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Veränderungen der Erwerbsarbeit. Hat die Subjektivierung von Arbeit die Anerkennungsordnung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen beeinflusst?

Titel: Veränderungen der Erwerbsarbeit. Hat die Subjektivierung von Arbeit die Anerkennungsordnung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen beeinflusst?

Bachelorarbeit , 2019 , 41 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nesrin Bilgili (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Bachelorarbeit soll die Frage nach den Auswirkungen der Subjektivierung, vor allem bezogen auf die Anerkennungsordnung, Selbstverwirklichung und die Identität diskutiert werden. Die Auswirkungen der Subjektivierung von Arbeit fallen jedoch nicht für alle Gruppen gleich aus. Aus diesem Grund werden die Anerkennungsbeziehungen noch zusätzlich nach dem Qualifizierungniveau unterschieden.
Demnach teilt sich diese Arbeit ein in Kapitel, die näher auf die Subjektivierung von Arbeit, die Anerkennungsordnung, dem theoretischen Hintergrund, die Qualifizierung sowie die Identität eingehen. Außerdem werden empirische Befunde aus zwei Studien vorgestellt.

In soziologischen sowie öffentlichen Diskursen ist die Bezeichnung „Subjektivierung von Arbeit“ in den letzten Jahren immer wieder zu hören und lesen. Darunter wird die Zunahme der Bedeutung der „individuellen Handlungen und Deutungen der Subjekte im Arbeitsproze[ss]“ verstanden. Nach dem traditionellen tayloristischen Modell ist dies jedoch nicht denkbar. Subjektive Beiträge der Arbeitnehmer sind hier nicht erwünscht. Zudem gibt es nach diesem Arbeitssystem eine strikte Trennung zwischen der Erwerbsarbeit und dem Privatleben, sowie strenge Kontrollen der Arbeitsvorgänge. Durch externe
Einflüsse wie der Globalisierung, den gestiegenen Anforderungen an Flexibilität sowie den Wettkampfstrukturen auf dem Markt, die sich geändert haben, haben sich auch die Strukturen der Erwerbsarbeit verändert. Dazu gehört auch, dass eine Verschiebung von einer Prozess- zu Ergebnisorientierung stattgefunden hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Subjektivierung von Arbeit

2.1 Ursachen und Hinweise

2.2 Mögliche Chancen und Gefahren

3. Anerkennungsordnung der Erwerbsarbeit

3.1 Ebenen und Institutionen der Anerkennung

3.2 Vergleich Fordismus und Postfordismus

3.3 Leistungsgesellschaft

4. Anerkennungsordnung und Subjektivierung von Arbeit

5. Qualifizierung und Anerkennungsbeziehungen

6. Identität, Qualifizierung und Anerkennungsbeziehungen

7. Empirische Befunde

8. Ergebnisse

9. Fazit

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der "Subjektivierung von Arbeit" auf die Anerkennungsordnung der modernen Arbeitswelt sowie die Konsequenzen für die Identität und Selbstverwirklichung der Beschäftigten, wobei insbesondere Unterschiede nach Qualifikationsniveaus analysiert werden.

  • Subjektivierung der Erwerbsarbeit und ihre Ursachen
  • Strukturelle Veränderungen der Anerkennungsbeziehungen
  • Vergleich von fordistischen und postfordistischen Arbeitsmodellen
  • Identitätsbildung im Kontext von Anerkennung und Missachtung
  • Empirische Analyse der Auswirkungen auf verschiedene Qualifikationsgruppen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In soziologischen sowie öffentlichen Diskursen ist die Bezeichnung „Subjektivierung von Arbeit“ in den letzten Jahren immer wieder zu hören und lesen. Darunter wird die Zunahme der Bedeutung der „individuellen Handlungen und Deutungen der Subjekte im Arbeitsproze[ss]“ verstanden (Kleemann, Matuschek und Voß, 1999, S. 5). Nach dem traditionellen tayloristischen Modell ist dies jedoch nicht denkbar. Subjektive Beiträge der Arbeitnehmer sind hier nicht erwünscht. Zudem gibt es nach diesem Arbeitssystem eine strikte Trennung zwischen der Erwerbsarbeit und dem Privatleben, sowie strenge Kontrollen der Arbeitsvorgänge (Syska, A., 2006, S. 150). Durch externe Einflüsse wie der Globalisierung, den gestiegenen Anforderungen an Flexibilität sowie den Wettkampfstrukturen auf dem Markt, die sich geändert haben, haben sich auch die Strukturen der Erwerbsarbeit verändert (Lohr, 2005, S. 7). Dazu gehört auch, dass eine Verschiebung von einer Prozess- zu Ergebnisorientierung stattgefunden hat (Holtgrewe & Voswinkel, 2002, S. 6).

In dieser Bachelorarbeit soll die Frage nach den Auswirkungen der Subjektivierung, vor allem bezogen auf die Anerkennungsordnung, Selbstverwirklichung und die Identität diskutiert werden. Die Auswirkungen der Subjektivierung von Arbeit fallen jedoch nicht für alle Gruppen gleich aus. Aus diesem Grund werden die Anerkennungsbeziehungen noch zusätzlich nach dem Qualifikationsniveau unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Subjektivierung von Arbeit ein und definiert die zentralen Fragestellungen sowie das theoretische Vorgehen der Arbeit.

2. Subjektivierung von Arbeit: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Subjektivierung, dessen Ursachen und die ambivalenten Folgen für Individuen und Unternehmen.

3. Anerkennungsordnung der Erwerbsarbeit: Hier wird die Bedeutung von Anerkennung in der Arbeitswelt theoretisch hergeleitet, Ebenen der Anerkennung differenziert und der Wandel vom Fordismus zum Postfordismus analysiert.

4. Anerkennungsordnung und Subjektivierung von Arbeit: Analyse der Verbindung zwischen dem Konzept der Subjektivierung und der etablierten Anerkennungspraxis.

5. Qualifizierung und Anerkennungsbeziehungen: Untersuchung wie der Qualifizierungsgrad der Beschäftigten die Anerkennungsmöglichkeiten beeinflusst.

6. Identität, Qualifizierung und Anerkennungsbeziehungen: Theoretische Vertiefung der Identitätsbildung im Zusammenhang mit unterschiedlichen Anerkennungsformen bei verschiedenen Kompetenzniveaus.

7. Empirische Befunde: Darstellung aktueller Studien, wie z.B. des Reports der Europäischen Kommission (SIREN), zur Veränderung der Arbeitswelt.

8. Ergebnisse: Überprüfung der aufgestellten Hypothesen anhand der theoretischen Argumentationsstruktur und der vorangestellten empirischen Befunde.

9. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion über die ungleiche Betroffenheit verschiedener Qualifikationsgruppen.

10. Literaturverzeichnis: Verzeichnis der herangezogenen Quellen.

Schlüsselwörter

Subjektivierung von Arbeit, Anerkennungsordnung, Identitätsbildung, Erwerbsarbeit, Selbstverwirklichung, Qualifikationsniveau, Fordismus, Postfordismus, Leistungsgesellschaft, Anerkennungsbeziehungen, Arbeitsbedingungen, Subjektivität, Segmentierung, Arbeitswelt, Selbstregulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen der Subjektivierung von Arbeit und dessen Einfluss auf die Anerkennungsbeziehungen in der heutigen Erwerbswelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Wandel von starren Arbeitsstrukturen hin zu mehr Eigenverantwortung, die Bedeutung von Anerkennung für die Identität und Unterschiede zwischen verschieden qualifizierten Beschäftigtengruppen.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Frage lautet: "Hat die Subjektivierung von Arbeit die Anerkennungsordnung der Arbeitswelt verändert und welche Auswirkungen ergeben sich daraus?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte soziologische Arbeit, die durch eine Auswertung empirischer Studien und wissenschaftlicher Fachliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Subjektivierung, Anerkennung, Wandel der Arbeitswelt) und eine empirische Analyse, die mit Hypothesen verknüpft wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Subjektivierung, Anerkennungsordnung, Identität, Selbstverwirklichung und Qualifizierung.

Warum spielt das Qualifikationsniveau eine so große Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, dass hochqualifizierte Beschäftigte eher Chancen in der Subjektivierung finden, während geringer Qualifizierte oft unter Druck geraten und Anerkennung verlieren.

Welche Rolle spielt der Übergang vom Fordismus zum Postfordismus?

Der Übergang beschreibt den historischen Wandel hin zu flexibleren Arbeitsmodellen, in denen Individuen ihr Wissen und ihre Persönlichkeit stärker in den Produktionsprozess einbringen müssen, was neue Anerkennungsfragen aufwirft.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Veränderungen der Erwerbsarbeit. Hat die Subjektivierung von Arbeit die Anerkennungsordnung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen beeinflusst?
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
2,0
Autor
Nesrin Bilgili (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
41
Katalognummer
V1353704
ISBN (PDF)
9783346869197
ISBN (Buch)
9783346869203
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie Arbeitsmarkt Arbeitsmarktsoziologie Erwerbsarbeit Arbeitswelt Subjektivierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nesrin Bilgili (Autor:in), 2019, Veränderungen der Erwerbsarbeit. Hat die Subjektivierung von Arbeit die Anerkennungsordnung der Arbeitswelt und deren Auswirkungen beeinflusst?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353704
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Leseprobe aus  41  Seiten
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