In dieser Arbeit ist ein Blick auf zwei Bereiche der darstellenden Künste während der Regierungszeit des Kaisers Augustus gerichtet, nämlich Plastik und Architektur. Dabei werden die imposantesten und brillantesten Beispiele für Kunst- und Bauwerke des augusteischen Zeitalters betrachtet. Zudem ist dargelegt, welche Vorstellungen hinter bestimmten Aspekten und Motiven der augusteischen Kunst stehen, und wie Augustus mittels neuen Ausrichtungen und Stilmitteln der Kunst seine kulturpolitischen Ziele zu erreichen versuchte. Dabei sind die Auswirkungen und Veränderungen besonders bemerkenswert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Plastik
- 1.1. Die Augustus-von-Primaporta-Statue
- 2. Architektur
- 2.1. Öffentliche Bauten
- 2.1.1. Tempel
- 2.1.2. Die Ara Pacis Augustae
- 2.1.3. Das Augustusforum
- 3. Die Beziehung zwischen Kunst und Politik in der augusteischen Epoche
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Verherrlichung Roms in der augusteischen Kunst. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen Plastik und Architektur. Die Arbeit analysiert die in diesen Bereichen präsenten Kunst- und Bauwerke und untersucht die dahinterliegenden Vorstellungen und Motive. Zudem wird untersucht, wie Augustus durch neue Stilmittel und Ausrichtungen der Kunst seine kulturpolitischen Ziele erreichen wollte.
- Die Verherrlichung Roms in der augusteischen Kunst
- Die Rolle der Plastik und Architektur in der augusteischen Kunst
- Die Verbindung zwischen Kunst und Politik in der augusteischen Epoche
- Augustus' kulturpolitische Ziele und ihre Umsetzung durch Kunst
- Die Auswirkungen und Veränderungen in der Kunst durch Augustus' Einfluss
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Romverherrlichung in der augusteischen Kunst ein und stellt die Ziele und Schwerpunkte der Arbeit vor. Es skizziert den historischen Kontext und erläutert die Bedeutung der augusteischen Epoche für die Entwicklung eines neuen Staatsmythos.
- 1. Plastik: Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Plastik als Medium der Verherrlichung in der augusteischen Epoche. Es analysiert die Nachahmung des klassisch-griechischen Stils in Statuen und Porträts und die dahinterliegende Intention Augustus'. Der typische Stil des Augustusporträts wird vorgestellt und erläutert.
Schlüsselwörter
Diese Arbeit befasst sich mit der augusteischen Kunst, insbesondere Plastik und Architektur, und analysiert deren Rolle in der Verherrlichung Roms. Die Schwerpunkte liegen auf den folgenden Themen: Augustusporträts, klassisch-griechischer Stil, Staatsmythos, Kulturpolitik, Verherrlichung, pietas.
Häufig gestellte Fragen
Wie nutzte Augustus die Kunst für seine Politik?
Augustus setzte gezielt Plastik und Architektur ein, um kulturpolitische Ziele zu erreichen, einen neuen Staatsmythos zu schaffen und die Pietas (Frömmigkeit/Pflichttreue) zu betonen.
Was ist das Besondere an der Augustus-von-Primaporta-Statue?
Diese Statue ist ein brillantes Beispiel für die augusteische Plastik. Sie verbindet den klassisch-griechischen Stil mit römischer Symbolik zur Verherrlichung des Kaisers als Friedensbringer.
Welche Bedeutung hat die Ara Pacis Augustae?
Der "Friedensaltar" (Ara Pacis) symbolisiert die durch Augustus herbeigeführte Epoche des Friedens (Pax Augusta) und ist ein zentrales Monument der augusteischen Selbstdarstellung.
Was war die Funktion des Augustusforums?
Das Forum diente als imposanter öffentlicher Raum, der die Macht Roms und die Ahnenreihe des Augustus architektonisch verherrlichte.
Warum wurde der klassisch-griechische Stil nachgeahmt?
Durch den Rückgriff auf die klassische griechische Kunst wollte Augustus eine zeitlose Ästhetik schaffen, die Stabilität, Ordnung und kulturelle Überlegenheit ausstrahlte.
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- Ingbert E. O. J. Jilg (Autor), 2016, Romverherrlichung in der augusteischen Kunst, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340588