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Der Einfluss staatlicher Technologiepolitik auf industrielle Innovation

Wird die Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit durch direkte Subventionen des Staates in private Unternehmen gewährleistet?

Title: Der Einfluss staatlicher Technologiepolitik auf industrielle Innovation

Seminar Paper , 2009 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Hendrik Bergmann (Author)

Business economics - General
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Diese Arbeit soll aufzeigen, welche Möglichkeiten der Staat besitzt, um industrielle Innovation voranzutreiben und welchen Einfluss er auf Innovationen nehmen kann. Insbesondere werden dabei die Subventionierung und die direkte Projektförderung von privaten Unternehmen untersucht. Ziel des Staates ist es, die technologische Leistungsfähigkeit des Landes zu gewährleisten. „Wo sind wir besser als andere, damit wir unseren Lebensstandard halten können?“
In Kap. 2 wird gezeigt, wie der Staat Innovationsaktivitäten fördert und mit welchen politischen Instrumenten er die Erreichung seiner Ziele verfolgt. Die direkte Projektförderung wird dazu in Kap. 3 näher untersucht, um festzustellen, ob es sinnvoll ist, Industrieförderung durch Subventionierung zu betreiben. Es werden Daten aus dem Mannheimer Innovationspaneel verglichen. Desweiteren soll gezeigt werden, dass industrielle Innovation das Wachstum und die Produktivität positiv beeinflusst, was durch drei praktische Beispiele belegt wird. Den Abschluss der Kernuntersuchung bildet eine Veranschaulichung Deutschlands im internationalen Vergleich. Ist die deutsche Industrie innovations- und technologisch leistungsfähig? In Kap. 4 dieser Arbeit werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Zielsetzung in bezug auf ökonomische und betriebswirtschaftliche Aspekte beurteilt und kritisch hinterfragt. Kap. 5 fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einige kurze Gedankengänge wieder, die evtl. zur Verbesserung der Subventionspolitik beitragen könnten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Förderung von Innovationsaktivitäten

2.1 Welche Ziele verfolgt der Staat durch Förderung von Innovationsaktivitäten?

2.2 Wer fördert im Namen des Staates?

2.3 Übersicht des politischen Instrumentariums zur Förderung und Zielerreichung

3 Empirische Studien zu Auswirkungen der öffentlichen Förderungen auf die durchgeführten Innovationsprojekte

3.1 Mannheimer Innovationspaneel: Erhebung 2001

3.1.1 Unmittelbare Auswirkung der öffentlichen Förderung auf die durchgeführten Innovationsprojekte

3.1.2 Effekte auf die FuE-Budgets der Unternehmen (Vergleich geförderte / nicht geförderte Unternehmen)

3.1.3 Bringen die geförderten mehr als nichtgeförderte Unternehmen?

3.2 Ist FuE-Förderung gleichbedeutend mit Wachstum und Produktivität?

3.3 Deutschland im internationalen Vergleich

3.4 Beispiele Ostdeutschland / Mittelstandsförderung / Hightechstrategie

4 Beurteilung der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Zielsetzungen

4.1 Ökonomische Aspekte

4.2 Betriebswirtschaftliche Aspekte

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss staatlicher Technologiepolitik auf industrielle Innovationen, mit besonderem Fokus auf direkte Subventionen und Projektförderungen privater Unternehmen. Es soll geklärt werden, ob diese staatlichen Eingriffe effektiv zur Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands beitragen und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sich daraus ableiten lassen.

  • Staatliche Instrumente der Innovationsförderung
  • Empirische Analyse von FuE-Investitionen und Innovationserfolgen
  • Vergleich von geförderten und nicht geförderten Unternehmen
  • Zusammenhang zwischen FuE-Förderung, Wachstum und Produktivität
  • Ökonomische und betriebswirtschaftliche Bewertung der Innovationspolitik

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Unmittelbare Auswirkung der öffentlichen Förderung auf die durchgeführten Innovationsprojekte

In einer Untersuchung des ZEW wurde allen Unternehmen, die vom Staat in den Jahren 1997-2001 gefördert wurden, ein Fragebogen geschickt, auf welchem sie zu Unterstützungsmöglichkeiten Stellung nehmen sollten. Den Unternehmen wurde eine Liste möglicher Auswirkungen auf die Projektdurchführung vorgelegt. Um die Beantwortung möglichst einfach zu halten, wurden lediglich die relevanten Auswirkungen für die geförderten Projekte untersucht. Es konnten mehrere Auswirkungen gleichzeitig angekreuzt werden. Die Unternehmen sollten beurteilen, ob die öffentliche Förderung die Projektdurchführung erst ermöglicht, den Projektbeginn beschleunigt, die Projektlaufzeit reduziert, den Projektumfang erweitert, den technologischen Anspruch erhöht oder zu einer Patentanmeldung geführt hat.

Es ist erkennbar, dass die finanzielle Förderung des Bundes bzw. des BMBF 60-75% aller Projektdurchführungen grundsätzlich erst ermöglicht. Des Weiteren ist zu sehen, dass über 50% der geförderten Unternehmen ihren technologischen Anspruch und den Projektumfang erhöhen. Daraus ist zu schlussfolgern, dass geförderte Unternehmen - auf Grund ihres höheren Anspruchsdenkens - selber mehr in Forschung und Innovation investieren, um ihren Marktvorteil zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die grundlegende Zielsetzung, Firmen forschungstechnisch aktiver werden zu lassen, wird somit durch die Staatsförderung positiv beeinflusst. Allerdings ist auch zu erkennen, dass nur 25-40 % der geförderten Projekte eine Patentanmeldung zur Folge haben. Daraus könnte geschlossen werden, dass eine geringere Erfolgsquote – als vielleicht zu vermuten – eingetreten ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Wirksamkeit staatlicher Subventionen für die technologische Leistungsfähigkeit von Unternehmen und umreißt den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Förderung von Innovationsaktivitäten: In diesem Kapitel werden die forschungspolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung sowie die Rollen der beteiligten Ministerien und die verschiedenen Instrumente der FuE-Förderung erläutert.

3 Empirische Studien zu Auswirkungen der öffentlichen Förderungen auf die durchgeführten Innovationsprojekte: Dieser Hauptteil analysiert anhand des Mannheimer Innovationspaneels und weiterer Studien den direkten Einfluss staatlicher Förderung auf FuE-Budgets, Patentanmeldungen sowie das Wirtschaftswachstum.

4 Beurteilung der Ergebnisse vor dem Hintergrund der Zielsetzungen: Das Kapitel reflektiert die erhobenen Daten unter ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und diskutiert die Erfolgsfaktoren sowie die Nachhaltigkeit der Subventionspolitik.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse über die Wirksamkeit staatlicher Innovationsförderung und gibt einen Ausblick auf die notwendige strategische Weiterentwicklung der Förderlandschaft.

Schlüsselwörter

Technologiepolitik, Innovationsmanagement, Forschungsförderung, Subventionen, FuE-Budget, Industrielle Innovation, Mannheimer Innovationspaneel, Wettbewerbsfähigkeit, Patentanmeldung, Produktivitätswachstum, Nachhaltigkeit, Technologietransfer, Mittelstandsförderung, Wirtschaftsstandort Deutschland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss, den der Staat durch direkte Subventionen und Projektförderung auf die Innovationskraft privater Unternehmen in Deutschland ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die staatlichen Förderziele, die Instrumente der Technologieförderung sowie die empirische Überprüfung der Effekte auf Unternehmensbudgets und Innovationserfolge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet, ob direkte staatliche Subventionen in private Unternehmen tatsächlich zur Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit führen und welche Rolle diese bei der Sicherung des Lebensstandards spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, insbesondere unter Heranziehung von Erhebungsdaten des Mannheimer Innovationspaneels sowie Berichten des ZEW und der Bundesregierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die empirische Auswertung geförderter Innovationsprojekte, den Vergleich von geförderten gegenüber nicht geförderten Unternehmen sowie die Korrelation zwischen FuE-Intensität und Produktivitätswachstum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Technologiepolitik, FuE-Förderung, Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Innovation und Nachhaltigkeit.

Welche Rolle spielt das Mannheimer Innovationspaneel in dieser Arbeit?

Es dient als zentrale empirische Datenquelle, um die unmittelbaren Auswirkungen staatlicher Fördermaßnahmen auf die Innovationsaktivitäten und Investitionsentscheidungen von Unternehmen zu belegen.

Welche Bedeutung kommt dem Mittelstand (ZIM) im Dokument zu?

Der Mittelstand wird als tragende Säule der deutschen Industrie identifiziert, weshalb spezielle Programme wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Anregung von FuE-Aktivitäten besonders hervorgehoben werden.

Wie bewertet der Autor den internationalen Vergleich?

Deutschland wird anhand von Patentstatistiken als einer der führenden Innovatoren weltweit eingestuft, wobei das Ziel der Bundesregierung betont wird, die FuE-Quote am BIP weiter zu steigern.

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Details

Title
Der Einfluss staatlicher Technologiepolitik auf industrielle Innovation
Subtitle
Wird die Stärkung der technologischen Leistungsfähigkeit durch direkte Subventionen des Staates in private Unternehmen gewährleistet?
College
RWTH Aachen University  (Technologie und Innovationsmanagement)
Course
Technologie und Innovationsmanagement
Grade
1,7
Author
Hendrik Bergmann (Author)
Publication Year
2009
Pages
24
Catalog Number
V134027
ISBN (eBook)
9783640416523
ISBN (Book)
9783640412051
Language
German
Tags
Einfluss Staat Technologie Technologiepolitik Innovation Industrie industrielle Innovation Stärkung der Leistungsfähigkeit private Unternehmen direkte Subventionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hendrik Bergmann (Author), 2009, Der Einfluss staatlicher Technologiepolitik auf industrielle Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134027
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