In dieser Arbeit wird der Forschungsfrage nachgegangen, welchen Einfluss ein Migrationshintergrund beim Zugang zum deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat sowie ob und wie Diskriminierung hierbei eine Rolle spielt. Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die theoretischen Überlegungen von fehlendem Kapital bei Migrant*innen eine verkehrte Ausgangslage darstellen und Ungleichheit nicht plausibel erklärt werden kann. Es zeigt sich, dass auch mit gleicher Kapitalausstattung eine Benachteiligung der Emigrierten stetig bleibt, wobei der Grund für diesen Zustand anhand von Diskriminierungsprozessen erläutert wird. Methodisch wird anhand von Literaturarbeit vorgegangen, die sich spezifisch mit dem Zugang zum deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Hinblick auf die zweite und dritte Migrantengeneration beschäftigt. Es wurde untersucht, welche Theorien und Faktoren hinsichtlich einer Diskriminierung beim Zugang zum Arbeitsmarkt mit reinspielen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt?
- 3. Ungleichheit als Ausgangslage für Migrant*innen
- 4. Chancenungleichheit aufgrund von Diskriminierung
- 4.1 Definition von Diskriminierung
- 4.2 Diskriminierungstheorien
- 4.3 Faktoren zur Diskriminierung
- 4.4 Empirische Befunde
- 5. Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Diskriminierung von Migrant*innen beim Zugang zum deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Der Fokus liegt dabei auf den Herausforderungen, die die zweite und dritte Einwanderergeneration beim Zugang zum Arbeitsmarkt erleben. Die Arbeit zielt darauf ab, gängige Theorien, die Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt mit fehlendem Kapital bei Migrant*innen erklären, zu widerlegen. Die Hypothese ist, dass auch bei gleicher Kapitalausstattung eine Benachteiligung von Migrant*innen besteht und diese durch Diskriminierungsprozesse erklärt werden kann.
- Diskriminierung von Migrant*innen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland
- Widerlegung von Theorien, die Ungleichheit mit Kapitalunterschieden erklären
- Analyse von Diskriminierungsprozessen als Ursache für Chancenungleichheit
- Fokus auf die zweite und dritte Einwanderergeneration
- Entwicklung einer neuen Perspektive auf die Ursachen von Ungleichheit
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 analysiert bestehende Theorien, die Unterschiede zwischen Migrant*innen und Deutschen auf dem Arbeitsmarkt zu erklären versuchen. Dabei werden die gängigen Argumente von fehlendem Kapital und mangelnder Qualifikation bei Migrant*innen beleuchtet.
Kapitel 3 diskutiert die realistische Ausgangslage von Migrant*innen, die trotz vergleichbarer Voraussetzungen oft mit Benachteiligung konfrontiert sind. Es werden die Herausforderungen und Schwierigkeiten aufgezeigt, die Migrant*innen in Deutschland beim Zugang zum Arbeitsmarkt erleben.
Kapitel 4 widmet sich der Diskriminierung als Ursache für die Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt. Es werden verschiedene Theorien zur Diskriminierung, relevante Faktoren sowie empirische Befunde zur Benachteiligung von Migrant*innen vorgestellt.
Schlüsselwörter
Migrationshintergrund, Arbeitsmarkt, Diskriminierung, Chancenungleichheit, Kapital, Qualifikation, zweite und dritte Einwanderergeneration, Empirische Befunde, Theorien der Diskriminierung.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss hat ein Migrationshintergrund auf den Arbeitsmarktzugang?
Die Arbeit zeigt, dass Personen mit Migrationshintergrund oft schlechtere Chancen haben, selbst wenn sie über die gleiche Qualifikation und das gleiche Kapital wie Einheimische verfügen.
Was ist die Hauptthese dieser Untersuchung?
Die Hypothese lautet, dass Ungleichheiten nicht allein durch fehlendes Kapital oder mangelnde Qualifikation erklärt werden können, sondern maßgeblich durch Diskriminierungsprozesse verursacht werden.
Welche Migrantengenerationen stehen im Fokus der Arbeit?
Die Untersuchung konzentriert sich spezifisch auf die zweite und dritte Migrantengeneration in Deutschland.
Wie wird Diskriminierung in der Arbeit definiert?
Diskriminierung wird anhand verschiedener Theorien und Faktoren analysiert, die erklären, wie Emigrierte beim Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt systematisch benachteiligt werden.
Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Überlegungen mit empirischen Befunden zur Chancenungleichheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt verknüpft.
Wird die Theorie des fehlenden Kapitals in der Arbeit unterstützt?
Nein, die Arbeit versucht diese Theorie zu widerlegen, indem sie aufzeigt, dass die Benachteiligung auch bei gleicher Kapitalausstattung bestehen bleibt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Welchen Einfluss hat ein Migrationshintergrund beim Zugang zum Arbeitsmarkt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1344567