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Agenda-Setting und Kommunikation von politischen Skandalen. Die Kommunikation der Maskenaffäre

Titel: Agenda-Setting und Kommunikation von politischen Skandalen. Die Kommunikation der Maskenaffäre

Hausarbeit , 2023 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht, wie Medien politische Skandale kommunizieren. Dabei wird unterteilt in klassische Qualitätsmedien, Social Media und Boulevardmedien. Mithilfe des Agenda-Setting-Modells wird untersucht, wie Medien Themen wie politische Skandale auf die Agenda setzen und damit die öffentliche Meinung beeinflussen.

Zunächst werden die Medienkanäle (klassische Qualitätsmedien, Social Media und Boulevardmedien) sowie das Agenda-Setting-Modell beschrieben. Dann wird anhand eines Beispiels verglichen wie die drei Medienkanäle politische Skandale kommunizieren. Der untersuchte politische Skandal ist die Maskenaffäre im Jahr 2021. Dabei haben sich Politiker persönlich in der Krise bereichert. Abschließend wird ein Fazit gezogen.

Für die Informationsbeschaffung der Bürger sind Medien essenziell. Insbesondere in der politischen Meinungsbildung sind diese auf Medien angewiesen. Politische Skandale haben einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung und somit auf die Demokratie, da Politiker das Vertrauen der Wähler benötigen. Wie politische Skandale durch die Medien an die Bürger kommuniziert werden, hat somit einen enormen Effekt auf die demokratische Partizipation der Bürger und ihre Wahlentscheidungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN

2.1 AGENDA SETTING

2.1.1 Chapel-Hill -Studie

2.1.2 Priming

2.1.3 Framing

2.2 KLASSISCHE QUALITÄTSMEDIEN

2.3 SOCIAL MEDIA

2.4 BOULEVARDMEDIEN

3 DARSTELLUNG VON POLITISCHEN SKANDALEN

3.1 DARSTELLUNG DER MASKENAFFÄRE IN KLASSISCHEN QUALITÄTSMEDIEN

3.2 DARSTELLUNG DER MASKENAFFÄRE IN SOCIAL MEDIA

3.3 DARSTELLUNG DER MASKENAFFÄRE IN BOULEVARDMEDIEN

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die mediale Kommunikation politischer Skandale anhand der sogenannten "Maskenaffäre" aus dem Jahr 2021. Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche Medientypen – klassische Qualitätsmedien, soziale Netzwerke und Boulevardmedien – mittels agenda-setzender Mechanismen politische Themen rahmen, bewerten und an die Öffentlichkeit vermitteln.

  • Wirkungsweise des Agenda Setting Modells in der modernen Medienwelt
  • Vergleich journalistischer Arbeitsweisen und ethischer Standards
  • Einfluss von Algorithmen und Filterblasen in sozialen Medien
  • Mechanismen der Skandalisierung und Emotionalisierung im Boulevardjournalismus
  • Die Rolle der Medien für das Vertrauen in demokratische Prozesse

Auszug aus dem Buch

3.2 Darstellung der Maskenaffäre in Social Media

Im Maskenaffärenskandal wurde in den sozialen Netzwerken intensiv über die Geschehnisse diskutiert. Viele Nutzer haben sich beschwert und ihren Unmut geäußert. Sie unterstellten Korruption und das Ausnutzen von Verbindungen, sowie Macht, um sich selbst finanziell zu bereichern. Auch Medienhäuser haben auf Social Media ihre Artikel geteilt und Journalisten auf ihren Accounts weitere Details, welche recherchiert wurden, veröffentlicht. Auch Politiker haben sich zu den Umständen geäußert und vor allem kritisiert, dass die mögliche Korruption ein schlechtes Bild auf die gesamte Politik zeichnete.

Auf der einen Seite wurden die konkreten Politiker kritisiert bis beleidigt sowie ihr Rücktritt gefordert, auf der anderen Seite entbrannte eine Diskussion auf der Meta-Ebene über die allgemeine Verflechtung von Politik und Wirtschaft, sowie mangelnde Kontrolle von verdächtigen Vorkommnissen. Korruption sei zu einfach durchzuführen und werde nicht hinreichend durchleuchtet und bestraft.

Einige Nutzer versuchten auch die Beschuldigten zu verteidigen. Sie argumentierten, dass die mit Korruptionsvorwürfen in der Not an mangelnden Schutzmasken gehandelt hätten und die Allgemeinheit durch ihren Einsatz und Vermittlung zu Unternehmen, die kurzfristig Schutzmasken liefern konnten, geholfen hätten. Diese Argumentation hielt allerdings nicht bestand, da diese Vermittlung beziehungsweise Kontaktherstellung zwischen Bundesregierung und maskenliefernden Unternehmen auch ohne finanzielle Bereicherung möglich gewesen wäre. Zudem sind die stark überhöhten Preise zu einem gewissen Teil auch dieser finanziellen Beteiligung der Politiker geschuldet. Ihre Provision wurde also indirekt von der Bundesregierung und somit von allen Steuerzahlern gezahlt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es in den sozialen Medien deutlich dynamischer zugeht als beispielsweise in klassischen Qualitätsmedien. Die Nutzer kommentieren ungehemmter als Journalisten und erlauben sich schnell ein Fazit zu ziehen. Schnell kommt es zu aufgebrachten und emotionalisierten Debatten. Der Diskurs ist sehr schnelllebig und sehr viele Akteure nehmen teil.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Medieninteresse an politischen Skandalen als zentrales Element der demokratischen Meinungsbildung und stellt das Forschungsziel der Maskenaffäre-Analyse vor.

2 GRUNDLAGEN: Hier werden das theoretische Agenda Setting Modell inklusive Priming und Framing sowie die Charakteristika der drei untersuchten Mediensparten hergeleitet.

3 DARSTELLUNG VON POLITISCHEN SKANDALEN: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des politischen Skandals und analysiert vergleichend die konkrete Berichterstattung über die Maskenaffäre in Qualitätsmedien, sozialen Medien und Boulevardmedien.

4 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Art der Berichterstattung maßgeblich vom Medium abhängt, und betont die Notwendigkeit der Skandalaufdeckung für eine funktionierende Demokratie.

Schlüsselwörter

Agenda Setting, Maskenaffäre, politische Skandale, Qualitätsmedien, Social Media, Boulevardmedien, Medienrealität, Priming, Framing, Korruption, Meinungsbildung, Demokratie, Filterblasen, Skandalisierung, Journalismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie politische Skandale durch verschiedene Medientypen kommuniziert werden und welchen Einfluss dies auf die öffentliche Agenda hat.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Hausarbeit?

Die zentralen Felder sind die Theorie des Agenda Settings sowie der Vergleich zwischen klassischen Qualitätsmedien, sozialen Netzwerken und Boulevardmedien bei der Skandalberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist ein Vergleich der unterschiedlichen narrativen Strategien und der medialen Rolle bei der Skandalisierung von Politikern am Beispiel der Maskenaffäre 2021.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Theorie des Agenda Settings als analytisches Framework, um die Berichterstattung der drei verschiedenen Medienkanäle über denselben Skandal gegenüberzustellen.

Welche Rolle spielen klassische Qualitätsmedien im Vergleich?

Sie zeichnen sich durch sorgfältige Recherche und eine sachlichere, differenziertere Berichterstattung aus, die auf die Aufklärung der politischen Dimensionen des Skandals zielt.

Welche Charakteristika weist die Diskussion in Social Media auf?

Die soziale Medienlandschaft erweist sich in der Arbeit als hochdynamisch und emotionalisiert, wo Nutzer aktiv in den Diskurs eingreifen und politische Forderungen stellen.

Was unterscheidet Boulevardmedien in der Skandalberichterstattung?

Boulevardmedien setzen auf eine starke Vereinfachung, reißerische Schlagzeilen und eine aktive, wertende Parteinahme, die über reine Berichterstattung hinausgeht.

Was lässt sich über die Auswirkung von Algorithmen sagen?

Die Autoren der Arbeit führen aus, dass Algorithmen in sozialen Medien zur Bildung von Filterblasen führen können, in denen Nutzer vorrangig mit Inhalten konfrontiert werden, die ihr bestehendes Weltbild stützen.

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Details

Titel
Agenda-Setting und Kommunikation von politischen Skandalen. Die Kommunikation der Maskenaffäre
Hochschule
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
20
Katalognummer
V1348794
ISBN (PDF)
9783346853882
ISBN (Buch)
9783346853899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Agenda Setting Chapel-Hill-Studie Priming Framing Politische Skandale Maskenaffäre Corona Klassische Qualitätsmedien Social media Boulevardmedien Kommunikation von Politischen Skandalen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Agenda-Setting und Kommunikation von politischen Skandalen. Die Kommunikation der Maskenaffäre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1348794
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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