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Portfolio zur Additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen BSK ZQ

Titel: Portfolio zur Additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen BSK ZQ

Ausarbeitung , 2023 , 54 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Eva Reimann (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Für dieses Portfolio möchte ich mich mit dem Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) näher auseinandersetzen. Für mich ist dieses Berufsfeld insofern interessant, als dass es eine gute berufliche Perspektive auch für Menschen mit Migrationshintergrund bietet.

Die BSK ZQ ist für DaF/DaZ Lehrkräfte in Berufssprachkursen ab Anfang Juli 2023 verpflichtend, wenn die Lehrkräfte weiterhin im Bereich der Berufssprachkurse unterrichten wollen, aber auch um weiterhin Sprachprüfungen in diesem Bereich abnehmen zu dürfen. Diese durch das BAMF verpflichtende ZQ ist eine weitere Zusatzqualifizierung - neben den bereits bestehenden Qualifizierungen unter anderem im Alphabethisierungsbereich, aber auch für Lehrkräfte in Orientierungskursen sowie im Bereich der Basisqualifizierung für den Einsatz in generellen Integrationskursen mit dem Ziel des DTZ, um die Qualität und Inhalte der Sprachkurse Deutschlandweit zu gewährleisten. Im Rahmen der BSK ZQ sind Workshops zu absolvieren, neben nachgelagerten Praxiserprobungs- und Reflexionsphase, auch bekannt als Hospitation sowie Portfolioerstellung.

Zu Beginn der ZQ stand für mich die Auseinandersetzung mit dem Selbstreflexionsbogen der TELC gGmbH auf dem Stundenplan. Es galt zu schauen, wie gut ich von meinen Vorkenntnissen im Bereich der Berufssprachkurse aufgestellt bin. Im Bereich der Unterrichts- und Kursplanung zeigte der Evaluationsbogen, dass ich die GeR Skala bereits gut verinnerlicht habe und mir auch die drei Dimensionen des (Fremd)Spracherwerbs bekannt sind, ich mit den sogenannten „Kann-Beschreibungen“ auf den verschiedenen Niveaustufen gut vertraut bin und ich die im GeR beschriebenen Kompetenzen bis dato recht gut in meinem eigenen Unterricht, aber auch meiner Prüfertätigkeit umgesetzt/ berücksichtigt habe. Obgleich ich über viele Jahre an Unterrichtserfahrung verfüge, zeigt der Bogen jedoch auch, dass es für mich im Bereich der Didaktik und Methodik noch Entwicklungspotential gibt. Vor allem das Motivieren der Teilnehmer zum eigenständigen Lernen fällt mir im Bereich der Integrationskurse schwer. Es geht bei diesen TN vor allem viel um sogenannte extrinsische Motivation, insofern erhoffe ich mir von der ZQ und vor allem durch den Austausch mit den anderen ZQ Teilnehmern hier weitere Ideen/Impulse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Portfolios

Einleitende Reflexion

Modul 1: Grundlagen der Berufspädagogik

Modul 2: Berufsbezogenen Linguistische Kompetenz

Modul 3: Förderung des selbstständigen Sprachenlernens und

arbeitsmarktrelevanter Schlüsselkompetenzen

im Erwachsenenalter

Modul 4: Didaktik und Methodik im berufsbezogenen Deutschunterricht

Modul 5: Evaluieren, Prüfen, Testen

Modul 6: Digitale Kompetenz

Modul 7: Aufgaben, Rollen und professionelles Handeln der Lehrkräfte

in Berufssprachkursen

Modul 8: Interkulturalität und Integration in den Arbeitsmarkt

Abschlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Dieses Portfolio dokumentiert die fachliche Auseinandersetzung der Autorin mit den Inhalten der additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen (BSK ZQ). Ziel ist es, die eigene Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, das vorhandene didaktische Handwerkszeug im Kontext arbeitsmarktrelevanter Anforderungen zu erweitern und konkrete Unterrichtsentwürfe auf Basis neuer linguistischer und methodischer Erkenntnisse zu erproben.

  • Erfolgreiche Sprachvermittlung und Lernförderung in Berufssprachkursen
  • Analyse und Didaktisierung von berufsbezogenen Fachtexten
  • Entwicklung handlungsorientierter Unterrichtssequenzen für das Berufsfeld Gesundheit/Pflege
  • Integration digitaler Medien und Vermittlung von Medienkompetenz
  • Interkulturelle Sensibilisierung und Unterstützung von Lernenden im Integrationsprozess

Auszug aus dem Buch

Modul 2: Berufsbezogene Linguistische Kompetenz

Texte spielen in den BSK eine wichtige Rolle. Von den TN wird erwartet, dass sie sich während des Unterrichts, aber auch im späteren Beruf, mit längeren Texten auseinandersetzen. Um dazu in der Lage zu sein, muss die KL die TN mit dem notwendigen Handwerkszeug ausstatten. Mit dem Begriff Handwerkszeug meine ich zum einen die Unterscheidung der diversen Sprachregister (Allgemeinsprache, Berufssprache, Fachsprache), aber auch der Umgang und das Verständnis von Dialekten in der gesprochenen und geschriebenen Sprache sowie die Verwendung von Umgangssprache. Dieses Handwerkszeug kann schon für einen deutschen Muttersprachler sehr anspruchsvoll sein und somit erst recht für einen Fremdsprachenlerner. Für den BSK ist es insofern sehr wichtig, dass die TN langsam, aber stetig, an den Umgang mit möglichst authentischen Texten gewöhnt werden.

Als MFA hat man im Arbeitsalltag viel mit Checklisten, Arbeits- sowie Verfahrensanweisungen zu tun. Diese werden in Praxen im Rahmen des QM Managements erstellt, meist durch den Arzt bzw. durch das komplette Praxisteam. Ziel von Checklisten, Arbeits- und Verfahrensanweisungen ist die standardisierte Patientenbetreuung. Sie dienen der Qualitätssicherung und damit der Sicherheit der Patienten. Zum anderen bedeutet die Standardisierung aber auch Sicherheit für die ausführende MFA. Die in einer Praxis geltenden Arbeits- bzw. Verfahrensanweisungen muss jede MFA kennen und befolgen, sie sind also auch für unsere arbeitenden BSK TN extrem wichtig.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitende Reflexion: Die Autorin reflektiert ihre langjährige Unterrichtserfahrung als Lehrkraft in Integrationskursen und ihre Motivation, die Zusatzqualifizierung für Berufssprachkurse zu absolvieren.

Modul 1: Grundlagen der Berufspädagogik: Dieses Kapitel thematisiert die Sprachstandsermittlung bei Kursteilnehmenden und beschreibt ein Interview mit einem syrischen Teilnehmer, um die Relevanz arbeitsmarktorientierter Unterrichtsgestaltung zu verdeutlichen.

Modul 2: Berufsbezogenen Linguistische Kompetenz: Die Autorin analysiert typische Fachtexte aus dem Praxisalltag einer medizinischen Fachangestellten, um daraus didaktische Ansätze für die Arbeit mit authentischen Texten im Deutschunterricht abzuleiten.

Modul 3: Förderung des selbstständigen Sprachenlernens und arbeitsmarktrelevanter Schlüsselkompetenzen im Erwachsenenalter: Fokus auf die Planung und Durchführung einer Unterrichtssequenz zum Thema professioneller Umgang mit verärgerten Patienten mittels Rollenspiel-Methodik.

Modul 4: Didaktik und Methodik im berufsbezogenen Deutschunterricht: Darstellung einer Unterrichtseinheit zum Erstellen von Teamsitzungsprotokollen unter Anwendung der Schreibstrategien nach Josef Leisen.

Modul 5: Evaluieren, Prüfen, Testen: Kritische Auseinandersetzung mit DTB- bzw. TELC-Prüfungsformaten und Strategien zur Vorbereitung von Lernenden auf mündliche und schriftliche Leistungstests.

Modul 6: Digitale Kompetenz: Reflexion über den Einsatz digitaler Lernmedien und Apps, insbesondere vor dem Hintergrund der technischen Herausforderungen im Kursalltag.

Modul 7: Aufgaben, Rollen und professionelles Handeln der Lehrkräfte in Berufssprachkursen: Auswertung einer Hospitation und Reflexion der eigenen Lehrerrolle im Kontext von Respekt und Handlungsorientierung.

Modul 8: Interkulturalität und Integration in den Arbeitsmarkt: Vergleich zweier Lehrwerke und Analyse deren Eignung, um interkulturelle Kompetenzen wie Pünktlichkeit und Höflichkeit in beruflichen Kontexten zu vermitteln.

Abschlussreflexion: Kritische Gesamteinschätzung der Zusatzqualifizierung, wobei die Online-Umsetzung gelobt, der inhaltliche Workload und die fehlende Praxisnähe beim BAMF-Konzept jedoch bemängelt werden.

Schlüsselwörter

Berufssprachkurs, BSK, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Sprachdidaktik, Fachsprache, Berufspädagogik, Unterrichtsplanung, Kursleitung, Sprachstandsermittlung, Medienkompetenz, Interkulturalität, Integration, Erwachsenenbildung, Handlungsorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation primär?

Es handelt sich um ein Reflexionsportfolio einer Lehrkraft während ihrer Zusatzqualifizierung für Berufssprachkurse (BSK), in dem sie ihre fachliche Entwicklung und praktische Erprobungen dokumentiert.

Was sind die thematischen Schwerpunkte des Portfolios?

Die Arbeit fokussiert auf Didaktik und Methodik im berufsbezogenen Deutschunterricht, Medienkompetenz, Sprachstandsanalyse sowie die Vermittlung berufsbezogener Schlüsselkompetenzen.

Welches übergeordnete Ziel verfolgt das Portfolio?

Ziel ist die kritische Reflexion des Unterrichtshandelns und die Erprobung neuer didaktischer Konzepte, um Teilnehmende effektiv auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Welche wissenschaftliche oder pädagogische Methode findet Anwendung?

Die Autorin nutzt strukturierte Reflexionsphasen, Hospitationen sowie Microteaching-Einheiten, um didaktische Modelle wie das Scaffolding oder das 3-Phasen-Modell der Schreibdidaktik in die Praxis umzusetzen.

Was wird im Hauptteil des Dokuments behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in acht Module, die von linguistischen Analysen über Unterrichtsentwürfe bis hin zur Evaluation von digitalen Kompetenzen und der Analyse von Fachlehrwerken reichen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Berufssprachkurs, Handlungsorientierung, Sprachdidaktik, Fachsprache, Lehrerprofessionalisierung und interkulturelle Integration.

Welches Berufsfeld dient als zentrales Fallbeispiel?

Die Autorin nutzt das Berufsfeld der Medizinischen Fachangestellten (MFA) als Leitfaden für ihre Analysen, da dieses Berufsfeld für Lernende mit Migrationshintergrund hohe Perspektiven bietet.

Wie bewertet die Autorin die Qualität der Zusatzqualifizierung?

Sie beurteilt das Online-Format als positiv, kritisiert jedoch die inhaltliche Überfrachtung und die teils mangelnde Realitätsnähe der BAMF-Vorgaben im Vergleich zum faktischen Kursalltag.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Portfolio zur Additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen BSK ZQ
Note
1,3
Autor
Eva Reimann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
54
Katalognummer
V1350848
ISBN (PDF)
9783346866394
ISBN (Buch)
9783346866400
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufssprachkurse Deutsch als Fremdsprache Deutsch als Zweitsprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Reimann (Autor:in), 2023, Portfolio zur Additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen BSK ZQ, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1350848
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  54  Seiten
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