In den fünf Wochen habe ich die verschiedensten Lehrertypen und die unterschiedlichsten Unterrichtsweisen kennen gelernt. Es war wiedermal sehr interessant neues zu sehen und zu beobachten. Vor allem, dass jeder Lehrer andere Methoden verwendet und auf seine persönliche Art mit Störungen umgeht. Meine Erkenntnis hat sich erneut bestätigt, dass Lehrer auch nur Menschen sind und Fehler machen, besonders im Hinblick auf den Stress, den ein Lehrer während des Schulalltages zu bewältigen hat. Schüler sehen sowas meist nicht, Lehrer sind Vorbilder und machen keine Fehler. Doch Fehler passieren auch Lehrern und hier möchte ich persönlich später so menschlich rüberkommen, dass auch ich Fehler machen darf.
Inhaltsverzeichnis
1. ERWARTUNGEN, HOFFNUNGEN UND WÜNSCHE
2. PRFOIL DER SCHULE
3. DIE PRAKTIKUMSZEIT - BEOBACHTUNGEN UND REFLEXIONEN
3.1 Die ersten Tage
3.2 Die erste Woche mit der Klasse 10
3.3 Die Schulstrukturen
3.4 Nebenbeschäftigungen und Unterrichtsstörungen
3.5 Das Fach Französisch
3.6 Die unterschiedlichen Lehrertypen
4. UNTERRICHTSPROTRAIT
4.1 Der äußere Rahmen
4.2 Verlaufsprotokoll
4.3 Auswertung
5. EIGENER UNTERRICHTSVERSUCH
5.1 Klassenportrait
5.2 Vorbereitung des eigenen Unterrichts
5.3 Durchführung des eigenen Unterrichts
5.4 Abschließende Reflexion
5.5 Eigene Gefühle
6. AUßERUNTERRICHTLICHES FREMDSPRACHENLERNEN
7. BEOBACHTUNGSAUFGABE
7.1 Zugrundeliegende Idee
7.2 Beobachtungen in der Praxis
8. BILANZ DES PRAKTIKUMS
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Erfahrungen, Beobachtungen und Reflexionen eines fünfwöchigen Schulpraktikums. Das zentrale Ziel besteht darin, die eigene Lehrerrolle zu festigen, verschiedene Lehrmethoden in der Praxis zu erproben und eine kritische Auseinandersetzung mit schulischen Strukturen sowie Unterrichtsprozessen zu leisten.
- Reflexion der professionellen Lehreridentität und Rollenfindung
- Analyse von Unterrichtsstörungen und verschiedenen Disziplinierungsstrategien
- Beobachtung und Evaluierung von Fremdsprachenvermittlung im Fach Französisch
- Praktische Planung und Durchführung einer eigenen Erdkunde-Unterrichtsstunde
- Untersuchung von Hausaufgabenkontrollmethoden und deren pädagogischer Wirksamkeit
Auszug aus dem Buch
3.6 Die unterschiedlichen Lehrertypen
Die fünf Wochen über habe ich versucht zu beobachten und zu filtern, welche Lehrertypen mir präsentiert waren und welche Verhaltensweisen ich übernehmen möchte. Zusammenfassend möchte ich zwei Lehrertypen gegenüberstellen, benennen und beschreiben.
a) Der Engagierte
Dieser Lehrertyp scheint nach meinem Empfinden der beliebteste und anerkannteste bei den Schülern zu sein. Der Engagierte hat die Fähigkeit, Schüler zu begeistern und ist zudem autoritär und fordernd. Die Schüler waren im Unterricht motiviert und aktiv am Unterrichtsgeschehen interessiert. Es gab immer viele Meldungen und die Schüler wurden gelobt, wenn die Antwort richtig war. Man darf mit ihm Scherze treiben und so wird der Unterricht aufgelockert. Er hat immer ein offenes Ohr und setzt sich für seine Schüler ein. Bei Problemen, sei es mit Klassenkameraden, Lehrern oder anderen schulischen Dingen wendeten sich die Schüler nach der Stunde an diesen Lehrer und erbaten sich Rat und Hilfe. Die Notenvergabe kann gut nachvollzogen werden, da nach Leistung und nicht nach Sympathie beurteilt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. ERWARTUNGEN, HOFFNUNGEN UND WÜNSCHE: Der Autor beschreibt seine Ausgangslage, Motivationen und Ziele für das anstehende Praktikum im Hinblick auf seine zukünftige Lehrerrolle.
2. PRFOIL DER SCHULE: Hier wird die Geschichte, das pädagogische Konzept und die moderne Ausrichtung der Praktikumsschule skizziert.
3. DIE PRAKTIKUMSZEIT - BEOBACHTUNGEN UND REFLEXIONEN: Dieses Kapitel behandelt die ersten Tage, die Beobachtung von Klassendynamiken, den Umgang mit Störungen und die fachspezifische Didaktik im Französischunterricht.
4. UNTERRICHTSPROTRAIT: Eine detaillierte Fallstudie einer Französischstunde inklusive Verlaufsprotokoll und didaktischer Auswertung.
5. EIGENER UNTERRICHTSVERSUCH: Dokumentation der Planung, Durchführung und Reflexion einer eigenverantwortlich gehaltenen Erdkundestunde.
6. AUßERUNTERRICHTLICHES FREMDSPRACHENLERNEN: Untersuchung der Bedeutung und Wirksamkeit des DELF-Sprachzertifikats und außerunterrichtlicher Sprachförderung.
7. BEOBACHTUNGSAUFGABE: Fokus auf verschiedene Methoden der Hausaufgabenkontrolle sowie deren Vor- und Nachteile im Schulalltag.
8. BILANZ DES PRAKTIKUMS: Ein abschließendes Resümee über die persönlichen Lernfortschritte und die Bestätigung des Berufswunsches Lehrer.
Schlüsselwörter
Praktikumsbericht, Lehrerrolle, Unterrichtsmethodik, Schulpraxis, Fremdsprachenlernen, Didaktik, Französischunterricht, Erdkunde, Unterrichtsstörungen, Hausaufgabenkontrolle, Reflexion, Pädagogisches Konzept, Schulalltag, Schüler-Lehrer-Interaktion, Lehrerberuf.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht im Kern?
Der Bericht dient der Dokumentation und Reflexion von Erfahrungen während eines fünfwöchigen Schulpraktikums, um den Übergang von der Theorie des Studiums zur pädagogischen Praxis zu vollziehen.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Neben allgemeinen schulischen Beobachtungen fokussiert der Autor auf den Französischunterricht, Unterrichtsstörungen, den eigenen Unterrichtsversuch in Erdkunde und Methoden der Hausaufgabenkontrolle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Weiterentwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit durch gezielte Beobachtung, das Ausprobieren verschiedener Unterrichtsmethoden und die kritische Selbstreflexion.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um einen praxisorientierten Reflexionsbericht, der auf teilnehmender Beobachtung, Protokollierung von Unterrichtsabläufen und einer Auswertung didaktischer Ansätze basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Beobachtungen zum Schulalltag, Unterrichtsportraits, Analysen zu Lehrertypen sowie eine detaillierte Dokumentation des eigenen Unterrichtsversuchs.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?
Die zentralen Konzepte sind Lehrerrolle, Unterrichtsqualität, Fachdidaktik, Schulpraxis und reflektierende Unterrichtspraxis.
Wie unterscheidet der Autor verschiedene Lehrertypen?
Der Autor kontrastiert den engagierten, motivierenden Lehrer mit dem autoritären Typus, um Merkmale für seine eigene, zukünftige Unterrichtsgestaltung zu identifizieren.
Warum ist das Thema Hausaufgabenkontrolle für den Autor relevant?
Der Autor erkennt, dass Hausaufgaben ein essenzieller Bestandteil der Lernsteuerung sind, und sucht nach Wegen, diese effizient und gerecht zu kontrollieren, ohne den Unterrichtsfluss zu stören.
Welchen Stellenwert nimmt das Fach Französisch in der Arbeit ein?
Französisch dient als primärer Gegenstand für die Beobachtung von Fremdsprachenvermittlung, Vokabelarbeit und der Bedeutung außerschulischer Zertifikate wie dem DELF.
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- Laura Schmalenbach (Author), 2009, Praktikumsbericht SPS 1 Hessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134240