Das Internet besitzt im Geschäfts- und Alltagsleben eine immer größer werdende Bedeutung. Die vorliegende Studienarbeit stellt eine Bestandsaufnahme der momentan zur Verfügung stehenden Informationen zum Thema „Erfahrung beim Einsatz von eCommerce im Mittelstand“ dar, die jedoch auf Grund der sich schnell ändernden Daten- und Informationslage keinen Anspruch auf Vollständigkeit bieten kann. Das Internet spielt für die kleinen und mittelständischen Unternehmen trotz des Einbruchs der Internet-Euphorie eine zunehmend gewichtigere Rolle. Die Entscheider gehen die Nutzungsmöglichkeiten und die Potentiale des WorldWideWeb jedoch auf unterschiedliche Art und Weise an. Basis der Studienarbeit ist eine Befragung von 50 klein- und mittelständischen Unternehmen verteilt über alle Branchen. Bewusst wurde somit nicht die Perspektive aus Internet-Userseite verfolgt, sondern diejenige aus Anbietersicht. Grundsätzlich messen etwa zwei Drittel der Befragten Unternehmen dem Internet eine hohe bis sehr hohe Bedeutung zu. Die Potentiale des Internets werden von den Unternehmen erkannt und teilweise genutzt.
Inhaltsverzeichnis
3. Einleitung
4. Was ist eCommerce?
4.1 Definition
4.2 Kategorien des eCommerce
4.2.1 Business to Business
4.2.2 Business to Consumer Business to Administration
Administration to Consumer
4.3 Umfang des eCommerce
4.4 Ebenen des eCommerce
4.5 Geschäfts- und Handelsmodelle
4.6 Vorteile des eCommerce
5 Status Quo im eCommerce-Markt
5.1 Umsatz und Umsatzerwartungen im B2C
5.2 Umsatz und Umsatzerwartungen im B2B
6 Einsatz und Erfahrung mit eCommerce
6.1 Branchenweise Betrachtung
6.2 Größenweise Betrachtung
6.3 Umsatzweise Betrachtung
6.4 Nutzung des Internets durch die Mitarbeiter
6.5 Motivation zum Einsatz von eCommerce
6.6 Interne Organisation / Kommunikation mit Marktpartnern
6.7 Hemmnisse für Internet und eCommerce
6.8 5-Phasen-Modell des eCommerce
7 Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit liefert eine Bestandsaufnahme zum Stand und zur Erfahrung von eCommerce in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, basierend auf einer Umfrage unter 50 Betrieben, die Anbietersicht auf Internet-Nutzung, Potentiale und Herausforderungen sowie die strategische Einordnung im 5-Phasen-Modell zu analysieren.
- Stand des Interneteinsatzes nach Branchen und Unternehmensgröße
- Umsatzrelevanz und zukünftige Bedeutung des Online-Handels
- Einsatzfelder und Motive für eCommerce im Mittelstand
- Hemmnisse bei der Implementierung von Internettechnologien
- Stufenmodelle der digitalen Entwicklung in Unternehmen
Auszug aus dem Buch
4.5 Geschäfts- und Handelsmodelle
Bisher gab es nur folgendes Handelsmodell (Top-Down):
Hersteller
‡?Händler
‡?Konsument
Durch den eCommerce wird der Kunde zum bestimmenden Faktor (Bottom-Up), der Anbietermarkt wandelt sich in einen Konsumentenmarkt. Im gewohnten Anbietermarkt benutzen die Lieferanten einen Makler (Großhändler, Händler, Agenten), um ihre Kunden zu erreichen. Dies geschieht z.B. durch Werbekampagnen und Händlerunterstützung vor Ort. Im eCommerce wählt der Kunde eine von mehreren Gelegenheiten einen Händler zu finden. Dabei spielen sowohl Preis, Service, Produktinformation und –eigenschaften sowie die Qualität der Information eine wesentliche Rolle. Da Lieferanten jetzt das Produkt und die Markenwerbung liefern sollen, erübrigen sich die Zwischenschritte. Zudem hat der Kunde die Möglichkeit durch direkte Verbindung zum Lieferanten großen Einfluss auszuüben. Der Kunde kann mittels eCommerce ohne größere Probleme mehrere Angebote vergleichen und umfangreiche Informationen einholen, so dass er dem Lieferanten gegenüber selbstbewusster, aber auch empfindsamer für Service und Aufmerksamkeit wird.
Zusammenfassung der Kapitel
3. Einleitung: Stellt die Bedeutung des Internets für mittelständische Unternehmen dar und beschreibt die methodische Grundlage der Arbeit basierend auf einer Umfrage unter 50 Unternehmen.
4. Was ist eCommerce?: Definiert eCommerce als wirtschaftliches Handeln unter neuen Rahmenbedingungen und erläutert Kategorien wie B2B, B2C sowie die zugrunde liegenden Handelsmodelle.
5. Status Quo im eCommerce-Markt: Analysiert aktuelle Umsatzdaten und Erwartungen für den B2C- und B2B-Sektor und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Online-Handels.
6. Einsatz und Erfahrung mit eCommerce: Untersucht empirisch den Nutzungsgrad des Internets nach Branchen und Firmengröße, identifiziert Hemmnisse und stellt ein 5-Phasen-Modell für die Entwicklung zur virtuellen Organisation vor.
7. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und prognostiziert, dass sich die meisten Unternehmen aktuell in der Übergangsphase befinden, wobei künftige Erfolge durch Netzwerke und technologische Integration erzielt werden.
Schlüsselwörter
eCommerce, Mittelstand, Internet, B2B, B2C, Online-Handel, Geschäftsprozesse, Internet-Strategie, Marktplätze, Digitalisierung, Unternehmensführung, KMU, 5-Phasen-Modell, Wettbewerbsvorteile, Transformation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Stand und der praktischen Anwendung von eCommerce in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) im Kontext der Entwicklungen zu Beginn der 2000er Jahre.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von eCommerce, der Marktsituation (B2B/B2C), der Untersuchung von Branchenerfahrungen, der Identifikation von Hemmnissen sowie der Einordnung von Unternehmen in ein Stufenmodell der digitalen Entwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme aus Anbietersicht, um zu verstehen, wie Entscheider die Potentiale des Internets einschätzen und welche organisatorischen Veränderungen sie planen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer empirischen Befragung von 50 klein- und mittelständischen Unternehmen, ergänzt durch eine Literaturanalyse zur aktuellen Datenlage.
Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil analysiert, wie stark das Internet in verschiedenen Branchen und Firmengrößen genutzt wird, welche Umsatzziele damit verbunden sind und warum manche Unternehmen den Schritt ins E-Business noch zögerlich vollziehen.
Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie eCommerce, KMU, Business-to-Business, 5-Phasen-Modell, digitale Transformation und Wettbewerbsfähigkeit beschreiben.
Warum wurde das 5-Phasen-Modell zur Einordnung der Unternehmen gewählt?
Das Modell verdeutlicht die evolutionäre Entwicklung von Unternehmen – beginnend bei einer reinen Online-Präsenz (Marketing) bis hin zur tiefen systemischen Integration in eine virtuelle Organisation.
Welche Rolle spielen "Hemmnisse" für die Unternehmen?
Die Arbeit zeigt, dass technische und rechtliche Faktoren sowie mangelndes Wissen über die Vorteile die größten Hürden für den eCommerce-Einsatz im Mittelstand bilden.
- Quote paper
- Rene Rosche (Author), 2003, Erfahrung beim Einsatz von eCommerce im Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13391