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Modalverben der deutschen und schwedischen Sprache. Ein Vergleich

Titel: Modalverben der deutschen und schwedischen Sprache. Ein Vergleich

Studienarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: VG (Bestnote Schweden)

Autor:in: Christa Zeike (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie differenzieren sich die Modalverben in Bezug auf ihre charakteristischen Eigenschaften im Deutschen und Schwedischen in unserer aktuellen Zeit? Welche Gemeinsamkeiten weisen sie auf? Die Hypothesen dieser Arbeit sind: Die Gruppe der Modalverben weist im Deutschen und Schwedischen Unterschiede auf. Im Schwedischen ist eine Tendenz zu beobachten, die darauf Hinweis gibt, dass die Gruppe der Modalverben den Wegfall der Infinitivmarkierung "att" begünstigt. Im Deutschen ist eine solche Veränderung nicht ersichtlich.

Die Modalverben sind nur eine kleine, aber dennoch bedeutende Gruppe unter den Verben. Sie scheinen gemeinsame, typische Eigenschaften zu besitzen, aber trotzdem erweist es sich als schwierig, sie deutlich von anderen Verben abzugrenzen. Definitionen und Abgrenzungen dieser Verben können gemäß den grammatischen Enzyklopädien nicht nur sprachinterne Unterschiede aufzeigen, sondern zusätzlich können die Modalverben auch, aufgrund ihrer historischen Entwicklung, verschiedene Bedeutungsinhalte im sprachlichen Vergleich innehaben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Vergleichs von Modalverben

1. Einleitung

1.1 Begründung der Themenwahl

1.2 Ziel und Fragestellung

1.3 Methode

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Die Modalverben – sprachgeschichtliche Aspekte

2.2 Charakteristische Merkmale des Modalverbes in der deutschen und schwedischen Sprache

3. Abgrenzung von Modalverben zu anderen Verbgruppen der deutschen und schwedischen Sprache

3.1 Untersuchung zur Kategorisierung der eindeutigen Modalverben

3.2 Untersuchung zur Kategorisierung der nicht eindeutigen Modalverben

3.3 Untersuchung der eindeutig definierten Modalverben der deutschen und schwedischen Sprache

3.4 Untersuchung : Modalverben- Vollverben- Hilfsverben

3.5 Untersuchung : Präteritopräsentische Merkmale

4. Zusammenfassung und Resultat

5. Abschließende Anmerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Eigenschaften sowie die Kategorisierung von Modalverben in der deutschen und der schwedischen Sprache. Dabei liegt das primäre Ziel darin, trotz der gemeinsamen germanischen Wurzeln, die spezifischen grammatikalischen Abgrenzungen und die historische Entwicklung dieser Verbgruppen kontrastiv herauszuarbeiten.

  • Historische Herleitung und Entwicklung der Modalverben in beiden Sprachen.
  • Kontrastive Analyse der grammatikalischen Merkmale (Infinitivmarkierung, Flexionsverhalten).
  • Unterscheidung zwischen eindeutigen und nicht eindeutigen Kategorisierungen.
  • Synaktische Prüfung der Verben als Modal-, Voll- oder Hilfsverben.
  • Vergleich präteritopräsentischer Konjugationsmuster.

Auszug aus dem Buch

Die Modalverben – Sprachgeschichtliche Aspekte

Die Modalverben scheinen in den germanischen Sprachen von Interesse zu sein, da sie sich durch verschiedene Eigenheiten von anderen Verben abgrenzen. Eisenberg (2013:86) führt in seinem grammatischen Werk folgendes Zitat an, um die Besonderheit der Modalverben zu erklären:

Die Modalverben konservieren Teile eines alten Konjugationsmusters, das sonst fast ganz verschwunden ist. Die Eigenheiten des Formensystems entstehen nicht durch Bildung neuer Formen, sondern dadurch, dass bestimmte allgemein wirksame Veränderungen im Konjugationssystem von einer Verbklasse nicht mitgemacht werden. Man nennt diesen Vorgang Isolierung. Isolierung ist einer der wichtigsten Vorgänge bei der Herausbildung neuer grammatischer Kategorien oder kategorialer Verschiebungen (Paul 1975: 189 ff.)

Gleichwertiges ist ebenfalls in einer schwedischen Abhandlung zu lesen und wird durch Kalm (2016:20) bestätigt. Er weist zudem darauf hin, dass Infinitivphrasen ohne Infinitivmarkierung Altschwedischen häufiger vorkamen als im heutigen Schwedisch. Er erklärt (2016:184), dass die Infinitivmarkierung etymologisch gesehen als Präposition zu betrachten und auf die Präposition åt zurückzuführen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die historische Wurzeln der Sprachen und führt in die Fragestellung zur Modalverb-Unterscheidung ein.

2. Theoretischer Hintergrund: Beleuchtet die sprachgeschichtlichen Aspekte und die charakteristischen Merkmale des Modalverbs.

3. Abgrenzung von Modalverben zu anderen Verbgruppen der deutschen und schwedischen Sprache: Analysiert detailliert die Kategorisierung und syntaktische Funktion der Modalverben im Vergleich.

4. Zusammenfassung und Resultat: Fasst die Ergebnisse der kontrastiven Analyse zusammen und bestätigt die Unterschiede in der Grammatikalisierung.

5. Abschließende Anmerkungen: Reflektiert das Vorgehen und deutet auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Wortableitungen hin.

Schlüsselwörter

Modalverben, Schwedisch, Deutsch, Grammatikalisierung, Infinitivmarkierung, Präteritopräsentia, Vollverben, Hilfsverben, Sprachvergleich, Syntax, Konjugation, Morphologie, Sprachgeschichte, Deontik, Semantik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt einen systematischen sprachvergleichenden Ansatz, um die Modalverben des Deutschen und Schwedischen gegenüberzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Schwerpunkte sind die geschichtliche Entwicklung, die unterschiedliche Verwendung der Infinitivmarkierung und die Abgrenzung zu anderen Verbgruppen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Kategorisierung aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit die Modalverben in beiden Sprachen einheitlich definiert sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Es wurde eine kontrastive Analyse auf Basis linguistischer Literatur und Enzyklopädien beider Sprachen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Untersuchung eindeutiger und nicht eindeutiger Modalverben sowie Analysen zu syntaktischen und präteritopräsentischen Merkmalen.

Unter welchen Aspekten werden die Schlüsselwörter definiert?

Die Schlüsselwörter charakterisieren sowohl die grammatikalischen Fachbegriffe der Konjugation als auch die komparative linguistische Ausrichtung der Studie.

Warum ist die Infinitivmarkierung "att" im Schwedischen relevant?

Sie dient als Unterscheidungsmerkmal, da ihre Verwendung bei Modalverben im modernen Schwedisch zunehmend schwindet, während sie im Deutschen eine feste grammatikalische Regel darstellt.

Was versteht man unter präteritopräsentischen Merkmalen?

Dies sind Verben, die in ihrer Präsensform das Konjugationsmuster eines alten Präteritums bewahrt haben, was sich oft in einem Vokalwechsel zeigt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Modalverben der deutschen und schwedischen Sprache. Ein Vergleich
Hochschule
Högskolan Dalarna  (Hochschule Dalarna Schweden)
Note
VG (Bestnote Schweden)
Autor
Christa Zeike (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1352032
ISBN (PDF)
9783346862099
ISBN (Buch)
9783346862105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grammatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christa Zeike (Autor:in), 2021, Modalverben der deutschen und schwedischen Sprache. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352032
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Leseprobe aus  18  Seiten
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