Zum aktuellen Zeitpunkt sind für die Entwicklung der Schulfächer ökonomischer Bildung im Lichte der Schulbücher keine Forschungsergebnisse zu finden. Um diese Forschungslücke zu schließen, soll in dieser Arbeit der aktuelle Stand der Ökonomischen Bildung exemplarisch am Bundesland Hamburg untersucht werden. Dies geschieht durch eine Analyse aktueller
Schulbücher und einer Bildungsplananalyse. Mithilfe dieser Analysen soll erforscht werden, welche inhaltliche Ausrichtung die Ökonomische Bildung in Hamburg hat.
Die Arbeit betrachtet die Forschungsfrage "Welche Inhalte ökonomischer Bildung werden in den Bildungsplänen und Schulbüchern berücksichtigt?" Ziel der Arbeit ist es, diesen aktuellen Stand herauszuarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Kategoriale Ökonomische Bildung
3. Ökonomische Bildung als Schulfach
3.2 Ökonomische Bildung als Schulfach in Deutschland
3.2 Ökonomische Bildung als Schulfach in Hamburg
4. Schulbücher als Untersuchungsgegenstand
4.1 Schulbücher und deren Relevanz
4.2 Schulbücher in der ökonomischen Bildung
4.3 Schulbuchzulassungsverfahren in Hamburg
5. Bildungspläne als Untersuchungsgegenstand
6. Methodische Vorgehensweise
6.1 Analyse der Schulbücher
6.2 Bildungsplananalyse
7. Ergebnisse
7.1 Analyse der Schulbücher
7.2 Bildungsplananalyse
8. Diskussion
9. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Bachelorarbeit untersucht den aktuellen Stand der Ökonomischen Bildung in Hamburg, indem sie eine qualitative Inhaltsanalyse von ausgewählten Schulbüchern und den dazugehörigen Bildungsplänen durchführt, um deren inhaltliche Ausrichtung und Übereinstimmung mit theoretischen Stoffkategorien zu ermitteln.
- Analyse und Vergleich aktueller ökonomischer Lehrinhalte in Hamburg
- Gegenüberstellung von Schulbuchinhalten und offiziellen Bildungsplänen
- Anwendung des kategorialen Bildungsansatzes nach May zur Evaluierung
- Bewertung der fachdidaktischen Relevanz und Umsetzung im Schulalltag
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Täglich werden Kinder und Jugendliche mit wirtschaftlichen Sachverhalten konfrontiert. Dies geschieht sowohl im Privaten als auch in der Schule, sowie in den Medienformaten öffentlicher Kommunikationen, in denen sie die neusten Meldungen zu verschiedenen wirtschaftlichen Sachverhalten erhalten (vgl. Kaminski 2017, S. 31).
Das Ziel der Ökonomischen Bildung ist es, den mündigen Wirtschaftsbürger zu schaffen (vgl. Liening 2019, S. 21). Mit dem Verständnis, dass „die eigenständige Bewältigung ökonomischer Lebenssituationen eine alltägliche und für alle Menschen wiederkehrende Herausforderung ist“ (ebd., S. 22), wird deutlich, dass die Ökonomische Bildung ein integraler Bestandteil der Allgemeinbildung sein muss (vgl. ebd., S. 22).
Bei der Betrachtung der Schulfächer ökonomischer Bildung wird deutlich, wie unterschiedlich diese in Deutschland unterrichtet werden. Sie stellen eine Art „Flickenteppich“ (Kaminski 2017, S. 71) dar. In den Bundesländern Deutschlands ist die Ökonomische Bildung als Integrationsfach, Arbeitslehre, Kombinationsfach oder eigenständiges Fach zu finden, beziehungsweise sind die ökonomischen Inhalte in anderen Fächern verankert (vgl. ebd., S. 71).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Ökonomischen Bildung für einen mündigen Wirtschaftsbürger und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der aktuellen Inhalte in Hamburger Schulfächern.
2. Kategoriale Ökonomische Bildung: Dieses Kapitel erläutert den kategorialen Bildungsansatz nach May und definiert verschiedene Stoffkategorien, die als theoretische Basis für die Untersuchung dienen.
3. Ökonomische Bildung als Schulfach: Hier wird der historische und aktuelle Kontext der Ökonomischen Bildung in Deutschland und spezifisch in Hamburg dargelegt, inklusive der gesetzlichen Grundlagen.
4. Schulbücher als Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel definiert das Schulbuch als didaktisches Medium und beleuchtet dessen Relevanz sowie die Zulassungsverfahren in Hamburg.
5. Bildungspläne als Untersuchungsgegenstand: Es wird die Funktion und Struktur von Bildungsplänen als steuernde Instrumente der Bildungspolitik sowie deren didaktische Prinzipien analysiert.
6. Methodische Vorgehensweise: Die methodische Basis – eine qualitative Inhaltsanalyse von Schulbuchverzeichnissen und Bildungsplänen auf Basis des Kategorienschemas – wird hier beschrieben.
7. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde der Untersuchung, unterteilt in die Analyse der Schulbücher und der Bildungspläne.
8. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und zusammengeführt, wobei der Fokus auf den Diskrepanzen zwischen Bildungsplänen und Schulbüchern liegt.
9. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und leitet Empfehlungen für eine notwendige Anpassung von Lehrplänen und Schulbüchern ab.
Schlüsselwörter
Ökonomische Bildung, Hamburg, Schulbücher, Bildungspläne, Kategoriale Bildung, Fachdidaktik, Wirtschaftsbürger, Berufsorientierung, Lehrplananalyse, Qualitative Inhaltsanalyse, Stoffkategorien, Allgemeinbildung, Wirtschaftspolitik, Schulfach Wirtschaft, Unterrichtsmedien
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht, welche ökonomischen Inhalte tatsächlich in Hamburger Schulbüchern und Bildungsplänen vermittelt werden und inwieweit diese den fachdidaktischen Stoffkategorien nach May entsprechen.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Im Zentrum stehen die Verbraucherbildung, die berufliche Orientierung sowie das allgemeine Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Entscheidungsprozesse.
Was ist das primäre Forschungsziel?
Ziel ist es, die aktuelle Abdeckung ökonomischer Bildungsinhalte zu identifizieren und eine Forschungslücke zu schließen, da bisher keine systematische Untersuchung der Schulfächer in Hamburg vorlag.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit setzt eine qualitative Inhaltsanalyse ein, bei der Schulbücher und Bildungspläne zeilenweise auf Basis von Stoffkategorien kategorisiert und ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des kategorialen Ansatzes, eine Bestandsaufnahme der Bildungssituation in Hamburg sowie die detaillierte empirische Analyse der Lehrmittel.
Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Ökonomische Bildung, fachdidaktische Analyse, Hamburger Bildungskontext und die Evaluierung von Lehrmaterialien.
Warum spielt die Rolle der Lehrkräfte in dieser Analyse eine besondere Rolle?
Die Autorin hebt hervor, dass viele wirtschaftliche Inhalte von fachfremden Lehrkräften unterrichtet werden, weshalb die Qualität und Struktur der Schulbücher eine zentrale Orientierungshilfe darstellen.
Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über die Übereinstimmung von Lehrplänen und Schulbüchern?
Eine zentrale Erkenntnis ist, dass Bildungspläne und Schulbücher häufig nicht ideal harmonieren und eine Anpassung erforderlich wäre, um ein kohärentes ökonomisches Bildungsverständnis zu gewährleisten.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Entwicklung ökonomischer Bildung als Schulfach in Hamburg. Eine Analyse anhand der Schulbuchverzeichnisse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353784