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Möglichkeiten der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften durch betriebliche Gesundheitsförderung

Titel: Möglichkeiten der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften durch betriebliche Gesundheitsförderung

Hausarbeit , 2023 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Magdalena Gerbing (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kaum ein Beruf ist so sehr auf fitte, motivierte, zufriedene und engagierte Arbeiter angewiesen wie der Pflegeberuf. Dies wurde besonders durch die weltweite Coronapandemie und die damit einhergehende große Belastung in deutschen Krankenhäusern sichtbar. Trotz scheinbarem Abklingen der Pandemie wird aktuell in den Medien beinahe täglich über Themen wie den Pflegekräftemangel, fehlendes Fachpersonal auf Intensiv- oder Kinderstationen und Bettenschließungen berichtet.

Das Problem des Personalmangels und die große Fluktuation von Fachkräften beschränkt sich jedoch nicht allein auf die stationäre Pflege. Ambulante Pflegedienste sind ebenso vom bestehendem Fachkräftemangel betroffen. Prognosen zeigen auf, dass im Jahre 2035 rund 307 000 Pflegekräfte in Deutschland fehlen werden.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Gesundheitsverhalten von Pflegekräften zu analysieren sowie aufzuzeigen, wie betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), in Pflegeberufen gesundheitsförderlich eingesetzt werden kann. Die Pflegekräfte sollen im Idealfall ihr gesamtes Berufsleben lang, bei voller Gesundheit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Leitfrage der Arbeit lautet wie folgt: Wie kann BGF zu einer Steigerung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften in Deutschland beitragen?

Nach dem einleitenden Kapitel erfolgt zunächst eine Definition des Begriffs Gesundheit, um daraufhin die Begriffe Gesundheitsverhalten und (gesundheitliches) Risikoverhalten zu erläutern. Anschließend wird in Kapitel 3 das Gesundheitsverhalten von Pflegekräften im ambulanten und stationären Setting analysiert. Im weiteren Verlauf schließt sich das Kapitel „Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege“ an, welches sich mit den unterschiedlichen Maßnahmen der Verhältnis- und Verhaltensprävention und Herausforderungen im BGF für Pflegekräfte beschäftigt. Zudem werden einige Beispiele für ein erfolgreich umgesetztes BGF in Pflegeberufen vorgestellt. Im letzten Kapitel werden die Erkenntnisse dieser Arbeit kritisch hinterfragt und Empfehlungen für weiterführende Forschungsfragen gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gesundheit

2.1 Gesundheitsverhalten

2.2 Gesundheitliches Risikoverhalten

3 Gesundheitsverhalten von Pflegekräften

4 Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege

4.1 Verhaltensprävention

4.2 Verhältnisprävention

4.3 Herausforderungen in der Umsetzung von BGF-Maßnahmen in der Pflege

4.4 BGF für Pflegepersonal – Praxisbeispiele

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Gesundheitsverhalten von Pflegekräften vor dem Hintergrund einer hohen Arbeitsbelastung und untersucht, inwiefern betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) dazu beitragen kann, dieses Verhalten positiv zu verändern und die Mitarbeitergesundheit langfristig zu sichern. Die zentrale Leitfrage lautet: Wie kann BGF zu einer Steigerung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften in Deutschland beitragen?

  • Analyse des aktuellen Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften
  • Theoretische Grundlagen zu Gesundheit und Risikoverhalten
  • Unterscheidung und Implementierung von Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Herausforderungen bei der Umsetzung von BGF-Maßnahmen
  • Vorstellung erfolgreicher Praxisbeispiele aus der Pflegebranche

Auszug aus dem Buch

2 Gesundheit

In diesem Kapitel werden zunächst die zentralen Begriffe Gesundheit, Gesundheitsverhalten und (gesundheitliches) Risikoverhalten erläutert sowie diskutiert. Die Annäherung an diese Begrifflichkeiten versucht aufzuzeigen, wie eben genannte verstanden werden und in die Forschung Eingang gefunden haben. Ein einheitlicher Terminus von Gesundheit lässt sich aufgrund unterschiedlicher inhaltlicher Schwerpunkte in der Literatur nicht finden. Daher muss Gesundheit auf mehreren Ebenen definiert und sowohl positiv als auch negativ bestimmt werden. Weiterhin kann man zwischen objektiven und subjektiven Definitionen unterscheiden. Objektive Definitionen werden durch einen Expertenkonsens festgelegt, wohingegen der Schwerpunkt der subjektiven Definition auf der eigenen Gesundheit liegt. In dieser Arbeit liegt der Fokus auf objektiven Definitionen. 1948 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesundheit nicht nur als das Freisein von Krankheit und Gebrechen, sondern als Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens (WHO, 2020, S. 1). Da ein Zustand vollkommenen Wohlbefindens unrealistisch ist und Gesundheit keinen starren, sondern einen dynamischen Prozess darstellt, wurde 1989 eine neue Definition der WHO veröffentlicht. In dieser wird Gesundheit als ein positiver funktioneller Gesamtzustand im Sinne eines dynamischen biopsychologischen Gleichgewichtszustandes definiert, welcher erhalten bzw. immer wieder hergestellt werden muss (Quaas, 1997, S. 211). Nach Faltenmaier (1994) ist Gesundheit ein bestimmter psychischer und körperlicher Zustand eines Individuums, welcher von einer relativen Freiheit von Beschwerden, Krankheit und Beeinträchtigungen gekennzeichnet ist, sich jedoch nicht ausschließlich darauf beschränkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den massiven Fachkräftemangel in der Pflege sowie die psychischen und physischen Belastungen, die durch die Pandemie verstärkt wurden, und leitet die Forschungsfrage ab.

2 Gesundheit: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch die Definition der zentralen Begriffe Gesundheit, Gesundheitsverhalten und (gesundheitliches) Risikoverhalten.

3 Gesundheitsverhalten von Pflegekräften: Hier werden die spezifischen Belastungsfaktoren im Pflegeberuf analysiert, darunter Schichtarbeit, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel.

4 Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege: Das Hauptkapitel untersucht Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie Hindernisse und Best-Practice-Beispiele bei der Einführung von BGF.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Kombination aus Verhaltens- und Verhältnisprävention, um langfristige Erfolge in der Pflegebranche zu erzielen.

Schlüsselwörter

Pflegekräfte, Gesundheitsverhalten, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Fachkräftemangel, Arbeitsbelastung, Prävention, Gesundheit, Gesundheitsmanagement, Pflegesektor, Risikoverhalten, Arbeitsorganisation, Stressbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Gesundheitsverhalten von Pflegekräften und prüft, inwiefern betriebliche Gesundheitsförderung die gesundheitliche Situation dieser Berufsgruppe verbessern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gesundheit, der Analyse gesundheitsschädigender Verhaltensweisen im Pflegealltag sowie der Implementierung von Präventionsmaßnahmen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Frage: Wie kann BGF zu einer Steigerung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften in Deutschland beitragen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und Expertenmeinungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ist-Situation des Gesundheitsverhaltens in der Pflege sowie in eine detaillierte Betrachtung von Instrumenten der Verhaltens- und Verhältnisprävention.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Pflegekräfte, Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Prävention, Arbeitsbelastung und Fachkräftemangel.

Warum ist das Thema für die heutige Zeit besonders relevant?

Aufgrund des stetig zunehmenden Fachkräftemangels ist der Erhalt der Gesundheit von Pflegekräften eine kritische Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems.

Wie unterscheiden sich Verhaltens- und Verhältnisprävention in diesem Kontext?

Verhaltensprävention zielt auf die Stärkung der individuellen Kompetenzen der Pflegekräfte ab, während die Verhältnisprävention die Arbeitsstrukturen und -umgebungen gesundheitsförderlicher gestaltet.

Gibt es praktische Beispiele für gelungene Projekte?

Ja, die Arbeit stellt konkrete Praxisbeispiele vor, wie etwa Programme der BKK Diakonie oder das Projekt "Kurzpauen" des SeniorenHauses "Albert Schweitzer".

Welches Fazit ziehen die Ergebnisse für die Praxis?

Um nachhaltige Effekte zu erzielen, müssen Maßnahmen auf beiden Ebenen (individuell und strukturell) verknüpft werden, wobei der enorme Arbeitsdruck als Haupthindernis identifiziert wurde.

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Details

Titel
Möglichkeiten der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften durch betriebliche Gesundheitsförderung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Magdalena Gerbing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1341460
ISBN (PDF)
9783346846679
ISBN (Buch)
9783346846686
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsverhalten pflegepersonal pflege BGM BGF Betriebliche Gesundheitsförderung Betriebliches Gesundheitsmangement Pflegedienst Gesundheit Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magdalena Gerbing (Autor:in), 2023, Möglichkeiten der Verbesserung des Gesundheitsverhaltens von Pflegekräften durch betriebliche Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1341460
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Leseprobe aus  17  Seiten
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