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Arbeitsmarktwirkungen von Robotern. Automatisierungspotentiale und Wirtschaftspolitische Maßnahmen

Title: Arbeitsmarktwirkungen von Robotern. Automatisierungspotentiale und Wirtschaftspolitische Maßnahmen

Term Paper , 2023 , 19 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Hannes Dühr (Author)

Economics - Job market economics
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Ziel dieser Arbeit ist es zu erläutern, in welchem Ausmaß zukünftig Berufe automatisierbar werden und welche Fähigkeiten mit diesem Potential verbunden sind. Auf Grundlage dessen wird dann der Aspekt der Routine näher betrachtet und erklärt, welchen Einfluss dieser auf den Wandel des Arbeitsmarktes und das Automatisierungspotential hat bzw. welche Effekte sich daraus ableiten lassen.

Abschließend werden dann die ausgearbeiteten Effekte durch wirtschafts-politische Ansätze näher bewertet und analysiert. Dabei werden verschiedene Konzepte der Umverteilung betrachtet, welche sich auf die Charakteristika der Automatisierung stützen. Die technische Substitution von Arbeitskräften bzw. die Automatisierung wird dabei im Hintergrund der Robotik betrachtet. Roboter werden in dieser Arbeit definiert, als Mechanismen welche zu einem gewissen Maß autonome Entscheidungen treffen und menschliche Fähigkeiten replizieren können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Automatisierungspotentiale

2.1 Der Einfluss der Fähigkeiten und Tätigkeiten

2.2 Routine und dessen Effekt auf den Arbeitsmarkt

3. Wirtschaftspolitische Maßnahmen

3.1 Robotersteuer

3.2 Kollektiver Vermögensfond in Verbindung mit einer Scrib-Tax

3.3 Mindestlohn

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der zunehmenden Automatisierung durch Robotik auf den Arbeitsmarkt, untersucht die Rolle von Routine bei der Substitution menschlicher Arbeit und bewertet wirtschaftspolitische Instrumente zur Minderung der daraus resultierenden sozioökonomischen Ungleichheiten.

  • Automatisierungspotentiale von Berufen basierend auf Fähigkeitsprofilen
  • Die Rolle der Routine bei der Polarisierung des Arbeitsmarktes
  • Einsatzmöglichkeiten und Schwierigkeiten einer Robotersteuer
  • Kollektive Vermögensfonds und die „Scrib-Tax“ als redistributive Maßnahmen
  • Wirkungen des Mindestlohns im Kontext der Automatisierung

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Einfluss der Fähigkeiten und Tätigkeiten

Beschäftigungen können prinzipiell in Bezug auf ihre Automatisierungswahrscheinlichkeit in drei grundlegende Klassifikationen eingeteilt werden: nicht-automatisierbar, polarisierend-automatisierbar und absolut-automatisierbar (Lordan; Josten; 2020, S.6). Inwieweit ein bestimmter Beruf eines dieser Automatisierungspotentiale annimmt, hängt dabei von den Fähigkeiten und Tätigkeiten ab die innerhalb des Berufes gefordert sind. Regressiert man so die kognitiven, sozialen und körperlichen Fähigkeiten auf das Automatisierungspotential der Berufe, so lässt es sich erkennen, dass die kognitiven Fähigkeiten als auch die Kombination dieser mit sozialen Fähigkeiten einen signifikant-negativen Einfluss auf die Automatisierungswahrscheinlichkeit haben (Lordan; Josten; 2020, S.10). Des Weiteren kann man einen relativ starken signifikant-positiven Einfluss der körperlichen Fähigkeiten auf die Wahrscheinlichkeit beobachten, während die sozialen Fähigkeiten in alleiniger Betrachtung zwar einen sehr schwachen aber dennoch positiven Einfluss zeigen (Lordan; Josten; 2020, S.11).

Nicht-automatisierbare Beschäftigungen werden demnach als Berufe charakterisiert, in denen ein hohes Maß an zwischenmenschlicher Kompetenz gezeigt werden muss und Fähigkeiten wie etwa abstraktes, kreatives und strategisches Denken von großer Bedeutung sind (Lordan; Josten; 2020, S.8). Ein Großteil der Berufsfelder wie die der Unternehmensführung und der verschiedenen Lehrberufe werden so zukünftig sehr unwahrscheinlich durch nicht-menschliche Arbeitskraft ausgeführt, da der menschliche Kontakt der Hauptgegenstand der Beschäftigungen ist und die Beschäftigung auf sehr subjektiver bzw. für den derzeitigen technologischen Stand der Robotik zu komplexer Kommunikation basiert (Lordan; Josten; 2020, S.7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass die Automatisierung durch Robotik den Arbeitsmarkt polarisiert, Wohlfahrtsstaaten vor Finanzierungsprobleme stellt und eine wissenschaftliche Analyse der technologischen Substitution erforderlich macht.

2. Automatisierungspotentiale: Dieses Kapitel klassifiziert Berufe nach ihrer Automatisierbarkeit basierend auf kognitiven, sozialen und körperlichen Fähigkeiten sowie der Intensität routinierter Tätigkeiten als zentralem Einflussfaktor für den Arbeitsmarktwandel.

3. Wirtschaftspolitische Maßnahmen: Hier werden Instrumente wie die Robotersteuer, kollektive Vermögensfonds („Scrib-Tax“) und Mindestlohnpolitiken kritisch auf ihre Fähigkeit geprüft, die zunehmende Ungleichheit und Arbeitsplatzverdrängung abzufedern.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Routine der entscheidende Indikator für die Substituierbarkeit von Arbeit ist, was den Mittelstand schrumpfen lässt und bedarfsgerechte politische Interventionen zum Erhalt des sozialen Friedens notwendig macht.

Schlüsselwörter

Automatisierung, Robotik, Arbeitsmarkt, Routine, Arbeitsplatzverdrängung, Ungleichheit, Lohnpolarisierung, Robotersteuer, Scrib-Tax, Mindestlohn, technologischer Fortschritt, Umverteilung, Fachkräfte, Substitutionsprozess, Wohlfahrtsstaat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Automatisierung durch Roboter, insbesondere wie technologische Innovationen menschliche Arbeit in verschiedenen Berufssegmenten ersetzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Bestimmung von Automatisierungspotentialen, die Polarisierung des Arbeitsmarktes durch den Wegfall routinierter Tätigkeiten und die Evaluierung politischer Lösungsansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu erläutern, in welchem Ausmaß Berufe automatisierbar sind, welche Rolle die Routine dabei spielt und wie wirtschaftspolitische Konzepte die resultierende soziale Ungleichheit abmildern können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse ökonomischer Studien und empirischer Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveaus, Routinetätigkeiten und Automatisierungswahrscheinlichkeiten.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Automatisierungspotentiale nach Fähigkeiten und Routine sowie die detaillierte Bewertung von Maßnahmen wie Robotersteuern, Aktienfonds und Mindestlohnanpassungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Automatisierung, Routine, Arbeitsmarktpolarisierung, Robotersteuer und technologische Substitution definieren.

Warum spielt der Faktor „Routine“ eine so entscheidende Rolle?

Routine dient als Indikator dafür, wie einfach menschliche Aufgaben durch Algorithmen oder Roboter repliziert werden können, wodurch vor allem der mittlere Qualifikationssektor unter Druck gerät.

Warum wird eine Robotersteuer als Königsweg diskutiert?

Sie gilt als vielversprechend, da sie den Automatisierungsprozess verlangsamt, Zeit für Anpassungen lässt und durch Steuereinnahmen soziale Sicherungsnetze für betroffene Arbeiter finanzieren kann.

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Details

Title
Arbeitsmarktwirkungen von Robotern. Automatisierungspotentiale und Wirtschaftspolitische Maßnahmen
College
University of Trier
Grade
1.3
Author
Hannes Dühr (Author)
Publication Year
2023
Pages
19
Catalog Number
V1352251
ISBN (PDF)
9783346894809
Language
German
Tags
arbeitsmarktwirkungen robotern automatisierungspotentiale wirtschaftspolitische maßnahmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hannes Dühr (Author), 2023, Arbeitsmarktwirkungen von Robotern. Automatisierungspotentiale und Wirtschaftspolitische Maßnahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352251
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