Der Entwurf der Ausbildungseinheit gliedert sich in folgende Teile: # Beschreibung des/der Auszubildenden (z.B. Lern- und Leistungsfähigkeit, Sozialverhalten, Motivation, Vorbildung im Hinblick auf das Thema der Ausbildungseinheit) # Beschreibung der Ausgangslage, der Lernsituation, didaktische Planung der Ausbildungseinheit sowie Festlegung der Lern- oder Qualifikationsziele # Begründung der Methodenauswahl und Beschreibung der Durchführung der Ausbildungseinheit # Begründete Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel zu den methodischen Phasen der Ausbildungseinheit
Inhaltsverzeichnis
I. Beschreibung des Ausbildenden
II. Beschreibung der Ausgangslage
Richtlernziel
Groblernziel
Feinlernziel
Kognitiv
Psychomotorisch
Affektiv
Didaktische Planung
III. Begründung der Methodenwahl und Beschreibung der Durchführung
Vorbereitungsphase
Erarbeitungsphase
Arbeitsablaufplan
Kontrollphase
Übungsphase
Zusammenfassung
IV. Begründung Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeitsunterweisung ist die Vermittlung der kreativen Tupftechnik mittels Naturschwamm an einen Auszubildenden im ersten Lehrjahr. Die Arbeit zielt darauf ab, sowohl die fachpraktischen Fertigkeiten zu vertiefen als auch die Selbstständigkeit und Motivation des Auszubildenden im Kontext eines anstehenden Kundenauftrags zu fördern.
- Grundlagen der Oberflächengestaltung und Tupftechnik
- Einsatz und Handhabung des Naturschwamms
- Didaktische Planung und methodische Durchführung in der Ausbildung
- Sicherheitsrelevante Aspekte und Unfallverhütung
- Strukturierung von Arbeitsabläufen durch detaillierte Planung
Auszug aus dem Buch
Arbeitsablaufplan
Pos. Tätigkeit Werkzeug/Material Begründung
1 Farbe gut durchrühren Mit einem Rührholz das Gebinde gut aufrühren. Damit sich die abgesetzten Farbpigmente gut mit dem Bindemittel vermischen.
2 Farbe umfüllen Farbe aus dem Gebinde in die Farbwanne geben/ auch das Rührholz Um Verunreinigungen zu vermeiden und mit dem Naturschwamm besser an die Farbe zu gelangen.
3 Naturschwamm mit Wasser benetzen Den Naturschwamm mit klarem Wasser anfeuchten und auswringen. Damit der Naturschwamm besser die Farbe aufnimmt.
4 Naturschwamm mit Farbe benetzen Ein Teil des Naturschwamms in die Farbe trunken. Der Schwamm soll nicht mit Farbe voll gesaugt sein, sonst könnten grobe Farbtupfer auf der Oberfläche entstehen.
5 Naturschwamm auf dem Kunststoffdeckel kurz antupfen. Den Kunststoffdeckel mehrmals mit dem Naturschwamm leicht betupfen. Die überschüssige Farbe soll auf dem Kunststoffdeckel bleiben und nicht vom Naturschwamm tropfen.
6 Fläche bearbeiten. Gleichmäßiges leichtes Tupfen auf der Oberfläche, wobei man den Naturschwamm bzw. das Handgelenk drehen muss. Das leichte Tupfen verhindert das grobe Strukturen entstehen. Das Drehen verhindert, dass eine zu gleichmäßige Struktur entsteht.
7 Fläche beurteilen Die bearbeite Fläche soll auf Ungleichmäßigkeiten kontrolliert werden gegeben falls nachgetupft werden. Durch scheinende Flächen müssen nachgetupft werden.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Beschreibung des Ausbildenden: Porträt des Auszubildenden Thomas Spiel, inklusive seiner Vorkenntnisse, Motivation und seines aktuellen Ausbildungsstandes.
II. Beschreibung der Ausgangslage: Definition der Lernziele (kognitiv, psychomotorisch, affektiv) sowie Darstellung der didaktischen Prinzipien für die Unterweisung.
III. Begründung der Methodenwahl und Beschreibung der Durchführung: Begründung für den Einsatz der erarbeitenden Methode sowie detaillierte Erläuterung der Vorbereitungs-, Erarbeitungs-, Kontroll- und Übungsphase.
IV. Begründung Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel: Aufstellung und Begründung der verwendeten Werkzeuge und Materialien in Abhängigkeit von den einzelnen Phasen der Unterweisung.
Schlüsselwörter
Tupftechnik, Naturschwamm, Maler und Lackierer, Ausbildungseinheit, Arbeitsunterweisung, Oberflächengestaltung, erarbeitende Methode, Lernziel, Handwerk, Arbeitssicherheit, Berufsbildung, Arbeitsablaufplan, Fachkompetenz, Auszubildender, Unterweisung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt den Entwurf und die Durchführung einer praktischen Ausbildungseinheit für angehende Maler und Lackierer zum Thema kreative Tupftechnik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die fachpraktische Unterweisung, die didaktische Planung, die methodische Strukturierung von Arbeitsabläufen sowie die sicherheitsgerechte Ausführung handwerklicher Arbeiten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist, dem Auszubildenden Thomas Spiel die Tupftechnik mit dem Naturschwamm so zu vermitteln, dass er sie selbstständig und fachgerecht bei anstehenden Kundenaufträgen anwenden kann.
Welche wissenschaftliche oder pädagogische Methode wird verwendet?
Der Autor wählt die "erarbeitende Methode", da diese den Auszubildenden aktiv einbindet, dessen Selbstständigkeit fördert und den Lernerfolg durch eigenes praktisches Handeln maximiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Lernziele, der didaktischen Planung, den konkreten Arbeitsablaufplan sowie die methodische Aufarbeitung der einzelnen Unterweisungsphasen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen Tupftechnik, Naturschwamm, Ausbildungseinheit, Arbeitsunterweisung und Fachkompetenz.
Welche Rolle spielt der Sicherheitsaspekt in der Unterweisung?
Die Unfallverhütung, wie die Rutschgefahr auf Leitern oder elektrische Sicherheit, ist integraler Bestandteil der Erarbeitungsphase, um den Auszubildenden für Gefahren zu sensibilisieren.
Wie wird der Erfolg der Unterweisung sichergestellt?
Der Erfolg wird durch eine Kontrollphase, in der der Auszubildende das Ergebnis präsentiert, sowie durch anschließende praktische Übungsaufträge beim Kunden und das Führen eines Berichtshefts gesichert.
- Arbeit zitieren
- Jürgen Hahn (Autor:in), 2008, Tupftechnik (Unterweisung Maler/-in und Lackierer/-in im ersten Ausbildungsjahr), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134711