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Die Freiheit unter dem Souverän. Persönliche Freiheit in der Gesellschaft

Titel: Die Freiheit unter dem Souverän. Persönliche Freiheit in der Gesellschaft

Essay , 2017 , 3 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kristine Bäcker (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dem vorliegenden Essay soll es um die gesellschaftliche Freiheit eines Individuums im Zusammenleben gehen.

Freiheit. Ein menschlicher Instinkt, der schon Revolutionen angeführt und gewonnen hat, der es in die Verfassungen der Gesellschaften geschafft hat und ganze Staaten auf sich begründet hat. Ohne es überhaupt hinterfragen zu müssen, ist für jeden einzelnen von uns die Freiheit, in welchem Lebensbereich auch immer, von hoher Bedeutung. Kommt es nun zu einem Zusammenleben vieler Menschen, verliert sie nicht an Bedeutung. Ganz im Gegenteil, sie schafft etwas wie ein zusammenhängendes Netz, denn jeder möchte frei sein und erwartet somit von den Anderen diese Freiheit gestattet zu bekommen. Und da jeder das Gleiche möchte und das Gleiche erwartet, entsteht somit ein Zusammenspiel von Forderung nach Freiheit im Zusammenleben. Diesem Gedanken nach ist eines der Kernstücke einer Gesellschaft also die Freiheit. Ein mächtiger Begriff für eine jede Form des Zusammenlebens.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Essays

1. Einleitung

2. Der Naturzustand bei Hobbes

3. Die Notwendigkeit des Souveräns

4. Sicherheit als zentraler Zweck

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist es, das Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und staatlicher Sicherheit innerhalb der politischen Philosophie von Thomas Hobbes, insbesondere basierend auf seinem Werk "Leviathan", zu analysieren.

  • Bedeutung der Freiheit im menschlichen Zusammenleben
  • Der Naturzustand als kriegerischer Ausgangspunkt
  • Legitimation und Aufgaben des Souveräns
  • Das Sicherheitsbedürfnis als Motor der Gesellschaftsbildung
  • Verhältnis von Freiheit und Sicherheit unter staatlicher Ordnung

Auszug aus dem Buch

Die Freiheit unter dem Souverän

Freiheit. Ein menschlicher Instinkt, der schon Revolutionen angeführt und gewonnen hat, der es in die Verfassungen der Gesellschaften geschafft hat und ganze Staaten auf sich begründet hat. Ohne es überhaupt hinterfragen zu müssen, ist für jeden einzelnen von uns die Freiheit, in welchem Lebensbereich auch immer, von hoher Bedeutung. Kommt es nun zu einem Zusammenleben vieler Menschen, verliert sie nicht an Bedeutung. Ganz im Gegenteil, sie schafft etwas wie ein zusammenhängendes Netz, denn jeder möchte frei sein und erwartet somit von den Anderen diese Freiheit gestattet zu bekommen. Und da jeder das gleiche möchte und das gleiche erwartet entsteht somit ein Zusammenspiel von Forderung nach Freiheit im Zusammenleben. Diesem Gedanken nach ist eines der Kernstücke einer Gesellschaft also die Freiheit. Ein mächtiger Begriff für eine jede Form des Zusammenlebens. Und nun soll es hier genau um diese Freiheit gehen, nämlich um die gesellschaftliche Freiheit eines Individuums im Zusammenleben.

Will man von Gesellschaft und Staatstheorie sprechen, so ist der Begriff Naturzustand ein wichtiger Begriff. Er ist der Zustand vor jeder Gesellschaftsbildung und soll eben diese sowie den Staat und dessen systematische Bestimmungen rechtfertigen. Daneben existiert das Naturrecht, welches eine Basis der Rechtfertigung rechtlicher Normen formiert. Für Hobbes kann man das Naturrecht als ein natürliches Gesetz verstehen, was einen dazu beruft sein eigenes Leben zu schützen und zu verteidigen und so lange wie möglich zu erhalten. In einem solchen Zustand hat der Begriff der Freiheit also noch keine Bedeutung für ein Zusammenleben, da es strikt gesehen noch gar keines gibt. Es entsteht erst im nächsten Schritt mit der Gesellschaftsbildung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Freiheit als grundlegenden menschlichen Instinkt und zentrales Element des gesellschaftlichen Zusammenlebens, das einer theoretischen Einordnung bedarf.

2. Der Naturzustand bei Hobbes: Dieses Kapitel erläutert das negative Menschenbild von Hobbes, in dem Konkurrenz und Misstrauen dominieren, was den Naturzustand zu einem Zustand des ständigen Krieges macht.

3. Die Notwendigkeit des Souveräns: Es wird dargelegt, warum ein Souverän unumgänglich ist, um den zerstörerischen Naturzustand zu beenden und ein geregeltes Zusammenleben überhaupt erst zu ermöglichen.

4. Sicherheit als zentraler Zweck: Das abschließende Kapitel verdeutlicht, dass die Gewährleistung von Sicherheit die primäre Aufgabe des Souveräns ist und somit die Basis für die weitere Betrachtung der Freiheit darstellt.

Schlüsselwörter

Freiheit, Thomas Hobbes, Leviathan, Naturzustand, Naturrecht, Souverän, Gesellschaftsbildung, Sicherheit, Individuum, Staatstheorie, Krieg aller gegen alle, Friedenssicherung, politisches Zusammenleben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das komplexe Verhältnis von individueller Freiheit und staatlicher Sicherheit auf der Grundlage der politischen Theorien von Thomas Hobbes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den menschlichen Naturzustand, die Entstehung von gesellschaftlicher Ordnung sowie die Rechte und Pflichten eines Souveräns.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, zu ergründen, wie das Individuum seine Freiheit in einem geordneten Staat strukturiert sieht, nachdem es für die Sicherheit auf einen Teil seiner Autonomie verzichtet hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Analyse, die primär text- und quellenbasiert arbeitet, insbesondere unter Verwendung von Hobbes' Werk "Leviathan".

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Naturzustands, der Notwendigkeit einer staatlichen Autorität (Souverän) und der Rolle der Sicherheit als gesellschaftliches Fundament.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Freiheit, Naturzustand, Souverän, Sicherheit und Gesellschaftsvertrag.

Inwiefern beeinflusst das negative Menschenbild bei Hobbes die Ausgestaltung des Staates?

Da Hobbes davon ausgeht, dass Menschen im Naturzustand von Misstrauen und Ruhmsucht getrieben werden, muss der Souverän eine absolute Instanz darstellen, um Frieden durch konsequente Ordnung zu erzwingen.

Warum wird Sicherheit in Hobbes' Theorie als der primäre Grund für die Einsetzung eines Souveräns identifiziert?

Sicherheit dient als notwendiges Mittel gegen den "Krieg aller gegen alle"; ohne sie ist kein zivilisiertes Leben möglich, was sie zur zentralen Rechtfertigungsbasis für staatliche Macht macht.

Wie verändert sich die Bedeutung von Freiheit, wenn ein Souverän eingesetzt wird?

Während Freiheit im Naturzustand unkontrollierte Willkür ist, transformiert sie sich im Staat zu einer Freiheit, die innerhalb der durch den Souverän abgesteckten gesetzlichen Rahmenbedingungen existiert.

Ist der Verzicht auf Freiheit laut Hobbes für das Individuum vorteilhaft?

Ja, laut Hobbes ist dieser Verzicht notwendig, da nur durch die Übertragung von Macht an den Souverän die elementare Sicherheit des eigenen Lebens gewährleistet werden kann.

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Details

Titel
Die Freiheit unter dem Souverän. Persönliche Freiheit in der Gesellschaft
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
1,3
Autor
Kristine Bäcker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
3
Katalognummer
V1339765
ISBN (PDF)
9783346847942
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freiheit souverän persönliche gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristine Bäcker (Autor:in), 2017, Die Freiheit unter dem Souverän. Persönliche Freiheit in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339765
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Leseprobe aus  3  Seiten
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