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Kirchenraumpädagogische Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche Dietkirchen

Title: Kirchenraumpädagogische Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche Dietkirchen

Lesson Plan , 2015 , 11 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Die vorliegende Arbeit behandelt die kirchenraumpädagogische Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche in Dietkirchen. Es wird eine Deutung der gestalterischen Mittel und eine Einbindung des Objekts in den Religionsunterricht vorgenommen. Da ein Taufstein auf eine tiefergehende theologische Thematik verweist, ist eine Einbindung in den Religionsunterricht sinnvoll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zentrale Intention der Unterrichtseinheit

1.2 Planung der methodischen Vorgehensweise

2. Hauptteil

2.1 Beschreibung des Taufsteins

2.2 Analyse der stilistischen Mittel

2.3 Theologische Aspekte der Taufe

2.4 Kreative Aneignungsphase

3. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Taufstein der St. Lubentius Kirche in Dietkirchen kirchenraumpädagogisch zu erschließen und Möglichkeiten für dessen Einbindung in den Religionsunterricht zu entwickeln, um Schülern die Bedeutung des Sakraments der Taufe erfahrbar zu machen.

  • Kirchenraumpädagogische Erschließung sakraler Objekte
  • Methodik des Lernens mit allen Sinnen an außerschulischen Lernorten
  • Deutung gestalterischer Mittel und theologischer Symbolik von Taufsteinen
  • Theologische Grundlagen des Taufsakraments
  • Verknüpfung von spiritueller Kompetenz mit der Lebenswelt von Grundschülern

Auszug aus dem Buch

2.1 Beschreibung des Taufsteins

Der Taufstein der St. Lubentius Kirche in Dietkirchen ist im nördlichen Seitenschiff der Kirche aufgestellt. Der genaue Standort befindet sich auf der rechten Seite des Eintrittsportal zwischen der Nordwand und der Lubentiuskapelle. Aufgrund seiner Höhe von 180,5 cm und seines Beckendurchmessers von 97 cm2 ist der Taufstein eine imposante, mächtige Erscheinung. Er besteht aus drei Teilen, die zu unterschiedlichen Zeiten gefertigt wurden und aufgrund dessen erst später ein solches Gesamtbild ergaben: dem Taufbecken, Deckel und Galgen. Das Becken stammt wahrscheinlich aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Deckel und Galgen sind erst gegen Ende des 17.Jahrhunderts entstanden. Während Becken, Stützen und Sockelplatte aus grauem, festen Stein bestehen, wurde der Deckel des Taufsteins aus Tannenholz und Schmiedeeisen gefertigt. Der Deckel besitzt eine rosafarbene Marmorierung.

Das Taufbecken steht auf einer flachen sechseckigen Bodenplatte mit abgerundeten Ecken. Das kugelige Becken darüber wird von sieben Säulen getragen. Das größte Gewicht lastet hierbei auf einer kurzen, kräftigen Mittelstütze, die von sechs weiteren schlanken Säulen umrandet wird. Diese sechs Säulen stehen auf den runden Ausbuchtungen der Bodenplatte. Die Säulenschäfte münden ab der halben Höhe in das Becken des Taufsteins. In Höhe der Knospenkapitellen wird das Becken von einem flachen Band umgeben wird, dessen Formen an Sterne erinnern. Etwas weiter oberhalb befindet sich ein aufgelegtes schwarzes Band. Die Oberfläche des Taufbeckens ist scharriert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die kirchenraumpädagogische Thematik ein und erläutert die Relevanz der Taufstein-Erschließung für den Religionsunterricht der Grundschule.

1.1 Zentrale Intention der Unterrichtseinheit: Es werden die angestrebten Kompetenzen erläutert, die von Sachwissen über das Sakrament bis hin zu spirituellen Erfahrungen reichen.

1.2 Planung der methodischen Vorgehensweise: Dieses Kapitel skizziert den konkreten Unterrichtsverlauf, inklusive Impulseinstieg, Exkursion zum Taufstein und kreativer Nachbereitung.

2. Hauptteil: Der Hauptteil dient als strukturelles Fundament für die detaillierte Untersuchung des Taufsteins sowie die theoretische Aufarbeitung der Tauf-Thematik.

2.1 Beschreibung des Taufsteins: Es erfolgt eine detaillierte physische Bestandsaufnahme und Beschreibung der drei Bauteile des Taufsteins der St. Lubentius Kirche.

2.2 Analyse der stilistischen Mittel: Die gestalterische Formensprache des Objekts wird hinsichtlich ihrer symbolischen Bedeutung für das christliche Glaubensleben interpretiert.

2.3 Theologische Aspekte der Taufe: Hier werden die biblischen Ursprünge der Taufe und ihre sakramentale Bedeutung für die christliche Kirche theoretisch dargelegt.

2.4 Kreative Aneignungsphase: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Umsetzung der Taufstein-Erkundung mit Fokus auf haptische und visuelle Sinneseindrücke.

3. Reflexion: Der Autor bewertet die Eignung des untersuchten Taufsteins für den Grundschulunterricht und diskutiert Herausforderungen der kindgerechten Vermittlung.

Schlüsselwörter

Kirchenraumpädagogik, Taufstein, St. Lubentius Kirche, Sakrament, Taufe, Religionsunterricht, Sinneswahrnehmung, Symbolik, Initiation, Grundschule, Spiritualität, Exkursion, Gotik, Glauben, christliche Erziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der kirchenraumpädagogischen Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche in Dietkirchen für den Religionsunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die religionspädagogische Didaktik, die Symbolik sakraler Räume und die theoretische Fundierung des christlichen Taufsakraments.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch die sinnliche Begegnung mit einem Taufstein ein tieferes Verständnis für das Sakrament der Taufe und ihre eigene Gottesbeziehung entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verbindet eine deskriptive Objektanalyse mit einer kirchenraumpädagogischen Auswertung, die durch theologische Literatur kontextualisiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine genaue Beschreibung des Taufsteins, eine Analyse seiner stilistischen Mittel, eine theologische Einordnung der Taufe sowie didaktische Anregungen für die Aneignungsphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Kirchenraumpädagogik, Taufsakrament, Sinneswahrnehmung und religiöse Kompetenz beschreiben.

Warum ist das Ertasten des Taufsteins für Kinder so wichtig?

Das Ertasten des stabilen, festen Steins mit geschlossenen Augen dient dazu, andere Sinne zu schärfen und die bleibende Stabilität der Gottesbeziehung haptisch erfahrbar zu machen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des untersuchten Taufsteins?

Der Autor merkt kritisch an, dass der untersuchte Taufstein aufgrund fehlender kindgerechter Bilddarstellungen eher für ältere Schüler geeignet ist und für Grundschulkinder möglicherweise ein anders gestaltetes Objekt vorzuziehen wäre.

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Details

Title
Kirchenraumpädagogische Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche Dietkirchen
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
11
Catalog Number
V1352471
ISBN (PDF)
9783346869425
Language
German
Tags
kirchenraumpädagogische erschließung taufsteins lubentius kirche dietkirchen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Kirchenraumpädagogische Erschließung des Taufsteins der St. Lubentius Kirche Dietkirchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1352471
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