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Was ist Motivation[spsychologie]?

Title: Was ist Motivation[spsychologie]?

Term Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Sebastian Richter (Author)

Psychology - General
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Was ist Motivation, was treibt uns an, überhaupt irgend etwas zu tun, womit beschäftigt sich die Motivationspsychologie, was ist deren Gegenstandsbereich? Mit dieser Fragestellung soll sich diese Seminararbeit auseinandersetzen.

„Suche und finde die Gründe, um derentwillen jemand handelt“ (Rheinberg, 2000). Dies ist zugegebenermaßen nur ein Teilbereich der Motivationspsychologie, und außerdem gestalten sich die Dinge bei näherer Betrachtung doch etwas komplexer. Aber trotzdem ist dieser Satz, meiner Meinung nach, recht treffend, trotz der oben genannten Einschränkungen.
Aber was treibt uns denn nun an, etwas bestimmtes zu tun, z.B. morgens früh aufzustehen und täglich zur Arbeit zu gehen, ist es ein innnerer Antrieb, weil uns die Arbeit Spaß macht und wir dieser unbedingt nachgehen wollen, oder treibt uns die Sorge aus dem Bett, wie die nächsten Rechnungen bezahlt werden sollen. Oder ist es vielleicht eine Mischung aus beidem? Ist dieses Verhalten eigentlich jeden Tag gleich? Hat man jeden Tag gleichviel Lust auf seine Arbeit? Von welchen Faktoren hängt das ab, zwischen welchen Motivationen wird unterschieden und was für Erklärungsmodelle gibt es?
Die Motivationspsychologie beschäftigt sich damit, Richtung, Ausdauer und Intensität von Verhalten zu erklären. (Rheinberg, 2000). Nun muß man sich aber, um den Gegenstand der Motivationspsychologie zu verstehen, auch mit dem Begriff der Motivation auseinandersetzen. Motivation ist eigentlich nichts anderes, als daß jemand ein Ziel hat, dieses verfolgt und sich dabei nicht ablenken läßt, bis dieses Ziel auch erreicht ist. DeCharms beschrieb die Motivation, als eine milde Form der Besessenheit (DeCharms 1979, S.55. In: F. Rheinberg, Motivation S. 14. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer). Dabei muß man aber auch wissen, daß Motivation nicht immer in gleichen Bahnen abläuft, nicht jeder Mensch empfindet Motivation gleich. Außerdem ist die Motivation keine direkt wahrnehmbare Größe, sondern viel mehr ein hypothetisches Konstrukt, das dazu dient, bestimmte Verhaltensweisen zu erklären.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zwei Erklärungsansätze: Druck und Zug

1.2 Erklärungskonzept nach Freud

2. Erklärungskonzept nach Hull

3. Motivation als Person – Umweltbezug

3.1 Der Erklärungsversuch H. A. Murrays‘

4. Leistungsmotivation

5. Erweitertes Kognitives Modell

5.1 Motivation und Wille

6. Die Intrinsische Motivation

6.1 Das Flow-Erleben

7. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Gegenstandsbereich der Motivationspsychologie, um ein grundlegendes Verständnis für die psychologischen Mechanismen zu schaffen, die menschliches Verhalten initiieren, steuern und aufrechterhalten.

  • Historische und theoretische Erklärungsansätze (Freud, Hull, Lewin)
  • Konzeptualisierung von Leistungsmotivation und Zielsetzung
  • Analyse moderner kognitiver Motivationsmodelle
  • Abgrenzung von extrinsischer und intrinsischer Motivation
  • Untersuchung des psychologischen Phänomens "Flow"

Auszug aus dem Buch

Das Flow – Erleben

Aufgrund intrinsischer Motivation kann man, wenn man selbst in einer bestimmten Handlung aufgeht, den Flow erleben. Mit Flow ist ein Zustand gemeint, in dem man alles um sich herum vergißt. Ein Beispiel hierfür ist der Computerspieler der gar nicht merkt, wie lange er schon wieder am PC gesessen ist und dabei Hunger und Durst vergessen hat. Untersucht wurde dieser Zustand von Csikszentmihalyi ( 1975, 1992).

Ein Merkmal dieses Flow – Erlebens ist, daß der Betreffende diesen Zustand fast ausnahmslos von angenehmen Aktivitäten her kennt (Csikszentmihalyi 1975; Rheinberg 1996 b). Es gibt mehrere Komponenten die das Flow – Erleben ausmachen. Diese wurden von Csikszentmihalyi in einer Tabelle zusammengefaßt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die zentrale Fragestellung der Arbeit und Abgrenzung des Forschungsgegenstandes der Motivationspsychologie.

1.1 Zwei Erklärungsansätze: Druck und Zug: Darstellung der Unterscheidung zwischen angetriebenem Verhalten und zielorientiertem, angezogenem Verhalten.

1.2 Erklärungskonzept nach Freud: Analyse der psychoanalytischen Triebtheorie und der psychischen Struktur aus Es, Ich und Über-Ich.

2. Erklärungskonzept nach Hull: Erläuterung des behavioristischen Triebkonzepts und der mathematischen Modellierung von Verhaltenstendenzen.

3. Motivation als Person – Umweltbezug: Betrachtung der Interaktion zwischen Individuum und Situation anhand der Feldtheorie.

3.1 Der Erklärungsversuch H. A. Murrays‘: Differenzierung zwischen primären und sekundären Bedürfnissen im Kontext der Umweltbeziehung.

4. Leistungsmotivation: Definition von leistungsmotiviertem Verhalten als Auseinandersetzung mit einem Gütemaßstab.

5. Erweitertes Kognitives Modell: Erklärung der psychologischen Struktur von Erwartungen und Anreizen bei handlungsorientiertem Verhalten.

5.1 Motivation und Wille: Untersuchung der Volition und der Hindernisüberwindung bei aversiven Tätigkeiten.

6. Die Intrinsische Motivation: Beschreibung der Motivation, die aus der Tätigkeit selbst und nicht aus äußeren Beweggründen resultiert.

6.1 Das Flow-Erleben: Erörterung der Voraussetzungen und Merkmale des Flow-Zustandes bei hochkonzentrierten Aktivitäten.

7. Zusammenfassung: Synthese der wesentlichen theoretischen Ansätze der Motivationsforschung und Ausblick auf die Bedeutung des Begriffs.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationspsychologie, Psychischer Apparat, Behaviorismus, Leistungsmotivation, Erweitertes Kognitives Modell, Volition, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Flow-Erleben, Triebtheorie, Handlungsregulation, Wirksamkeitserwartung, Bedürfnisstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine systematische Einführung in die Motivationspsychologie und beleuchtet sowohl historische als auch moderne theoretische Ansätze zur Erklärung menschlichen Verhaltens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Triebtheorie, das Zusammenspiel von Person und Umwelt, Leistungsmotivation, kognitive Erwartungshorizonte sowie die Phänomene der intrinsischen Motivation und des Flow-Erlebens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine fundierte Übersicht der wichtigsten psychologischen Modelle zu klären, was Motivation ist, wie sie zustande kommt und welche Faktoren unsere Zielgerichtetheit beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine theoretische Seminararbeit, die auf einer Literaturanalyse basiert und etablierte psychologische Konzepte (z. B. von Freud, Hull, Lewin, Heckhausen) kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Erklärungsmodelle – vom klassischen Triebkonzept bis zum handlungstheoretischen kognitiven Modell – detailliert dargestellt und auf ihre Anwendbarkeit hin analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Motivation, Volition, Leistungsmotivation, Flow-Erleben, Kognitives Motivationsmodell und Triebdynamik.

Was unterscheidet das "Quasi-Bedürfnis" nach Lewin von echten Bedürfnissen?

Ein Quasi-Bedürfnis entsteht kurzfristig aus einem Vorsatz heraus und bildet ein gespanntes System innerhalb der Person, das nach Entspannung verlangt, während echte Bedürfnisse oft tiefere biologische oder psychische Ursprünge haben.

Warum ist das "Flow-Erleben" für die Motivationsforschung besonders interessant?

Es zeigt, dass Motivation auch ohne äußeren Anreiz existieren kann, indem der Handelnde vollständig in der Tätigkeit aufgeht, was besonders bei riskanten oder herausfordernden Aktivitäten auftritt.

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Details

Title
Was ist Motivation[spsychologie]?
College
University of the Federal Armed Forces München  (Pädagogik)
Grade
2,7
Author
Sebastian Richter (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V13524
ISBN (eBook)
9783638191678
Language
German
Tags
Motivation[spsychologie]
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Richter (Author), 2002, Was ist Motivation[spsychologie]?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13524
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