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Fake News. Einfluss der sozialen Medien auf die Meinungsbildung

Título: Fake News. Einfluss der sozialen Medien auf die Meinungsbildung

Trabajo Escrito , 2023 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Martin Wolff (Autor)

Psicología - Psicología de los medios
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Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll unter dem Thema "Fake News" ergründet werden, welchen Einfluss diese in Verbindung mit sozialen Medien auf die Meinungsbildung ausüben.
In diesem Zusammenhang wird zunächst der Unterschied zwischen redaktionellem Journalismus und sozialen Medien aufgezeigt. Daran anschließend wird die Bedeutung sozialer Medien im Hinblick auf Meinungsbildungsprozesse eingeordnet und ein Überblick über damit verbundene psychologische und algorithmische Verzerrungen dargeboten. Abschließend wird die Begrifflichkeit von Fake News thematisch greifbar gemacht und eine Einbettung in soziale Wirkmächte vorgenommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Maßstab Journalismus

3. Soziale Medien – das Damoklesschwert des Journalismus?

4. Geformte Freiheit der Meinungsbildung

5. Nachrichten - die keine sind

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Fake News in sozialen Medien auf die gesellschaftliche Meinungsbildung, indem sie die Differenz zwischen klassischem Journalismus und nutzergenerierten Inhalten analysiert sowie die psychologischen und algorithmischen Mechanismen hinter der Desinformation beleuchtet.

  • Vergleich zwischen redaktionellem Journalismus und sozialen Medien
  • Analyse der Rolle von Algorithmen bei der Informationsselektion
  • Psychologische Aspekte wie der Bestätigungsfehler und die Filterblasen-Thematik
  • Die Problematik von Fake News als politisch instrumentalisiertes Kalkül

Auszug aus dem Buch

4. Geformte Freiheit der Meinungsbildung

Gemäß Artikel 5 Absatz 1 des deutschen Grundgesetzes hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten – auch über soziale Medien. Im Folgenden wird die Bedeutung einer Meinung beleuchtet und dargelegt welchen Verzerrungen der Meinungsbildungsprozess auf sozialen Medienplattformen unterworfen ist.

Kant beschreibt meinen als „ein mit Bewußtsein [sic] sowohl subjektiv als objektiv unzureichendes Fürwahrhalten.“ (Kant & Klemme, 1998, S. 822). Erkenntnistheoretisch unterscheidet sich eine Meinung somit vom subjektiven und objektiven Wissen einer tatsächlichen Wahrheit und drückt als „niedrigste Form der Erkenntnis“ eine hypothetische Überzeugung aus, welche keiner hinreichend validen Begründung derselben bedingt (Ellsiepen et al., 2006, S. 133). Auf Grund der Tatsache, dass Meinungsbildungsprozesse vorrangig in dialogischen Kontexten und in kommunikativer Interaktion sozialer Gruppen stattfinden, begünstigt die Funktionsweise sozialer Medien ebenjenen Prozess (Hasebrink & Schmidt 2013, S. 10).

Social Media Plattformen sind, durch ihren meinungslastigen Kommunikationsstil und den interindividuellen Austausch auf einer, nicht mehr auf den persönlichen Bereich beschränkten, Öffentlichkeitsebene für Meinungsbildungsprozesse prädestiniert und dementsprechend untrennbar mit diesen verbunden (Hasebrink et al., 2017, S. 46).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik einer zunehmend postfaktischen Gesellschaft ein und erläutert die Bedeutung sozialer Medien als Instrument des heutigen Informationsgewinns.

2. Maßstab Journalismus: Dieses Kapitel definiert die Rolle und Qualitätskriterien des Journalismus, einschließlich der Gatekeeping-Funktion sowie der Konzepte von Agenda-Setting und Framing.

3. Soziale Medien – das Damoklesschwert des Journalismus?: Hier wird die Wandlung sozialer Medien von einer reinen Vernetzungsplattform zu einer zentralen, jedoch problematischen Nachrichtenquelle untersucht.

4. Geformte Freiheit der Meinungsbildung: Der Abschnitt beleuchtet die algorithmischen Homophilie-Prozesse, Filterblasen und Echokammern, die als selbstverstärkende Mechanismen die Meinungsbildung beeinflussen.

5. Nachrichten - die keine sind: Dieses Kapitel grenzt privates "Bullshit"-Posten von gezielten Fake News ab und analysiert deren Gefahr im Kontext politischer Instrumentalisierung.

6. Resümee: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und appelliert an die individuelle Verantwortungsbesonnenheit bei der Validierung von Informationen in digitalen Netzwerken.

Schlüsselwörter

Fake News, Soziale Medien, Meinungsbildung, Journalismus, Algorithmus, Filterblase, Echokammer, Bestätigungsfehler, Desinformation, Postfaktisch, Gatekeeping, Agenda-Setting, Framing, Informationsfluss, Wahrheitsgehalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert kritisch, wie soziale Medien als Plattformen für den Austausch von Nachrichten und Meinungen die Wahrnehmung von Fakten verzerren und Fake News verbreiten.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Spannung zwischen traditionellem Journalismus und sozialen Plattformen, die Mechanismen der digitalen Meinungsbildung und die Auswirkungen von Desinformation.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit ergründet, welchen Einfluss Fake News in Verbindung mit sozialen Medienplattformen auf die Meinungsbildung der Rezipienten ausüben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf der Auswertung aktueller psychologischer und kommunikationswissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert journalistische Gütekriterien, die systembedingten Verzerrungen durch Algorithmen in sozialen Medien sowie die Definition und die gesellschaftspolitische Gefahr von Fake News.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Filterblase, algorithmische Homophilie, Gatekeeping, soziale Vernetzung und Desinformation sind essenziell für das Verständnis dieses Textes.

Warum sind Filterblasen für die Meinungsbildung problematisch?

Sie schränken die Informationsvielfalt massiv ein und führen dazu, dass Rezipienten nur noch mit Inhalten konfrontiert werden, die ihr bereits bestehendes Weltbild bestätigen.

Welchen Effekt hat das Labeln von Fake News durch Faktenchecker?

Obwohl das Labeln die Verbreitung reduziert, kann es paradoxerweise das allgemeine Vertrauen in Nachrichten mindern, da ungelabelte Inhalte fälschlicherweise als "wahr" eingestuft werden (Implied Truth Effect).

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Detalles

Título
Fake News. Einfluss der sozialen Medien auf die Meinungsbildung
Universidad
(International University of Applied Sciences)
Calificación
1,0
Autor
Martin Wolff (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
15
No. de catálogo
V1339868
ISBN (PDF)
9783346842268
ISBN (Libro)
9783346842275
Idioma
Alemán
Etiqueta
fake news einfluss medien meinungsbildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Wolff (Autor), 2023, Fake News. Einfluss der sozialen Medien auf die Meinungsbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1339868
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