Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Film Science

Filmmusik . Das schwarze Schaf der Musikfamilie?

Title: Filmmusik . Das schwarze Schaf der Musikfamilie?

Term Paper , 2008 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jacqueline Meier (Author)

Film Science
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Musik gehört zu Filmen ganz einfach dazu – schon zu Stummfilmzeiten konnte ein Film zwar ohne Sprache auskommen (teilweise mit geschriebenem Text) aber nicht ohne Musik. Sie bringt, neben der Handlung und den Schauspielern, die Dramatik in einen Film – macht ihn spannend, romantisch, traurig, fröhlich ... Doch ist Filmmusik deshalb unbedingt an den Film gebunden? Oder kann sie auch bestehen ohne den Film?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1 GESCHICHTE DER FILMMUSIK

1.1 STUMMFILMZEIT

1.2 TONFILM

1.3 DIE „GOLDENE ÄRA“

1.4 FILMMUSIK VON 1950 BIS HEUTE

2 VERWENDUNG VON FILMMUSIK UND DEREN VERMARKTUNG

2.1 EXTRA FÜR DEN FILM GESCHRIEBEN – SCORE MUSIC

2.2 BESTEHENDE SONGS IM FILM ZU HÖREN – SOURCE MUSIC

2.3 BESTEHENDE SONGS DRAMATURGISCH EINGESETZT

3 FILMMUSIK – DAS SCHWARZE SCHAF DER MUSIKFAMILIE?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Filmmusik sowie ihre vielfältigen Verwendungsformen und Vermarktungsstrategien, um kritisch zu hinterfragen, ob Filmmusik innerhalb der Musikbranche zu Unrecht eine untergeordnete Rolle spielt.

  • Historische Evolution von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart
  • Differenzierung zwischen Score Music und Source Music
  • Wirtschaftliche Vermarktungspotenziale durch Soundtracks
  • Dramaturgischer Einsatz von Musik in Spielfilmen
  • Rezeption und Wertschätzung von Filmmusik im Vergleich zu populärer Musik

Auszug aus dem Buch

2.1 Extra für den Film geschrieben – Score Music

Musik, die speziell von (Film-)Komponisten für den jeweiligen Film (Score) geschrieben wurde, wird Score Music genannt. Sie ist dabei zumeist rein instrumentale Musik. In ganz seltenen Fällen wird diese auch gesanglich unterstützt.

Ein solcher Fall der Score Music, die immer auch sehr große Beachtung findet, auf welche die Menschen oft genauso gespannt warten, wie auf den eigentlichen Film, ist der Titelsong zu einem jeden neuen „James Bond“ Film. Wie es in den 1950-er Jahren begonnen wurde, wird auch heute noch zum Beispiel zu einem jeden neuen „James Bond“ Film ein (oder mehrere) Musiker darum gebeten einen Titelsong zu schreiben und zu interpretieren, der dann als gesonderte Single auf den Markt kommt.

So gab es auch vor dem neuesten Film „Ein Quantum Trost“ wieder viele Spekulationen, wer den neuen Titelsong singen wird. Viel wurde darüber spekuliert, dass vielleicht Amy Winehouse den Bond-Titelsong singen wird (z.B. Focus Online vom 07.02.2008, süddeutsche.de vom 08.04.2008 oder bild.de am 14.6.2008). Als dann bekannt wurde, wer die Interpreten dann wirklich sein werden, wurde noch viel mehr darüber in der Presse berichtet (z.B. Welt Online am 30.07.2008. Der Tagesspiegel am 30.07.2008, Bild.de am 30.07.2008, Rolling Stone am 29.07.2008).

Viele Menschen reden darüber im Vorfeld schon genauso viel, wie über die Besetzung des Films, den Regisseur, das Drehbuch und vieles mehr. Auch können die Interpreten des Titelsongs oft – wenn der Song die richtige Menge an Anhängern findet – genauso oder (im Idealfall für die Musiker) auch mehr, als der Film von den Besuchern des Films profitieren.

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Das Vorwort führt in die Bedeutung von Filmmusik ein und stellt die zentrale Frage nach ihrer Eigenständigkeit gegenüber dem Film.

1 GESCHICHTE DER FILMMUSIK: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung von der improvisierten Begleitung in der Stummfilmzeit über die Etablierung professioneller Musikabteilungen bis hin zur modernen, kommerziellen Vermarktung nach.

2 VERWENDUNG VON FILMMUSIK UND DEREN VERMARKTUNG: Hier werden die verschiedenen Arten der Musikintegration, speziell Score Music und Source Music, analysiert und ihr Potenzial als Einnahmequelle beleuchtet.

3 FILMMUSIK – DAS SCHWARZE SCHAF DER MUSIKFAMILIE?: Das abschließende Kapitel diskutiert die mangelnde öffentliche Wahrnehmung von Filmmusik und zieht eine Bilanz über ihren tatsächlichen Stellenwert.

Schlüsselwörter

Filmmusik, Kino, Score Music, Source Music, Soundtrack, Filmkomposition, Vermarktung, Stummfilm, Tonfilm, Dramaturgie, Musikbranche, Produktplatzierung, GEMA, James Bond, Musikgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, der Geschichte und der wirtschaftlichen Bedeutung von Filmmusik im Kontext der Medienbranche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die historische Entwicklung vom Stumm- zum Tonfilm, die verschiedenen Verwendungsweisen von Musik im Film sowie die Vermarktung von Soundtracks.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Die Arbeit untersucht, ob Filmmusik aufgrund ihrer Abhängigkeit vom visuellen Medium zu Unrecht als "schwarzes Schaf" der Musikfamilie betrachtet wird und warum sie oft weniger Beachtung findet.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine auf Literaturrecherche basierende Analyse der geschichtlichen und ökonomischen Aspekte von Filmmusik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Filmmusik sowie eine detaillierte Erläuterung der Kategorien Score Music und Source Music inklusive ihrer Vermarktungsaspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Filmmusik, Score Music, Source Music, Soundtrack, Vermarktung, Filmgeschichte und Musikdramaturgie.

Wie unterscheidet sich Score Music von Source Music?

Score Music ist speziell für den Film komponierte instrumentale Untermalung, während Source Music Musik bezeichnet, deren Quelle im Film für die Charaktere hörbar ist (z.B. Radio, Konzert).

Warum wird im Dokument der "James Bond"-Film als Beispiel herangezogen?

Das Beispiel verdeutlicht, wie ein Titelsong als Score Music unabhängig vom Film hohen kommerziellen Erfolg erzielen und große öffentliche Aufmerksamkeit generieren kann.

Welchen Stellenwert nimmt die "Goldene Ära" in der Historie ein?

Sie gilt als Phase der Etablierung fester Strukturen in den Filmstudios, in denen Musikabteilungen maßgeblich zur Produktion und zum Erfolg beitrugen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der "schwarzen Schafe"?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Filmmusik keineswegs ein "schwarzes Schaf" ist, sondern vielmehr unter einer zu geringen öffentlichen Wahrnehmung leidet.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Filmmusik . Das schwarze Schaf der Musikfamilie?
College
Academy of Music and Arts Hamburg  (Kultur- und Medienmanagement)
Course
Popkomm 2008
Grade
2,0
Author
Jacqueline Meier (Author)
Publication Year
2008
Pages
12
Catalog Number
V134557
ISBN (eBook)
9783640421190
ISBN (Book)
9783640421169
Language
German
Tags
Filmmusik Stummfilm Tonfilm "Goldene Ära" Score Music Source Music Dramaturgie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jacqueline Meier (Author), 2008, Filmmusik . Das schwarze Schaf der Musikfamilie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134557
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint