In dieser Hausarbeit wird untersucht, in welchem Umfang sozioökonomische Einflussfaktoren sowie die Teilhabe in sozialen Medien, sich auf die allgemeine Demokratiezufriedenheit auswirkt. Es handelt sich hierbei um eine quantitative Betrachtung.
Auf der Suche nach einem Thema für die folgende Hausarbeit, nutzte ich im besonderen Maß vor allem das Internet, um online nach Zeitungsartikeln und weiteren Informationen zu suchen. Dabei stieß ich auf die Onlinepräsenz einiger etablierten, deutschen Tageszeitungen. Diese nutzen regelmäßig Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke, um ihre Artikel zu verbreiten. In diesen sozialen Netzwerken ist es möglich, etwaige Artikel der Tageszeitungen, zu kommentieren. Mir fiel auf, dass besonders bei politischen Themen, der Grundtenor äußerst negativ war. Der Umgangston war oftmals sehr harsch und selten objektiv. Aus diesem Grund wollte ich der Frage nachgehen, ob es einen Zusammenhang zwischen, der Partizipation in sozialen Medien, und einer allgemeinen Unzufriedenheit, mit der politischen Landschaft in diesem Land gibt, oder dies nur ein subjektiver Eindruck, meiner Erfahrungen darstellt.
Die Grundlage meiner Recherche bildet hierbei der "German Longitudinal Election Study" Datensatz (ZA6802, Version 3.0.0) aus dem Jahr 2017.
Als weitere Einflussfaktoren entschied ich mich für grundlegende sozioökonomische Einflussfaktoren wie das Alter, das Geschlecht, den Schulabschluss aber auch die Selbsteinschätzung über die eigene ökonomische Lage, möchte ich im Hinblick auf die Demokratiezufriedenheit, welche in allen Fällen die abhängige Variable darstellt, analysieren.
Eine genaue Aufschlüsselung aller unabhängigen und abhängigen Variablen folgt übersichtshalber auf der nächsten Seite.
Im Anschluss daran möchte ich Ihnen meine Hypothesen, welcher dieser Arbeit zu Grund liegen, vorstellen.
In dem darauffolgenden Kapitel werde ich die Variablen analysieren und am Ende der Arbeit die wichtigsten Erkenntnisse in einem Fazit zusammenfassen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Datenaufbereitung
3 Univariate Statistik
3.1 die abhängige Variable
3.2 das Alter
3.3 der Schulabschluss
3.4 die aktuelle wirtschaftliche Lage
4 Zusammenhangsanalyse
4.1 t-Test
4.2 Zusammenhangsanalyse
5 Multiple, lineare Regression
6 Fazit
7 Anhang
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss sozioökonomischer Faktoren sowie der Partizipation in sozialen Medien auf die allgemeine Demokratiezufriedenheit der Bevölkerung in Deutschland. Ziel ist es, subjektive Eindrücke bezüglich des medialen Diskurses und der politischen Unzufriedenheit mittels quantitativer Methoden und des Datensatzes der German Longitudinal Election Study aus dem Jahr 2017 empirisch zu überprüfen.
- Sozioökonomische Faktoren (Alter, Geschlecht, Schulabschluss, wirtschaftliche Lage)
- Nutzung sozialer Medien
- Demokratiezufriedenheit als abhängige Variable
- Methodische Anwendung von t-Test und multipler linearer Regression
- Empirische Überprüfung von Hypothesen zu politischen Einflussfaktoren
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Auf der Suche nach einem Thema für die folgende Hausarbeit, nutzte ich im besonderen Maß vor allem das Internet, um online nach Zeitungsartikeln und weiteren Informationen zu suchen. Dabei stieß ich auf die Onlinepräsenz einiger etablierten, deutschen Tageszeitungen. Diese nutzen regelmäßig Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke, um ihre Artikel zu verbreiten. In diesen sozialen Netzwerken ist es möglich, etwaige Artikel der Tageszeitungen, zu kommentieren. Mir fiel auf, dass besonders bei politischen Themen, der Grundtenor äußerst negativ war. Der Umgangston war oftmals sehr harsch und selten objektiv. Aus diesem Grund wollte ich der Frage nachgehen, ob es einen Zusammenhang zwischen, der Partizipation in sozialen Medien, und einer allgemeinen Unzufriedenheit, mit der politischen Landschaft in diesem Land gibt, oder dies nur ein subjektiver Eindruck, meiner Erfahrungen darstellt.
Die Grundlage meiner Recherche bildet hierbei der „German Longitudinal Election Study“ Datensatz (ZA6802, Version 3.0.0) aus dem Jahr 2017.
Als weitere Einflussfaktoren entschied ich mich für grundlegende sozioökonomische Einflussfaktoren wie das Alter, das Geschlecht, den Schulabschluss aber auch die Selbsteinschätzung über die eigene ökonomische Lage, möchte ich im Hinblick auf die Demokratiezufriedenheit, welche in allen Fällen die abhängige Variable darstellt, analysieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation der Arbeit und die beobachtete Negativität in sozialen Netzwerken, die zu der Forschungsfrage nach der Demokratiezufriedenheit führt.
2 Datenaufbereitung: In diesem Kapitel wird die Vorgehensweise bei der Bereinigung und Umcodierung der Variablen aus dem GLES-Datensatz beschrieben, um sie für statistische Analysen nutzbar zu machen.
3 Univariate Statistik: Es erfolgt eine deskriptive Auswertung der einzelnen Variablen, inklusive ihrer Verteilungen und Skalenniveaus.
4 Zusammenhangsanalyse: Mithilfe von t-Tests und Korrelationsanalysen wird untersucht, inwieweit die Nutzung sozialer Medien und sozioökonomische Faktoren mit der Demokratiezufriedenheit korrespondieren.
5 Multiple, lineare Regression: Dieses Kapitel präsentiert das berechnete Regressionsmodell, um den Anteil der verschiedenen Einflussfaktoren an der Variation der Demokratiezufriedenheit zu bestimmen.
6 Fazit: Das Fazit stellt die Ergebnisse den initialen Hypothesen gegenüber und bewertet die Signifikanz der verschiedenen Einflussfaktoren auf die Demokratiezufriedenheit.
7 Anhang: Der Anhang beinhaltet die verwendeten Datenquellen sowie die verwendete Software RStudio.
Schlüsselwörter
Demokratiezufriedenheit, Soziale Medien, Sozioökonomie, GLES-Datensatz, Quantitative Methoden, Regression, Korrelationsanalyse, Politikwissenschaft, Internetdiskurs, Schulabschluss, Wirtschaftsstatus, Alter, Geschlecht, t-Test, Varianzanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, inwieweit sozioökonomische Faktoren sowie die Partizipation in sozialen Medien die Zufriedenheit der Menschen mit der Demokratie in Deutschland beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die Untersuchung deckt die Bereiche politische Einstellung, Mediennutzungsverhalten in sozialen Netzwerken und sozioökonomische Statusmerkmale wie Bildung und wirtschaftliche Lage ab.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Es soll geklärt werden, ob ein empirisch belegbarer Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Medien und einer allgemeinen Unzufriedenheit mit der politischen Landschaft existiert.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Der Autor nutzt quantitative statistische Analyseverfahren, namentlich den t-Test sowie die multiple lineare Regression unter Verwendung der Programmiersprache R.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Datenaufbereitung, eine univariate Analyse der Variablen sowie die anschließende Prüfung von Zusammenhängen mittels inferenzstatistischer Modelle.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?
Demokratiezufriedenheit, Soziale Medien, politische Partizipation, GLES-Datensatz und multivariate Regressionsanalyse.
Welchen Einfluss hat die wirtschaftliche Lage eines Individuums auf die Demokratiezufriedenheit?
Die Studie identifiziert die wirtschaftliche Lage der Befragten als den Einflussfaktor mit der größten positiven Wirkung auf die Demokratiezufriedenheit.
Wie bewertet der Autor den Einfluss sozialer Medien nach Abschluss der Berechnungen?
Entgegen der ursprünglichen Vermutung zeigt sich in der empirischen Analyse lediglich ein leichter, negativer Einfluss der Mediennutzung auf die Demokratiezufriedenheit.
- Arbeit zitieren
- Paul Simon (Autor:in), 2021, Einfluss der sozioökonomischen Einflussfaktoren sowie der Partizipation in den sozialen Medien auf die allgemeine Demokratiezufriedenheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352315