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Konsequenzen der Steuerreform 2015/2016 bei der grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsnachfolge und deren Auswirkungen bei KMUs

Title: Konsequenzen der Steuerreform 2015/2016 bei der grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsnachfolge und deren Auswirkungen bei KMUs

Thesis (M.A.) , 2018 , 114 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Summary Excerpt Details

Ziel und Zweck dieser Arbeit ist es, das reformierte Steuersystem nicht nur zu verstehen, sondern auch anwenden zu können, einem jeden der bestmögliche Umgang mit den bestehenden Regelungen ermöglicht werden.

Im Vordergrund stehen die Neuregelungen, die die Grunderwerbsteuer besonders in Zusammenhang mit den Anforderungen von Klein- und Mittelunternehmen betreffen. Behandelt werden nicht nur die Änderungen des Gesellschaftertatbestands bei Personengesellschaften, als auch die Neuerungen des Anteilsvereinigungstatbestandes von Kapitalgesellschaften, sowie aktuelle Bemessungsgrundlagen und entgeltliche, teilentgeltliche bzw. unentgeltliche Steuertarife. Dadurch wird dem Leser nicht nur ein im Vergleich zur Fachliteratur vereinfachter Überblick geboten, sondern auch Erklärungen, die den erschwerten Umgang mit diesen Themen erleichtern sollen. Neben der unterstützenden Funktion bei der Abwicklung steuerrechtlicher Angelegenheiten verfolgt diese Arbeit auch noch das Ziel, die Probleme bzw. Schwierigkeiten, die durch diese neuen Normen geschaffen wurden, klar hervorzuheben.

Die Steuerreform 2015/2016 soll laut Budgetdienst der Republik Österreich in erster Linie eine Entlastungsfunktion haben. In diesem Zusammenhang und mit Blick auf die Reformmaßnahmen handelt es sich um einen angestrebten Entlastungsbetrag der Bürger von 5,2 Milliarden Euro. Dieser Wert soll durch diverse Änderungen der einzelnen Steuerrechtsgebiete erreicht werden.

Da es sich bei diesen Entlastungen um einen gewaltigen Betrag in Milliardenhöhe handelt, ist davon auszugehen, dass den Neuregelungen besondere Bedeutung zukommt und sich diese in einer klaren Strukturierung, Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit widerspiegelt. Eben diese Anforderungen stehen den Maßnahmen der umfangreichsten Reform der Republik Österreich gegenüber und sind mit entsprechender Sorgfalt zu behandeln. Die bereits genannte tatsächliche Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit hat zwischen den gesetzgebenden Organen und den privaten Unternehmern eine unterschiedlich gewichtete Bedeutung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Zweck

1.3 Hypothese(n)

1.4 Aufbau der Arbeit

2 Begriffserklärungen

2.1 auswirken/ Wirkung/ Effektivität

2.2 Konsequenz/ konsequent

2.3 Steuerpflicht/ steuerpflichtig

3.4 Grunderwerbsteuer

2.5 grunderwerbsteuerpflichtig

2.6 nachfolgen/ Nachfolger

2.7 Recht/ gerecht/ Rechte

2.8 Rechtsnachfolger/ Rechtsnachfolgen

2.9 Reform/ reformieren

2.10 steuern/ Steuerung/ Steuer

2.11 Steuerreform

3 Gründe der Steuerreform

4 Steuerreform 2015/2016 im Überblick

4.1 Steuerentlastung

4.2 Auswirkungen der Steuerreform

5 Grunderwerbsteuer

6 Analyse der Änderungen bei Rechtsnachfolge

7 Steuerliche Auswirkungen der Grunderwerbsteuer auf Managementstrategien von KMUs

8 Empirie

8.1 Rechtfertigung der Forschungsmethode

8.2 Beschreibung der Zielgruppe

8.3 Beschreibung der gewählten Forschungsmethode

8.4 Zeitpunkt und Rücklaufquote – Response

8.5 Auswertung

8.6 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Steuerreform 2015/2016 auf die grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsnachfolge, insbesondere mit Blick auf die Herausforderungen für Klein- und Mittelunternehmen (KMUs). Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob die Reform die Möglichkeiten zur steuerrechtlichen Optimierung von KMUs im Bereich der Grunderwerbsteuer erschwert hat.

  • Analyse der steuersystematischen Grundlagen und der Steuerreform 2015/2016.
  • Untersuchung der Grunderwerbsteuerproblematik bei Unternehmensübertragungen (Anteilsvereinigung, Gesellschafterwechsel).
  • Bewertung der steuerlichen Auswirkungen für Managementstrategien von KMUs.
  • Empirische Erfassung durch Expertenbefragung unter Steuerberatern und Rechtsbeiständen.
  • Diskussion von Steuervermeidungsstrategien im Kontext neuer Rechtsnormen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Die Steuerreform 2015/2016 soll laut Budgetdienst der Republik Österreich in erster Linie eine Entlastungsfunktion haben. In diesem Zusammenhang und mit Blick auf die Reformmaßnahmen handelt es sich um einen angestrebten Entlastungsbetrag der Bürger von 5,2 Milliarden Euro. Dieser Wert soll durch diverse Änderungen der einzelnen Steuerrechtsgebiete erreicht werden.

Da es sich bei diesen Entlastungen um einen gewaltigen Betrag in Milliarden Höhe handelt, ist davon auszugehen, dass den Neuregelungen besondere Bedeutung zukommt und sich diese in einer klaren Strukturierung, Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit wiederspiegelt.

Eben diese Anforderungen stehen den Maßnahmen der umfangreichsten Reform der Republik Österreich gegenüber und sind mit entsprechender Sorgfalt zu behandeln. Die bereits genannte tatsächliche Nachvollziehbarkeit und Umsetzungsmöglichkeit hat zwischen den gesetzgebenden Organen und den privaten Unternehmern eine unterschiedlich gewichtete Bedeutung.

Aus diesem Grund sind von Unternehmern häufig die geltenden Vorschriften, besonders in Bezug auf die Neuerungen der Reform, zu Beginn erschwert nachvollziehbar und in Folge mühevoller anzuwenden. Diesbezüglich erschließt sich der Zusammenhang zu der in der Einleitung erwähnten Klarheit des Steuersystems, welche aufgrund der Dichte der Normen immer geringer wird. Dieser Problemstellung liegt die die folgende Arbeit zugrunde.

Im Vordergrund steht die Untersuchung der geltenden Steuerordnung auf ihre vorausgesetzten Grundsätze. Diese beinhalten sowohl die Anforderung eines klaren und strukturierten Abgabensystems, dessen Nachvollziehbarkeit und Durchführungsmöglichkeit für sämtliche zur Anwendung bedungenen Steuerpflichtigen. Die Relevanz dieser Untersuchung fokussiert sich auf die zuvor genannten Grundsätze bei der Anwendung der Grunderwerbsteuer (GrESt). Bei dieser Erforschung nehmen das Verständnis und die Anwendung der durch die Reform gesetzten Normen eine besondere Stellung an, die mittels theoretischer und empirischer Analyse auf deren erschwerten Zugang geprüft werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Steuerreform 2015/2016 ein, erläutert das Ziel der Arbeit und stellt die zugrundeliegende Hypothese zur Erschwerung der Steuervermeidung für KMUs vor.

2 Begriffserklärungen: In diesem Kapitel werden grundlegende steuerrechtliche und wirtschaftswissenschaftliche Begriffe definiert, um das notwendige Verständnis für die detaillierte Analyse der Steuerreform zu schaffen.

3 Gründe der Steuerreform: Hier werden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auslöser für die Reform beleuchtet, insbesondere die Eurozonenkrise und die Notwendigkeit nachhaltiger Staatsfinanzen.

4 Steuerreform 2015/2016 im Überblick: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die Maßnahmen zur Steuerentlastung sowie die Gegenfinanzierungsstrategien des Staates.

5 Grunderwerbsteuer: Die Grundlagen der Grunderwerbsteuer, deren Bemessungsgrundlagen und die steuerlichen Konsequenzen bei Grundstückserwerben werden hier dargelegt.

6 Analyse der Änderungen bei Rechtsnachfolge: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen gesetzlichen Änderungen bezüglich Unternehmensübertragungen und deren Einfluss auf die Steuerpflicht.

7 Steuerliche Auswirkungen der Grunderwerbsteuer auf Managementstrategien von KMUs: Hier werden die konkreten Folgen der gesetzlichen Änderungen für die strategische Planung in KMUs untersucht.

8 Empirie: Das Abschlussteil umfasst die Forschungsmethode, die Zielgruppenbeschreibung sowie die Auswertung der Umfrageergebnisse und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen.

Schlüsselwörter

Steuerreform 2015/2016, Grunderwerbsteuer, Rechtsnachfolge, KMU, Anteilsvereinigung, Gesellschafterwechsel, Unternehmensumgründung, Steuervermeidung, Steuerbelastung, Finanzpolitik, Unternehmensstrategie, Umgründungssteuergesetz, Bemessungsgrundlage, Steuerrecht, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Magisterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Steuerreform 2015/2016 auf die grunderwerbsteuerpflichtige Rechtsnachfolge, wobei der Fokus auf den steuerlichen Konsequenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) liegt.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themenbereiche umfassen das österreichische Grunderwerbsteuerrecht, die steuerrechtliche Behandlung von Unternehmensübertragungen und deren Auswirkungen auf die strategische Gestaltung von KMUs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob durch die Steuerreform 2015/2016 die Möglichkeiten zur steuereffizienten Gestaltung in KMUs erschwert wurden und welche Strategien Unternehmen unter den neuen Bedingungen verfolgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der Rechtsvorschriften mit einer empirischen Online-Umfrage unter Experten aus Kanzleien (Steuerberater und Rechtsbeistände).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Hintergründen der Steuerreform, einer detaillierten Analyse der grunderwerbsteuerlichen Änderungen (Anteilsvereinigung, Gesellschafterwechsel) und den Auswirkungen dieser Normen auf die Unternehmenspraxis von KMUs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Steuerreform 2015/2016, Grunderwerbsteuer, Rechtsnachfolge, KMU, Anteilsvereinigung, Steuervermeidung und Unternehmensumgründung.

Wie genau wirkt sich die Reform auf die Anteilsvereinigung bei Gesellschaften aus?

Durch die Reform wurde die für die Anteilsvereinigung steuerpflichtige Grenze auf 95 % gesenkt, um Abgabenumgehungen mittels komplexer gesellschaftsrechtlicher Konstruktionen zu erschweren.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Steuervermeidung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Reform die Gestaltungsmöglichkeiten für Steuerumgehungen signifikant eingeschränkt hat, wobei KMUs nun oft vor betriebswirtschaftlich eher nachteiligen Strukturen stehen, wenn sie versuchen, die Steuerbelastung dennoch zu minimieren.

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Details

Title
Konsequenzen der Steuerreform 2015/2016 bei der grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsnachfolge und deren Auswirkungen bei KMUs
College
Vienna University of Economics and Business
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
114
Catalog Number
V1344472
ISBN (PDF)
9783346850706
ISBN (Book)
9783346850713
Language
German
Tags
konsequenzen steuerreform rechtsnachfolge auswirkungen kmus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Konsequenzen der Steuerreform 2015/2016 bei der grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsnachfolge und deren Auswirkungen bei KMUs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1344472
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