Ziel dieser Arbeit ist es zu erläutern, in welchem Ausmaß zukünftig Berufe automatisierbar werden und welche Fähigkeiten mit diesem Potential verbunden sind. Auf Grundlage dessen wird dann der Aspekt der Routine näher betrachtet und erklärt, welchen Einfluss dieser auf den Wandel des Arbeitsmarktes und das Automatisierungspotential hat bzw. welche Effekte sich daraus ableiten lassen.
Abschließend werden dann die ausgearbeiteten Effekte durch wirtschafts-politische Ansätze näher bewertet und analysiert. Dabei werden verschiedene Konzepte der Umverteilung betrachtet, welche sich auf die Charakteristika der Automatisierung stützen. Die technische Substitution von Arbeitskräften bzw. die Automatisierung wird dabei im Hintergrund der Robotik betrachtet. Roboter werden in dieser Arbeit definiert, als Mechanismen welche zu einem gewissen Maß autonome Entscheidungen treffen und menschliche Fähigkeiten replizieren können.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Automatisierungspotentiale
- 2.1 Der Einfluss der Fähigkeiten und Tätigkeiten
- 2.2 Routine und dessen Effekt auf den Arbeitsmarkt
- 3. Wirtschaftspolitische Maßnahmen
- 3.1 Robotersteuer
- 3.2 Kollektiver Vermögensfond in Verbindung mit einer Scrib-Tax
- 3.3 Mindestlohn
- 4. Fazit
- 5. Literaturverzeichnis
- 6. Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen von Robotern auf den Arbeitsmarkt und analysiert das Automatisierungspotenzial verschiedener Berufsfelder. Im Fokus stehen dabei die Fähigkeiten und Tätigkeiten, die für die Automatisierung relevant sind, sowie der Einfluss von Routine auf den Arbeitsmarktwandel. Darüber hinaus werden wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen durch die Automatisierung beleuchtet.
- Automatisierungspotenzial verschiedener Berufsfelder
- Der Einfluss von Fähigkeiten und Tätigkeiten auf die Automatisierungswahrscheinlichkeit
- Die Rolle von Routine im Kontext der Automatisierung
- Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Automatisierung
- Die Bedeutung von Robotern als Mechanismen zur Replikation menschlicher Fähigkeiten
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung Die Einleitung führt in das Thema der Automatisierung des Arbeitsplatzes ein und beleuchtet die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die mit der technischen Substitution menschlicher Arbeitskräfte verbunden sind. Die Einleitung stellt die Relevanz der wissenschaftlichen Analyse der Automatisierung und ihre potenziellen Folgen für den Wohlfahrtsstaat und die soziale Ungleichheit heraus.
Kapitel 2: Automatisierungspotentiale Dieses Kapitel analysiert die Automatisierungswahrscheinlichkeit verschiedener Berufsfelder und untersucht den Einfluss von Fähigkeiten und Tätigkeiten auf diese Wahrscheinlichkeit. Die Bedeutung von kognitiven, sozialen und körperlichen Fähigkeiten im Kontext der Automatisierung wird beleuchtet. Es werden drei Kategorien von Beschäftigungen vorgestellt: nicht-automatisierbar, polarisierend-automatisierbar und absolut-automatisierbar.
Kapitel 2.1: Der Einfluss der Fähigkeiten und Tätigkeiten Dieser Unterabschnitt vertieft die Analyse des Zusammenhangs zwischen Fähigkeiten und Tätigkeiten und dem Automatisierungspotenzial. Es wird gezeigt, dass kognitive Fähigkeiten sowie die Kombination von kognitiven und sozialen Fähigkeiten einen negativen Einfluss auf die Automatisierungswahrscheinlichkeit haben, während körperliche Fähigkeiten einen positiven Einfluss ausüben.
Kapitel 2.2: Routine und dessen Effekt auf den Arbeitsmarkt Dieser Unterabschnitt untersucht die Rolle von Routine im Kontext der Automatisierung. Es wird erklärt, wie sich Routine auf den Wandel des Arbeitsmarktes und das Automatisierungspotenzial auswirkt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Berufe sind am stärksten von Automatisierung betroffen?
Besonders Berufe mit hohem Routineanteil und solche, die primär körperliche Fähigkeiten erfordern, weisen ein hohes Automatisierungspotenzial auf.
Welche Fähigkeiten schützen vor der Ersetzung durch Roboter?
Kognitive und soziale Fähigkeiten sowie deren Kombination haben einen negativen Einfluss auf die Automatisierungswahrscheinlichkeit und gelten als schwer substituierbar.
Was versteht man unter einer Robotersteuer?
Dies ist eine wirtschaftspolitische Maßnahme, bei der Unternehmen Steuern auf den Einsatz von Robotern zahlen, um soziale Sicherungssysteme bei sinkender menschlicher Arbeit zu finanzieren.
Wie definiert die Arbeit den Begriff „Roboter“?
Roboter werden als Mechanismen definiert, die autonome Entscheidungen treffen und menschliche Fähigkeiten replizieren können.
Welche Rolle spielt Routine auf dem Arbeitsmarkt?
Routineaufgaben lassen sich technisch leichter durch Algorithmen und Roboter abbilden, was zu einem Wandel und einer Polarisierung des Arbeitsmarktes führt.
Welche wirtschaftspolitischen Ansätze werden neben der Robotersteuer genannt?
Diskutiert werden unter anderem kollektive Vermögensfonds in Verbindung mit einer „Scrib-Tax“ sowie Anpassungen des Mindestlohns.
- Quote paper
- Hannes Dühr (Author), 2023, Arbeitsmarktwirkungen von Robotern. Automatisierungspotentiale und Wirtschaftspolitische Maßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352251