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Was macht die Arbeit heute noch aus?

Eine Untersuchung der historischen, heutigen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsbegriffs

Title: Was macht die Arbeit heute noch aus?

Term Paper , 1999 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Brand (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Ausgangspunkt dieser Seminararbeit ist die These vom Ende der Arbeit. Anhand historischer Grundkategorien soll untersucht werden, ob diese These sich halten läßt. Der Arbeitsbegriff ist eine Grundkategorie der Soziologie, so daß von Interesse ist, wie dieser gegenwärtig bestimmt ist und wie er sich weiterentwickelt.

Die relativ dominanten Arbeitsformen Erwerbs- bzw. Lohn-, Eigen- und Schwarzarbeit werden, da sie zeitgenössische Erscheinungen sind, genauer untersucht und definiert. Die Unterschiede zwischen Erwerbs- und der zur informellen Ökonomie gehörenden Eigen- und Schwarzarbeit werden herausgestellt. Die Form der Bürgerarbeit bzw. ehrenamtlichen Tätigkeit gehört auch zum Begriff der informellen Wirtschaft bzw. Arbeit. Sie soll, da nicht Untersuchungsziel dieser Arbeit, ausgeklammert werden.
Zusätzlich werden die Positionen der Befürworter der These vom Ende der Arbeit bzw. der Arbeitsgesellschaft denen der Gegner gegenübergestellt. Anhand der Argumente beider Seiten versuche ich dann zu erörtern, ob der Erwerbsarbeitsbegriff weiterhin realitätsnah ist. Abschließend werden zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeit beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Was macht die Arbeit heute noch aus? Eine Untersuchung der historischen, heutigen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsbegriffs mit Fokus auf die Erwerbs-, Eigen- und Schwarzarbeit

2 Philosophische, etymologische Definition und historische Sicht der Arbeit

2.1 Philosophische Definition

2.2 Etymologische Bestimmung der Arbeit

2.3 Historische Sicht

2.3.1 Antikes Griechenland und antikes Rom/Römerzeit

2.3.2 Feudalismus/Mittelalter

2.3.3 Die Industrialisierung – der Weg zur Erwerbs-/Lohnarbeit

3 Der gegenwärtige Arbeitsbegriff

3.1 Erwerbs-/Lohnarbeit

3.1.1 Lohnarbeit

3.1.2 Erwerbsarbeit

3.2 Eigenarbeit

3.3 Schwarzarbeit

3.4 Zusammenfassung und Vergleich der drei Arbeitsformen Erwerbs-, Eigen- und Schwarzarbeit.

4 Zukünftige Entwicklungen der Arbeit: Wie sieht die Arbeit in Zukunft aus?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die These vom Ende der Arbeitsgesellschaft vor dem Hintergrund historischer und gegenwärtiger Arbeitsbegriffe. Ziel ist es, zu erörtern, inwiefern der klassische Erwerbsarbeitsbegriff in einer sich wandelnden Gesellschaft realitätsnah bleibt und welche Rolle alternative Arbeitsformen einnehmen können.

  • Historische Entwicklung des Arbeitsbegriffs von der Antike bis zur Industrialisierung
  • Differenzierung der Arbeitsformen: Erwerbs-, Lohn-, Eigen- und Schwarzarbeit
  • Analyse der sozioökonomischen Bedingungen von Arbeit im Kapitalismus
  • Zukunftsperspektiven und gesellschaftliche Auswirkungen der Arbeitsgesellschaft

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Feudalismus/Mittelalter

Im Feudalismus gab es die Landarbeit der Bauern auf dem Land und das Handwerk in der Stadt. Arbeitsplatz und Wohnstätte bildeten eine Einheit, z.B. lebten Bauern auf ihrer zu bearbeitenden Scholle, und Handwerker arbeiteten in ihrem Wohnhaus. Die Arbeit war diskontinuierlich; es wurde während des Arbeitstages von Sonnenauf- bis -untergang nach dem eigenen Rhythmus gearbeitet. Die Tätigkeiten des Bauern waren vor allem von Wetter und Jahreszeit abhängig. Die Handwerker bestimmten ihre Arbeitszeit selbst, d.h., der Arbeitstag wurde nach Belieben durch Pausen unterbrochen. Es gab keine festen Arbeitszeiten. Handwerker und Bauern besaßen eigene Arbeitsmittel.

Die Menschen lebten in einer Familia, zu der alle in einem Haushalt lebenden, wie Eltern, Kinder, Gesinde, Gesellen, Lehrlinge, etc. gehörten. „Die Arbeit aller Familienmitglieder war nötig, damit die Familie als Ganzes bestehen konnte, und umgekehrt konnte man nur im Familienverband das Leben überstehen” (Schmid, 1990, S. 260). Es wirkten alle an der Arbeit mit. Nur bei den Bauern hatten Männer und Frauen gleiche Arbeiten zu verrichten. Im Handwerk war der Mann als Handwerker der Bestimmende, die Familia half bei der Arbeit mit. Es gab aber im „Haushalt“ für Frauen vorbehaltene Tätigkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was macht die Arbeit heute noch aus? Eine Untersuchung der historischen, heutigen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsbegriffs mit Fokus auf die Erwerbs-, Eigen- und Schwarzarbeit: Einleitung in die Thematik der Seminararbeit und Darstellung der zentralen These vom Ende der Arbeit.

2 Philosophische, etymologische Definition und historische Sicht der Arbeit: Erläuterung der etymologischen Herkunft und philosophischen Einordnung von Arbeit sowie deren Wandel von der Antike bis zur Industrialisierung.

3 Der gegenwärtige Arbeitsbegriff: Eingehende Analyse der heutigen Formen von Erwerbs-, Eigen- und Schwarzarbeit sowie ein Vergleich ihrer Charakteristika.

4 Zukünftige Entwicklungen der Arbeit: Wie sieht die Arbeit in Zukunft aus?: Diskussion der Zukunftsperspektiven der Arbeitsgesellschaft, der Rolle des informellen Sektors und der Kritiker des „Endes der Arbeit“.

Schlüsselwörter

Arbeitsbegriff, Erwerbsarbeit, Lohnarbeit, Eigenarbeit, Schwarzarbeit, Industrialisierung, Arbeitsgesellschaft, Kapitalismus, Normalarbeitsverhältnis, Sozialstaat, informelle Ökonomie, Arbeitslosigkeit, Arbeitsdisziplin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob die These vom „Ende der Arbeit“ angesichts moderner gesellschaftlicher Entwicklungen haltbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die historische Herleitung des Arbeitsbegriffs, die Differenzierung zwischen Erwerbs-, Eigen- und Schwarzarbeit sowie Zukunftsszenarien der Arbeitsgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erörterung, inwiefern der traditionelle Erwerbsarbeitsbegriff weiterhin Bestand hat oder durch alternative Formen ergänzt bzw. ersetzt werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse soziologischer und ökonomischer Grundkategorien, basierend auf Literaturstudien und historischen Betrachtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die philosophisch-historische Herleitung des Arbeitsbegriffs und die detaillierte Definition und Abgrenzung gegenwärtiger Arbeitsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Arbeitsgesellschaft, Erwerbsarbeit, Eigenarbeit, Schwarzarbeit, Lohnarbeit und Kapitalismus.

Wie unterscheidet sich die Eigenarbeit von der Erwerbsarbeit?

Eigenarbeit ist primär auf den eigenen Bedarf und den Lebenssinn ausgerichtet, während Erwerbsarbeit auf den Markt und die Existenzerhaltung unter fremdbestimmten Bedingungen zielt.

Warum spielt das Normalarbeitsverhältnis eine so wichtige Rolle in der Arbeit?

Es dient als Maßstab für die historische Entwicklung der Erwerbsarbeit und wird als Kategorie hinterfragt, die zunehmend an Bedeutung verliert oder sich verändert.

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Details

Title
Was macht die Arbeit heute noch aus?
Subtitle
Eine Untersuchung der historischen, heutigen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsbegriffs
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Soziologie)
Grade
2,0
Author
Andreas Brand (Author)
Publication Year
1999
Pages
20
Catalog Number
V134173
ISBN (eBook)
9783640416981
ISBN (Book)
9783640412600
Language
German
Tags
Arbeitsbegriff Erwerbsarbeit Lohnarbeit Eigenarbeit Schwarzarbeit Erwerbsarbeitsbegriff
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Brand (Author), 1999, Was macht die Arbeit heute noch aus?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134173
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