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Identität und Symbol - Symbol und Identität

Title: Identität und Symbol - Symbol und Identität

Term Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michał Krus (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society
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There is an analogy in the definition and description between symbols and the human identity. I have tried to prove it in this paper. Firstly, in every chapter I have presented the most important features of a symbol. Then I have tried to summarize the Mead`s and Assmann`s theories which deal with the personal and collective identity. I have just chosen the points, which seem to draw an analogy between symbol and identity. I have focused on the crucial influence of symbols on the creation of identities.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Etwas Zusammengefügtes

2.1 Subjekt / Objekt

2.2 I und Me

2.3 Kommunikation (Mead)

2.4 Ich-Identität und Wir-Identität

2.5 Kommunikation (Assmann)

3 Fortschreiten

3.1 Play und game

4 Einer/Eine/Eins unter vielen

4.1 Abgrenzung

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Analogie zwischen Symbolbegriff und Identitätsbildung. Ziel ist es, mittels der Theorien von George Herbert Mead und Jan Assmann aufzuzeigen, wie Symbole als zusammengefügte Einheiten die Entwicklung individueller und kollektiver Identitäten maßgeblich beeinflussen.

  • Interaktion zwischen Subjekt und Objekt sowie den Instanzen "I" und "Me"
  • Bedeutung der zwischenmenschlichen Kommunikation für die Selbstidentifizierung
  • Unterscheidung und Verschränkung von Ich-Identität und Wir-Identität
  • Prozessualer Charakter von Symbolen und deren ständiger Bedeutungswandel
  • Einfluss von Rollenspielen und gesellschaftlichen Strukturen auf die Identität

Auszug aus dem Buch

2.2 I und Me

Ausführlicher behandelt Mead eine andere Art von Teilung, die in einem Individuum herrscht. Er betrachtet die Identität als ein Zusammenspiel zweier Instanzen: „I“ und „Me“. Das „I“ ist nach Mead eine „Reaktion des Organismus auf die Haltungen anderer […]“. Das Verhalten von anderen, äußerliche Reize werden interpretiert und die darauf folgende Reaktion wird spontan durchgeführt. Dazu gehören alle subjektiven, unbestimmten Reaktionen. Deswegen kann man nie sicher sein, wie man in verschiedenen Situationen reagieren wird, „[…] da das `Ich` [„I“] niemals ganz berechenbar ist.“ Man identifiziert sich mit der „I“ Instanz.

Gegenüber steht das „Me“, der reflektierter Teil der Identität. Vor allem ist es die Vorstellung von dem Bild des Individuums, was andere von ihm haben. Dazu gehört auch die Erfüllung gesellschaftlicher Erwartungen (Rollen), die in der Gesellschaft vorhanden sind. Für Mead ist das „Me“: „[…] die organisierte Gruppe von Haltungen anderer, die man selber einnimmt.”

Man muss bedenken das „I“ und „Me“ unzertrennbar sind und erst zusammen eine vollkommene Identität bilden. Dabei kontrolliert das „Me“ das „I“, das wiederum auf das „Me“ reagiert. „Die Identität ist im wesentlichen ein gesellschaftlicher Prozess, der aus diesen beiden unterscheidbaren Phasen besteht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Symbolen für die Identitätsbildung ein und stellt die Analogie zwischen der Struktur von Symbolen und der menschlichen Identität als Grundlage der Untersuchung vor.

2 Etwas Zusammengefügtes: Dieses Kapitel erläutert die etymologischen Wurzeln des Symbolbegriffs und verknüpft diese mit den identitätstheoretischen Ansätzen von Mead (Subjekt/Objekt, I/Me) und Assmann (Ich-/Wir-Identität).

3 Fortschreiten: Das Kapitel analysiert den dynamischen Prozess der Bedeutungskonstruktion von Symbolen und Identitäten sowie die Bedeutung spielerischer Interaktionsformen ("play" und "game") für die Identitätsentwicklung.

4 Einer/Eine/Eins unter vielen: Hier wird die Vielschichtigkeit von Identität in einer komplexen Umwelt sowie die Notwendigkeit der Abgrenzung zur Bestätigung der Gruppenzugehörigkeit diskutiert.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Gemeinsamkeiten zusammen und unterstreicht, dass Symbole als zentrale Mediatoren den Prozess der Sozialisation und Identitätsbildung maßgeblich steuern.

Schlüsselwörter

Symbol, Identität, Identitätsbildung, Kommunikation, Subjekt, Objekt, Ich-Identität, Wir-Identität, Sozialisation, Interaktion, Reflexivität, Gesellschaft, Bedeutungswandel, Sprache, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der engen Korrelation zwischen Symbolen und der menschlichen Identität. Sie untersucht, inwiefern sich Konzepte aus der Symboltheorie analog auf die Entwicklung von Identität anwenden lassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die Bedeutung der zwischenmenschlichen Kommunikation, die gesellschaftliche Verortung des Individuums und die Frage, wie durch gemeinsame Symbole Identitäten entstehen und sich wandeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung einer strukturellen Analogie: Identität wird wie ein Symbol als "etwas Zusammengefügtes" verstanden, das erst durch den Kontext und die Interaktion mit anderen sinnvoll und erkennbar wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt eine theoretische Analyse und Literaturrecherche, indem er die zentralen Konzepte von George Herbert Mead ("Geist, Identität und Gesellschaft") und Jan Assmann ("Das Kulturelle Gedächtnis") gegenüberstellt und vergleicht.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Subjekt-Objekt-Beziehungen, die internen Instanzen der Identität, die Rolle der Sprache als Kommunikationsmedium sowie die Bedeutung von kollektiver Identität und gesellschaftlicher Zugehörigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Symbol, Identität, Kommunikation, Sozialisation, Reflexivität, I-Me-Konzept und kulturelle Formationen.

Wie unterscheidet Mead zwischen "play" und "game"?

"Play" bezeichnet beim Kind das einfache Rollenspiel, bei dem einzelne Rollen nachgeahmt werden. "Game" hingegen beschreibt das komplexe, regelgebundene Gruppenspiel, das die Koordination vieler verschiedener Rollen erfordert.

Welche Rolle spielt die Sprache nach Auffassung der zitierten Theoretiker?

Die Sprache wird als das wichtigste Medium der zwischenmenschlichen Kommunikation hervorgehoben, da sie erst die Spiegelung des Selbst ermöglicht und somit die Voraussetzung für die Ausbildung einer personalen Identität darstellt.

Wie definiert Assmann die Ich-Identität und die Wir-Identität?

Die Ich-Identität bezieht sich auf die individuellen Merkmale und das Bewusstsein des Einzelnen, während die Wir-Identität ein soziales Konstrukt darstellt, das auf der Teilhabe an einem gemeinsamen Wissen und Gedächtnis der Gruppe basiert.

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Details

Title
Identität und Symbol - Symbol und Identität
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie)
Grade
1,3
Author
Michał Krus (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V134401
ISBN (eBook)
9783640426126
ISBN (Book)
9783640423200
Language
German
Tags
Identität Symbol Identität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michał Krus (Author), 2009, Identität und Symbol - Symbol und Identität , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134401
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