Dieser Aufsatz erörtert einen wichtigen Aspekt der Vorgeschichte des Volksaufstandes vom 17.Juni 1953 in der DDR: die verfehlte Politik des "Neuen Kurses" verkündet während der aufkeimenden Krise im Frühjahr 1953.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung: Die DDR im Jahre 1953
- I.1 Die politische Situation in der DDR
- I.2 Die wirtschaftliche Situation in der DDR
- I.3 Die Fluchtbewegung
- II. Hauptteil: Der Neue Kurs - die Politikwende im Juni 1953
- II.1 Die Ursachen des Neuen Kurses
- II.2 Die wichtigsten Maßnahmen des Neuen Kurses
- II.3 Die Reaktion der Bevölkerung auf den Neuen Kurs
- III. Schluß: Was war der Neue Kurs wirklich?
- III.1 Eine Bewertung des Neuen Kurses
- III.2 Die Einordnung des Neuen Kurses in die DDR-Geschichte
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Politik des Neuen Kurses in der DDR im Juni 1953. Ziel ist es, die Entwicklung zu diesem Politikwechsel, die wichtigsten damit verbundenen Veränderungen und die weitere Entwicklung bis zu den Ereignissen des 17. Juni 1953 zu beleuchten. Darüber hinaus soll eine Bewertung und Einordnung des Neuen Kurses in die DDR-Geschichte erfolgen.
- Die politische Situation in der DDR im Frühjahr 1953
- Die Ursachen des Neuen Kurses
- Die wichtigsten Maßnahmen des Neuen Kurses
- Die Reaktion der Bevölkerung auf den Neuen Kurs
- Die Bedeutung des Neuen Kurses für die DDR-Geschichte
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Die DDR im Jahre 1953
Die Einleitung beleuchtet die politische und wirtschaftliche Situation in der DDR im Frühjahr 1953. Sie skizziert die Herrschaft der SED unter Walter Ulbricht und die Verschärfung des stalinistischen Kurses. Die Verschärfung des Klassenkampfes, die Zwangs-Kollektivierung der Landwirtschaft und die zunehmende Fluchtbewegung werden ebenfalls dargestellt.
II. Hauptteil: Der Neue Kurs - die Politikwende im Juni 1953
Der Hauptteil befasst sich mit den Ursachen und Folgen des Neuen Kurses. Es werden die wichtigsten Maßnahmen der Politikwende, wie die Lockerung der Kollektivierung und die Einführung von Konsumgütern, sowie die Reaktionen der Bevölkerung, wie der Aufstand am 17. Juni 1953, beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: DDR, SED, Walter Ulbricht, Neuer Kurs, Politikwende, 17. Juni 1953, Kollektivierung, Fluchtbewegung, Sowjetunion.
Häufig gestellte Fragen zum 17. Juni 1953 und dem Neuen Kurs
Was war der "Neue Kurs" in der DDR?
Der Neue Kurs war eine im Juni 1953 verkündete Politikwende der SED, die Lockerungen bei der Kollektivierung und eine Verbesserung der Konsumgüterversorgung vorsah.
Warum führte der Neue Kurs zum Aufstand am 17. Juni?
Obwohl politische Lockerungen versprochen wurden, blieben die kurz zuvor erhöhten Arbeitsnormen bestehen, was den Zorn der Arbeiter auslöste und in den Volksaufstand mündete.
Welche Rolle spielte Walter Ulbricht zu dieser Zeit?
Ulbricht trieb zuvor den "planmäßigen Aufbau des Sozialismus" und die Verschärfung des Klassenkampfes voran, was die wirtschaftliche Krise und die Fluchtbewegung erst verschärfte.
Was waren die wirtschaftlichen Ursachen der Krise von 1953?
Die einseitige Bevorzugung der Schwerindustrie, die Zwangs-Kollektivierung der Landwirtschaft und allgemeiner Versorgungsmangel führten zu massiver Unzufriedenheit.
Wie reagierte die Bevölkerung auf die Ankündigung des Neuen Kurses?
Die Reaktion war zwiespältig; während einige auf Besserung hofften, sahen viele darin ein Zeichen der Schwäche des Regimes, was den Mut zum Protest bestärkte.
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- Maximilian Spinner (Author), 2001, Der 17. Juni 1953 - Die SED und der Neue Kurs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13413