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Die Entwicklung der Informatik zur Wissenschaft

Título: Die Entwicklung der Informatik zur Wissenschaft

Trabajo de Seminario , 2004 , 15 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Daniel Jäger (Autor)

Didáctica - Ciencias de la computación
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Die Bezeichnung „Informatik“ taucht zum ersten Mal 1957 in einem Leserbrief von Karl Steinbruch an die Zeitschrift Computermagazin auf.
Durch theoretische und praktische Arbeiten verbreitet die Firma Standart-Elektrik-Lorenz (SEL) den Begriff Informatik sehr schnell und hat sogar eine Zeit lang den Rechtschutz auf das Wort inne, gibt den aber schließlich wieder auf. Analysiert man das Wort, so kommt man auf die zwei Bestandteile Information und Automatik. SEL verwendet folgende Definition: „Informatik heißt die von uns entwickelte Technik und Anwendung elektronischer Rechensysteme zur automatischen Verarbeitung von Information in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik“ (Baumann, 1996, S. 80).
An amerikanischen Universitäten werden zur gleichen Zeit so genannte „Departments of Computer Science“ (Baumann, 1996, S. 80) eingerichtet, die vorhandene Forschungsaktivitäten koordinieren sollen. Als auch in Europa die Forschung in dieser Richtung ausgebaut wird, übersetzt die Académie Française den Begriff „computer science“ im Jahre 1966 mit „informatique“. Von dort ist es nicht mehr weit zum deutschen Begriff Informatik.
1968 wird dieser Begriff anlässlich einer Tagung in Berlin in der Eröffnungsrede verwendet. Die Medien verbreiten das Wort Informatik, so dass es bald in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeht. (vgl. Baumann, 1996, S. 80)
Um die Entstehung der Informatik als Wissenschaft einordnen zu können, ist es zunächst notwendig Kriterien, die eine Wissenschaft ausmachen, zu kennen. Anschließend kann die neu entstandene Wissenschaft in das bestehende System der Wissenschaften eingeordnet werden.
Diese Arbeit stellt oben genannte Kriterien von Wissenschaften, die Entstehung des Studiengangs Informatik und damit auch der Wissenschaft Informatik dar, ebenso werden unterschiedliche Sichtweisen zur Einordnung der Informatik in das Wissenschaftsgefüge erläutert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wissenschaft

2.1 Systematik der Wissenschaften

3 Entwicklung der Informatik

3.1 Entwicklung an Universitäten und Hochschulen

3.2 Gesellschaft für Informatik

3.3 Fächerkatalog

4 Informatik als Wissenschaft

4.1 Herkömmliche Auffassung

4.1.1 Wissenschaft der automatischen Informationsverarbeitung

4.1.2 Struktur- bzw. Grundlagenwissenschaft

4.1.3 Methodenlehre

4.1.4 Ingenieurswissenschaft

4.1.5 Fazit

4.2 Alternative Sichtweise

4.2.1 Informatik als Wissenstechnik

4.2.2 Informatik und ethisch-politisches Wissen

4.3 Aktuelles Verständnis von Informatik

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der wissenschaftstheoretischen Einordnung der Informatik. Das Ziel ist es, die Kriterien für eine Wissenschaft zu definieren und zu analysieren, wie sich die Informatik von ihren Anfängen bis zur heutigen Etablierung als eigenständige Disziplin im Wissenschaftsgefüge positioniert hat.

  • Kriterien für den Wissenschaftsbegriff
  • Historische Entwicklung des Informatikstudiums
  • Die Rolle der Gesellschaft für Informatik
  • Kritische Analyse verschiedener Definitionen der Informatik
  • Informatik als Wissenstechnik

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Wissenschaft der automatischen Informationsverarbeitung

Verschiedene Institutionen versuchen den Begriff Informatik zu definieren:

Der Studien- und Forschungsführer aus dem Jahr 1984 definiert Informatik als „Wissenschaft der systematischen Verarbeitung von Informationen – insbesondere automatische Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern“ (Baumann, 1996, S. 87). Eine ähnliche Definition schlägt der Informatik-Duden vor. Informatik ist die „Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen, besonders der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern“ (Baumann, 1996, S. 87). Auch die amerikanische Association for Computing Machinery kommt zu eine ähnlichen Betrachtungsweise. „The discipline of computing is the systematic study of algorithmic processes that describe and transform information … The fundamental question … is What can be (efficiently) automated” (Baumann, 1996, S. 87)? Übersetzt bedeutet dies so viel wie: Die Disziplin der Informatik befasst sich mit dem systematischen Studium von Algorithmen, Prozessen, welche Informationen beschreiben und umwandeln. Die fundamentale Frage lautet, was kann effizient automatisiert werden (Übers. v. Verf.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt den historischen Ursprung des Begriffs Informatik und legt den Rahmen für die wissenschaftstheoretische Untersuchung fest.

2 Wissenschaft: Erläutert allgemeine Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens und die Systematik der verschiedenen Disziplinen.

3 Entwicklung der Informatik: Zeichnet den Weg der Informatik vom Nebenfach zum etablierten Studiengang an Universitäten und die Bedeutung der Gesellschaft für Informatik nach.

4 Informatik als Wissenschaft: Analysiert verschiedene Definitionen und Auffassungen der Informatik, um deren Sonderstellung als Wissenstechnik zu verdeutlichen.

5 Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse über die wissenschaftliche Positionierung der Informatik zusammen.

Schlüsselwörter

Informatik, Wissenschaftstheorie, Informationsverarbeitung, Systematik, Grundlagenwissenschaft, Ingenieurswissenschaft, Wissenstechnik, Hochschulausbildung, Gesellschaft für Informatik, Algorithmen, Automatisierung, Wissenschaftsbegriff, Forschungsmethoden, Technikwissenschaft, Informatiksysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Informatik von ihren Anfängen bis zu ihrer heutigen Anerkennung als eigenständige, wissenschaftliche Disziplin.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Wissenschaftskriterien, die institutionelle Etablierung des Informatikstudiums und die verschiedenen theoretischen Einordnungen der Informatik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und warum die Informatik eine eigenständige Wissenschaft ist und wie sie sich in das bestehende System der Wissenschaften einfügt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die verschiedene Definitionen und historische Entwicklungsschritte vergleicht und kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der historischen Entwicklung an Hochschulen, der Rolle der Fachgesellschaften sowie der kritischen Diskussion verschiedener Informatik-Definitionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Informatik, Wissenschaftstheorie, Wissenstechnik, Automatisierung und die Abgrenzung der Informatik von Natur- und Ingenieurswissenschaften.

Warum wird die Informatik nicht als klassische Ingenieurswissenschaft gesehen?

Die Autorin/der Autor argumentiert, dass die Informatik grundlegend andere Theorien verwendet und nicht primär Materie oder Energie, sondern den Rohstoff Information verarbeitet.

Was bedeutet "Wissenstechnik" im Kontext der Informatik?

Wissenstechnik beschreibt eine moderne Sichtweise, bei der die Informatik als Einheit aus technologischen Zielen, formalwissenschaftlicher Grundlage und Entwurfs- bzw. Gestaltungsprozessen verstanden wird.

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Detalles

Título
Die Entwicklung der Informatik zur Wissenschaft
Universidad
Technical University of Darmstadt  (Institut für Informatik)
Curso
Fachdidaktik der Informatik
Calificación
2
Autor
Daniel Jäger (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
15
No. de catálogo
V135127
ISBN (Ebook)
9783640431922
ISBN (Libro)
9783640431847
Idioma
Alemán
Etiqueta
Entwicklung Informatik Wissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Jäger (Autor), 2004, Die Entwicklung der Informatik zur Wissenschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135127
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