Zur Problematik des Geschmacks in Nietzsches Werk „Jenseits von Gut und Böse“


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Historische und Zeitgenössische Hintergründe
1.1. Zum Werk „Jenseits von Gut und Böse“
1.2. Zum Begriff des Geschmacks in der Philosophie

2. Unterscheidungen des Geschmacks bei Nietzsche
2.1. Völker-, Künstler- und Philosophengeschmack
2.1.1. Der deutsche Geschmack
2.1.2. Der demokratische Geschmack
2.1.3. Der Geschmack des Sokrates
2.1.4. Die Geschmäcker europäischer Kulturen
2.2. Guter und schlechter Geschmack
2.2.1. Der schlechte Geschmack
2.2.2. Der gute Geschmack
2.3. Nietzsches Begriff vom Geschmack

3. Der Zusammenhang zwischen Vornehmheit und Geschmack 3.1. Der Begriff des vornehmen Menschen bei Nietzsche
3.2. Der Geschmack und die Vornehmheit

Schlussbetrachtungen

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Subjektivität des Schönen, der Umstand, dass es nicht „an sich“, sondern „für uns“ ist, wird spätestens bei Nietzsche individualisiert. Über den Geschmack lässt sich nun nicht mehr streiten, da jedes Individuum seinen eigenen Geschmack hat.1

Die nachfolgende Hausarbeit setzt sich mit Friedrich Nietzsches Werk „Jenseits von Gut und Böse“ auseinander. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Problematik des Geschmacks sowie dem Zusammenhang zur Vornehmheit. Wenn wir im Folgenden an die Herausarbeitung der Frage herangehen, was Nietzsche unter Geschmack versteht, sehen wir uns zunächst einer allgemeinen hermeneutischen Schwierigkeit gegenübergestellt. Anders nämlich als z.B. in den Werken Kants finden sich bei Nietzsche die Grundbegriffe des Philosophierens nirgends systematisch exponiert. Der Leser verliert sich leicht in polemischen Thesen, entgegengesetzten Äußerungen und verhüllten Ansichten.

Um den Gegenstand der Hausarbeit untersuchen zu können ist es also zunächst einmal wichtig, das Werk „Jenseits von Gut und Böse“ näher zu betrachten und den Geschmacksbegriff in der Philosophie zu erläutern. Dies findet im nachfolgenden Teil statt. Anschließend werde ich mit dem Kapitel zu den „Unterscheidungen des Geschmacks bei Nietzsche“ fortfahren um folgerichtig in einem letzten Kapitel den „Zusammenhang zwischen Vornehmheit und Geschmack“ herauszuarbeiten.

1. Historische und Zeitgenössische Hintergründe

Um eine angemessene Darstellung des Geschmacks und der Vornehmheit bei Nietzsche in seinem Werk “Jenseits von Gut und Böse“ vorlegen zu können, müssen die Wandlungen, die seine Denkweise im Laufe der Entwicklung seiner Philosophie durchgemacht hat, berücksichtigt werden. Es erweist sich daher als vorteilhaft, die historische Reihenfolge seiner Schriften zu betrachten, da seine Begriffe abhängig sind vom Kontext, indem sie stehen.

Nietzsches Schaffen lässt sich in drei Phasen einteilen. Die erste Phase – von 1869 bis 1876 – zeigt den überwiegenden Einfluss Schopenhauers und Wagners, wobei aber die Schopenhauersche Verneinung des Willens zum Leben von Nietzsche von Anfang an abgelehnt wird. Im zweiten Abschnitt – von 1876 bis 1882 – wird die Loslösung von Schopenhauer und von der Metaphysik deutlich und Nietzsche wird zu einem scharfen Kritiker und freien Geist, der sich in die Nähe des Positivismus bewegt. Er preist die Wissenschaftlichkeit und entsprechend wird für ihn das Erkennen zum Zweck des Lebens. Die dritte Phase – von 1882 bis 1888 – zeigt hingegen die Abkehr vom bloßen Wissen und die Skepsis gegenüber der herkömmlichen Moral, insbesondere dem Christentum. Nietzsche lehrt eine Moral der Vornehmheit, eine aristokratische Moral, welche die Höherzüchtung des Menschen im Auge hat und eine Umwertung aller bisherigen moralischen Werte voraussetzt.2

1.1. Zum Werk „Jenseits von Gut und Böse“

Nietzsche gliedert sein aphoristisch stilisiertes „Vorspiel einer Philosophie der Zukunft“ in neun Hauptstücke. Thematisch knüpfen die ersten Kapitel an die früheren Schriften immer wieder an, führen aber über sie hinaus in die neue, zumindest neuerdings gefestigte Perspektive. Das vierte Kapitel „Sprüche und Zwischenspiele“ verrät seinen Intermezzo-Charakter schon im Titel. In den Kapiteln 5-8 wendet sich Nietzsche dann seinen philosophischen Grundthemen Ethik, Ästhetik und Kunsttheorie, Metaphysik und Erkenntniskritik zu. Zum Schluss bemüht sich Nietzsche um eine Klärung seines Selbstverständnisses.

Nietzsches neuer Standort liegt wesentlich jenseits der bisherigen philosophischen Tradition, die alles unter dem dualistischen Dogma von der Gegensätzlichkeit von „Gut“ und „Böse“ sah, die „Böses“ als selbständige geistige Realität postulierte, als Antagonisten gegen das „Gute“. Der Gegensatz Gott - Teufel fällt für Nietzsche metaphysisch fort, somit auch die Grundlage einer metaphysisch fundierten Moral des „Guten an sich“ (Platon).34 Mit diesem Buch hat Nietzsche das Gebiet der Philosophie abgesteckt, auf das er seinen Blick richtet. Es ist das Gebiet, das seit der Antike von der Empirie abgegrenzt ist, als dasjenige der spekulativen Philosophie, Ethik und Dialektik. Es ist zwar wohl dieses aus der Antike übernommene Gebiet, aber Nietzsche durchleuchtet es von einem völlig neuen Standort aus, der jenseits von „Gut“ und „Böse“ liegt, was nicht heißt: ohne Moral, sondern mit einer Moral, die nicht nur und ausschließlich mit den Begriffen Gut und Böse misst und wägt.5

1.2. Zum Begriff des Geschmacks in der Philosophie

Der Geschmack im philosophischen Sinn bezieht sich zumeist auf das Teilgebiet der Ästhetik. Im Allgemeinen wird Geschmack definiert als „[...] ein besonderer Sinn für die angemessene Beurteilung des ästhetisch Schönen/Häßlichen. Urteile dieses Sinns sind keine Erkenntnisurteile; sie sind jedoch auch nicht bloß Expressionen subjektiver Stimmungen. Vielmehr sind Geschmacksurteile als ästhetische Werturteile aufzufassen und daher in Analogie zu moralischen Werturteilen zu verstehen. Insofern läßt sich der G. selber als „ästhetisches Gewissen“ definieren.“6

Dieses „ästhetische Gewissen“ kann auf besondere Weise kultiviert oder auch vernachlässigt werden. Umstritten ist jedoch die Frage nach dem Kriterium ästhetischer Kultivierung.

Bei den Griechen in der Antike ist zunächst die Frage des ästhetischen Urteils ohne Bedeutung, da sie Schönheit ontologisch definieren. Für Platon ist die „Schönheit die Offenbarung des Seins auf seinen verschiedenen Stufen.“7 Sie ist nur auf das Objekt bezogen, dessen wirkliche Schönheit erkannt werden soll.

Im Mittelalter entwickeln sich neue Ansätze zur Bestimmung des Geschmacksbegriffs. Die besondere Leistung liegt in der formalen, materiellen Fixierung von „gustus“ und „sapor“, die durch Analogie und Etymologie gewonnen wird.8

Das 16. Jahrhundert zeichnet sich durch eine vermehrt ästhetische und moralistische Reflexion aus. Diskussionsgrundlage sind die Poetiken des Horaz und des Aristoteles. Dabei zeigt sich, dass innerhalb dieses Rahmens der Geschmacksbegriff als ästhetische Kategorie seinen Anfang hat und im laufe des 16. Jahrhunderts zu einer unverzichtbaren Komponente ästhetischer Reflexion wird.9

Das 17. Jahrhundert tritt als dasjenige hervor, welches den Geschmacksbegriff in seiner Tragweite für die Ästhetik begreift, ihn theoretisch begründet und diskutiert und ihm zentrale Positionen in den Diskursen der Poetik und Moralistik zuspricht.10 In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde letztlich die Ästhetik als philosophische Disziplin von Alexander Gottlieb Baumgarten begründet. Als solche ist sie eine frühe Form systematischer Kritik an der neuzeitlichen Rationalität.11

Als Endpunkt der Entwicklung des Geschmacksbegriffes gilt die „Kritik der Urteilskraft“ von Immanuel Kant.12 Er versucht, das ästhetische Urteil von der bloß sinnlichen Empfindung des Angenehmen abzugrenzen, weil dieses sich als unverbindlich, nämlich als ein auf Privatgefühl gegründetes Urteil erweist.13 Das, was in der Empfindung gefällt, so betont Kant, ist beliebig, inkompatibel mit dem sensus communis und kann insofern keinen Anspruch auf Verallgemeinerbarkeit erheben.

Die Ästhetik im 19. Jahrhundert ist schließlich gekennzeichnet durch den Zerfall der klassischen Systeme. Die Neigung zum Subjektivismus popularisiert Schopenhauer, der das Leben in einer Welt als Wille und Vorstellung pessimistisch beurteilt. Bei ihm ist die Ästhetik, und damit ihre kritische Funktion, ganz verweltlicht.

Obwohl Schopenhauer und Kant in gewisser Hinsicht für Nietzsche das Terrain vorbereiten, nimmt er deren Begriffe in Anspruch, um die von ihnen vertretenen Positionen zu untergraben. Reuber14 bemerkt mit Recht, dass Nietzsches Ansatz der Kantischen „Analytik des Schönen“ widerspricht. Dabei macht uns Reuber auf den Umstand aufmerksam, dass Nietzsche gerade ein solches Urteil unter Berufung auf den sensus communis als nicht von dem Urteil über das Schöne abgelöst versteht:

„Schön: jeder nennt das schön, was entweder der sichtbare Ausdruck dessen ist, was ihm angenehm (nützlich) ist oder die Erinnerung daran erweckt oder gewöhnlich mit ihm verbunden erscheint.“15

Nietzsches Position, die in Absetzung von der Kantischen Analyse das ästhetische Geschmacksurteil nicht vom sinnlichen, kognitiven und moralischen abtrennt, erklärt damit jedes Urteil zu einer Angelegenheit des Geschmacks.16

Mit seiner Ästhetikkonzeption in der „Geburt der Tragödie“ knüpft Nietzsche ausdrücklich an Schopenhauer an, verändert aber dessen Philosophie der Kunst und besonders der Musik grundlegend. Während nach Schopenhauer in der ästhetischen Betrachtung der Wille „vergessen“ und nur seine „Objektivität“ angeschaut wird, werden wir nach Nietzsche durch die Musik eins mit der „überschwänglichen Fruchtbarkeit des Weltwillen“, mit der „Urlust am Dasein“ selbst.17 Nietzsche sieht die Gefahr bei Schopenhauer, dass das Projekt einer Aufklärungskritik durch die Ästhetik verfehlt wird, wenn dieser mit dem „reinen“ Erkennen einen Gedanken der traditionellen Metaphysik in die Kunstphilosophie aufnimmt, der den aufklärungskritischen Inhalt dieses Erkennens ganz auflöst.18

2. Unterscheidungen zum Geschmack bei Nietzsche

In diesem Kapitel soll nun erläutert werden, wie Nietzsche den Begriff „Geschmack“ versteht und wie er sich dieses Begriffs in den ersten 8 Hauptstücken bedient19. Bei einer ersten Betrachtung des Werks fällt auf, dass Nietzsche nur beinahe beiläufig das Wort benutzt, ohne auf den Sachverhalt genau einzugehen. So zieht sich der Geschmack mehr oder weniger unauffällig durch das ganze Buch.

Sprechen und Werten mit Hilfe von Begriffen wie Geschmack ermöglicht es, explizit vielfältige Unterschiede zuzulassen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Differenziertheit von Geschmack nicht zu einer relativistischen Ansicht führt. Nietzsche stellt die verschiedenen „Geschmäcker“ in einer normativen Ordnung zusammen. Er unterscheidet hierbei unter anderem: den Geschmack der Deutschen, der Franzosen, der Europäer, der heutigen Zeit, den Geschmack von Sokrates, Goethe, Wagner und Nietzsche selbst. Es gibt einen guten und einen schlechten Geschmack und es gibt Nuancierungen der Feinheit des Geschmacks. Dasjenige, was im Einzelnen unter schlechtem Geschmack zu verstehen ist, verweist mehrfach auf die derzeitige, die christliche, die universelle und absolute Moral. Was guter Geschmack ist, wird somit antithetisch zur bestehenden Moral formuliert.20

Des Weiteren werden wir sehen, dass der Begriff Geschmack vor allem in ethischer und ästhetischer Hinsicht bedeutsam ist, wobei er generell unter dem Aspekt eines Studiums der Tradition und der Geschichte betrachtet wird. Dazu ist es wichtig, den „historischen Sinn“ im Aphorismus 224 näher zu beleuchten, da hier am häufigsten in einem Aphorismus in JGB Begriffe wie Geschmack, schmecken und geschmackvoll vorkommen. Nietzsche versteht den „historischen Sinn“ als das Vermögen, den Wert einer Erkenntnis am Nutzen für das Leben bemessen zu können:

„Der historische Sinn (oder die Fähigkeit, die Rangordnung von Wertschätzungen schnell zu erraten, nach welchen ein Volk, eine Gesellschaft, ein Mensch gelebt hat, der »divinatorische Instinkt« für die Beziehungen dieser Wertschätzungen, für das Verhältnis der Autorität der Werte zur Autorität der wirkenden Kräfte)[...]“21

Er gibt der Verschiedenheit und Geschichtlichkeit ihr Recht, und bezeichnet ihn sogar als den „sechsten Sinn“ und den „Geschmack und die Zunge für alles“22. Die Moralphilosophie kenne die moralischen Fakten nur in groben Bruchstücken und Auszügen, und beziehe sie häufig nur auf die eigene Umgebung „ihres Zeitalters“, statt auf viele „Völker, Zeiten, Vergangenheiten“. Deshalb führe letztlich erst eine Vergleichung vieler Moralen weiter. Demnach ist der historische Sinn etwas Positives, da er alle ästhetischen und moralischen Urteile in ihren geschichtlichen und kulturellen Kontext zu stellen vermag. Dies zeigt deutlich das perspektivische Denken bei Nietzsche. Dennoch bezeichnet Nietzsche „Menschen des historischen Sinns [als] nicht sehr geschmackvoll“23, alles andere als vornehm und im „notwendigen Gegensatz zum Geschmacke“. Bei Begriffen, die in positiver und negativer Wertung vorkommen, sehen wir, dass die negative Wertung an eine moralische Interptetation des betreffenden Begriffs gekoppelt ist24. Es hat den Anschein, als brächte bereits die Nähe des auf Moral verweisenden Wortes ‚Tugend’ Nietzsche dazu, eine im außermoralischen Sinne positive bewertete Eigenschaft wie die Tapferkeit25 zu kritisieren. So betrachtet und vergleicht Nietzsche vor allem im 8. Hauptstück verschiedene europäische Völker und deren Künstler, Philosophen und Literaten.

2.1. Völker- Künstler- und Philosophengeschmack

Wenden wir uns nun der ersten Gruppe von Aphorismen zu, deren Thematik der Geschmack eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft ist. Die Aphorismen lassen sich jeweils in den unterschiedlichen Hauptstücken finden, zerstreut also in einer Fülle von Themen eingebettet, wie dem kommenden freigeistigen Philosophen26, dem Christentum27, den Tugenden der Philosophen28 aber vor allem zur Geistlichkeit und dem Vermögen der europäischen Völker29.

Mit Entschiedenheit äußert sich Nietzsche über bestimmte Künstler seiner Zeit. So wird z. B. Robert Schuhmann mit nur geringem Geschmack30 so abwertend dargestellt, dass seine Überwindung als Befreiung gilt und seine Musik als Missgriff. Dagegen nennt er Friedrich den Zweiten den „ersten Europäer nach meinem Geschmack.“31 Viel wichtiger als zu erwägen, welche Gründe diese apodiktischen Urteile erklären könnten, ist die Analyse einzelner Aphorismen, die sich auf das Verhältnis zwischen dem individuellen Geschmack der Künstler und dem der Gemeinschaften beziehen.

[...]


1 Vgl. FRÜCHTL, Josef: Ästhetische Erfahrung und moralisches Urteil, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1996, S. 17

2 Vgl. KIOWSKY, Hellmuth: Der metaphysische Aspekt des Mitleids, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/New York/Paris/Wien: Peter Lang, 1995, S. 119

3 Im Folgenden mit JGB abgekürzt

4 JANZ, Curt Paul: Biographie, in: Digitale Bibliothek Band 31: Friedrich Nietzsche: Werke, München: Hanser Verlag, 2004, S. 453

5 Ebd. S. 475

6 LÜTHE, Rudolf: Geschmack, in: Metzler Philosophie Lexikon, Hg. P. Prechtl und F.-P. Burkard, Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler, 1999, S. 205 f.

7 FRACKOWIAK; Ute: Der gute Geschmack, München: Fink, 1994, S. 15

8 vgl. Ebd. S. 23

9 vlg. Ebd. S. 51

10 vgl. Ebd. S. 126

11 KOSSLER, Matthias: Ästhetik als Aufklärungsprinzip bei Schopenhauer und Nietzsche, in: Nietzsche, Hg. Renate Reschke, Berlin : Akademie Verlag, 2004, S. 255

12 FRACKOWIAK; Ute: Der gute Geschmack,, München: Fink, 1994, S. 13

13 Siehe dazu: Kritik der Urteilskraft § 3 und § 5

14 REUBER, Rudolf: Ästhetische Lebensformen bei Nietzsche, München: Fink, 1988, S. 90 f.

15 Nachlass KSA 9, S. 404 (Winter 1880 - 81)

16 vgl. REUBER, Rudolf: Ästhetische Lebensformen bei Nietzsche, München: Fink, 1988, S. 89

17 vgl. KOSSLER, Matthias: Ästhetik als Aufklärungsprinzip bei Schopenhauer und Nietzsche, in: Nietzsche, Hrsg. Renate Reschke, Berlin : Akademie Verlag, 2004, S. 259

18 vlg. Ebd. S. 261

19 Das 9. Hauptstück wird gesondert im 3 Kapitel dieser Arbeit behandelt werden.

20 Vgl. VAN TONGEREN, Paul: Die Moral von Nietzsches Moralkritik, Bonn: Bouvier, 1989, S. 41 f.

21 JGB 224; KSA 5, S. 157 f.

22 Ebd.: Hier nimmt Geschmack auch die konkrete körperliche Bedeutung von Geschmackssinn an.

23 JGB 224; KSA 5, S. 159

24 vgl. VAN TONGEREN, Paul: Die Moral von Nietzsches Moralkritik, Bonn: Bouvier, 1989, S. 43

25 JGB 225; KSA 5, S. ... : „Wir Menschen des historischen Sinns: wir haben als solche unsere Tugenden, es ist nicht zu bestreiten – wir sind anspruchslos, selbstlos, bescheiden, tapfer, voller Selbstüberwindung, voller Hingebung (...)“

26 Im 2. Hauptstück „Der freie Geist“

27 Im 3. Hauptstück „Das religiöse Wesen“

28 Im 7. Hauptstück „Unsere Tugenden“

29 Im 8. Hauptstück „Völker und Vaterländer“

30 vgl. JGB 245; KSA 5, S. 188

31 JGB 200; KSA 5, S. 121

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Zur Problematik des Geschmacks in Nietzsches Werk „Jenseits von Gut und Böse“
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Nietzsches Moralkritik
Note
2,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V134894
ISBN (eBook)
9783640429721
ISBN (Buch)
9783640429530
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Problematik, Geschmacks, Nietzsches, Werk, Böse“
Arbeit zitieren
Saskia Nicolai (Autor), 2009, Zur Problematik des Geschmacks in Nietzsches Werk „Jenseits von Gut und Böse“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134894

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