘ und ‚exempla‘23 veranschaulicht werden. Die Lehren sind in die falsche Welt der gpauren eingesetzt. Der ländliche Rahmen ist jedoch nicht für ein bäuerliches Publikum gewählt – Wittenwiler kritisiert mit Hilfe der Allegorie die standesunangemessene Selbsterhöhung der Bauern24.

2.) Der Familienrat (Mätzlis Seite, Vs. 3616-5200)

Heinrich Wittenwilers ‚Ring‘ handelt von den Bemühungen des Bertschi Triefnas, seine An-gebetete für eine Heirat zu umwerben. Um dieses Ziel zu erreichen, bestreitet er Turniere und überrascht Mätzli und ihre Familie des öfteren mit ungewöhnlichen Besuchen. Das Epos be-steht aus drei Teilen – es beginnt mit der Werbung Bertschis, darauf folgt die Hochzeit des Paares. Abschließend gerät das Heimatdorf des Helden, Lappenhausen, in einen Krieg mit dem benachbarten Dorf Nissingen und wird vernichtet. Hier soll nun der Familienrat von Sei-ten Mätzlis betrachtet werden. Die didaktischen Partien des ‚Ring‘, zu denen besonders diese Szenen gehören, stellen den Kern der Dichtung dar.

Der Familienrat wird von Mätzlis Vater Fritz, ohne die Anwesenheit seiner Tochter, eingelei-tet. Er bestellt seine Verwandtschaft zu sich und offenbart sein Problem (Vs. 3641 ff.):

[...] mich dunckt also,

Triefnas wär meinr tochter fro,
Der im sei gäb zu einer chan.

Warum ist es einem Vater so wichtig, seine Verwandten zu fragen, ob die eigene Tochter den richtigen heiratet? Sollte Fritz das nicht selbst abschätzen können? Die Familie des MA25 wird als „Sippe“ bezeichnet, weil sie oft aus einem agnatischen und einem kognatischen Zweig bestand. [S]ie war im Mittelalter noch durch eine enge Zusammengehörigkeit und ein Einheitsbewußtsein geprägt [...] auch im öffentlichen Leben [...].26 Der Hausherr besaß die Munt, schon Bezeichnung für das Schutzverhältnis im germanischen Recht, und hatte die rechtlich legitimierte Gewalt27 über alle Bewohner seines Hauses. Auch Mittler sagt, dass Eheschließung [...] im Mittelalter eine Angelegenheit der beiden betroffenen Familien [war].28 So könnte sich das Verhalten des Vaters und Stammhalters Fritz erklären.

Doch, waren derart aufwendige Debatten in einem bäuerlichem Milieu gewöhnlich? Sollten die gpauren sich nicht ihrer täglichen Arbeit widmen? Schon der Auftakt des Familienrates deutet auf einen städtischen Empfänger hin. Schließlich war es dort wichtiger, sozial aufzu-steigen. Nur durch eine reiche Heirat konnte dem Ehepaar eine finanziell unabhängige Zu-kunft gewährleistet werden. Auf dem Land konnten sich die Bauern von der Frucht ihrer Fel- der ernähren. In den Städten aber war Geld unerlässlich – ohne es konnte weder Nahrung noch Kleidung bezahlt werden.

2.1) Die Debatte über den perfekten Ehemann (Vs. 3645 – 3777)

Der Beginn der Diskussion weist den gleichen Aufbau der vorangestellten Ehedebatte auf, obwohl es hier nicht mehr um die Erörterung der Ehethematik geht. Wieder werden in zwei Teilen zu je sechs Versen anwesende Männer und Frauen vorgestellt. Waren es bei der Ehe-debatte noch die Frauen, welche zuerst genannt wurden, so sind es hier die Männer29.

Die einleitenden Strukturen von Ehedebatte und Familienrat weisen unübersehbare Gemein-samkeiten auf. Dieses Merkmal wird von Schlaffke als der ‚episch gestaltende doppelte Kur-sus‘30 bezeichnet. Obwohl die getrennt verlaufenden Debatten spiegelbildlich aufgebaut sind und von einem didaktischen Rahmen geprägt, bleibt der Verlauf der Handlung in Bewegung. Ein Unterschied zur Ehedebatte liegt darin, dass den Versammelten Sitzangelegenheiten an-geboten werden31. Dadurch soll dem folgenden Text mehr Gehör geschenkt werden – geht es nun doch um die von Wittenwiler verfasste ler.

Als die Sippe endlich beisammen sitzt, ergreift Ochsenchropf32 als Respektperson das Wort. Die Debatte beginnt mit der Diskussion über den idealen Ehemann. Ochsenchropf, fordert gleich ein antikes Schönheitsideal33 herauf. Im Anschluss verweist Lärenchoph auf frümkheit (Vs. 3683) und meint (Vs. 3685):

Dar umb so muoss er sein ein knecht
Da mit vil erber und gerecht,

Auffällig ist die Divergenz zwischen den Rednern und der Lehre, die sie vermitteln. Den Kontrast zwischen Ideal (die Forderungen) und Wirklichkeit (Bertschi und seine Lehrer) be-zeichnet Schlaffke als den ‚didaktischen doppelten Kursus‘34. Wittenwiler legt seinen Prota-gonisten Worte in den Mund, die in bäuerlichen Umfeld absolut fehl am Platz sind – an ande-rer Stelle, z. B. in den Städten, jedoch sehr nützlich sein können. Zwar sind die Verse rot markiert, der Rezipient muss allerdings zwischen dem Leben der gpauren und der eigentli-chen Lehre trennen. Nicht der Charakter der Redner spiegelt das Ideal, sondern nur der Kern der Lehre.

[...]


1 In ritterlichen Romanen (Bsp.: Wolfram v. Eschenbachs ‚Parzival‘) tritt die Bedingung, den Rat der Eltern auf Grund der Hochzeit heranzuziehen, zurück. Verliebte und heiratswillige Personen haben ihre Eltern meist schon durch einen Krieg oder eine ritterliche Tjost verloren.

2 Wittenwiler, Heinrich: Der Ring. Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 1999. Im folgenden wird bei den zitierten Versen des ‚Ring‘ die Verszahl angegeben.

3 Vorwort. In.: Wittenwiler, Heinrich: Der Ring. Stuttgart 1991. S. 3.

4 Ebd.

5 Vgl. Vertreter der Formlosigkeit des Ring. In.: Heuristische Überlegungen. In.: Arpad, Stephan Andeánszky (Hg.): Topos und Funktion – Probleme der literarischen Transformation in Heinrich Wittenwilers ‚Ring‘. 1. Aufl. Bonn 1977. S. 29.

6 Ebd.

7 Ästhetik: seit dem 18. Jahrhundert manifestiert. Deshalb darf sie nicht auf Wittenwilers Zeit bezogen werden.

8 Heinrich Wittenwiler und die Tradition. In.: Lutz, Eckart Conrad (Hg.): Spiritualis Fornicatio: Heinrich Wit-tenwiler, seine Welt und sein ‚Ring‘. Sigmaringen 1990. S. 408.

9 Bertschis Leben als Einsiedler, was den Ausgang des Buches beschreibt, ist in der Forschung umstritten. Aller-dings weist das Epos keineswegs auf einen erlösenden Ausgang hin. Im Gegenteil: es ist eher auf einen Unter-gang hin konzipiert.

10 Ebd.

11 Nachwort. In.: Wittenwiler: Der Ring. Stuttgart 1991. S. 655.

12 Siehe Mittler, Elmar: Das Recht in Heinrich Wittenwilers ‚Ring‘. Freiburg zu Breisgau 1967. S. 35.

13 Der ‚Ring‘ ist bisher nicht allegorisch gelesen worden, und blieb von daher bei Überlegungen zur Allegorie im Mittelalter unberücksichtigt. Siehe: Lutz 1990. S. 223.

14 Ebd. S. 215

15 Ebd.

16 Vgl. ebd.

17 Der Autor, die Zeitumstände am Bodenseeraum, die Datierung. In.: Nachwort. In.: Wittenwiler: Der Ring. Reclam 1999. S. 657.

18 Vgl. Wittenwiler, Heinrich: Der Ring. Reclam 1999. S. 657. Lutz 1990. S. 216.

19 Wittenwiler: Der Ring. Reclam 1999. S. 657.

20 Vgl. Lutz 1990. S. 219.

21 Wittenwiler und die Tradition. In.: Lutz: Spiritualis Fornicatio. 1990. S. 412.

22 Fürbeth, Frank Nutzt, tagalt oder mär. Das wissensorganisierende Paradigma der philosophia practica als literarisches Mittel der Sinnstiftung in Heinrich Wittenwilers ‚Ring‘. In DVjs 76 (2002). S. 497.

23 Ebd.

24 Ebd.

25 MA = Mittelalter, ma = mittelalterlich u. ä.

26 Die Familie. In.: Goetz, Hans Werner: Leben im Mittelalter vom 7. bis zum 13. Jahrhundert. München 1986. S. 34. Auch Wittenwiler muss dieses Familienbild gekannt haben. Die Versammlung der Sippe im Ring gleicht der Definition – auch wenn diese aus dem 13. Jh. stammt.

27 Ebd. S. 35.

28 Die Verwendung juristischer Formen in den Familienratsszenen. In.: Mittler, Elmar: Das Recht in Heinrich Wittenwilers ‚Ring‘. Freiburg in Breisgau 1967. S. 35.

29 Vielleicht ein Versuch Wittenwilers, weibliche und männlichen Hörer gleichviel zu schätzen.

30 Schlaffke, Winfried: Heinrich Wittenwilers Ring. Berlin 1969. S. 60.

31 Was Henritze für forderte (Vs. 3617f.).: Es seit gestanden zu den witzen,/ So man mit ruowen scholte sitzen.

32 Ochsenchropf ist manhaft, Dar zuo hiet er sin und chraft; (Vs. 3645f.)

33 Vs. 3650ff.

34 Schlaffke 1969. S. 60.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Der Familienrat unter Mätzlis Sippe in Heinrich Wittenwilers "Ring"
Untertitel
Bäuerlicher Rahmen und didaktische Partien in der Versdichtung
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie)
Veranstaltung
Ältere Deutsche Literatur: Wittenwilers ‚Ring‘
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V133792
ISBN (eBook)
9783640390175
ISBN (Buch)
9783640390014
Dateigröße
510 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Bei der Arbeit handelt es sich um eine Analyse der didaktisch-wertvollen Partien zur Brautberatung für Mätzli zur Heirat von Bertschi Triefnas.
Schlagworte
Ältere deutsche Literatur, Wittenwilers Ring, Didaxe und Recht im MA
Arbeit zitieren
Jana Muschick (Autor), 2003, Der Familienrat unter Mätzlis Sippe in Heinrich Wittenwilers "Ring", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133792

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