Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Das augusteische Prinzipat. Augustus Weg zum "princeps"

Titel: Das augusteische Prinzipat. Augustus Weg zum "princeps"

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 2,30

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit stellt sich die Frage, wie Augustus sich als erster princeps Roms etablieren konnte. Hierbei wird zuerst beschrieben, wie sich Augustus nach der Ermordung Caesars eine alleinige Machtstellung erkämpfen konnte. Anschließend wird erklärt, wie er das Prinzipat aufbaute. Zuletzt wird betrachtet, wie Augustus das Prinzipat an einen Nachfolger weitergibt. Als Hauptquellen werden hierzu die Kaiserviten des Sueton, das Geschichtswerk des Cassius Dio, der Tatenbericht des Augustus, sowie die Phillipischen Reden des Cicero herangezogen.

Als Caesar am 15. März 44 v. Chr. ermordet wird, befindet sich Rom in einer schwierigen Lage. Der Diktator hatte die res publica ausgehebelt, Cicero bezeichnete Caesar sogar als Tyrannen. Mit seinem Tod sollte sich alles zum Besseren wenden, die römische Republik sollte wieder aufblühen, wurde jedoch in eine neue Zeit der Bürgerkriege gestürzt. Doch genau in der Zeit, in der man sich des Alleinherrschers entledigt hatte und man zur rechtmäßigen Republik zurückkehren wollte, schaffte der gerade erst 18-jährige Octavius den Aufstieg zum princeps und begründete damit die Ära der römischen Kaiser.

Das Prinzipat des Augustus ist weitreichend erforscht. Es existieren deutsche Werke von Historikern wie Dietmar Kienast, Klaus Bringmann und Karl Galinsky, welche sich ausführlich mit der Person des Augustus und der Thematik des Prinzipats beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Oktavians Weg zum Prinzipat - vom Mord Caesars bis hin zum Fall Alexandrias

3. Aufbau des augusteiischen Prinzipats

4. Die Nachfolgeproblematik

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Aufstieg von Oktavian zum ersten römischen Kaiser Augustus sowie die strategische Etablierung und Sicherung seiner Herrschaftsform, des Prinzipats.

  • Die politische Entwicklung Oktavians nach der Ermordung Caesars
  • Die Analyse der Machtübernahme und Etablierung des Prinzipats
  • Die Rolle von Propaganda und militärischen Erfolgen
  • Die Problematik der dynastischen Nachfolgeplanung
  • Der Übergang zur Alleinherrschaft

Auszug aus dem Buch

Oktavians Weg zum Prinzipat - vom Mord Caesars bis hin zum Fall Alexandrias

Um zu verstehen wie Oktavian, der spätere Augustus, die Stellung des princeps erlangen konnte, muss man zunächst einen Blick auf dessen Vorgeschichte werfen. Hierfür wird der zeitliche Rahmen von Augustus Geburt als Gaius Octavius bis hin zur Eroberung Alexandrias gesetzt. Besonders die Zeit nach der Ermordung Caesars spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Augustus kam 63 v. Chr. als Gaius Octavius zur Welt, seinen Ehrennamen Augustus erhält er aufgrund später genauer beschriebener Leistungen 27 v. Chr. vom Senat. Seine Familie stammt aus der nahe Rom gelegenen Stadt Velitrae und konnte dort sowohl Reichtum als auch großen Einfluss erlangen, gehörte jedoch nicht zur Nobilität. Durch Heirat hatte die Familie auch eine Verbindung zu Caesar, Oktavius war folglich dessen Großneffe. Von dieser familiären Bindung konnte der spätere Augustus profitieren: mit nur 16 Jahren wurde er in das collegium der pontifices, [...] renommierteste[n] römische[n] Priesterschaft [...] aufgenommen, ein Amt auf Lebenszeit. Mit gerade erst 17 Jahren wird Oktavius in den „höchsten Rang der römischen Gesellschaft“, den Patrizierstand erhoben. In den Werken einiger Historiker wie Dietmar Kienast oder Karl Galinsky wird die Darlegung von Helga Gesche vertreten, die Ernennung zum magister equitum, zum Stellvertreter des Diktators Caesar, sei bedeutendste Beweis für die Bevorzugung des jungen Oktavius durch Caesar. An dieser Darlegung bestehen jedoch Zweifel, welche unter anderem Helmut Halfmann in folgenden Worten äußert: „Abgesehen von dem methodisch bedenklichen Vorgehen [in der Darlegung von H. Gesche; Anmerk. des Verf.] spricht auch in der Sache - versetzt man sich in die zweite Hälfte des Jahres 45 - nichts dafür, dass Caesar den erst 17-18-jährigen Oktavius gegen eine Riege von kampferprobten älteren Generälen für eine solche Aufgabe ausersehen haben soll“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die historische Ausgangslage nach der Ermordung Caesars skizziert und die Forschungsfrage zur Etablierung des ersten römischen Kaisers formuliert.

Oktavians Weg zum Prinzipat - vom Mord Caesars bis hin zum Fall Alexandrias: Das Kapitel analysiert den politischen Aufstieg Oktavians von seinen familiären Wurzeln über das Erbe Caesars bis hin zur Alleinherrschaft nach dem Sieg über Antonius.

Aufbau des augusteiischen Prinzipats: Hier wird untersucht, wie Augustus nach seinen Siegen die Verfassungsordnung Roms durch die Neuordnung der kaiserlichen Gewalten stabilisierte.

Die Nachfolgeproblematik: Das Kapitel befasst sich mit der Schwierigkeit, ein nicht erbliches Machtgefüge dynastisch zu sichern, insbesondere durch die Einbindung von Tiberius.

Schluss: Zusammenfassende Betrachtung der strategischen Weitsicht des Augustus, der durch Fingerspitzengefühl und Machtkonsolidierung die Ära der römischen Kaiser einleitete.

Schlüsselwörter

Augustus, Oktavian, Prinzipat, Römische Geschichte, Caesar, Marcus Antonius, Machtpolitik, Res publica, Kaiserviten, Senat, Tiberius, Nachfolge, Herrschaft, Diktatur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den politischen Werdegang von Gaius Octavius bis zu seinem Aufstieg als Augustus zum ersten römischen Kaiser.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Machtübernahme nach dem Tode Caesars, die strategische Etablierung des Prinzipats und die Lösung der schwierigen Frage einer dynastischen Nachfolge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie Augustus es schaffte, nach der Ermordung Caesars eine alleinige Machtstellung innerhalb der römischen Republik zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf antiken Primärquellen wie den Kaiserviten von Sueton, Cassius Dio und den Werken Ciceros sowie moderner Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Aufstieg Oktavians, den Aufbau der strukturellen Machtgrundlage des Prinzipats sowie die praktische Gestaltung der Nachfolgeregelung durch Augustus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Augustus, Prinzipat, Machtpolitik, römischer Senat und die Nachfolgeproblematik.

Wie sicherte Augustus seine Macht gegenüber seinen Kontrahenten?

Augustus nutzte sowohl militärische Erfolge gegen Caesar-Mörder und politische Konkurrenten wie Marcus Antonius als auch geschickte Propaganda, um seine Position zu legitimieren und auszubauen.

Warum war die Nachfolge für Augustus so schwierig?

Da das Amt des princeps nicht erblich war und auf persönlicher auctoritas beruhte, musste Augustus einen Weg finden, Tiberius ohne das offene Bekenntnis zu einer monarchischen Erbfolge als Nachfolger zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das augusteische Prinzipat. Augustus Weg zum "princeps"
Hochschule
Universität Regensburg  (Alte Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar Alte Geschichte: Das Zeitalter der Julisch - Claudischen Kaiser
Note
2,30
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1338319
ISBN (PDF)
9783346850355
ISBN (Buch)
9783346850362
Sprache
Deutsch
Schlagworte
princeps augustus prinzipat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Das augusteische Prinzipat. Augustus Weg zum "princeps", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1338319
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum