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Paid Content in Deutschland - Erfolgsfaktoren

Titel: Paid Content in Deutschland - Erfolgsfaktoren

Seminararbeit , 2007 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Moritz Gause (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Internet (WWW) war zunächst zur Kommunikation und nicht für Inhalte gedacht. Viele Unternehmen boten bzw. bieten ihre Inhalte kostenlos an, um so schnell wie möglich einen großen Marktanteil zu erhalten und verfolgen damit die so genannte „Follow the free“-Preisstrategie. Dies ist besonders bei Gütern, die Netzwerkeffekten unterliegen, sinnvoll, da deren Nutzen mit steigender Anzahl an Nutzer überproportional steigt. So etablierte sich das Medium Internet als kostenlose Quelle für sämtliche Arten von Informationen. Internetnutzer sind es daher gewöhnt, Inhalte (Nachrichten, Wetterinformationen, Software etc.) umsonst zu erhalten und haben keine hohe Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte entwickelt.

In dieser Arbeit soll zum einen gezeigt werden, welche Voraussetzungen Inhalte erfüllen müssen, um erfolgreich über elektronische Medien (Internet, Handy) verkauft werden zu können. Zum anderen soll gezeigt werden, warum Preisdifferenzierung im
elektronischen Handel digitaler Inhalte eingesetzt werden sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Definition: Paid Content

1.2 Marktdaten

2 Allgemeine Erfolgsfaktoren

2.1 Reputation

2.2 Qualität

2.2.1 Individueller Nutzwert

2.2.2 Crossmediale Mehrfachverwendung

2.3 Exklusivität

2.4 Nutzerfreundlichkeit

2.5 Preis

3 Erfolgsfaktor Preisdiskriminierung

3.1 Zahlungsbereitschaften

3.2 Preisdifferenzierung

3.3 Produktdifferenzierung

3.4 Voraussetzung für Preisdiskriminierung

3.5 Notwendigkeit der Preisdiskriminierung

3.6 Strategien der Preisdifferenzierung

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen Erfolgsfaktoren für das Geschäftsmodell "Paid Content" im deutschen Markt. Ziel ist es, die notwendigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Verkauf digitaler Inhalte über elektronische Medien zu identifizieren und die strategische Bedeutung der Preisdiskriminierung für diesen spezifischen Markt herauszuarbeiten.

  • Identifikation allgemeiner Erfolgsfaktoren wie Reputation, Qualität und Exklusivität.
  • Analyse des Nutzwerts digitaler Güter und der Bedeutung der Nutzerfreundlichkeit.
  • Untersuchung der Preisgestaltung als zentrales Instrument zur Umsatzoptimierung.
  • Beurteilung der Preisdiskriminierung als Strategie im elektronischen Handel.
  • Marktüberblick und Einordnung der Zahlungsbereitschaft von Internetnutzern.

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition: Paid Content

Im Rahmen dieser Arbeit soll Paid Content als „kostenpflichtige Inhalte“ verstanden werden, die über digitale Kanäle in rein digitalen Medien (World Wide Web und Mobile/Handy) gehandelt und direkt an die Nutzer vertrieben werden. Paid Content ist hierbei von Paid Service zu unterscheiden. Als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal gilt nach Stahl/Siegel (2004) die Austauschbarkeit, die für digitale Inhalte gilt, nicht aber für digitale Services:

„Digitale Inhalte unterscheiden sich von digitalen Dienstleistungen dadurch, dass sie weitergegeben und ausgetauscht und somit z.B. von mehreren Individuen genutzt werden können. Dagegen wird bei digitalen Dienstleistungen kein Recht am Service, sondern nur ein Nutzungsrecht erworben, dass ausgeübt, jedoch nicht weitergegeben werden kann, ohne dass der Besitzer selbst das Nutzungsrecht der Ausübung oder Verwertung verliert“.

Als klassisches Beispiel für Paid Content gelten die Tests des Online-Angebots von Stiftung Warentest: Eine Weitergabe des Produkts ist ohne Verlust des Nutzens möglich (digitale Kopie). Anders ist es bei z.B. Online-Casinos: Hier ist eine Weitergabe (des Zugangs) nur mit Verlust des Nutzens möglich, denn es kann immer nur ein Spieler über einen Zugang (Account) spielen. Deshalb gehören Online-Casinos zu der Kategorie Paid Service, die im Rahmen dieser Arbeit nicht betrachtet werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der "Follow the free"-Strategie im Internet ein und begründet die Notwendigkeit, aufgrund rückläufiger Werbeerlöse alternative Erlösmodelle für digitale Inhalte zu betrachten.

2 Allgemeine Erfolgsfaktoren: Hier werden zentrale Einflussgrößen wie Reputation, Produktqualität, Exklusivität und Nutzerfreundlichkeit erläutert, die maßgeblich über die Akzeptanz kostenpflichtiger digitaler Angebote entscheiden.

3 Erfolgsfaktor Preisdiskriminierung: Das Kapitel analysiert, warum Preisdifferenzierung aufgrund der speziellen Kostenstruktur digitaler Güter eine sinnvolle Strategie ist, um Zahlungsbereitschaften optimal abzuschöpfen und Wettbewerbsvorteile zu generieren.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Marktsituation und betont, dass der Erfolg von Paid Content maßgeblich von der steigenden Zahlungsbereitschaft der Konsumenten abhängt.

Schlüsselwörter

Paid Content, Preisdiskriminierung, Preisdifferenzierung, digitale Güter, Erfolgsfaktoren, Zahlungsbereitschaft, elektronischer Handel, Online-Medien, Geschäftsmodelle, Nutzerfreundlichkeit, Exklusivität, Reputation, Wettbewerb, Kostenstruktur, Internet-Ökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Geschäftsmodell von bezahlpflichtigen digitalen Inhalten (Paid Content) in Deutschland und identifiziert die Faktoren, die über den wirtschaftlichen Erfolg solcher Angebote entscheiden.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die Definition und Marktabgrenzung von Paid Content, die Identifikation qualitativer Erfolgsfaktoren sowie eine tiefgehende Betrachtung der Preisgestaltung und Preisdiskriminierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Anbieter digitale Inhalte trotz der "Kostenlos-Mentalität" im Internet erfolgreich vermarkten können, wobei der Fokus insbesondere auf der strategischen Nutzung von Preisdifferenzierungsmodellen liegt.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Marktstudien, um theoretische Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf den speziellen Sektor digitaler Informationsgüter zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst allgemeine Erfolgsfaktoren wie Reputation und Qualität diskutiert, gefolgt von einer detaillierten ökonomischen Analyse der Preisdiskriminierung als Mittel zur Gewinnsteigerung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Paid Content, Preisdiskriminierung, digitale Güter, Zahlungsbereitschaft und elektronischer Handel.

Wie unterscheidet der Autor Paid Content von Paid Services?

Der Autor nutzt das Kriterium der Austauschbarkeit: Digitale Inhalte können weitergegeben und geteilt werden, während digitale Dienste (Services) an einen persönlichen Account gebunden sind und eine interaktive Leistungserbringung erfordern.

Warum spielt die Kostenstruktur digitaler Güter eine so große Rolle für die Preisgestaltung?

Da digitale Güter sehr niedrige Grenzkosten, aber hohe Fixkosten aufweisen, ist eine flexible Preisgestaltung notwendig, um die Fixkosten zu decken und gleichzeitig durch gezielte Preisdiskriminierung verschiedene Kundensegmente zu bedienen.

Welche Rolle spielt die Reputation im Online-Handel für den Autor?

Da es sich bei digitalen Inhalten oft um Erfahrungs- oder Vertrauensgüter handelt, dient eine starke Marke als Signalgeber, um die Informationsasymmetrie zwischen Anbieter und Käufer zu verringern.

Wie bewertet der Autor die Zukunftschancen von Paid Content?

Der Autor sieht zwar ein Marktwachstum, betont jedoch, dass der Erfolg davon abhängt, ob Konsumenten zunehmend bereit sind, für einen Mehrwert digitaler Produkte zu bezahlen, was als langwieriger Lernprozess beschrieben wird.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Paid Content in Deutschland - Erfolgsfaktoren
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Digital Commerce
Note
2,0
Autor
Moritz Gause (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
19
Katalognummer
V134768
ISBN (eBook)
9783640428915
ISBN (Buch)
9783640428786
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet Paid Content Preisgestaltung Preisdifferenzierung Zahlungsbereitschaft e-commerce digital commerce Erfolgsfaktoren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Gause (Autor:in), 2007, Paid Content in Deutschland - Erfolgsfaktoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134768
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Leseprobe aus  19  Seiten
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