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Deutschland - Einwanderungsland

Title: Deutschland - Einwanderungsland

Term Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Viktoria Dell (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities
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Um zu untersuchen, ob Deutschland mit einem Einwanderungsland gleichzusetzen ist, muss
man überprüfen, inwiefern es den Vorstellungen von einem Einwanderungsland entspricht.
Unter Einwanderung, auch Migration genannt, versteht man „(…) Wanderbewegungen von
Menschen oder Gruppen, die ihren bisherigen Wohnsitz längerfristig wechseln und dabei in
ein anderes Land ziehen oder wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren“ (Meier-Braun 2002:
Einleitung). Nun ist die Frage auch mit diesem Zitat noch nicht geklärt. Es gibt etliche
Begründungen, Deutschland sei ein Einwanderungsland, was sich im Folgenden zeigen wird.
Insbesondere die statistischen Daten deuten darauf hin.
Im Folgenden werde ich darauf hin arbeiten, die Meinungen etlicher Forscher, Statistiken und
auch historische Ereignisse mit einzubeziehen, um zur Antwort zu gelangen. In meiner
schriftlichen Ausarbeitung geht es nun darum zu untersuchen, ob die Frage „Deutschland –
ein Einwanderungsland?“ bloß eine Suggestivfrage ist, die mit „ja“ oder mit „nein“
beantwortet werden kann oder ob es ein noch nicht abgeschlossenes Terrain ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Kurzer historischer Exkurs zur Aus- und Einwanderung aus und nach Deutschland

2. Statistische Daten

3. Phasen zum „Deutschland - Einwanderungsland“

4. Asylbewerber und Flüchtlinge

5. Positive und negative Seiten der Einwanderung

6. Rechtliche Grundlagen

6.1 Gründe für die Einreise in die BRD

7. Integration

8. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu untersuchen, ob Deutschland als Einwanderungsland klassifiziert werden kann oder ob diese Bezeichnung eine ungeklärte Fragestellung bleibt, wobei historische Entwicklungen, statistische Daten sowie rechtliche und soziale Aspekte kritisch beleuchtet werden.

  • Historische Entwicklung der Wanderungsbewegungen in Deutschland
  • Analyse statistischer Daten zum Migrationshintergrund
  • Phasenmodell der deutschen Zuwanderungsgeschichte
  • Positive und negative sozioökonomische Effekte der Einwanderung
  • Rechtliche Grundlagen der Staatsangehörigkeit und Einreise
  • Herausforderungen der sozialen Integration von Zuwanderern

Auszug aus dem Buch

3. Phasen zum „Deutschland - Einwanderungsland“

Die Einwanderung an sich lässt sich gemäß Karl-Heinz Meier-Braun in mehrere Phasen unterteilen, welche hier verkürzt dargestellt werden. Anhand dieser Phasen werden der Verlauf der Einwanderung und dessen Entwicklung deutlich.

Die Einwanderung, die wir als solche in Deutschland kennen, dass mittlerweile bereits über sieben Millionen Menschen anderer Herkunft hier leben, begann im Jahr 1953. Es wurden Menschen angeworben, auf dem Land für geringen Lohn zu arbeiten. Arbeit, die deutsche Bürger nicht verrichten wollten. Genau genommen wurde der erste Vertrag am zwanzigsten Dezember des Jahres 1955 mit Italien unterzeichnet. Es kamen die ersten „Gastarbeiter“ aus Italien, dann aus Spanien und Griechenland [1960], aus der Türkei [1961], aus Portugal [1964], aus Jugoslawien [1968] und später aus Marokko und Tunesien (vgl. Meier – Braun 2002: 30ff; Storz 2002: 28). Es stellte sich heraus, dass diese Menschen fleißig arbeiteten und auch für den Wiederaufbau des Nachkriegsdeutschland beschäftigt wurden. Die ersten Einwanderer wurden als „… gute Arbeiter und europäische Mitbürger willkommen (…) und (…) zum eigenen Nutzen und zur Hilfe für die deutsche Wirtschaft tätig“ begrüßt (Meier – Braun 2002: 39). Bis 1970 herrschte kein Konzept zur Ausländerpolitik. Bis dahin galt Deutschland eindeutig als kein Einwanderungsland. „Sicher wäre das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland und der Aufbau der Sozialsysteme nicht ohne die „Gastarbeiter“ erreicht worden“ (Meier – Braun 2002: 35). Im Jahr 1964 erreichte die Zahl der Gastarbeiter eine Million (vgl. Meier – Braun 2002: 37). Die Idee im Jahr 1955 war, die „Gastarbeiter“ als solche zu belassen und sie als Saisonarbeiter einzustellen, die nach einer gewissen Arbeitsdauer wieder in ihr Land kehren. Jedoch blieben die Menschen, da sie für die Wirtschaft unerlässlich geworden waren (vgl. Meier – Braun 2002: 39). Somit endet die erste Phase im Jahr 1973, wo bereits über knapp eine Million Einwanderer in Deutschland leben.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung definiert den Migrationsbegriff und formuliert die zentrale Forschungsfrage, ob Deutschland als Einwanderungsland betrachtet werden kann.

1. Kurzer historischer Exkurs zur Aus- und Einwanderung aus und nach Deutschland: Dieses Kapitel skizziert die lange Geschichte der Einwanderung nach Deutschland, angefangen bei Hugenotten bis hin zu den Gastarbeitern der Nachkriegszeit.

2. Statistische Daten: Hier werden quantitative Aspekte der Migration dargelegt, die belegen, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung einen Migrationshintergrund besitzt.

3. Phasen zum „Deutschland - Einwanderungsland“: Das Kapitel unterteilt die Geschichte der Zuwanderung in vier spezifische Phasen, von der Anwerbung der Gastarbeiter bis zur politischen Begrenzungspolitik.

4. Asylbewerber und Flüchtlinge: Es erfolgt eine Differenzierung zwischen verschiedenen Statusgruppen wie Asylberechtigten und Kontingentflüchtlingen.

5. Positive und negative Seiten der Einwanderung: Dieses Kapitel reflektiert sowohl die ökonomischen Vorteile der Migration als auch soziale Konflikte und Fremdenfeindlichkeit.

6. Rechtliche Grundlagen: Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Staatsangehörigkeit, insbesondere das Staatsangehörigkeitsrecht (StAG) und das „ius soli“, werden erläutert.

6.1 Gründe für die Einreise in die BRD: Hier werden die verfassungsrechtlichen Rechte (Menschen- und Bürgerrechte) als Motive für den Zuzug analysiert.

7. Integration: Dieses Kapitel thematisiert die Bedeutung von Vereinen und sozialen Maßnahmen für das Gelingen der Eingliederung von Migranten.

8. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die individuellen Beweggründe der Migranten und betont die Hoffnung auf ein besseres Leben als treibenden Faktor.

Schlüsselwörter

Deutschland, Einwanderungsland, Migration, Gastarbeiter, Integration, Staatsangehörigkeit, Asylbewerber, Flüchtlinge, Grundgesetz, Bevölkerungswachstum, Ausländerpolitik, Arbeitsmarkt, Staatsangehörigkeitsrecht, demografischer Wandel, Einbürgerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung Deutschlands zu einem Einwanderungsland unter Berücksichtigung historischer, statistischer und rechtlicher Aspekte.

Welches ist das zentrale Themenfeld der Untersuchung?

Der Fokus liegt auf der Debatte um die Identität Deutschlands als Einwanderungsland und die damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Prozesse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob die Bezeichnung Deutschlands als Einwanderungsland lediglich eine Suggestivfrage darstellt oder ein kontinuierlicher Prozess ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive Analyse sowie die Auswertung von Statistiken, Expertenmeinungen und historischen Ereignissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, statistische Bestandsaufnahmen, die Phasen der Zuwanderung sowie rechtliche Grundlagen und Integrationsaspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Migration, Staatsangehörigkeit, Integration, Gastarbeiter und Grundgesetz.

Wie hat sich die politische Haltung zum Einwanderungsland laut Autorin verändert?

Die Haltung wandelte sich von der anfänglichen Nutzung der Gastarbeiter als bloße Saisonkräfte hin zur widerwilligen Anerkennung der Integration als Daueraufgabe.

Welche Rolle spielt das Staatsangehörigkeitsrecht für die Integration?

Das Recht, insbesondere durch die Einführung des „ius soli“, bildet die rechtliche Basis, um Migranten rechtlich gleichzustellen und den Einbürgerungsprozess zu erleichtern.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Deutschland - Einwanderungsland
College
University of Münster
Grade
3,0
Author
Viktoria Dell (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V134083
ISBN (eBook)
9783640416806
ISBN (Book)
9783640413669
Language
German
Tags
Immigration Einwanderung Majoritäten/Minoritäten Integration Eingliederungspolitik Asylkompromiss Menschenrechte Bürgerrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Viktoria Dell (Author), 2006, Deutschland - Einwanderungsland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134083
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