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Die Frage der Demokratie anhand Benjamin Barbers "Starke Demokratie"

Titel: Die Frage der Demokratie anhand Benjamin Barbers "Starke Demokratie"

Essay , 2019 , 4 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Muath Ridha (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Wir leben in einer Demokratie, die uns allen ein freies, vielfältiges Leben gewährt. Doch lassen sich in der Demokratie von heute Dispositionen finden?

In diesem Essay werden zunächst einmal die Schlüsselbegriffe wiedergeben. Anhand dieser wird Barbers Konzept systematisch erklärt. Anschließend soll die starke Demokratie hinterfragt werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich Barbers Thesen im demokratischen Alltag realisieren lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2 Die starke Demokratie

2. In wie weit sind Barbers Ziele mit dem demokratischen Alltag vereinbar?

3. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Benjamin Barbers Konzept der „starken Demokratie“ auseinander, um zu prüfen, inwieweit dieses Modell theoretisch begründet ist und sich praktisch im heutigen demokratischen Alltag realisieren lässt.

  • Grundlagen der starken Demokratie nach Benjamin Barber
  • Abgrenzung zur liberalen und stellvertretenden Demokratie
  • Die Rolle des Bürgers und die Notwendigkeit aktiver Partizipation
  • Kritische Diskussion der Umsetzbarkeit in komplexen modernen Republiken
  • Herausforderungen einer „staatsbürgerlichen Erziehung“

Auszug aus dem Buch

1.2 Die starke Demokratie

Nach Barber ist die starke Demokratie die einzige Form von Demokratie, die gut auf das Dilemmata neuzeitlicher Politik reagiert und vor allem die einzige demokratische Regierungsform, die die Ausgangsbedingungen von Politik angemessen berücksichtigt. Die Politik ist dabei geprägt von Offenheit für Bürgerbeteiligungen. Laut Barber ermöglicht diese Form von Demokratie den Bürgern die Selbstregierung. Er unterscheidet hierbei seine These von den Lehren der stellvertretenden Demokratie. In dieser könne man sich nur verzerrt am politischen Diskurs beteiligen, da diese es legitimiert im Namen der Bürger zu handeln, und die Bürger dadurch nicht vollständig zur Geltung kommen (Barber 1992, S.106ff)

Das Handeln spielt für Barber eine essentielle Rolle, denn dort wo nicht gehandelt wird, gibt es nach Barber auch keine Demokratie. In diesem Kontext kritisiert er die Erscheinungsformen des handelnden Bürgers innerhalb der liberaldemokratischen Tradition. Diese unterschätze die Bürger und fokussiere sich zunächst auf die Überwachung der Bürger. „In Staaten, deren Funktion sich im Überwachen erschöpft und in denen Handeln keine definitive Rolle spielt, mag es den Bürgern, wie Zuschauern allerorts passieren, dass sie einschlafen“ (Barber 1992, S. 107). Laut Barber steht die starke Demokratie der liberalen Tradition von Handeln, antagonistisch gegenüber. Diese fordere das aktive Handeln und auch Partizipationsmöglichkeiten in den Mittelpunkt des demokratischen Prozesses zu stellen (Barber 1992, S.106f)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der starken Demokratie ein, definiert zentrale Begriffe und hinterfragt die Realisierbarkeit der Thesen von Benjamin Barber im demokratischen Alltag.

1.2 Die starke Demokratie: Der Abschnitt erläutert Barbers Konzept der Demokratie, das den Fokus auf aktives Bürgerhandeln, öffentliche Beratung und direkte Partizipation legt, anstatt auf repräsentative Strukturen zu setzen.

2. In wie weit sind Barbers Ziele mit dem demokratischen Alltag vereinbar?: Dieses Kapitel diskutiert kritisch die praktische Umsetzbarkeit von Barbers Modell, insbesondere in Hinblick auf komplexe Gesellschaften und die notwendige politische Erziehung der Bürger.

3. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion, in der festgehalten wird, dass Barbers Modell zwar gut begründet ist, jedoch in der praktischen Umsetzung auf erhebliche Hürden stößt.

Schlüsselwörter

Starke Demokratie, Benjamin Barber, politische Partizipation, Bürgerbeteiligung, Selbstregierung, öffentliches Handeln, liberale Demokratie, stellvertretende Demokratie, politische Erziehung, Transformationsprozess, öffentliche Beratung, vernünftige Entscheidungen, demokratischer Alltag, politische Bildung, politische Akteure.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Auseinandersetzung und der kritischen Prüfung von Benjamin Barbers Konzept der „starken Demokratie“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Abgrenzung zur liberalen Demokratie, die Bedeutung von Partizipation, das Verständnis von politischem Handeln sowie die Vereinbarkeit dieser Konzepte mit dem heutigen demokratischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die theoretische Fundierung von Barbers Thesen zu analysieren und deren praktische Anwendbarkeit in modernen Republiken kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit beruht auf einer Literatur- und Theoriesanalyse, bei der die Konzepte systematisch erläutert und im Anschluss kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung der starken Demokratie sowie eine anschließende Diskussionsphase, die Barbers Änderungsvorschläge und die Reibungspunkte mit dem heutigen Demokratiemodell beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Zu den prägenden Begriffen zählen starke Demokratie, Partizipation, öffentliche Entscheidungen, Bürgerhandeln und Kritik des Liberalismus.

Wie unterscheidet sich die „starke Demokratie“ zur „stellvertretenden Demokratie“ nach Barber?

Während die stellvertretende Demokratie den Bürger lediglich am Rande beteiligt und Handeln legitimiert delegiert, fordert die starke Demokratie das direkte, bewusste und freie Handeln aller Bürger in den Mittelpunkt.

Welche Rolle spielt die „staatsbürgerliche Erziehung“ in Barbers Modell?

Barber betrachtet das „Politisch sein“ als eine Eigenschaft, die durch staatliche Erziehung geweckt und gefördert werden muss, was jedoch Fragen hinsichtlich der Neutralität dieser Erziehung aufwirft.

Warum ist das Modell laut der Arbeit in großen Republiken nur schwer umsetzbar?

In großen, bevölkerungsreichen Staaten ließe sich ein System, das auf dem Konsens jedes Einzelnen und intensiven Nachbarschaftsversammlungen basiert, nur schwer organisieren.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Frage der Demokratie anhand Benjamin Barbers "Starke Demokratie"
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,7
Autor
Muath Ridha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
4
Katalognummer
V1348282
ISBN (PDF)
9783346853257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Muath Ridha Politikwissenschafen Demokratie Kurzessay
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Muath Ridha (Autor:in), 2019, Die Frage der Demokratie anhand Benjamin Barbers "Starke Demokratie", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1348282
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  4  Seiten
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