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Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' "Lange Schatten" und "Popp und Mingel"

Titel: Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' "Lange Schatten" und "Popp und Mingel"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Victoria Joschko (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In beiden vorliegenden Kurzgeschichten handelt es von Kindern, die durch einen Akt realisieren, dass sie von nun an keine Kinder mehr, sondern junge Erwachsene sind. Dennoch unterscheiden sich diese Akte und deren Art der Katalyse und Folgen in beiden Kurzgeschichten, welche in dieser Arbeit herausgearbeitet werden sollen. Dies geschieht, indem vorerst eine Kurzbiographie zu der Autobiographin Marie Luise Kaschnitz dargelegt, anschließend das Motiv des Erwachsenwerdens in beiden Kurzgeschichten reflektiert herausgearbeitet wird und die Ergebnisse konkret miteinander gegenübergestellt werden. Hierbei wird sowohl mit Forschungsliteratur als auch Textbelegen der Primärliteratur gearbeitet. Es folgt ein zusammenfassendes Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' Lange Schatten und Popp und Mingel

2.1 Über die Autorin Marie Luise Kaschnitz

2.2 Das Motiv des Erwachsenwerdens in Lange Schatten

2.3 Das Motiv des Erwachsenwerdens in Popp und Mingel

2.4 Konkrete Gegenüberstellung des Motives in beiden Kurzgeschichten

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das literarische Motiv des Erwachsenwerdens in den Kurzgeschichten "Lange Schatten" und "Popp und Mingel" von Marie Luise Kaschnitz, wobei die zentralen Konflikte der Protagonisten mit ihrer Identität und ihrem familiären Umfeld analysiert werden.

  • Analyse der kindlichen Entwicklung und Reifungsprozesse
  • Gegenüberstellung familiärer Strukturen und Krisensituationen
  • Die Rolle von Phantasiewelten als Ausdruck von Protest
  • Katharsis-Momente als Katalysator des Erwachsenwerdens
  • Vergleichende Interpretation der erzähltechnischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' Lange Schatten und Popp und Mingel

Im Folgenden wird das Motiv des Erwachsenwerdens aus beiden Kurzgeschichten herausgearbeitet und auftauchende Unterschiede einander gegenübergestellt, nachdem eine Kurzbiographie der Autorin beider Kurzgeschichten dargelegt wird.

2.1 Über die Autorin Marie Luise Kaschnitz

Die selbsternannte Autobiographin Marie Luise Kaschnitz wurde am 31. Januar 1901 in Karlsruhe als dritte Tochter in eine adlige Offiziersfamilie hineingeboren. Die Autorin wurde als außerordentlich lebhaft, klug, aufmerksam und interessierte Gesprächsteilnehmerin wahrgenommen. Maries Vater, ein preußischer Generalmajor, vielfach ausgezeichneter Reiter und sehr gebildeter Mann wurde von Max Tau als „vornehmer Repräsentant der Kaiserzeit“ beschrieben. Kaschnitz' Mutter war eine ausgebildete Sängerin und somit hoch musikalisch, gar musikbesessen. Zudem war sie sehr phantasievoll und erfindungsreich und brachte ihrer Tochter das Theater nahe. Als dritte Tochter erfüllte Marie nicht den Wunsch ihrer Eltern, die ertragende Rolle eines Sohnes einzunehmen, worunter Marie emotional litt. Vier Jahre später erfüllte sich allerdings die Sehnsucht ihrer Eltern und ein Sohn wurde geboren. Zwischen ihren älteren, talentierten und schönen Schwestern und dem gut behüteten Sohn fühlte sich Marie einsam, ungeliebt, vernachlässigt und ungesehen, was durch die unnahbare Art ihrer Mutter verstärkt wurde. Ihrem Vater widmete Marie Luise Kaschnitz viele Werke, wohingegen ihrer Mutter kein einziges gewidmet worden ist. Marie beschrieb sich selber als ein unscheinbares, kräftigeres und in sich gekehrtes Kind und übertrumpfte später dennoch mit ihrem literarischen Erfolg ihre gesamte Familie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema des Erwachsenwerdens sowie Erläuterung der gattungsspezifischen Merkmale von Kurzprosa.

2. Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' Lange Schatten und Popp und Mingel: Detaillierte Untersuchung des Reifungsmotivs in den beiden Werken unter Einbezug der Autorenbiografie.

2.1 Über die Autorin Marie Luise Kaschnitz: Kurze Biografie der Autorin mit Fokus auf ihre familiäre Prägung und ihren literarischen Werdegang.

2.2 Das Motiv des Erwachsenwerdens in Lange Schatten: Analyse der Situation der Protagonistin Rosie und ihrer Entwicklung hin zur Erwachsenen.

2.3 Das Motiv des Erwachsenwerdens in Popp und Mingel: Untersuchung der Identitätskrise des namenlosen Protagonisten und seiner Flucht in eine Phantasiewelt.

2.4 Konkrete Gegenüberstellung des Motives in beiden Kurzgeschichten: Direkter Vergleich der Reifungsprozesse und der Wirkung der Katharsis in den beiden Erzählungen.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Analyseergebnisse und Bestätigung der wissenschaftlichen Fragestellung.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Marie Luise Kaschnitz, Erwachsenwerden, Kurzgeschichte, Lange Schatten, Popp und Mingel, Katharsis, Identitätsfindung, Pubertät, Familie, Phantasiewelt, Adoleszenz, Literaturanalyse, Reifeprozess, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das literarische Motiv des Erwachsenwerdens in zwei spezifischen Kurzgeschichten von Marie Luise Kaschnitz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Identitätsentwicklung von Jugendlichen, die familiäre Dynamik, Isolation sowie die erzählerische Gestaltung von Reifungsprozessen.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Analyse?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Protagonisten bei der Bewältigung des Übergangs vom Kindes- zum Erwachsenenalter herauszuarbeiten.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es erfolgt eine textnahe Analyse unter Einbeziehung von biographischem Kontext sowie fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt neben der Autorin detailliert die Krisensituationen der Figuren in den jeweiligen Kurzgeschichten und deren Weg zur Katharsis.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das Erwachsenwerden, das Motiv der Familie, Phantasiekosmen und die erzähltechnischen Besonderheiten der Kurzprosa.

Wie unterscheidet sich die Katharsis in beiden Erzählungen?

Während Rosie in "Lange Schatten" durch eine Fremdbegegnung initiiert wird, durchlebt der Junge in "Popp und Mingel" den Prozess der Realisierung weitgehend in Isolation.

Welche Rolle spielt die Familie für die Protagonisten?

Die Familie fungiert für beide Protagonisten als beklemmende Struktur, aus der sie emotional ausbrechen müssen, um ihre eigene Identität zu festigen.

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Details

Titel
Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' "Lange Schatten" und "Popp und Mingel"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Institut für NDL - Medien)
Note
1,3
Autor
Victoria Joschko (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1347870
ISBN (PDF)
9783346854490
ISBN (Buch)
9783346854506
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kurzgeschichten Marie Luise Kaschnitz Lange Schatten Popp und Mingel Erwachsenwerden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Victoria Joschko (Autor:in), 2020, Das Motiv des Erwachsenwerdens in Marie Luise Kaschnitz' "Lange Schatten" und "Popp und Mingel", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1347870
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Leseprobe aus  17  Seiten
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