Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Investoren im deutschen Profifußball. Qualitative Analyse am Beispiel von Hertha BSC

Titel: Investoren im deutschen Profifußball. Qualitative Analyse am Beispiel von Hertha BSC

Bachelorarbeit , 2023 , 129 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maximilian Knossalla (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es einerseits, einen aktuellen Überblick über die Investorensituation im deutschen und englischen Profifußball zu geben, die Unterschiede zwischen beiden Ländern zu bewerten und zu begründen. Andererseits sollen Prognosen abgegeben werden, wie sich die Situation der Investoren in Deutschland vor dem Hintergrund der 50+1-Regel und des Investments von Lars Windhorst bei Hertha BSC entwickeln könnte.

Die aktuelle Situation wird mittels einer selbstständigen Recherche erarbeitet und die Erkenntnisse zu den Unterschieden sowie Prognosen im Rahmen von drei Experteninterviews gesammelt und ausgewertet. Es können deutlich Unterschiede zwischen den Investorensituationen in beiden Ländern festgestellt werden, sowohl in Bezug auf die Anzahl von Investoren, als auch auf deren Art und Nationalität. Diese Unterschiede wurden insbesondere mit der Existenz der 50+1-Regel in Deutschland und kulturellen Unterschieden in beiden Ländern erklärt.

Die zukünftige Entwicklung von Investoren im deutschen Profifußball hängt vor allem von der 50+1-Regel ab und davon, ob diese in Zukunft aufgehoben wird. Auch hier spielt die vorherrschende Kultur in Deutschland Investoren gegenüber eine wichtige Rolle. Für eine signifikante Veränderung der aktuellen Investorensituation müsste es einschneidende Veränderungen in diesen beiden Bereichen geben. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass dies in naher Zukunft der Fall sein wird. Das Investment von Lars Windhorst wird trotz seines negativen Verlaufes einen geringen Einfluss auf die Debatte haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage und Zielsetzung

1.2 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit

2. Investitionen im Profifußball

2.1 Begriffsabgrenzung: Investition

2.2 Charakteristika des Profifußballs

3. 50+1-Regel in der Bundesliga

3.1 Beschreibung der 50+1-Regel

3.2 Debatte um die 50+1-Regel

4. Darstellung der Investorensituation

4.1 Untersuchungsgegenstände

4.2 Rechtsformen

4.3 Investorenverhältnisse

4.3.1 Allgemeine Kennzahlen

4.3.2 Arten der Investoren

4.3.3 Nationalitäten der Investoren

4.3.4 Weitere Merkmale

4.3.5 Zusammenfassung

5. Praxisbeispiel: Lars Windhorst bei Hertha BSC

5.1 Kurzprofil: Hertha BSC

5.2 Kurzprofil: Lars Windhorst

5.3 Chronologie des Investments

6. Wissenschaftliche Methode

6.1 Datenerhebung

6.1.1 Auswahl und Beschreibung der Methodik

6.1.2 Vorstellung der Experten

6.1.3 Durchführung der Interviews

6.2 Datenauswertung

6.2.1 Qualitative Inhaltsanalyse

6.2.2 Induktive Kategorienbildung

7. Vorstellung der Ergebnisse

8. Diskussion

8.1 Beantwortung der Forschungsfragen

8.1.1 Forschungsfrage 1

8.1.2 Forschungsfrage 2

8.1.3 Abschlussbemerkungen

8.2 Kritische Reflexion

8.3 Zukünftiger Forschungsbedarf

9. Fazit

Zielsetzung & Forschungsfragen

Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, einen aktuellen Überblick über die Investorensituation im deutschen und englischen Profifußball zu geben sowie die Unterschiede zwischen beiden Ländern zu bewerten und zu begründen. Zudem sollen Prognosen zur zukünftigen Entwicklung dieser Situation in Deutschland abgeleitet werden, wobei die 50+1-Regel und das Investment von Lars Windhorst bei Hertha BSC als zentrale Untersuchungsobjekte dienen.

  • Aktueller Vergleich der Investorensituation in Deutschland und England
  • Analyse der 50+1-Regel im Kontext der Profifußball-Investitionen
  • Bewertung von Praxisbeispielen wie dem Investment bei Hertha BSC
  • Untersuchung der Hintergründe und Motive für Investitionen im Fußball
  • Einschätzung möglicher zukünftiger Lernszenarien für Klubs und Investoren

Auszug aus dem Buch

2.2 Charakteristika des Profifußballs

Eines der Unterscheidungsmerkmale der Fußballbranche gegenüber Branchen der freien Wirtschaft ist dabei die Organisation in einem sportlichen Wettbewerb. Unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Ligaträger, in Deutschland der Deutsche Fußball Liga (DFL) treten die Fußballunternehmen sportlich direkt gegeneinander an. Für das Zustandekommen des Produktes Fußball, und somit der Möglichkeit für den Erfolg eines Klubs muss es Konkurrenzunternehmen bzw. -klubs geben. Dieser Umstand wird gemeinhin als Koopetition oder assoziative Konkurrenz bezeichnet. Ein Automobilhersteller könnte beispielsweise existieren, auch wenn es außer ihm keinen weiteren Marktkonkurrenten gibt. Im Fußball sind Klubs auf diese Konkurrenz angewiesen. Aus dieser Tatsache lässt sich eine Grundlage für eines der wichtigsten Charakteristika in der Fußballbranche ableiten. Während es dem Automobilhersteller primär und meistens fast ausschließlich um den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens geht, ist der sportliche Erfolg für Klubs mindestens genauso relevant.

Dabei hängen der wirtschaftliche und der sportliche Erfolg von Fußballklubs miteinander zusammen. Die Interdependenzen zwischen beiden Faktoren bestätigen bereits vor längerer Zeit u. a. Klimmer (2003, S. 33 ff.), Haas (2006, S. 77) und Augustin (2008, S.8). Diese wechselseitigen Abhängigkeiten gelten bis heute unverändert. Sportlich erfolgreiche Klubs haben einerseits strukturell bedingt fixe, andererseits auch variable Vorteile, um auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Ausgangslage sowie das Ziel der Arbeit und stellt die Forschungsfragen vor.

2. Investitionen im Profifußball: Hier werden Definitionen sowie spezielle Charakteristika der Fußballbranche im Kontext von Investitionen erläutert.

3. 50+1-Regel in der Bundesliga: Dieses Kapitel beschreibt die Regelung, ihre Hintergründe und die öffentliche Debatte um den Erhalt oder die Abschaffung.

4. Darstellung der Investorensituation: Es wird der Ist-Zustand in Deutschland im Vergleich zu England anhand von Rechtsformen, Investorenarten und Nationalitäten detailliert analysiert.

5. Praxisbeispiel: Lars Windhorst bei Hertha BSC: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Fallstudie zum Investment von Lars Windhorst bei Hertha BSC.

6. Wissenschaftliche Methode: Hier werden die angewandte qualitative Inhaltsanalyse und das Vorgehen bei den Experteninterviews methodisch dargelegt.

7. Vorstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel führt die wesentlichen Erkenntnisse aus den durchgeführten Experteninterviews zusammen.

8. Diskussion: Die in Kapitel 7 vorgestellten Ergebnisse werden hier interpretiert und die Forschungsfragen abschließend beantwortet.

9. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Arbeit und einem Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Investoren, Profifußball, 50+1-Regel, Kapitalgesellschaften, Hertha BSC, Lars Windhorst, Bundesliga, Premier League, Sportmanagement, Investition, qualitative Analyse, Experteninterviews, Sportökonomie, Vereinswesen, Kommerzialisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von Investoren im deutschen Profifußball im Vergleich zum englischen Profifußball und untersucht, wie diese Entwicklung unter Berücksichtigung der 50+1-Regel und spezifischer Praxisbeispiele einzuordnen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der rechtliche Rahmen durch die 50+1-Regel, die Art und Struktur von Investorengruppen (national/international, institutionell/privat) sowie die wirtschaftlichen und sportlichen Auswirkungen dieser Investments.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Unterschiede der Investitionsdynamiken in Deutschland und England zu schaffen und fundierte Prognosen für die zukünftige Entwicklung in Deutschland zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Durchführung leitfadengestützter Experteninterviews, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Investorensituation (Kapitel 4), eine detaillierte Fallstudie zu Hertha BSC (Kapitel 5) und die empirische Auswertung der Experteninterviews (Kapitel 7).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Investoren, Profifußball, 50+1-Regel, Kapitalgesellschaften, sportlicher vs. wirtschaftlicher Erfolg und Internationalisierung im Sportmanagement.

Welchen Einfluss hatte das Investment von Lars Windhorst konkret?

Die Experten interpretieren das Investment bei Hertha BSC als Paradebeispiel für ein gescheitertes Projekt, das für Unsicherheit in der Klubführung sorgte, für Hertha BSC aber finanziell kurzfristig zur Schuldentilgung beitragen konnte.

Wie bewerten die Experten die Zukunft der 50+1-Regel?

Die Experten sind geteilter Meinung, sehen jedoch rechtliche Drucksituationen durch mögliche Klagen. Einhelligkeit herrscht darüber, dass ein "Sowohl-als-auch" bei der Ausgestaltung (Kapitalanteile vs. Stimmrechte) problematisch für die Klubs ist.

Ende der Leseprobe aus 129 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Investoren im deutschen Profifußball. Qualitative Analyse am Beispiel von Hertha BSC
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management
Note
1,3
Autor
Maximilian Knossalla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
129
Katalognummer
V1347220
ISBN (PDF)
9783346852731
ISBN (Buch)
9783346852748
Sprache
Deutsch
Schlagworte
investoren profifußball qualitative analyse beispiel hertha
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Knossalla (Autor:in), 2023, Investoren im deutschen Profifußball. Qualitative Analyse am Beispiel von Hertha BSC, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1347220
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  129  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum