Bei einem Blick in die Schulchronik erkennt man die bewegte Vergangenheit dieser Schule. 1950 entsteht die Bürgerschule (Volksschule) in der Lüttich-Kaserne. Im Jahre 1952 führt die Raumnutzung durch belgische Truppen zu einem Umzug. Ein weiterer Umzug in Pavillons der Hupfeldschule 1953 hält die Schulentwicklung in Unruhe. Ein dritter Umzug 1956 ist aus heutiger Sicht ein wichtiger Schritt nach vorne gewesen. Die Bürgerschule Eugen-Richter-Straße zieht in ein eigenes Gebäude. Sie trägt seitdem den Namen „Schule Am Heideweg“. Seitdem gib es viele Veränderungen. Durch den neu entstandenen Stadtteil Marbachshöhe, der zu Hälfte dem Schulbezirk der Grundschule Am Heideweg zugeordnet wird, gehen die Schülerzahlen weiter in die Höhe. Im Jahr 2003 entsteht ein weiterer Anbau.
Im Obergeschoss der Schule entsteht ein großzügiger Mehrzweckraum, im ersten Stockwerk kommen zwei neue Klassenräume hinzu und im Erdgeschoss zieht die GfK (Gesellschaft zur Förderung von Kinderbetreuung e.V.) mit ihren Angeboten für die „Betreute Grundschule“ und den Hort ein. In Zusammenarbeit von Lehrern, Kinder, der UNI-GHK, dem Kinderbüro der Stadt und dem Spielmobil Rote Rübe sowie Eltern und Förderverein wird das Schulgebäude überwiegend nach den Wünschen der Kinder umgestaltet. [...]
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Rechtsform
3 Die Grundschule Am Heideweg
4 Ziele der Grundschule
5 Förderverein
6 Schulhof
7 Schülerbibliothek
8 Hort „Calluna“
9 Meine Rolle
10 Reflexion der berufspraktischen Studien
10.1 Kollegium und Ansprechpersonen
10.2 Praxisanleiter
11 Resümee
Zielsetzung & Themen
Der vorliegende Praxisbericht dokumentiert die Erfahrungen des Autors während eines Praktikums im Bereich der Schulsozialarbeit an der Grundschule Am Heideweg. Ziel ist die Reflexion der pädagogischen Arbeit, der organisatorischen Einbindung sowie die Evaluation konzeptioneller Ansätze zur Förderung sozialer Interaktion und Schulentwicklung.
- Historische Entwicklung und Rahmenbedingungen der Schule
- Strukturelle Organisation und schulische Gremien (Förderverein, Hort)
- Praktische Umsetzung von Projekten wie Pausenspielen und Spielgeräteverleih
- Rolle des Praktikanten im schulischen Alltag
- Reflexion der Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Praxisanleitung
Auszug aus dem Buch
9 Meine Rolle
Ich habe gehofft, dass ich mich mit den Schülern, den Eltern und auch den Lehrern gut verstehe und alle Erwartungen und Aufgaben erfüllen kann. Rückblickend kann ich sagen, dass ich alle Aufgaben zufriedenstellend erfüllt habe. Der Alltag in der Grundschule war jeden Tag anders, vor allem die Schüler sorgten durch ihre Probleme oder witzigen Geschichten für Abwechslung.
Zu Beginn des Praktikums (in der Informations- und Orientierungsphase) hatte ich etwas Zeit mich mit der Schule, den Schülern und den Lehrern und allen anderen Kräften vertraut zu machen. Ich hospitierte in allen Bereichen, beobachtete die Klassen im Unterricht, beriet die Lehrer, half im Unterricht durch Einzel- und Gruppenarbeit und führte Vertretungsunterricht. Ich nahm an verschiedenen Konferenzen, Versammlungen und Infoveranstaltungen (wie zum Beispiel Elterninfoveranstaltung für Coolnestraining) teil. Ich schaute mir die Schulbibliothek an und informierte mich über pädagogische Projekte in der Grundschule (zum Beispiel Coolnestraining, Mediation, Streitschlichtung, Beratungs- und Förderzentrum).
In der zweiten Phase, der Handlungsphase mit zunehmender Übernahme von Verantwortung, erstellte ich einen Fragebogen zur Durchführung von Interviews mit Sozialpädagogen in verschiedenen Grundschulen. Die Durchführung der Interviews mit den Sozialpädagogen dauerte ca. vier Wochen. Darauf folgte ein wochenlanges Auswerten und Abtippen der Interviews. Die Interviews dienten der Erarbeitung eines Konzepts für den Einsatz eines Sozialpädagogen in der Grundschule und der Erarbeitung und Entwicklung von individuellen Hilfeprozessen. Anschließend fand eine Berichterstattung im Kollegium statt, so wurden die Lehrer informiert und der weitere Verlauf meines Praktikums besprochen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Geschichte: Dieser Abschnitt beschreibt die Entwicklung der Schule von der Gründung 1950 bis hin zu baulichen und strukturellen Veränderungen im Jahr 2003.
2 Rechtsform: Hier werden die rechtlichen Grundlagen durch das Hessische Schulgesetz sowie pädagogische und politische Vorgaben erläutert.
3 Die Grundschule Am Heideweg: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Einzugsgebiet, die Klassenzusammensetzung und das soziale Umfeld der Schule.
4 Ziele der Grundschule: Es wird die pädagogische Ausrichtung auf individuelle Förderung und die Etablierung einer Leistungskultur beschrieben.
5 Förderverein: Hier wird die Rolle des Vereins bei der finanziellen Unterstützung und der Förderung des Zusammenwirkens aller Schulbeteiligten dargestellt.
6 Schulhof: Dieses Kapitel erläutert die räumliche Ausstattung und den Grünflächenanteil des Schulgeländes.
7 Schülerbibliothek: Hier wird die Entstehung der Bibliothek aus Spenden und Erlösen des Weihnachts-Bücherei-Basares thematisiert.
8 Hort „Calluna“: Dieser Teil beschreibt die Angebote, den Träger und die pädagogischen Ziele des Hortes.
9 Meine Rolle: Der Autor reflektiert seine verschiedenen Tätigkeitsphasen im Praktikum, von der Orientierung bis zur eigenverantwortlichen Projektdurchführung.
10 Reflexion der berufspraktischen Studien: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kooperation mit dem Kollegium und der Begleitung durch den Praxisanleiter.
11 Resümee: Ein abschließendes Fazit zur Eignung der Praxisstelle und zur zukünftigen Ausrichtung der Arbeit im Feld der Schulsozialarbeit.
Schlüsselwörter
Schulsozialarbeit, Grundschule, Praxisbericht, Pädagogik, Schulentwicklung, Förderverein, Pausenspiele, Praxisreflexion, Hortbetreuung, Sozialpädagogik, Kooperation, Schulkultur, Interaktion, Erziehung, Lernumfeld
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert ein Praktikum an der Grundschule Am Heideweg und reflektiert die dort gesammelten Erfahrungen im Bereich der Schulsozialarbeit.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Fokus stehen die Schulorganisation, die Rolle des Fördervereins, der Hortbetrieb und die praktische Umsetzung pädagogischer Projekte zur Pausengestaltung.
Was ist das primäre Ziel des Berichts?
Das Ziel ist die strukturierte Darstellung der Praktikumstätigkeiten sowie die kritische Reflexion des institutionellen Rahmens und der eigenen professionellen Rolle.
Welche methodischen Ansätze wurden im Praktikum verfolgt?
Der Autor nutzte Hospitationen, Interviews mit Fachkräften, Fragebögen zur Bedarfsermittlung und die eigenständige Leitung von Pausenspielprojekten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Schuleinrichtungen sowie die Reflexion der verschiedenen Praktikumsphasen und der Zusammenarbeit im Kollegium.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Schulsozialarbeit, Praxisreflexion, individuelle Förderung und Schulentwicklung sind die prägenden Themenbereiche dieses Berichts.
Wie bewertet der Autor die Unterstützung durch die Praxisanleitung?
Der Praxisanleiter wird positiv hervorgehoben, wobei jedoch die zeitliche Begrenztheit der regelmäßigen Treffen als einschränkender Faktor benannt wird.
Warum hält der Autor die Stelle trotz positiver Erfahrungen für nur bedingt geeignet?
Es fehlte ein fest angestellter Sozialpädagoge vor Ort, weshalb der Autor die Stelle für eine vertiefte sozialpädagogische Ausbildung für nicht optimal hält.
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- Anna Olenberg (Author), 2008, Schulsozialarbeit. Ein Praktikumsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134417