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Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen

Eine Beispielrechnung zur logistischen Regressionsanalyse

Title: Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen

Term Paper , 2009 , 35 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Soz-Wiss Janina Tatan (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Summary Excerpt Details

Die Pluralisierung der familialen Lebensformen, die sich seit den 70er Jahren vollzogen hat, ist am traditionellen Modell der Ehe nicht spurlos vorbei gegangen. So lässt sich z.B. eine starke Veränderung im Heiratsverhalten in Deutschland feststellen: Waren in der Zeit von 1950 bis Mitte der 70er Jahre noch fast 95% eines Altersjahrgangs verheiratet, so ging die Heiratsneigung von da an erheblich zurück .[...]

[...]In den folgenden Ausführungen sollen, anhand einer Sekundäranalyse, mögliche Faktoren herausgearbeitet werden, die das Heiratsverhalten beeinflussen könnten . Anschließend sollen diese dann mit Hilfe einer multivariaten Analyse anhand eines selbst gewählten Datensatzes (ALLBUS 2006) auf ihre Einflussstärke hin untersucht werden.[...]

Excerpt


Struktur der Arbeit

1 Einleitung

2 Heiratsverhalten und Eheschließung

2.1 Institution Ehe – Begriffsbestimmung

2.2 Analyse möglicher Einflussfaktoren

3 Arbeithypothesen

4 Der Datensatz

5 Logistische Regressionsanalyse

5.1 Aufbereitung der Daten

5.1.1 Abhängige Variable

5.1.2 Unabhängige Variablen

5.2 Rechnerische Vorgehensweise

6 Prüfung des Gesamtmodells

6.1 Klassifikationsergebnisse

6.2 Güte der Modellanpassung

6.3 Güte des Gesamtmodells / Pseudo-R²

6.4 Residuendiagnostik - Ausreißer

6.5 Analyse einflussreicher Fälle

6.6 Prüfung der Pradiktorvariablen / Modellrelevanz

6.7 Multikollinearitätsdiagnose

6.8 Autokorrelation

7 Ergebnisse

8 Interpretation

9 Fazit

Anhang A: Daten und Tabellen

A.1 Klassifizierungstabellen

A.2 Kontingenztabellen für Hosmer-Lemeshow-Test

A.3 Variablen der Gleichung

A.4 Logistische Funktionskurve

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht mittels einer multivariaten Sekundäranalyse des ALLBUS-Datensatzes von 2006, welche sozioökonomischen Faktoren das Heiratsverhalten in Deutschland beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen die Wahrscheinlichkeit einer Eheschließung determinieren.

  • Analyse des Heiratsverhaltens in Deutschland
  • Einfluss sozioökonomischer Merkmale auf die Eheschließung
  • Anwendung der binär logistischen Regression
  • Vergleich geschlechterspezifischer Verhaltensunterschiede
  • Statistische Modellprüfung und Ergebnisinterpretation

Auszug aus dem Buch

2.2 Analyse möglicher Einflussfaktoren

Im Lauf der Jahre hat die Ehe ihre Monopolstellung verloren, denn sie ist heute nicht mehr die einzige legitime Form der Mann-Frau-Beziehung. Es sind mittlerweile vermehrt nichteheliche Lebensgemeinschaften vorzufinden, die ein ähnliches Maß an Intimität und Emotionalität erlauben, aber nicht mit den gleichen Regeln und Sanktionen verbunden sind wie die Ehe. Wie das Zitat von Nave-Herz und auch die Ausführungen von Müller/Sommer/Timm zeigen, wird diese Form des Zusammenlebens nicht als adäquater Ersatz für die Ehe gesehen und kann somit auch nicht ausschließlich für den Rückgang der Heiratsziffer verantwortlich gemacht werden. Einen möglichen Erklärungsansatz bietet das gestiegene Erstheiratsalter.

Wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist, hat sich das Erstheiratsalter im Zeitraum von 1991 bis 2003 für Frauen 2,9 und für Männer um 3,5 Jahre erhöht. Diese Entwicklung ist jedoch nicht erst seit den neunziger Jahren zu verzeichnen. Seit 1950 ist das Erstheiratsalter in Westdeutschland kontinuierlich angestiegen.

Als Begründung dieses Sachverhaltes lassen sich die verlängerten Ausbildungszeiten, die sich im Zuge der Bildungsexpansion für einen breiten Teil der Bevölkerung ergeben haben, anführen. Daraus ergeben sich für die jungen Erwachsenen gewisse ökonomische Unsicherheiten und Abhängigkeiten (Nesthocker-Generation).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Pluralisierung familialer Lebensformen und den Rückgang der Heiratsneigung, gefolgt von der Erläuterung der methodischen Vorgehensweise anhand einer Sekundäranalyse.

2 Heiratsverhalten und Eheschließung: Theoretische Bestimmung der Ehe als Institution und Identifikation relevanter Einflussfaktoren wie Bildung, Einkommen und Erstheiratsalter.

3 Arbeithypothesen: Formulierung von Vermutungen über den Zusammenhang zwischen Alter, Bildung, Einkommen und der Wahrscheinlichkeit verheiratet zu sein.

4 Der Datensatz: Detaillierte Beschreibung des ALLBUS 2006 als Datengrundlage und der Stichprobenstruktur.

5 Logistische Regressionsanalyse: Erläuterung der Datenaufbereitung und der methodischen Durchführung der binär logistischen Regression.

6 Prüfung des Gesamtmodells: Statistische Überprüfung der Modellgüte und Anpassungsleistung mittels verschiedener Testverfahren.

7 Ergebnisse: Darstellung der statistischen Auswertung und Bestimmung der Regressionsgleichungen.

8 Interpretation: Zusammenführung der statistischen Ergebnisse mit den zu Beginn aufgestellten Arbeitshypothesen.

9 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Heiratsverhalten, Eheschließung, ALLBUS, logistische Regression, Bildungsabschluss, Einkommen, Alter, Geschlecht, multivariate Analyse, statistische Modellierung, Heiratsneigung, Familiensoziologie, Sozialstruktur, Sekundäranalyse, Modellgüte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert soziologische Einflussfaktoren, die dazu führen, dass sich das Heiratsverhalten in Deutschland im Vergleich zu früheren Jahrzehnten signifikant verändert hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von Bildungsexpansion, ökonomischer Unabhängigkeit (insbesondere bei Frauen) und dem Anstieg des Erstheiratsalters.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Stärke des Einflusses von Alter, Geschlecht, Bildungsstand und Einkommen auf die Wahrscheinlichkeit, verheiratet zu sein, statistisch zu quantifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin führt eine binär logistische Regressionsanalyse unter Nutzung des ALLBUS-Datensatzes von 2006 durch.

Was umfasst der Hauptteil der Analyse?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der Datenbasis und eine umfassende statistische Prüfung der Regressionsmodelle.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die logistische Regression, das Erstheiratsalter, die Spezialisierungshypothese sowie der Einfluss sozioökonomischer Variablen.

Warum wird eine binär logistische Regression verwendet?

Da die abhängige Variable "Heiratsstatus" dichotom (verheiratet ja/nein) ausgeprägt ist, ist eine logistische Regression zur Vermeidung von Modellprämissenverletzungen methodisch sinnvoll.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin zum Einfluss des Einkommens?

Das Einkommen zeigt ambivalente Effekte: Während es bei Männern positiv auf die Eheschließungswahrscheinlichkeit wirkt, ist der Effekt bei Frauen signifikant negativ.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Bildung?

Ein höherer Bildungsabschluss mindert tendenziell die Wahrscheinlichkeit, verheiratet zu sein, was mit verlängerten Ausbildungszeiten und veränderten Versorgungsmodellen korreliert.

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Details

Title
Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen
Subtitle
Eine Beispielrechnung zur logistischen Regressionsanalyse
College
University of Duisburg-Essen  (Soziologie)
Course
Multivariate Analyseverfahren
Grade
1,0
Author
Dipl. Soz-Wiss Janina Tatan (Author)
Publication Year
2009
Pages
35
Catalog Number
V134973
ISBN (eBook)
9783640427567
Language
German
Tags
Beeinflussung Heiratsverhaltens Merkmale Alter Geschlecht Bildungsabschluss Einkommen Eine Beispielrechnung Regressionsanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Soz-Wiss Janina Tatan (Author), 2009, Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134973
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