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Scaffolding-Methoden zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen im DaZ-Bereich

Titel: Scaffolding-Methoden zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen im DaZ-Bereich

Hausarbeit , 2022 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, zu ermitteln, wie das gezielte Einsetzen von Scaffolding-Methoden der Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen von Grundschüler:innen mit Deutsch als Zweitsprache dienen kann. Um dies beantworten zu können, muss zuvor eine Reihe von begrifflichen Klärungen und Differenzierungen vorgenommen werden. Hierfür wird auf den Begriff der Bildungssprache näher eingegangen, um später dessen Problematik zu thematisieren. Dabei wird der Einfluss, den die Erst- oder Zweitsprache von Schüler:innen auf deren jeweilige bildungssprachliche Kompetenzen haben, dargestellt. Darauf folgt eine nähere Betrachtung des Scaffoldings, wobei die Idee an sich und die einzelnen Formen vorgestellt wird. Auf Basis dieser theoretischen Grundlagen folgt der praktische Teil dieser Arbeit, indem ein Umsetzungskonzept des Scaffoldings von Quehl und Trapp (2013) bezüglich der einzelnen zuvor erläuterten Aspekte der Scaffolding-Methoden analysiert und dabei Antworten zur gestellten Forschungsfrage formuliert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Deutsch als Zweitsprache in Deutschland

2.1 Begriffsbestimmungen und Abgrenzung

2.2 Die Problematik der Bildungssprache

3 Scaffolding-Methoden als möglicher Lösungsansatz

3.1 Begriffsbestimmung und Merkmale des Scaffoldings

3.2 Arten von Scaffolding

4 Scaffolding-Methoden im Unterricht

4.1 Vorgehen und Material

4.2 Ergebnisse und Diskussion

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, inwiefern das gezielte Einsetzen von Scaffolding-Methoden dazu beitragen kann, bildungssprachliche Kompetenzen bei Grundschüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) effektiv zu fördern.

  • Bedeutung der Bildungssprache im schulischen Kontext
  • Differenzierung zwischen Alltagssprache und bildungssprachlichen Anforderungen
  • Theoretische Grundlagen des Scaffolding-Konzepts nach Gibbons, Vygotskij sowie Quehl und Trapp
  • Kritische Analyse von Umsetzungsmöglichkeiten des Scaffoldings im Sachunterricht
  • Förderung der Hinführung von konzeptionell mündlicher Sprache zur Schriftlichkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsbestimmung und Merkmale des Scaffoldings

Der Begriff des Scaffoldings geht ursprünglich auf Wood, Bruner und Ross (1976) zurück und hat seine Wurzeln in der sozikulturellen Lerntheorie (vgl. Quehl/Trapp 2013, S. 26). Weiterentwickelt wurde der Begriff von Pauline Gibbons im Rahmen von Untersuchungen zur sprachlichen Heterogenität im Klassenzimmer. Dabei wurde Scaffolding „zu einem Ansatz der Zweisprachendidaktik entwickelt, bei dem fachliches und sprachliches Lernen fortlaufend verbunden werden“ (ebd., S. 26). Pauline Gibbons führte Studien an einer sprachlich heterogenen Schülerschaft durch, welche zum Ziel hatte sich fachliche Inhalte in einer neuen Sprache anzueignen. Dabei stellte sie fest, dass bestimmte Vorgehensweisen der Lehrkräfte die Lernenden sowohl in der sprachlichen als auch in deren fachlichen Aneignung unterstützten (vgl. Lengyel 2016, S. 512).

Dabei unterscheidet sie zwischen Makro- und Mikro-Scaffolding, welchen vier wesentliche Bausteine untergeordnet sind. Dem Makro-Scaffolding, welches von der Lehrkraft geplant wird, ordnet sie die Elemente Bedarfsanalyse, Lernstandanalyse und Unterrichtsplanung zu. Die Unterrichtsinteraktion bildet für Gibbons (2002) den vierten Baustein, aus dem sich das Scaffolding zusammensetzt (vgl. ebd., S. 512). Dieser im Bereich des Mikro-Scaffoldings verortet. Auf diese Komponenten wird in Kapitel 3.2 näher eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Bildungssprache ein und formuliert das Ziel der Arbeit, den Beitrag von Scaffolding-Methoden zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen bei DaZ-Lernenden zu untersuchen.

2 Deutsch als Zweitsprache in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Begriffe wie Erst- und Zweitsprache sowie die konzeptionellen Unterschiede zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, um die Problematik der Bildungssprache zu verorten.

3 Scaffolding-Methoden als möglicher Lösungsansatz: Hier wird das Scaffolding-Konzept als theoretischer Lösungsansatz eingeführt, wobei besonders die soziokulturelle Lerntheorie und die Zone der nächsten Entwicklung nach Vygotskij betrachtet werden.

4 Scaffolding-Methoden im Unterricht: In diesem praktischen Teil wird ein Umsetzungskonzept nach Quehl und Trapp vorgestellt und analysiert, wie Scaffolding konkret zur Sprachförderung im Sachunterricht beitragen kann.

5 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass Scaffolding ein geeignetes Instrument zur Hinführung von DaZ-Schülern zur Bildungssprache darstellt.

Schlüsselwörter

Bildungssprache, Scaffolding, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Sprachförderung, konzeptionelle Schriftlichkeit, Zweitsprachendidaktik, Unterrichtsinteraktion, Grundschule, Sprachstand, Lernstandserfassung, Sachunterricht, Zone der nächsten Entwicklung, Sprachliche Heterogenität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Grundschüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache dabei, bildungssprachliche Fähigkeiten zu entwickeln, die für den schulischen Erfolg essenziell sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Bildungssprache, linguistische Anforderungen des fachlichen Lernens und das Scaffolding-Konzept als didaktischer Ansatz zur Sprachförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist zu ermitteln, ob und wie gezieltes Scaffolding dazu beitragen kann, die bildungssprachlichen Kompetenzen von Kindern mit DaZ zu fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie die kritische Analyse eines konkreten Umsetzungskonzepts nach Quehl und Trapp (2013).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen (Bildungssprache, Scaffolding-Prinzipien) als auch die praktische Anwendung dieser Methoden in drei Phasen im Sachunterricht erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Bildungssprache, Scaffolding, DaZ-Förderung, konzeptionelle Schriftlichkeit und sachunterrichtliches Lernen charakterisiert.

Welche Rolle spielt nach dem Autor die Lehrkraft innerhalb des Scaffolding-Unterrichts?

Die Lehrkraft agiert als unterstützendes Sprachvorbild, das durch gezielte Interaktionen, Umformulierungen und die Bereitstellung sprachlicher Gerüste den Übergang von der Alltagssprache zur Fach- bzw. Bildungssprache ermöglicht.

Warum wird für DaZ-Schüler der Bereich der konzeptionellen Schriftlichkeit als besonders herausfordernd bewertet?

Da DaZ-Schüler im Alltag meist konzeptionell mündliche Kommunikationsformen nutzen, stellen die dekontextualisierte Sprache und komplexe Satzstrukturen der Bildungssprache, die eine höhere konzeptionelle Schriftlichkeit erfordern, eine signifikante Hürde dar.

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Details

Titel
Scaffolding-Methoden zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen im DaZ-Bereich
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
13
Katalognummer
V1352056
ISBN (eBook)
9783346887689
ISBN (Buch)
9783346887696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
scaffolding-methoden förderung kompetenzen daz-bereich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Scaffolding-Methoden zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen im DaZ-Bereich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352056
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Leseprobe aus  13  Seiten
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