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Schwangerschaft und Infektionskrankheiten. Eine Gefährdungsbeurteilung im Berufsfeld Kindergarten

Titel: Schwangerschaft und Infektionskrankheiten. Eine Gefährdungsbeurteilung im Berufsfeld Kindergarten

Hausarbeit , 2018 , 15 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medizin - Sozialmedizin, Arbeits- und Berufsmedizin
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit der Gefährdungsanalyse in einer Einrichtung mit Kindern. Darf eine schwangere Erzieherin in ihrem Beruf arbeiten, wenn ein Kontakt mit Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Röteln nicht ausgeschlossen werden kann?
Im ersten Teil wird ans Thema herangeführt sowie die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland erläutert. Die höchste Belastung für die Mitarbeiterin in dieser Einrichtung stellen Biostoffe dar. Im Hauptteil dieser Ausarbeitung werden theoretische Grundlagen zum Thema Biostoffe und Rötelninfektion vertieft. Hierbei soll erklärt werden, wie Röteln zum Beispiel auf den Organismus übertragen werden oder was unter Biostoffen verstanden wird. Zusätzlich wird das gesundheitliche Risiko für Mutter und Kind eingeschätzt und welche allgemeinen Maßnahmen und Maßnahmen vom Arbeitgeber ergriffen werden müssten, um der Beschäftigten vollsten Schutz zu bieten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodik

3. Gesetzliche Grundlagen

4. Was sind Röteln

4.1. Wie werden Röteln übertragen?

5. Gefährdungsbeurteilung

6. Risiken für Mutter und Kind

6.1. Einschätzung des gesundheitlichen Risikos

7. Empfehlung von Maßnahmen

7.1. Maßnahmen des Arbeitgebers

8. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gefährdungsanalyse für schwangere Erzieherinnen in Kindereinrichtungen bei Auftreten von Röteln und untersucht die daraus resultierenden rechtlichen und präventiven Schutzbedarfe.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen zum Mutterschutz und Arbeitsschutz
  • Einstufung und Übertragungswege von Biostoffen wie Röteln
  • Gesundheitliche Gefährdungen für Mutter und Fötus
  • Pflichten und Handlungsoptionen von Arbeitgebern bei Infektionsrisiken

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In der Arbeitswelt können Schwangerschaften mit Risiken für die werdende Mutter oder das ungeborene Kind verbunden sein. Aus diesem Grund stehen alle Schwangeren, die in einem Arbeitsverhältnis sind, unter einem besonderen gesetzlichen Schutz. Durch das MuschG und die MuschVO wird der Umgang des Arbeitgebers mit der werdenden Mutter geregelt, die das Ziel beinhalten, die Schwangeren und das ungeborene Kind vor den Gefahren, Belastungen und Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz zu schützen.

Ein Arbeitsplatz im Kindergarten-Bereich birgt durch die Arbeit mit Kindern besondere gesundheitliche Belastungen für die Schwangere, da Kindergartenkinder häufiger erkranken als ältere Kinder bzw. Jugendliche oder Erwachsene. Aus diesem Grund besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko für die Erzieherin, falls sie nicht aufgrund von Impfungen oder einer Vorerkrankung immunisiert ist, da die Beschäftigten häufig engen Kontakt, wie zum Beispiel durch das Wickeln der Kinder oder bei der Begleitung zum Toilettengang haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Risiken für schwangere Erzieherinnen durch Infektionen im Kita-Alltag und stellt die Notwendigkeit des Mutterschutzes dar.

2. Methodik: Erläutert das Vorgehen bei der Gefährdungsbeurteilung durch Literaturrecherche und fachliche Konsultationen.

3. Gesetzliche Grundlagen: Definiert Biostoffe und ordnet die rechtlichen Schutzpflichten des Arbeitgebers gemäß Mutterschutz- und Arbeitsschutzgesetz ein.

4. Was sind Röteln: Bietet einen Überblick über das Infektionsbild bei Röteln.

4.1. Wie werden Röteln übertragen?: Erläutert die Tröpfcheninfektion als Hauptübertragungsweg.

5. Gefährdungsbeurteilung: Analysiert die tätigkeitsbezogene Bewertung biologischer Gefährdungen im Kindergarten.

6. Risiken für Mutter und Kind: Beschreibt Folgen einer Rötelinfektion während der Schwangerschaft für das ungeborene Kind.

6.1. Einschätzung des gesundheitlichen Risikos: Detailanalyse der schädigenden Auswirkungen des Rötelvirus auf den Fötus.

7. Empfehlung von Maßnahmen: Gibt Hinweise zur Prävention und Impfprophylaxe für Frauen im gebärfähigen Alter.

7.1. Maßnahmen des Arbeitgebers: Konkretisiert die Pflichten des Arbeitgebers nach Bekanntwerden der Schwangerschaft, inkl. möglicher Tätigkeitsverbote.

8. Diskussion und Fazit: Finalisiert die Arbeit mit der Schlussfolgerung, dass bei unbekanntem Impfschutz ein sofortiges Tätigkeitsverbot in der betroffenen Gruppe notwendig ist, um Gefahren abzuwehren.

Schlüsselwörter

Röteln, Schwangerschaft, Gefährdungsbeurteilung, Mutterschutzgesetz, Biostoffe, Infektionsrisiko, Arbeitgeberpflichten, Vorbeugung, Kindertageseinrichtung, Erzieherin, Impfschutz, Tröpfcheninfektion, Mutterschutzrichtlinien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Infektionsrisiko durch Röteln für schwangere Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen und die daraus resultierenden notwendigen Schutzmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf rechtlichen Grundlagen des Mutterschutzes, der Biostoffverordnung, medizinischen Risiken von Röteln und dem Arbeitsschutzmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gefährdung der Erzieherin bei einem Rötelfall im Kindergarten theoretisch zu ermitteln und Handlungsempfehlungen für den Arbeitgeber abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Kombination aus systematischer Literaturrecherche, Web-Recherchen und Experten-Konsultationen im Rahmen des Moduls Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die gesetzlichen Pflichten zur Gefährdungsbeurteilung, die Einstufung biologischer Gefährdungsstoffe und die medizinischen Risiken einer Rötel-Embryopathie erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Gefährdungsbeurteilung, Mutterschutz, Röteln, Biostoffe und Arbeitgeberpflichten.

Wie ist eine schwangere Erzieherin bei einem Rötelfall zu schützen?

Wenn kein ausreichender Immunschutz nachgewiesen ist, muss der Kontakt zu Kindern sofort unterbunden und gegebenenfalls ein Tätigkeitsverbot mit Kindern ausgesprochen werden.

Warum ist die Dokumentation des Impfstatus in der Praxis oft schwierig?

Oft sind frühere Impfungen nicht dokumentiert oder es tritt trotz Impfung ein seltenes Impfversagen ein, was eine rechtssichere Gefährdungsbeurteilung erschwert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schwangerschaft und Infektionskrankheiten. Eine Gefährdungsbeurteilung im Berufsfeld Kindergarten
Hochschule
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
15
Katalognummer
V1350205
ISBN (PDF)
9783346856005
ISBN (Buch)
9783346856012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schwangerschaft infektionskrankheiten eine gefährdungsbeurteilung berufsfeld kindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Schwangerschaft und Infektionskrankheiten. Eine Gefährdungsbeurteilung im Berufsfeld Kindergarten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1350205
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Leseprobe aus  15  Seiten
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