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Entscheidungshilfen zur Unterstützung der partizipativen Entscheidungsfindung bei Darmkrebs

Titel: Entscheidungshilfen zur Unterstützung der partizipativen Entscheidungsfindung bei Darmkrebs

Hausarbeit , 2022 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sara Walther (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, Darmkrebsfrüherkennungsprogramme darzustellen, und Betroffenen die KRK-Entscheidungshilfen zu präsentieren, wobei auf die unterschiedlichen Behandlungsalternativen Bezug genommen wird. Die Bevölkerung soll eine größere Transparenz und ein erweitertes Wissen zum Thema Darmkrebs erhalten und die Möglichkeiten der Präventionsmaßnahmen wahrnehmen. Es soll Aufklärungsarbeit geleistet werden, um ein Verständnis zu generieren und die Wichtigkeit der Vorsorge transparent zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kolorektales Karzinom

2.1 Krankheitsbild

2.2 Zentrale Probleme

3. S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom

3.1 Präventionsmaßnahmen

3.2 Früherkennung durch Screeningmethoden

4. Partizipative Entscheidungsfindung mit Einbezug von Entscheidungshilfen

4.1 Faktenboxen zur Früherkennung von Darmkrebs bei Frauen und Männern

4.2 Faktenboxen zur Früherkennung von okkultem Blut

5. Behandlungsalternativen

6. Diskussion

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Darmkrebsfrüherkennungsprogramme darzustellen und Patienten Entscheidungshilfen an die Hand zu geben, um mittels evidenzbasierter Transparenz eine informierte und partizipative Entscheidungsfindung bei der Wahl von Behandlungsalternativen zu fördern.

  • Risikofaktoren und Krankheitsbild des kolorektalen Karzinoms.
  • Anwendung der S3-Leitlinie zur Qualitätsverbesserung in der Versorgung.
  • Früherkennungsmethoden und deren Nutzen-Schaden-Abwägung.
  • Einsatz von Entscheidungshilfen in Form von Faktenboxen.
  • Partizipative Entscheidungsfindung im klinischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

4. Partizipative Entscheidungsfindung mit Einbezug von Entscheidungshilfen

Um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, ist die Einbeziehung der Patienten unabdingbar (Scholl & Hahlweg, 2021, S. 380). Seit dem Jahr 2013 ist das Patientenrecht auf dem Weg gebracht worden. Hier wird beschrieben, dass die Patienten ein Recht auf genaue und verständliche Informationen haben. Alle Behandlungsoptionen müssen eröffnet und plausibel erläutert werden (Scholl & Hahlweg, 2021, S. 382). Aus diesem Grundrecht ergibt sich die partizipative Entscheidungsfindung (PEF). Es handelt sich hierbei um einen Interaktionsprozess zwischen Arzt und Klienten. Weiterhin kommt es zum Einbezug weiterer Berufsgruppen und den Angehörigen.

Die Arbeit im interdisziplinären Team ist hierbei sehr wichtig (Scholl & Hahlweg, 2021, S. 380). Im Rahmen der PEF erfolgt ein gegenseitiger Austausch unter allen Beteiligten. Es werden alle relevanten Informationen für die medizinische Entscheidungsfindung besprochen. Das medizinische Personal hat die Aufgabe evidenzbasierte diagnostische Verfahren sowie Behandlungsoptionen darzustellen. Weiterhin kommt es zum Einbezug der persönlichen Werte des Patienten und deren Lebensumstände. Es werden Vor- und Nachteile der Therapie besprochen und anschließend kommt es zu einem gemeinsamen Abwägungsprozess. Dieser dargestellte Prozess weißt eine hohe Praxisorientierung auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die hohe Relevanz von Darmkrebsprävention und die Notwendigkeit von Aufklärungsarbeit angesichts niedriger Vorsorgequoten.

2. Kolorektales Karzinom: Hier wird das Krankheitsbild definiert, die Pathogenese beschrieben sowie zentrale Probleme und Risikogruppen basierend auf einem Fallbeispiel analysiert.

3. S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom: Das Kapitel behandelt die evidenzbasierte S3-Leitlinie als Grundlage für Präventionsmaßnahmen und Screeningmethoden.

4. Partizipative Entscheidungsfindung mit Einbezug von Entscheidungshilfen: Dieser Abschnitt beschreibt den Prozess der PEF und führt Faktenboxen als valides Hilfsmittel für Patienten ein.

5. Behandlungsalternativen: Darlegung der klinischen Vorgehensweise bei diagnostizierten Polypen, inklusive endoskopischer Resektionstechniken und onkologischer Klassifikationen.

6. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Informationslage, der Akzeptanz von Vorsorgeuntersuchungen und der Rolle der digitalen Aufklärung.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Bedeutung von Früherkennung und der interdisziplinären Notwendigkeit einer partizipativen Gesundheitskommunikation.

Schlüsselwörter

Darmkrebs, Kolorektales Karzinom, Früherkennung, S3-Leitlinie, Partizipative Entscheidungsfindung, PEF, Entscheidungshilfen, Faktenboxen, Vorsorgeuntersuchung, Koloskopie, Sigmoidoskopie, Patientenrechte, Gesundheitsversorgung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Unterstützung von Patienten bei der Entscheidungsfindung im Kontext der Darmkrebsvorsorge mittels evidenzbasierter Methoden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Epidemiologie des kolorektalen Karzinoms, die S3-Leitlinien sowie moderne Kommunikationstools wie Faktenboxen zur Patientenedukation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Betroffenen Transparenz über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu verschaffen, um eine informierte, partizipative Entscheidung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf systematischen Reviews, Leitlinien der Expertenkommissionen sowie klinischen Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Risikogruppen, Screeningmethoden wie die Sigmoidoskopie sowie konkrete Entscheidungshilfen zur Früherkennung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Partizipative Entscheidungsfindung (PEF), Kolorektales Karzinom, Faktenboxen und Evidenzbasierung.

Wie hilft die S3-Leitlinie dem medizinischen Personal?

Sie dient als strukturierte Basis für die bestmögliche Versorgungsqualität und unterstützt bei der methodisch fundierten Entscheidungsfindung in klinischen Fragen.

Warum sind Faktenboxen für Patienten so wichtig?

Sie bieten eine wissenschaftlich fundierte, verständliche und übersichtliche Darstellung von Nutzen und Risiken, was die Risikokompetenz der Patienten erhöht.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entscheidungshilfen zur Unterstützung der partizipativen Entscheidungsfindung bei Darmkrebs
Note
1,0
Autor
Sara Walther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
22
Katalognummer
V1349917
ISBN (PDF)
9783346855251
ISBN (Buch)
9783346855268
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entscheidungshilfen unterstützung entscheidungsfindung darmkrebs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sara Walther (Autor:in), 2022, Entscheidungshilfen zur Unterstützung der partizipativen Entscheidungsfindung bei Darmkrebs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1349917
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Leseprobe aus  22  Seiten
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