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Einfluss von Resilienz auf das Lernen von Schülern im Schulalltag

Titel: Einfluss von Resilienz auf das Lernen von Schülern im Schulalltag

Hausarbeit , 2023 , 9 Seiten , Note: bestanden

Autor:in: Anja Luther (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Schulalltag mutet Schülern heutzutage einiges zu. Viele Schüler haben immer wieder Probleme mit den Anforderungen des heutigen Bildungssystems. Sie leiden häufig unter Prüfungsangst, Lernschwierigkeiten, haben Stress oder Verhaltensprobleme bzw. zeigen ein auffälliges Verhalten etc. Dies ist oft auch an den Noten abzulesen.

Bei manchen Schülern führt dies dann sogar zu psychischen Problemen. Allerdings sind nicht bei allen Schülern gleichermaßen Stress- und Überforderungssymptome gleich erkennbar. Andere Schüler dagegen entwickeln sich zu sogenannten „Stehaufmännchen“. Sie lassen sich nahezu nicht unterkriegen. Doch warum reagieren Schüler auf so unterschiedliche Weise auf die heutigen schulischen Lernsituationen? Was kann getan werden, um das Lernen von Schülern zu verbessern?

Die Hausarbeit befasst sich mit diesen Forschungsfragen und hinterfragt, inwieweit Resilienz das Lernen von Schülern im Schulalltag beeinflussen kann und welche Möglichkeiten bestehen, um die Stärken und Ressourcen von Schülern zu fördern. Auf die Bedeutung der „Resilienz“ wird in den Kapiteln 2 bis 4 näher eingegangen und dabei u. a. auch die Resilienz-Entwicklung und -forschung kurz beschrieben. Kapitel 5 erläutert die Resilienzfaktoren. Diese werden auch als „Schlüssel der Resilienz“ bezeichnet. Kapitel 6 beschreibt, welche Möglichkeiten dem heutigen Bildungssystem zur Verfügung stehen, um Resilienz im Schulalltag zu fördern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff „Resilienz“ und damit verbundene Literaturgeschichten

3 Resilienzforschung

3.1 Geschichte der Resilienz

3.2 Genetische und epigenetische Faktoren

4 E. Werners erste Resilienzfaktoren und ihr Bezug auf das Lernen

5 Weitere Resilienzfaktoren bei Schülern

5.1 Lebensorientierung – den Sinn des eigenen Lebens erkennen

5.2 Selbsteinschätzung – sich erfolgreich integrieren

5.3 Selbstwirksamkeit – Optimismus und Selbstvertrauen aufbauen

5.4 Selbstregulation – eigene Gefühle und Stimmungen kontrollieren

5.5 Akzeptanz – aus eigenen Fehlern lernen

6 Resiliente Bildungssysteme

6.1 Erste Ebene – die Organisation der Schule

6.2 Zweite Ebene – die Klassen- oder Gruppenbildung

6.3 Dritte Ebene – das Lehrerkollegium und die pädagogischen Fachkräfte

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Resilienz das Lernen von Schülern im Schulalltag beeinflussen kann und welche pädagogischen Möglichkeiten zur Förderung dieser psychischen Widerstandsfähigkeit im Bildungssystem bestehen. Es wird analysiert, welche persönlichen Resilienzfaktoren existieren und wie die Organisation sowie die Gestaltung von Bildungssystemen zur Stärkung der Schüler beitragen können.

  • Historische und wissenschaftliche Grundlagen der Resilienzforschung.
  • Die Bedeutung von genetischen und epigenetischen Einflüssen auf die Widerstandsfähigkeit.
  • Wichtige Resilienzfaktoren wie Selbstwirksamkeit, Akzeptanz und emotionale Selbstregulation.
  • Strukturelle Möglichkeiten zur Resilienzförderung in Bildungseinrichtungen auf verschiedenen Ebenen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Geschichte der Resilienz

Die Resilienzforschung setzt sich mit der Frage auseinander, was Menschen von und von nicht resilienzfähigen Menschen unterscheidet. Diese Forschungsrichtung begann im Jahr 1955 mit der amerikanischen Psychologin Emmy Werner auf der hawaiianischen Insel Kauai. Sie startete über einen Zeitraum von 40 Jahren ihre sogenannte „Kauai-Studie“ mit insgesamt 686 Kindern. Ziel war es herauszufinden, inwiefern unterschiedliche Startbedingungen Menschen langfristig prägen. Denn alle an der Studie beteiligten Kinder wuchsen in sozial ungünstigen familiären Bedingungen auf. Sie erlebten elterliche Gewalt, Scheidung, Armut, Psychosen, Arbeitslosigkeit, Drogensucht etc. Die Langzeitstudie ergab, dass ca. zwei Drittel dieser Kinder schwere Verhaltens- und Lernschwierigkeiten entwickelten, an psychischen Problemen litten oder sogar auch straffällig wurden. Das andere Drittel entwickelte sich trotz ähnlich schwieriger Ausgangssituation dagegen positiv. Werners Forschung ging damit der Frage nach: Warum verfügen manche Kinder über eine höhere Resilienz als andere? Aus der Kauai-Studie resultierten die ersten Resilienzfaktoren, und zwar eine liebevolle Bezugsperson innerhalb der Familie und Gemeinde, hohe soziale Kompetenz und zu guter Letzt die innere Stärke (Opp et al., 2020, S. 10-13; Penz, 2022, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Herausforderungen des modernen Schulalltags und definiert die Zielsetzung, den Einfluss der Resilienz auf den Lernerfolg wissenschaftlich zu beleuchten.

2 Der Begriff „Resilienz“ und damit verbundene Literaturgeschichten: Dieses Kapitel erläutert die Herkunft des Begriffs Resilienz unter Rückgriff auf klassische Kindergeschichten und definiert ihn als psychische Widerstandsfähigkeit.

3 Resilienzforschung: Hier werden die wissenschaftlichen Anfänge durch die Kauai-Studie sowie biologische und epigenetische Einflussfaktoren auf die Resilienz dargestellt.

4 E. Werners erste Resilienzfaktoren und ihr Bezug auf das Lernen: Das Kapitel analysiert die Erkenntnisse der Kauai-Studie im Hinblick auf soziale Kompetenz und die Bedeutung wertschätzender Beziehungen für den Lernprozess.

5 Weitere Resilienzfaktoren bei Schülern: Es werden zentrale individuelle Fähigkeiten wie Lebensorientierung, Selbstwirksamkeit und Emotionsregulation vorgestellt, die Schüler widerstandsfähiger gegenüber Stress machen.

6 Resiliente Bildungssysteme: Dieses Kapitel transferiert die Resilienzförderung auf die systemische Ebene und betrachtet Organisations-, Klassen- und Kollegiumsebenen.

7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Förderung von Resilienz angesichts steigender Belastungen im Bildungssystem eine zentrale Aufgabe für alle pädagogisch Handelnden darstellt.

Schlüsselwörter

Resilienz, Resilienzforschung, Kauai-Studie, Selbstwirksamkeit, emotionale Regulation, psychische Widerstandsfähigkeit, Schulklima, Lernprozess, pädagogische Psychologie, Epigenetik, Schulalltag, Chancengleichheit, soziale Kompetenz, Selbstregulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung der psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Schülern und wie diese innerhalb des Bildungssystems gezielt gefördert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die historische Resilienzforschung, psychologische Faktoren wie Selbstvertrauen und Selbstregulation sowie strukturelle Bedingungen resilienter Schulen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit Resilienz das Lernen von Schülern im Alltag beeinflusst und durch welche Maßnahmen diese Stärken im schulischen Kontext gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Studien, Forschungsberichte und pädagogischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Resilienzbegriffe, die Analyse individueller Resilienzfaktoren bei Kindern sowie die praktische Umsetzung resilienter Bildungsstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe umfassen Resilienz, Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, pädagogische Psychologie und Schulentwicklung.

Was besagt die „Kauai-Studie“ in Bezug auf Resilienz?

Die 1955 von Emmy Werner begonnene Langzeitstudie belegte, dass Kinder selbst bei widrigen Startbedingungen durch stabile zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Kompetenz eine hohe Resilienz entwickeln können.

Warum ist das 5-HTTLPR-Gen für die Forschung relevant?

Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Steuerung des Glückshormons Serotonin, wodurch es biologische Grundlagen für die stressbedingte psychische Widerstandsfähigkeit eines Menschen mitbestimmt.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Fehlern und Resilienz?

Die Arbeit betont, dass die Akzeptanz von Fehlern ein wichtiger Resilienzfaktor ist, da sie den Mut fördert, aus Schwierigkeiten zu lernen, anstatt durch Scheitern in Resignation zu verfallen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss von Resilienz auf das Lernen von Schülern im Schulalltag
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Veranstaltung
Pädagogische Psychologie
Note
bestanden
Autor
Anja Luther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
9
Katalognummer
V1339556
ISBN (PDF)
9783346839091
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Probleme mit den Anforderungen des heutigen Bildungssystems Resilienzentwicklung Resilienzforschung Schlüssel der Resilienz Kauai-Studie Emmy Werner Selbsteinschätzung Schüler Selbstwirksamkeit Schüler Selbstregulation Schüler Akzeptanz Schüler Resiliente Bildungssysteme Resilienz Schulalltag und Rezilienz Schüler Resilienz Märchen Resilienz Resilienzgeschichten Prüfungsangst Lernschwierigkeiten Stress Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Luther (Autor:in), 2023, Einfluss von Resilienz auf das Lernen von Schülern im Schulalltag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339556
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Leseprobe aus  9  Seiten
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