Das Museum für Kommunikation liegt in Berlin an der Leipziger Straße, einer Hauptverkehrsstraße, in unmittelbarer Nähe zu den Touristenanziehungspunk-ten Potsdamer Platz und der Shopping-Meile Friedrichstraße. Trotzdem ist es ein wenig genutztes Museum. Mir selbst, als Berlinerin, wurde es erst vor kurzer Zeit ins Augenmerk gerückt. Durch dieses Studienseminar wurde ich erstmals in dieses Museum gelockt und bekam Gelegenheit es näher zu betrachten.
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort
2 Analyse der Gegebenheiten
2.1 Gebäude / Attraktive Ausstellungen
2.2 Kinder- und familienfreundliche / behindertengerechte Angebote
2.3 Besucherfreundliche Öffnungszeiten / Eintrittspreise
2.4 Führungen / Audio-Guides
2.5 Schriftliche Informationen / Website / Newsletter
2.6 Personal
2.7 Erreichbarkeit / Parkplätze / Leitsystem
2.8 Café / Garderobe / Toiletten / Weitere Angebote
2.9 Ruhezonen / Sitzbänke / Spielfläche für Kinder
2.10 Museumsshop
2.11 Veranstaltungen
3 Zielgruppen
3.1 Schulklassen
3.2 Familien
3.3 Touristen
3.4 Prestigeorientierte
4 Maßnahmenpakete
4.1 Interne Veränderungen
4.2 Marketing
4.3 Öffentlichkeitsarbeit
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit entwickelt zielgruppenorientierte Marketing- und Öffentlichkeitsarbeits-Maßnahmen für das Museum für Kommunikation Berlin, um dessen Bekanntheitsgrad zu steigern und die Besucherbindung zu verbessern.
- Analyse der Ist-Situation und der bestehenden Gegebenheiten des Museums
- Identifikation und Charakterisierung relevanter Zielgruppen (Schulklassen, Familien, Touristen, Prestigeorientierte, Senioren)
- Entwicklung von Maßnahmenpaketen zur internen Optimierung
- Strategien für gezieltes Marketing zur Kundengewinnung
- Konzeption von Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung des Bekanntheitsgrades
Auszug aus dem Buch
2.1 Gebäude / Attraktive Ausstellungen
Das Gebäude wurde 1898 als Museum eröffnet, nachdem es für diesen Zweck gebaut wurde. Mit viel natürlichem Licht, interessanten Räumlichkeiten und Rundgängen ist das Gebäude für die Nutzung als Museum sehr geeignet.
Passanten werden im Vorbeigehen durch Geräusche, die aus in den Kellerfenstern befindlichen Lautsprechern ertönen, auf das Museum aufmerksam gemacht. Doch durch die schweren Holztüren, die immer geschlossen zu sein scheinen, könnten Passanten denken, das Museum sei nicht geöffnet. In der Nacht leuchtet das Gebäude von innen heraus blau, und abwechselnd blau aufleuchtende Schriftzüge an der Fassade erwecken Interesse (siehe Anhang 1).
Es werden interessante, informative Ausstellungen geboten, die durchaus als zu umfangreich empfunden werden können.
Im Erdgeschoss werden Besucher, von der Ausstellung „begrüßt“. Zentral im Lichthof, durch Roboter, die auf die Besucher zukommen und diese ansprechen (siehe Anhang 2). Rechtsseitig durch eine Installation von Monitoren, auf denen unterschiedlichste Menschen freundlich winken. Auf der linken Seite des Rundganges grüßen Lautsprecher in verschiedenen Sprachen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Vorwort: Einleitung in die Thematik und erste Betrachtung der Ausgangslage des Museums für Kommunikation Berlin als Ort der Begegnung.
2 Analyse der Gegebenheiten: Detaillierte Bestandsaufnahme der räumlichen, infrastrukturellen und serviceorientierten Bedingungen im Museum.
3 Zielgruppen: Analyse spezifischer Besuchergruppen, um deren Bedürfnisse für eine effektive Besucherbindung zu verstehen.
4 Maßnahmenpakete: Konkrete Handlungsempfehlungen in den Bereichen Interne Veränderungen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
5 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass das Museum sehr gute Voraussetzungen bietet, jedoch durch gezielte Kommunikation stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken muss.
Schlüsselwörter
Museum für Kommunikation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Besucherbindung, Zielgruppenanalyse, Blaue Mauritius, Kundengewinnung, Museumsmanagement, Standortmarketing, Zielgruppenorientierung, Servicequalität, Kommunikationsgeschichte, Kundenclub, Besucherzahlen, Kulturmarketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie das Museum für Kommunikation Berlin durch gezielte Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit die Besucherzahlen erhöhen und die Bindung zu den Gästen stärken kann.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Die Themenfelder umfassen die Analyse der vorhandenen Museumsinfrastruktur, die Identifikation von Zielgruppen sowie die Erarbeitung von Strategien zur internen Optimierung und externen Vermarktung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung konkreter Maßnahmenpakete, um das Museum als attraktives Ziel für verschiedene Besuchergruppen zu positionieren und die Bekanntheit zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine qualitative Analyse der Gegebenheiten vor Ort kombiniert mit der Anwendung marktpsychologischer Erkenntnisse zur Besucherbindung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsanalyse des Museums, die Segmentierung der Zielgruppen und die darauffolgende Ausarbeitung von Veränderungsvorschlägen in den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören Besucherbindung, Zielgruppenorientierung, Museumskommunikation, Marketingkonzepte und Öffentlichkeitsarbeit.
Warum ist die „Blaue Mauritius“ als Anziehungspunkt so wichtig?
Die Autorin hebt hervor, dass dieses Exponat ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, welches jedoch aufgrund mangelnder Wegweiser und geringer Sichtbarkeit aktuell nicht sein volles Potenzial für die Besucherwerbung entfaltet.
Welche Rolle spielen Kinder bei der Marketingstrategie?
Kinder werden als essenzielle Zielgruppe betrachtet, da sie als „Motor“ fungieren: Ein für Kinder attraktives Angebot lockt Familien als Ganzes in das Museum, was die Gesamtzahlen steigert.
Welche Barrieren identifiziert die Autorin für behinderte Menschen?
Trotz vorhandener Rampen und Aufzüge stellen schwere, nicht automatisch öffnende Eingangstüren sowie zum Teil schwere Zugänglichkeit im Gebäude ein Hindernis für vollständige Barrierefreiheit dar.
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- Jacqueline Meier (Author), 2007, Besucher finden und binden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134547