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Seminartagebuch und Lernprozessentwicklung für ein Seminar im Sachunterricht

Title: Seminartagebuch und Lernprozessentwicklung für ein Seminar im Sachunterricht

Seminar Paper , 2009 , 61 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carola Willner (Author)

Didactics - Regional History and Geography
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Summary Excerpt Details

Ich heiße Carola Willner und dieses ist ein Seminartagebuch, das ich aufgrund des von mir besuchten Seminares „Unsere Erde für Kinder“ geschrieben habe. Ich möchte Grundschullehrerin für Deutsch und Sachunterricht werden. Begleitend zu meiner Sachunterrichtsvorlesung in meinem ersten Semester für den B.A. Lehren und Lernen an der Leuphana Universität Lüneburg besuchte ich also dieses Seminar, in dem wir über unterschiedliche Bildungsprozesse im Sachunterricht gesprochen haben. In diesem Seminartagebuch halte ich meine Gedanken und Ideen fest, die mir vor, während und nach den Seminarsitzungen kamen. Es geht in dieser Prüfungsleistung darum, zu erkennen, dass ein Lernprozess während des laufenden Semesters stattfand. Alle Einträge sind unmittelbar nach dem Seminar entstanden und wurden deshalb inhaltlich nicht noch einmal überarbeitet, da die an dem Tag aktuellen Ein-flüsse wichtig für die Bildung einer Meinung oder eines Standpunktes sind. Zu jeder Sitzung habe ich eine Reflexion geschrieben (durch einen Kasten erkenntlich ge-macht), die wiedergibt, was ich persönlich aus dieser Sitzung mitgenommen habe, womit ich mich noch nach dem Seminar beschäftigt habe oder welche Fragen sich für mich beim späteren Überdenken noch ergaben. Im Anschluss an alle Sitzungen wird eine komplexe Seminarreflexion stehen, in der ich das ganze Seminar reflektiere und meinen Arbeitsprozess beschreibe. Des Weiteren werden zwei Texte aus unserem Reader diskutiert und bearbeitet, die sich mit den unterschiedlichen Themen des Seminars beschäftigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Einführung in die Themenstellung, Verständigung über das Seminarkonzept und die Arbeitsweise

Unsere Erde und unser eigener Sachunterricht

20.Oktober 2008 Eigene Fragen an das Buch zu den Seminarthemen 4, 5, 6

27.Oktober 2008 Welches Wissen sollen Kinder erwerben?- am Beispiel „ Unsere Erde für Kinder“

3. November 2008 Können/sollten sich die Kinder heute mit den Fragen, die in der Publikation angesprochen werden, schon beschäftigen?

10 November 2008 Wie lässt sich die Beschäftigung mit den angesprochenen Themenfeldern begründen? (Stark Bezugnehmend auf das Thema Heimatbegriffe)

Der etwas andere erste Schultag in einer Dortmunder Grundschule In dieser Klasse gibt es kein deutsches Kind mehr (Zeitungsartikel)

17. November 2008 Wie lässt sich die Beschäftigung mit den genannten Themenfeldern begründen? (Fortsetzung)

Ein paar Flügel für Schulen- Schulen im Rampenlicht (Zeitungsartikel )

24.November 2008 Kinderwissen und Lehrerwissen als Element des didaktischen Konzepts

01.Dezember 2008 Problemorientierung – Fachlichkeit – Interdisziplinarität

Artikel 13 der UN Kinderrechtskonventionen

08. Dezember 2008 Unsere Fragen zum Seminartagebuch und zum Seminar

Keine Noten, kein Sitzenbleiben, zwei Einschulungstermine (Zeitungsartikel)

15. Dezember 2008 Beschäftigung mit der Frage inwieweit eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung schon in der Praxis existiert

05. Januar 2009 Kontexte für den Wissens- und Kompetenzerwerb oder Sinnvolle Kontexte für den Wissenserwerb

19. Januar 2009 Was sollen die Kinder aus dem Sachunterricht mitnehmen?

Aufsatzdiskussion Teil 1

Aufsatzdiskussion Teil 2

Seminarreflexion

Zielsetzung & Themen

Das Seminartagebuch dokumentiert den persönlichen Lernprozess einer angehenden Grundschullehrerin während des Seminars „Unsere Erde für Kinder“. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Bildungsprozesse im Sachunterricht gestaltet werden können, um Kindern einen altersgerechten, problemorientierten und nachhaltigen Zugang zu komplexen Weltzusammenhängen zu ermöglichen, ohne ihre individuellen Alltagstheorien zu entwerten.

  • Bedeutung und Didaktik des Sachunterrichts in der Grundschule
  • Verknüpfung von Alltags- und Wissenschaftstheorien zur Unterrichtsgestaltung
  • Konzept der „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ und lokale Partizipation
  • Umgang mit Kinderfragen und Förderung von Kompetenzentwicklung
  • Herausforderungen und soziale Dimensionen im schulischen Alltag (Integration, Heimatbegriff)

Auszug aus dem Buch

Einführung in die Themenstellung, Verständigung über das Seminarkonzept und die Arbeitsweise

In dem heutigen ersten Seminar haben wir uns mit dem Titel des Seminars beschäftigt. Was bedeutet dieser Titel? Auf welche unterschiedlichen Arten kann man den Titel verstehen? Bedeutet es, wie verstehen Kinder die Welt, oder wie erklärt man den Kindern die Welt? Mit welchen Themen der Erwachsenenwelt sollten Kinder schon konfrontiert werden und wie kann man sie für Kinder verständlich erklären?

Wir hatten viele Ideen, wovon ich einige jetzt aufgreifen möchte. Unter dem Titel kann man verstehen, dass man den Kindern den täglichen Umgang mit der Erde verdeutlicht und dass auch die Kinder täglich mit der Erde zu tun haben. Man könnte z.B. mit Kindern den Wasserkreislauf der Natur erarbeiten. Andere Stimmen des Seminars verstanden unter dem Titel, dass wir, die jungen Erwachsenen von heute, an die Nachhaltigkeit denken sollen. Wir sollen den Kindern "unsere" Erde so hinterlassen, dass auch sie ihren Kindern die Erde hinterlassen können.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Autorin und Erläuterung des Seminartagebuchs als Reflexionsinstrument zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung während des Semesters.

Einführung in die Themenstellung, Verständigung über das Seminarkonzept und die Arbeitsweise: Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Seminartitels und erste Diskussionen über die Verantwortung von Lehrkräften, Kindern ein Verständnis für die Welt und Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Unsere Erde und unser eigener Sachunterricht: Sammlung von Themen aus der eigenen Schulzeit und Diskussion über die Notwendigkeit, Unterrichtsinhalte durch Wissenschaftstheorien zu fundieren, statt nur auf Alltagstheorien zu setzen.

20.Oktober 2008 Eigene Fragen an das Buch zu den Seminarthemen 4, 5, 6: Erarbeitung eines Fragenkatalogs zum Buch „Unsere Erde für Kinder“ und Reflexion über die Stärken und Herausforderungen des Werkes für den Grundschulunterricht.

27.Oktober 2008 Welches Wissen sollen Kinder erwerben?- am Beispiel „ Unsere Erde für Kinder“: Differenzierung zwischen Wissen und Bildung sowie Identifikation wichtiger Schlüsselkompetenzen, die über reine Wissensvermittlung hinausgehen.

3. November 2008 Können/sollten sich die Kinder heute mit den Fragen, die in der Publikation angesprochen werden, schon beschäftigen?: Diskussion über den kulturellen Hintergrund der Kinder und Methoden zur Einschätzung der sozialen Umfelder im Unterricht.

10 November 2008 Wie lässt sich die Beschäftigung mit den angesprochenen Themenfeldern begründen? (Stark Bezugnehmend auf das Thema Heimatbegriffe): Historische und kritische Reflexion des Heimatbegriffs im Kontext von Ausgrenzung und der Bedeutung von Partizipation für eine weltoffene Bildung.

17. November 2008 Wie lässt sich die Beschäftigung mit den genannten Themenfeldern begründen? (Fortsetzung): Analyse klafkischer Bildungsdimensionen sowie des Konzepts der Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Gestaltung eines mehrperspektivischen Sachunterrichts.

24.November 2008 Kinderwissen und Lehrerwissen als Element des didaktischen Konzepts: Untersuchung der Anforderungen an Lehrkräfte und der Wichtigkeit, Wissen durch relevante Kontexte für Kinder anschlussfähig zu machen.

01.Dezember 2008 Problemorientierung – Fachlichkeit – Interdisziplinarität: Reflexion über die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter, der Unterricht spontan und partizipativ gestalten muss, statt starr an Plänen festzuhalten.

08. Dezember 2008 Unsere Fragen zum Seminartagebuch und zum Seminar: Zusammenführung der bisherigen Erkenntnisse über den Bildungsbegriff und die praktische Auswahl von Unterrichtsinhalten.

15. Dezember 2008 Beschäftigung mit der Frage inwieweit eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung schon in der Praxis existiert: Diskussion über globales Lernen, Agenda 21 und die Notwendigkeit, Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse zu Umweltfragen einzubinden.

05. Januar 2009 Kontexte für den Wissens- und Kompetenzerwerb oder Sinnvolle Kontexte für den Wissenserwerb: Erörterung der Bedeutung von Kontexten (z. B. Anchored Instruction oder MPU) zur Vermeidung von „totem Wissen“.

19. Januar 2009 Was sollen die Kinder aus dem Sachunterricht mitnehmen?: Abschließende Reflexion über die Förderung von Partizipation im Unterricht und die Zusammenfassung der Kernpunkte des Seminars.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Kinderfragen, Alltagstheorien, Wissenschaftstheorien, Partizipation, Heimatbegriff, Kompetenzentwicklung, Mehrperspektivität, Grundschule, Lehrerrolle, soziale Integration, Handlungswissen, Problemorientierung, Selbstreflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Seminartagebuch grundlegend?

Die Arbeit dokumentiert den Lernprozess einer Lehramtsstudentin, die reflektiert, wie sie ihr Verständnis von Sachunterricht durch theoretische Impulse und Diskussionen während des Seminars „Unsere Erde für Kinder“ weiterentwickelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Reflexion?

Die Autorin behandelt die Didaktik des Sachunterrichts, die Verbindung von Alltagswissen und Wissenschaftstheorien, die Bedeutung von Partizipation sowie den kritischen Umgang mit Begriffen wie „Heimat“ und „Nachhaltigkeit“.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein eigenes Bildungsverständnis zu entwickeln, das den Schüler in den Mittelpunkt stellt und ihn befähigt, durch Partizipation und selbstständiges Handeln die Welt zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem Seminar verwendet?

Der Fokus liegt auf dem problemorientierten Unterricht und der mehrperspektivischen Betrachtung von Themen, unterstützt durch konstruktivistische Lernprozesse und die Einbindung von Kinderfragen als Ausgangspunkt des Lernens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Einträge der Seminarsitzungen, in denen theoretische Texte (u.a. von Klafki und Stoltenberg) mit eigenen Erfahrungen und aktuellen Zeitungsartikeln über Schulentwicklung verknüpft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sachunterricht, Nachhaltigkeit, Partizipation, Kompetenzentwicklung, Lehrerrolle, Alltagstheorien, Wissenschaftstheorien und Mehrperspektivität.

Warum ist der Begriff „Heimat“ in der Arbeit von besonderer Bedeutung?

Der Heimatbegriff wird kritisch im Kontext seiner historischen Belastung durch den Nationalsozialismus diskutiert. Die Autorin plädiert für eine weltoffene, diskursive Heimatkonstruktion, die soziale Integration fördert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Lehrers in modernen Bildungskonzepten?

Die Autorin betont, dass Lehrer weg von einer reinen Wissensvermittlung und hin zu einer Begleiterrolle gehen müssen, die Räume für Partizipation schafft und Schüler aktiv in die Gestaltung ihres Lernprozesses einbezieht.

Welche Bedeutung haben Kinderfragen laut den behandelten Texten?

Kinderfragen sind der Motor für selbstständiges Forschen und aktiven Wissensaufbau. Sie spiegeln den individuellen Lernprozess wider und sollten daher systematisch in die didaktische Planung integriert werden.

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Details

Title
Seminartagebuch und Lernprozessentwicklung für ein Seminar im Sachunterricht
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Seminar: Unsere Erde für Kinder
Grade
1,3
Author
Carola Willner (Author)
Publication Year
2009
Pages
61
Catalog Number
V133889
ISBN (eBook)
9783640415991
ISBN (Book)
9783640412136
Language
German
Tags
Seminartagebuch Lernprozessentwicklung Seminar Sachunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carola Willner (Author), 2009, Seminartagebuch und Lernprozessentwicklung für ein Seminar im Sachunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133889
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