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Der Facial-Feedback-Effekt. Aktuelle Erkenntnisse in der Emotionspsychologie

Titel: Der Facial-Feedback-Effekt. Aktuelle Erkenntnisse in der Emotionspsychologie

Hausarbeit , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit folgender Fragestellung: Ändern sich die Erkenntnisse zum Facial-Feedback-Effekt aufgrund aktueller Studien und Metaanalysen? Sollte Lächeln wirklich stimmungsaufhellend wirken, wäre dies nicht nur ein großer Schritt für die Wissenschaft, sondern auch für jeden Einzelnen ein guter Rat gegen schlechte Laune. Zunächst einmal sollen die zentralen Begrifflichkeiten erläutert werden, anschließend wird der aktuelle Forschungsstand kritisch untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erläuterungen, Forschungsstand und Defizite der Thematik

3 Methodisches Vorgehen bei der Erstellung der Arbeit

4 Reflektion der eigenen Arbeitsweise

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur Facial-Feedback-Hypothese, die besagt, dass der Gesichtsausdruck affektive Reaktionen beeinflussen kann, und analysiert kritisch die widersprüchlichen Ergebnisse verschiedener Studien und Metaanalysen.

  • Historischer Ursprung der Facial-Feedback-Hypothese
  • Kritische Analyse von Replikationsstudien und Metaanalysen
  • Einfluss von Mimik auf das emotionale Erleben
  • Methodische Herausforderungen in der emotionspsychologischen Forschung
  • Potenzielle klinische und praktische Anwendungsfelder

Auszug aus dem Buch

Erläuterungen, Forschungsstand und Defizite der Thematik

Zunächst einmal sollen die zentralen Begrifflichkeiten erläutert werden. Die Facial-Feedback-Hypothese besagt, dass die affektiven Reaktionen von Menschen durch ihren eigenen Gesichtausdruck (z.B. Lächeln, Schmollen) beeinflusst werden können, auch wenn ihr Ausdruck nicht aus ihren emotionalen Erfahrungen resultiert (Wagenmakers et al., 2016). Das Heben der Wangen soll demnach dazu führen, glücklicher zu sein. Stirnrunzeln dagegen soll wütender machen (Söderkvist et al., 2018). Im Pschyrembel lässt sich folgende Definition finden: Facial-Feedback ist der „[rückwirkende] Einfluss (Aktivierung emotionsspezifischer Muster des vegetativen Nervensystems) von willkürlichen Veränderungen der Gesichtsmuskulatur und des Gesichtsausdrucks auf das emotionale Erleben“ (Timmer, 2016). Der pen-in-mouth-effect beschreibt das Ergebnis eines im Jahre 1988 durchgeführten Versuchs von Strack und Kollegen, welcher 2016 von E.-J. Wagenmakers mit nur leichten Änderungen repliziert wurde. Die Teilnehmer der Experimentalgruppe sollten unter einem Vorwand die Lustigkeit von Cartoons anhand einer 10-Punkte-Likert-Skala bewerten, während sie einen Stift im Mund hielten. So konnte man messen, ob dieser induzierte Gesichtsausdruck die Urteile in Übereinstimmung mit den damit verbundenen emotionalen Zuständen veränderte (Wagenmakers et al., 2016). Wagenmakers schreibt zu Stracks Studie: „In line with the facial feedback hypothesis, when participants held the pen with their teeth (inducing a „smile“), they rated the cartoons as funnier than when they held the pen with their lips (inducing a “pout”)” (Wagenmakers et al., 2016, S. 1).

Anhand der Skala (0 = „überhaupt nicht lustig“, 9 = „sehr lustig“) beurteilten die Versuchspersonen die Cartoons im Zustand des Lächelns mit 5,14. Im Zustand des Schmollens dagegen nur mit 4,32, was einer Bewertungsdifferenz von 0,82 Einheiten entspricht. In Stracks zweiter Studie betrug diese sogar 1,03 Einheiten (Wagenmakers et al., 2016). Die Metaanalyse von Wagenmakers, in der die Ergebnisse von siebzehn unabhängigen Laboren ausgewertet wurden, konnte dies allerdings nicht bestätigen, da hier ein Bewertungsunterschied von lediglich 0,03 Einheiten vorlag.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Facial-Feedback-Hypothese ein, verknüpft sie mit historischen Ansätzen von Charles Darwin und begründet die Relevanz der Hausarbeit durch aktuelle, teils widersprüchliche Metaanalysen.

2 Erläuterungen, Forschungsstand und Defizite der Thematik: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, erläutert den pen-in-mouth-effect sowie aktuelle Studienergebnisse und beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Replikation wissenschaftlicher Befunde.

3 Methodisches Vorgehen bei der Erstellung der Arbeit: Der Abschnitt beschreibt transparent die genutzten Literaturdatenbanken, die Suchkriterien für die wissenschaftliche Recherche und die Strategien zur Auswahl und Bewertung der relevanten Quellen.

4 Reflektion der eigenen Arbeitsweise: Das Kapitel reflektiert den Arbeitsprozess, von der anfänglichen Themenfindung über die Herausforderungen bei der Literatursuche bis hin zum Umgang mit englischsprachigen Quellen und der Zitationspraxis.

Schlüsselwörter

Facial-Feedback-Hypothese, Emotionspsychologie, pen-in-mouth-effect, Metaanalyse, Mimik, emotionale Modulation, Replikationsstudien, affektive Reaktionen, psychologische Forschung, Wissenschaftstheorie, Facial-Feedback-Effekt, Emotionsregulation, empirische Sozialforschung, Literaturrecherche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Facial-Feedback-Hypothese, die den Zusammenhang zwischen willkürlichem Gesichtsausdruck und dem individuellen emotionalen Empfinden untersucht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Hypothese, der pen-in-mouth-effect, neuere Metaanalysen zum Forschungsstand sowie methodische Reflexionen über den wissenschaftlichen Arbeitsprozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Klärung der Forschungsfrage: Ändern sich die Erkenntnisse zum Facial-Feedback-Effekt aufgrund aktueller Studien und Metaanalysen?

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer systematischen Recherche in Fachdatenbanken, wissenschaftlichen Bibliothekskatalogen und dem Vergleich von aktuellen Metaanalysen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden begriffliche Definitionen, eine detaillierte Darstellung der aktuellen wissenschaftlichen Studienlage sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Replikationsfähigkeit dieser Ergebnisse erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Facial-Feedback-Hypothese, Emotionspsychologie, pen-in-mouth-effect, Metaanalyse, Mimik und emotionale Modulation.

Warum spielt der sogenannte „pen-in-mouth-effect“ eine so zentrale Rolle für die Arbeit?

Er dient als primäres Beispiel für die empirische Überprüfung der Hypothese und illustriert die methodischen Diskrepanzen zwischen ursprünglichen Pionierstudien und modernen Replikationsversuchen.

Welche Herausforderungen nennt die Autorin bei der Erstellung ihrer Hausarbeit explizit?

Neben der anfänglichen Themenfindung und der Auswahl englischsprachiger Quellen wird besonders die strukturierte Auswertung der komplexen Fachliteratur als größte Herausforderung hervorgehoben.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Facial-Feedback-Effekt. Aktuelle Erkenntnisse in der Emotionspsychologie
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V1340517
ISBN (PDF)
9783346846396
ISBN (Buch)
9783346846402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Facial Feedback Effekt Emotionspsychologie Facial Feedback
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Der Facial-Feedback-Effekt. Aktuelle Erkenntnisse in der Emotionspsychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340517
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Leseprobe aus  12  Seiten
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