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Grenzen in der Erstellung von Konzepten zur Messung von Kundenzufriedenheit

Title: Grenzen in der Erstellung von Konzepten zur Messung von Kundenzufriedenheit

Term Paper , 2007 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Meike Hoenemann (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit wächst kontinuierlich in einer Zeit, in der Unternehmen in Käufermärkten agieren. Kunden können heute Produkte vergleichen und frei entscheiden, bei welchem Anbieter sie sie erwerben.
Ein zufriedener Kunde kauft und bleibt dem Unternehmen als Bestandskunde erhalten. Die Zufriedenheit der Kunden herauszufinden und messbar zu machen, stellt heute mehr denn je eine Herausforderung für Unternehmen dar.
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Grenzen in der Erstellung und im Entwurf von Konzepten zur Messung von Kundenzufriedenheit und unter-zieht die verschiedenen Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit einer kritischen Analyse.
Zuerst wird in Kapitel 1 auf die Konzeptionierung von Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit eingegangen und objektive sowie subjektive Messverfahren hinsichtlich ihrer Grenzen und Nachteile dargestellt. In Kapitel 2 werden die Grenzen in der Erstellung von Konzepten zur Messung der Kundenzufriedenheit näher erläutert und gezielt Messverfahren anhand ihrer Problematik und Grenzen in ihrer praktischen Anwendung aufgezeigt. Abschließend werden in Kapitel 3 zusammenfassend die Grenzen der unterschiedlichen Messverfahren sowie ein Ausblick auf zukünftig bevorzugte und gebräuchlich werdende Kundenzufriedenheitsmessungen dargestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Überblick der Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit

1.1 Objektive Messverfahren

1.2 Subjektive Messverfahren

2 Kritik an Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit

2.1 Grenzen von objektiven und subjektiven Messverfahren

2.1.1 Objektive Messverfahren

2.1.2 Subjektive Messverfahren

2.2 Grenzen von merkmals- und ereignisorientierten Messverfahren

2.2.1 Merkmalsorientierte Messverfahren

2.2.2 Ereignisorientierte Messverfahren

2.3 Grenzen von impliziten und expliziten Verfahren

2.3.1 Implizite Messverfahren

2.3.2 Explizite Messverfahren

2.4 Grenzen von ein- und mehrdimensionalen Verfahren

2.5 Grenzen von ex ante- und ex post Verfahren

3 Befragungsarten und ihre Grenzen

3.1 Persönliche Befragung

3.2 Telefonische Befragung

3.3 Schriftliche Befragung

3.4 Internet-/ Online-Befragung

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die verschiedenen methodischen Ansätze zur Messung von Kundenzufriedenheit, um die Grenzen und Herausforderungen bei der Konzeption und praktischen Anwendung dieser Verfahren aufzuzeigen.

  • Gegenüberstellung objektiver und subjektiver Messverfahren
  • Analyse von merkmals- und ereignisorientierten Messkonzepten
  • Kritische Betrachtung von impliziten versus expliziten Messmethoden
  • Evaluierung gängiger Befragungsarten und deren Repräsentativität
  • Anforderungen an eine valide Konzeption zur Kundenzufriedenheitsmessung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Objektive Messverfahren

Die objektiven Messverfahren bewerten die Kundenzufriedenheit anhand fixer Kennzahlen, die nicht durch persönliche bzw. subjektive Wahrnehmung verfälscht werden können. Ein objektives Messverfahren stellt beispielsweise die Kennzahlenanalyse dar. Mithilfe der Kennzahlenanalyse können Rückschlüsse auf die Zufriedenheit der Kunden, anhand bestimmter Kennzahlen wie Umsatz, Marktanteil oder Gewinn geschlossen werden. Das Konzept unterliegt der Annahme, dass Kundenzufriedenheit zu wirtschaftlichem Erfolg eines Unternehmens führt. Durch die alleinige Beurteilung anhand verschiedener Kennzahlen stößt das Konzept der Kennzahlenanalyse auf Grenzen. Zum einen stellen Kennzahlen sogenannte Spätindikatoren dar. Das heißt, dass aufgrund der zeitlichen Verzögerung nicht die aktuelle Kundenzufriedenheit messbar gemacht werden kann, sondern lediglich die Entwicklung in der Vergangenheit.

Zudem liefert die Kennzahlenanalyse keinerlei Information über die Ursachen der Entwicklung, bspw. Gewinn oder Verlust. Ein weiterer Aspekt, an dem die Kennzahlenanalyse an Grenzen stößt ist das Verhalten von Konkurrenzunternehmen, das maßgeblich die zugrunde liegenden Kennzahlen wie Marktanteil beeinflusst.

Ein weiteres objektives Messverfahren ist die Beobachtung, die als „systematische Erfassung von sinnlich wahrnehmbaren Verhaltensweisen bzw. Eigenschaften von Personen im Augenblick ihres Auftretens durch den Beobachter“ definiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Überblick der Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit: Das Kapitel bietet eine grundlegende Unterscheidung zwischen objektiven und subjektiven Messkonzepten, um die Erwartungen und die Zufriedenheit der Kunden messbar zu machen.

2 Kritik an Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit: Hier werden die methodischen Grenzen einzelner Messverfahren, wie Kennzahlenanalysen, Beobachtungen sowie merkmals- und ereignisorientierte Ansätze, kritisch beleuchtet.

3 Befragungsarten und ihre Grenzen: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Erhebungsmethoden wie persönliche, telefonische, schriftliche und Online-Befragungen hinsichtlich ihrer methodischen Vor- und Nachteile.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer durchdachten Konzeption für valide und aussagekräftige Messergebnisse.

Schlüsselwörter

Kundenzufriedenheit, Messverfahren, Kennzahlenanalyse, Beobachtung, subjektive Messverfahren, objektive Messverfahren, Gap-Analyse, Anspruchsinflation, Befragungsmethoden, Repräsentativität, Validität, implizite Verfahren, explizite Verfahren, Dienstleistungsmarketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Kundenzufriedenheit in Unternehmen durch verschiedene Konzepte messbar zu machen und dabei die jeweiligen methodischen Grenzen und Probleme kritisch zu hinterfragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die Differenzierung zwischen objektiven und subjektiven Messungen, die Analyse von verschiedenen Befragungsarten sowie die kritische Prüfung der Validität dieser Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Messverfahren bei der Analyse von Produktangeboten und Dienstleistungen tatsächlich geeignet sind und wo ihre methodischen Stolpersteine liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Literaturanalyse und dem theoretischen Vergleich verschiedener Messansätze, wie der Gap-Analyse oder der Konstantsummen-Methode.

Was steht im Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Kritik an Messverfahren (wie Kennzahlenanalyse oder merkmalsorientierte Ansätze) und die Analyse praktischer Befragungsarten wie Online- oder Telefonumfragen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Messvalidität, Kundenerwartungen, Dienstleistungsqualität, methodische Grenzen und Repräsentativität von Daten.

Warum sind rein objektive Kennzahlen als alleiniges Messinstrument problematisch?

Objektive Kennzahlen wie Umsatz oder Marktanteil sind meist Spätindikatoren und können keine Auskunft über die aktuellen Ursachen von Kundenzufriedenheit geben oder individuelle Kundenwahrnehmungen erfassen.

Welches Problem stellt die sogenannte Anspruchsinflation dar?

Sie beschreibt die Verschiebung der Kundenerwartungen durch die Inanspruchnahme einer Leistung, was bei einer ex-post-Befragung zu verfälschten Ergebnissen führen kann.

Warum sind implizite Messverfahren wie die Beschwerdeanalyse oft nicht repräsentativ?

Sie setzen ein aktives Beschwerdeverhalten voraus, das in der Praxis nur von einem sehr kleinen Teil unzufriedener Kunden gezeigt wird, während der Rest oft stillschweigend abwandert.

Was erschwert die Durchführung von Online-Befragungen?

Neben potenziellen Repräsentativitätsproblemen und der Gefahr der Beeinflussung durch Dritte kann auch eine geringe Datenmenge oder ein hoher Programmieraufwand bei geschlossenen Befragungen die methodische Qualität mindern.

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Details

Title
Grenzen in der Erstellung von Konzepten zur Messung von Kundenzufriedenheit
College
University of Duisburg-Essen  (Fachbereich Betriebswirtschaft, Lehrstuhl für Marketing)
Grade
1,7
Author
Meike Hoenemann (Author)
Publication Year
2007
Pages
14
Catalog Number
V134498
ISBN (eBook)
9783640420988
ISBN (Book)
9783640421138
Language
German
Tags
Kundenzufriedenheit Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Meike Hoenemann (Author), 2007, Grenzen in der Erstellung von Konzepten zur Messung von Kundenzufriedenheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134498
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