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Die Darstellung des Wertes Liebe in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“

Title: Die Darstellung des Wertes Liebe in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“

Term Paper , 2009 , 29 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Sarah Sinner (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie der Wert „Liebe“ in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“ dargestellt wird. Wichtig ist mir hierbei, festzustellen, welche Werte Kinder und Jugendliche im Allgemeinen haben. Wie werden Werte vermittelt? Ist es überhaupt noch zeitgemäß, Werte zu vermitteln? Besondere Aufmerksamkeit soll hier die Darstellung des Wertes „Liebe“ in einzelnen Artikeln zu den Themen „Zuneigung innerhalb des Familienverbundes“, „enge Geistesverwandt-/Freundschaft“, „Beziehungen zum anderen Geschlecht“ sowie „Sexualität“ in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“ bekommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Gang der Untersuchung

2 Die Wertvorstellung

2.1 Definition Werte

2.2 Welche Werte haben Kinder und Jugendliche?

2.3 Die Relevanz von Wertevermittlung bei Jugendlichen

2.4 Wie lernt man Werte? Grundlagen der Sozialerziehung

3 Die Zeitschrift Mädchen

3.1 Vorstellung und Kategorisierung

3.2 Analyse nach ausgewählten Kriterien

4 Bewertung der Analyse

4.1 Liebe in Bezug auf Sexualität

4.2 Liebe als außergewöhnlicher Zustand

4.3 Liebe wird pauschalisierend eingesetzt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Wert „Liebe“ in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“ dargestellt wird. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie den jugendlichen Leserinnen im Kontext von Unterhaltungsmedien Werte vermittelt werden und welche Rolle dabei Aspekte wie Sexualität, Zuneigung und zwischenmenschliche Beziehungen spielen.

  • Darstellung des Wertes „Liebe“ in Jugendmedien
  • Einfluss von Jugendzeitschriften auf die Wertebildung
  • Psychologische und soziale Aspekte von „Liebe auf den ersten Blick“
  • Kategorisierung und Analyse redaktioneller Inhalte für die Zielgruppe
  • Werteorientierung im Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und Erziehung

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Werte

„Werte (Wahrheit, Schönheit, Gerechtigkeit) sind Ideen, die wir bestimmten Dingen (Gütern) oder Verhältnissen zuschreiben. Sie sind nicht Eigenschaften dieser Dinge oder Verhältnisse [...]. Sie werden von uns definiert, aber nicht erfunden, nicht durch eine Ethik konstituiert, sondern durch diese geklärt, begründet, bestätigt, in eine Rangfolge gebracht; sie können auch nicht von uns abgeschafft, sondern allenfalls verleugnet werden.“ Werte sind keine neue Begrifflichkeit seit der aktuellen Wertedebatte (vgl. PISA-Studie 2006), Werte sind „schon da, wenn man ihrer inne wird.“

Im Mai 2004 startete der Künstler Jörg Reckenrich ein Projekt zum Thema „Werte“. Er gab an unterschiedlichen Orten in Europa Geldscheine in den allgemeinen öffentlichen Umlauf, auf deren Vorderseite ein Wertebegriff stand, zum Beispiel am 08.05.2004 einen Geldschein mit dem Wertebegriff „Liebe“. Dieser kam in einer Bäckerei in Berlin in den Umlauf. Auf seiner Webseite (http://www.culturequest.de/werte/29%20Wert%20Liebe/29_wert_liebe.html) rief Jörg Reckenrich dazu auf, einzutragen, wann wo welcher Geldschein auftauchte. Des weiteren solle sich der Empfänger Gedanken machen, was ihm zu diesem Wert einfalle, und auch dies dem Künstler per Email mitteilen. „Hängen Werte und Geld unmittelbar zusammen? Oder gibt es Werte, die keinen Cent wert sind? Sind Mut, Zuverlässigkeit, Leidenschaft, Humor, Liebe tauschbare Güter? Haben Sie auch den Eindruck, dass immer mehr Werten ein ökonomischer Wert zugeordnet wird? CultureQuest lotet das Verhältnis von Geld und Wert aus. Werte wachsen nur dann wenn sie zirkulieren. 49 ideelle Werte, einzeln auf „10 €“ Scheine geschrieben, werden in den Wirtschaftskreislauf eingespeist. Sie können ihren Weg beobachten und ihre Richtung verändern. Tragen Sie auf unserer Webseite ein, wann und wo Sie Ihren 10 € Schein bekommen haben und was Sie mit dem aufgedruckten Wert verbinden.“ Die Reise der Geldscheine – und somit auch Werte – soll dokumentiert und in einer Ausstellung veröffentlicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Wertedebatte ein und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung dar.

2 Die Wertvorstellung: Das Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund von Werten, ihre Bedeutung für Kinder und Jugendliche sowie die Relevanz der Wertevermittlung.

3 Die Zeitschrift Mädchen: Hier erfolgt eine Vorstellung des Mediums und die detaillierte Analyse der ausgewählten Ausgaben basierend auf spezifischen Kriterien.

4 Bewertung der Analyse: In diesem Teil werden die Untersuchungsergebnisse zusammengeführt und in den drei Aspekten „Liebe in Bezug auf Sexualität“, „Liebe als außergewöhnlicher Zustand“ und „Liebe wird pauschalisierend eingesetzt“ bewertet.

Schlüsselwörter

Liebe, MÄDCHEN, Jugendzeitschrift, Wertevermittlung, Sozialerziehung, Sexualität, Jugendstudie, Medienpädagogik, Wertebildung, Partnerschaft, Identifikation, Adoleszenz, Kultur, Lebenswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mediale Darstellung des Wertes „Liebe“ innerhalb einer spezifischen Jugendzeitschrift und hinterfragt, wie diese Inhalte zur Werteorientierung von Jugendlichen beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen der Wertevorstellungen, der Sozialerziehung, der inhaltlichen Analyse von Jugendzeitschriften und der Art und Weise, wie soziale Beziehungen thematisiert werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, ob und wie das Medium „MÄDCHEN“ den Wert Liebe vermittelt und ob diese Darstellung den Lebensrealitäten und Bedürfnissen der jugendlichen Zielgruppe entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine medienanalytische Arbeit, die auf einer Literaturrecherche zu Werten und Erziehung sowie einer qualitativen Inhaltsanalyse der Zeitschrift „MÄDCHEN“ basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zu Werten, die Vorstellung und Analyse der Zeitschrift sowie eine kritische Bewertung der Art der Themenaufbereitung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Liebe, Jugendkultur, Wertebildung, Mediensozialisation und Geschlechterrollen beschreiben.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen „Liebe als Zustand“ und „Sexualität“ eine Rolle?

Die Autorin möchte aufzeigen, dass die Zeitschrift zwischen einer romantisierten, teils instinktiven Liebe und der praktischen Aufklärung über Sexualität differenziert, was unterschiedliche Auswirkungen auf das Jugendbild hat.

Welche Rolle spielt die „Pauschalisierung“ bei der Themenbehandlung?

Die Arbeit kritisiert, dass oft durch psychologische Tests oder starre Charakterisierungen (z.B. Vorlieben für Süßigkeiten als Indikator für Partnerschaftsqualität) ein pauschales Bild vermittelt wird, das die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen einschränken kann.

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Details

Title
Die Darstellung des Wertes Liebe in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,5
Author
Sarah Sinner (Author)
Publication Year
2009
Pages
29
Catalog Number
V134569
ISBN (eBook)
9783640409006
ISBN (Book)
9783640409358
Language
German
Tags
Darstellung Wertes Liebe Jugendzeitschrift
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Sinner (Author), 2009, Die Darstellung des Wertes Liebe in der Jugendzeitschrift „MÄDCHEN“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134569
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