In dieser Schreibaufgabe wird die doppelte Alterität des Begriffs Liebe in der Literaturgeschichte dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Liebe in der Literaturgeschichte
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Konzept der doppelten Alterität in literarischen Darstellungen der Liebe, indem sie sowohl die zeitliche Distanz der Rezeption als auch die Differenz zwischen literarischer Sprache und Alltagssprache beleuchtet.
- Analyse der doppelten Alterität im Kontext des Liebesbegriffs
- Epochenbezogene Einordnung und Untersuchung eines anonymen Gedichtes
- Vergleich historischer Liebeskonzepte vom Mittelalter bis um 1800
- Betrachtung der Wirkung von Goethes „Die Leiden des jungen Werthers“
- Erörterung der Differenz zwischen literarischer Sprache und Alltagssprache
Auszug aus dem Buch
Liebe in der Literaturgeschichte
Das Konzept der ‘Liebe‘ spielt in unserem alltäglichen Leben eine große Rolle. Aber auch in der Geschichte der Literaturwissenschaft spielte der Begriff der ‘Liebe‘ immer eine zentrale Rolle. In dieser Schreibaufgabe soll es um die doppelte Alterität in Bezug auf das Thema ‘Liebe‘ gehen. Dies soll mithilfe eines vorgegebenen Gedichtes geschehen. Dazu soll dieses zunächst auf Inhalt und Form untersucht werden, bevor es im Hinblick auf den Liebesdiskurs um 1800 betrachtet wird. Anschließend soll der literaturhistorische Umgang mit der doppelten Alterität in Bezug auf ‘Liebe‘ erörtert werden. Da die doppelte Alterität im Folgenden häufig thematisiert wird, wird sie zunächst einmal definiert. Alterität ist ,,häufig auch synonym mit Fremdheit, Verschiedenheit, Differenz‘‘ (Strohschneider, 2007, S. 58). Strohschneider bezeichnet Alterität ebenfalls als ,,Literarische und/oder kulturelle Andersheit‘‘ (ebd.). Sprechen wir in dieser Schreibaufgabe also von einer doppelten Alterität, meinen wir zum einen die Unterschiede zwischen der Sprache in der Literatur und der Alltagssprache. Zum anderen geht es aber auch um die zeitliche Distanz, die zwischen der Entstehung eines Textes und seiner Rezeption liegen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Liebe in der Literaturgeschichte: Dieses Kapitel führt in das Konzept der doppelten Alterität in Bezug auf die Liebe ein und untersucht ein anonymes Barock-Gedicht hinsichtlich seiner formalen und inhaltlichen Merkmale.
Schlüsselwörter
Liebe, Literaturgeschichte, Alterität, doppelte Alterität, Barock, Petrarkismus, Lyrik, Literaturwissenschaft, Werther, Liebeskonzept, Epochenumbruch, Sprachdifferenz, Diskursanalyse, Fremdheit, Rezeption
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der literaturwissenschaftlichen Untersuchung des Liebesbegriffs unter dem Aspekt der sogenannten doppelten Alterität.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die zeitliche Distanz bei der Textrezeption sowie der sprachliche Unterschied zwischen literarischen Texten und der Alltagssprache.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich das Konzept der Liebe im literarischen Diskurs über Jahrhunderte hinweg verändert hat und wie diese Veränderung durch literarische Texte reflektiert wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es werden methodisch eine epochenspezifische Gedichtanalyse sowie eine literaturhistorische Diskursanalyse angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine formale Analyse eines Barock-Gedichtes, einen Abriss über die historische Entwicklung des Liebesverständnisses und eine Definition der literarischen Alterität.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Alterität, Barock, Petrarkismus und den Wandel des Liebesbegriffs charakterisiert.
Warum spielt das Gedicht in der Analyse eine so wichtige Rolle?
Das Gedicht dient als primäre Fallstudie, um die theoretischen Konzepte der Alterität und der epochalen Merkmale (wie Petrarkismus) konkret am Textbeispiel nachzuweisen.
Wie beeinflusste Goethes Werk „Die Leiden des jungen Werthers“ den Liebesbegriff?
Der Roman wird als wegweisend beschrieben, da er das Gefühl der Hingabe und die umfassende Kraft der Liebe so intensiv darstellte, dass er frühere Konzepte nachhaltig veränderte.
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- Anonym (Author), 2022, Alterität der Liebe in der Literaturgeschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340479