Neugier und Exploration


Referat (Ausarbeitung), 2002
35 Seiten, Note: sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Phänomene und Funktion
I. Begriffe
II. Phänomene
III. Evolutionsbiologisch orientierte Ansätze
IV. Funktion von Neugier
V. Gegenpart des Motivsystems Neugier

2. Klassifikation des Neugierverhaltens
I. Kategorien des Explorationsverhaltens
II. Basale Unterscheidung des Neugierverhaltens
III. Aktivationstheorie nach Berlyne
IV. Modellvorstellung zweier antagonistisch wirkender Systeme
2.1. Spezifisches Neugierverhalten
I. Situationsfaktoren, die exploratives Verhalten auslösen
II. "Präferenzen" bei objektiver Unsicherheit
III. Neuere Neugiertheorie
IV. Subjektiver Referenzpunkt
V. Wirkungsweise der Neugierverhalten anregenden Qualitäten
VI. Furchtauslösende Qualitäten von Sachverhalten
2.2. Diversives Neugierverhalten
I. Homöostatisches funktionierendes Informations- oder Stimulationsbedürfnis
II. Die motivational-emotionale Ausgangsituation bei diversivem Neugierverhalten

3. Interindividuelle Unterschiede im Explorationsverhalten
I. Untersuchung der stabilen interindividuellen Unterschiede
II. Sensation- Seeking- Motiv
III. Sensation Seeking Scale
IV. Differentialpsychologische Moderatoren (Persönlichkeitsaspekte)

4. Organismische Bedingungsfaktoren
I. Orientierungsreaktion – begleitende vegetative und zentralnervöse Veränderungen
II. Zentralnervöse Aktivierung
III. Rolle der Transmittersysteme Dopamin und Serotonin

5. Literatur

Schneider & Schmalt: Kapitel 6 "Neugier und Exploration"

1. Phänomene und Funktion

I. Begriffe:

- Neugier ist die Motivation oder Bereitschaft, sich neuen, ungewohnten, komplexen Situationen auszusetzen bzw. aufzusuchen, also Explorationsverhalten oder Orientierungsverhalten zu zeigen und Erfahrungen zu sammeln
- Neugier wird gesehen als Ausdruck eines "Reizhungers" bzw. einer Tendenz nach optimaler Stimulation
- Neugier ist in die Motivgruppe der Kulturellen Motive einzuordnen (zusammen mit Wissensdurst, Spieltrieb, Werten, Normen, Sport, Freiheitsdrang etc.)
- Neugier zählt aus behavioristischer Sicht zu den primären biogenen (angeborenen, lebenserhaltenden) Trieben

II. Phänomene:

- schon kleine Kinder zeigen Explorationsverhalten a bereits wenige Stunden nach der Geburt betasten Säuglinge in systematischer Weise ihren Körper, vor allem das Gesicht und dort vor allem die Mundregion, im Alter von wenigen Wochen schauen sie länger auf eine unbekannte Reizvorlage als auf eine bekannte
- Tiere zeigen ebenfalls Explorationsverhalten v.a. gerade dann, wenn andere Motivationen befriedigt sind

III. Evolutionsbiologisch orientierte Ansätze:

- Tendenz zur Exploration der sozialen/sachlichen Umwelt ist dem Menschen und vielen anderen Arten angeboren
- die spezifische Qualität des Explorationsverhaltens ist:

a von Art zu Art unterschiedlich, vom Entwicklungsstand abhängig, wird durch Situationsfaktoren beeinflusst

- Lorenz, 1943,1950 begründete den Selektionsvorteil als erster umfassend
- er betonte den besonderen Vorteil der Arten, die nicht auf bestimmte Biotope und Formen des Nahrungserwerbs festgelegt sind a Spezialisten auf Nichtspezialisiertsein, Opportunisten (Ratten, Rabenvögel und Mensch)

- O. zeigen Neugierverhalten in hohem Maße, da sie ihre Umwelt erst durch individuelles Lernen erfahren müssen
- Neugierverhalten steht im positiven Zusammenhang mit der Entwicklungshöhe kortikaler Funktionen
- mit zunehmender Vertrautheit mit einem Objekt zeigen alle Lebewesen einen Abfall der Zuwendung (Habituation)
- der Habituationsvorgang setzt seinerseits ein Erinnerungsvermögen voraus

IV. Funktion von Neugier:

- dient der Arterhaltung, ist adaptiv: erleichtert Orientierung und Überleben in neuen Umwelten
- Neugier ist nicht nur Epiphänomen von Nahrungs- und Partnersuche, sondern dient auch als Verstärker
- Anpassungsvorteile des Neugierverhaltens:
® über Phylogenese als Selektionsdruck Ausbildung d. Motivations- und Verhaltenssystems "Neugier" bewirkt
® Das Neugiermotiv ist ein originäres, biogenes Motivsystem, das durch Erfahrung modifiziert werden kann
® Exploration geschieht jedoch nicht ungehemmt: neue Objekte rufen auch Furcht/Vermeidungsverhalten hervor; viele Lebewesen sind neophob
- evolutiver Trend in der Entwicklung (der Säugetiere bis zum Menschen
- Neugierverhalten ist notwendig für die individuelle Aneignung bereits vorhandener Informationen
- Die Aneignung solchen Wissens durch erfolgreiches Explorieren erhöht den Reproduktionserfolg
- Neugier und das verwandte Spielverhalten tragen auch zur Entwicklung des ZNS bei

V. Gegenpart des Motivsystems Neugier:

- Lebewesen bringen sich durch Exploration neuer Räume/Objekte in Gefahr _ sie erfahren Furcht
- beide Verhaltenstendenzen: Annäherung/Neugier und Meidung/Furcht vor Neuem sind antagonistisch
- der Furcht vor Neuem liegt ebenfalls eine angeborene Verhaltensdisposition zugrunde
- Studie: Lugt-Tappeser & Schneider, 1987:
® Vorschulkinder, 3-6 Jahren, werden mit einem neuen Objekt konfrontiert
® 63 Kinder: eingestuft in ängstlich und nicht-ängstlich
Ergebnis:
® 17 Kinder berührten das neue Objekt überhaupt nicht (13 bzw. 76% davon waren als ängstlich eingestuft)
® bei ängstlichen Kindern war die Zeit bis zur ersten Berührung im Mittel 2x (♀) bis 4x (♂) so lange
® ängstliche Kinder manipulierten außerdem weniger und stellten auch weniger Fragen

2. Klassifikation des Neugierverhaltens

I. Kategorien des Explorationsverhaltens:

1. perzeptive Zuwendung (Orientierungsreaktion)
2. Lokomotion (Hinbewegen, Zugehen)
3. Manipulation (Exploration, Bearbeitung)
4. Fragen (als spezifisch menschliche Form des Explorationsverhaltens)

ad 1. perzeptive Zuwendung:

die Orientierungsreaktion (auch: "Was-ist-das?-Reflex", "Untersuchungsreflex) ist die einfachste Form:

® Ausrichtung der Sinnesorgane auf den neuen Reiz
® Zentrale und vegetative physiologische Veränderungen
® Anhebung des Muskeltonus
® Empfindlichkeitsverstellung der Sinnesorgane
® im Unterschied zu den anderen Formen des Explorationsverhaltens: Lebewesen bleibt "inaktiv"
® Zweck: Verbesserung der Informationsaufnahme, Vorbereitung auf mögliche Aktion
- Neugier ist eine Motivation, für die sich keine organismischen Bedingungsfaktoren nachweisen lassen.
- zur Abgrenzung von anderen Motivationen: Anreize, Stimulationsfaktoren, sowie Verhaltenskontext

II. Basale Unterscheidung des Neugierverhaltens:

1. Das spezifische/gerichtete Neugierverhalten:
a ausgelöst von konkreten Sachverhalten in der Umwelt
2. Das diversive Neugierverhalten:

Suchverhalten in reizarmen Situationen, in denen sich Lebewesen langweilen

a diese Unterscheidung lässt sich aus Berlynes Aktivationstheorie ableiten

III. Aktivationstheorie nach Berlyne:

- das Aktivationsniveau steht in einer U-förmigen Beziehung zum Reizstrom
- sehr niedriger Reizstrom und sehr hoher Reizstrom sind mit einem höheren Aktivationsniveau verbunden
- die Erhöhung eines niedrigen Reizstroms und die Verringerung eines hohen Reizstroms in Richtung Mitte sind positiv bekräftigend, da in beiden Fällen das Aktivationsniveau gesenkt wird

- wenn ein zu niedriger Reizstrom erhöht wird handelt es sich um diversives Neugierverhalten,
wenn ein zu hoher Reizstrom verringert wird, handelt es sich um spezifisches Neugierverhalten

- Kritik: die theoretische Erklärung für die Bevorzugung eines mittelhohen Reizeinstroms ist nicht zutreffend, die Vorstellung einer allgemeinen zentralnervösen Aktivation ist ebenfalls überholt

IV. Modellvorstellung zweier antagonistisch wirkender Systeme:

- Annäherungssystem: Neugier a Stärke steigt monoton mit dem Reizstrom
- Meidungssystem: Furcht a Stärke steigt monoton, setzt bei mittleren Reizstrom ein, steigt aber steiler an
- bei steigendem Reizstrom wächst die Anzahl furchtauslösender schneller als die neugierauslösender Momente

- Furcht dämpft das Annäherungssystem, so dass man beide Tendenzen subtrahieren muss

- Ergebnis: Das beobachtbare Explorationsverhalten hat sein Maximum bei mittelhohem Reizeinstrom

2.1. Spezifisches Neugierverhalten

- wird von Sachverhalten ausgelöst, die bestimmte Qualitäten (Eigenschaften) aufweisen

- Berlyne nennt diese Qualitäten „kollative“/vergleichende Qualitäten, weil sie nur durch Vergleich verschiedener Sachverhalte, also relativ, und auch nur in Hinblick auf ein einzelnes Individuum bestimmt werden können.
- Anreize des Neugierverhaltens sind die Qualitäten von Sachverhalten, die Explorationsverhalten auslösen können

I. Situationsfaktoren, die exploratives Verhalten auslösen (Berlyne, 1960):

1. Neuheit
2. Komplexität
3. Zweideutigkeit
4. objektive Unsicherheit
5. Überraschung

ad 1. Neuheit:

- im Experiment wird meist diese Qualität bei einem von mehreren dargebotenen Sachverhalten hergestellt
- Studie: Berlynes, 1958
10 sek. Vorführung eines Paars von Tierabbildungen, eine Abb. kehrt immer wieder und die andere wechselt

Ergebnis: Vpn blickten zunehmend länger auf die neue Abbildung und vermieden die bereits bekannte

ad 2. + 3. Komplexität und Zweideutigkeit:

- Komplexität ist eine Funktion der Vielfältigkeit und Verschiedenartigkeit der Teile eines Ganzen
- Zweideutigkeit = generell wirksames Merkmal
® Zweideutige Sachverhalte = Sachverhalte mit nicht-stimmigen Teilen oder widersprüchlichen Aussagen
- Komplexität = Wirksamkeit ist abhängig vom Individuum, vom habituellen Informationsverarbeitungsniveau
® Komplexe Sachverhalte = Sachverhalte, die viele unabhängige und unähnliche Elemente enthalten
® Lebewesen, die selber wählen können, bevorzugen Umweltgegebenheiten, die etwas komplexer sind
® Der Anreizwert von Umweltgegebenheiten wächst nur bis zu einem bestimmten Punkt an, der etwas über dem individuellen Verarbeitungsniveau an und fällt danach wieder ab
® Ergebnisse zur Überprüfung des Zusammenhangs sind allerdings nicht einheitlich:
- Untersuchung: Berlyne,1960
Kindern und Erwachsenen wurden eine Reihe von Figuren (zweideutige und komplexe) gezeigt

Ergebnis: Kinder und Erwachsene blickten länger auf komplexere und zweideutige Figuren, wenn je ein Paar von Figuren (einfach + komplex oder eindeutig + zweideutig) für kurze Zeit (< 10 Sek.) dargeboten wurde

- Untersuchung: Nunnally et al., 1971

untersucht: Ausmaß perzeptiver Zuwendung; Komplexität
a hier: Variation der Anzahl der unabhängigen Richtungsänderungen der Kontur einer Figur

Ergebnis: Kinder und Erwachsene zeigen einen monotonen Anstieg perzeptiver Zuwendung bei zunehmender Komplexität und Inkongruenz der dargebotenen Figuren

- Untersuchung: Switzky et al., 1974

untersucht: Ausmaß des manipulatorischen Explorationsverhaltens; Komplexität räumlicher, ausgestopfter Kunststoffkörper

Ergebnis: bei 7jährigen Kindern nahm Explorationsverhalten monoton mit zunehmender Komplexität zu

bei 2jährigen jedoch fand sich nur ein Anstieg bis zu einermittleren Komplexität (danach Abfall)

- Studie: Greensberg, 1977
Verschiedene Studien spiegeln die AVs unterschiedlicher Teilprozesse wider:

1. die Fähigkeit, Zuwendung hervorzurufen steigt dabei monoton mit der Komplexität der Reizvorlage an
2. die größte Wirksamkeit, Zuwendung aufrechterhalten, liegt dagegen bei mittleren Komplexitätsgraden

- Untersuchung: Berlyne,1963

Erwachsene die ein Reizmusterpaar gezeigt bekommen präferieren bei

1. kurzer Darbietungszeit (0,5 Sek.) das komplexere Reizmuster

2. langer Darbietungszeit (4 Sek.) die ausgewogenere Reizvorlage

- zeitabhängige Präferenzen = Indikatoren für 2 unterschiedliche kognitiv-emotionale Zustände, deren Entstehung unterschiedlich viel Zeit benötigt:

1. komplexe Umweltgegebenheiten erzeugen zunächst eine subjektive Unsicherheit; die wiederum bewirkt eine perzeptive Zuwendung, die um so stärker ist/länger andauert, je komplexer die Gegebenheit ist

2. die Aufrechterhaltung dieser Zuwendung funktioniert dann aufgrund anderer, ästhetischer Qualitäten, die von Person zu Person verschieden sind, aber eher bei mittleren Komplexitätsgraden liegen

Kritik: Dieser Ansatz vermengt zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, die eigentlich zwei völlig unterschiedliche theoretische Konstrukte darstellen: Neugier und Ästhetische Präferenz

ad 4. Objektive Unsicherheit:

- Ereignisse, die in der Zukunft liegen sind in der Regel unsicher
- durch Erfahrungen bilden Lebewesen Erwartungen bezüglich des Eintretens zukünftiger Ereignisse aus
- diese Erwartungen sind häufig verbunden mit dem Vorhandensein bestimmten Gegebenheiten oder dem Auftreten anderer Ereignisse, die mit dem zukünftigen Ereignis eine objektive Korrelation aufweisen
- Unsicherheit: Ist die Erwartung eines Ereignisses sicher, dann ist die Unsicherheit des Lebewesens gering

ist dagegen ungewiss, ob ein Ereignis eintreten wird oder nicht, dann ist die Unsicherheit hoch

- Welche objektiven Merkmale der Umwelt erzeugen nun subjektive Unsicherheit?
- Vorschlag: Objektive Unsicherheit H
- Definition der objektive Unsicherheit (H), nach Shannon & Weaver,1949:
- bei zwei einander ausschließenden und erschöpfenden Ereignissen erreicht die objektive Unsicherheit ihr Maximum, wenn beide Ereignisse gleich wahrscheinlich sind
- Je mehr die WS eines der beiden Ereignisse anwächst, um so geringer wird die objektive Unsicherheit
- Mit der Zunahme der Anzahl möglicher Ausgänge wächst die objektive Unsicherheit jedoch wieder

- Unsicherheitsmaß „H“ dient zur Beschreibung der objektiven Unsicherheit von zukünftigen Ereignissen

- Untersuchung: Berlyne,1962

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- die Vpn sollten 30 Zitate einem von zwei bis drei vorgegeben Autoren zuordnen
- zu jedem Zitat wurden ihnen außerdem zusätzlich die angeblichen Urteile von Geschichts- und Literaturlehrern gegeben (Expertenurteile)
- alle Vpn sollten 12 Zitate nennen, von denen sie die Auflösung (den Autor) erfahren wollten, und zwar in der Reihenfolge ihrer Neugier
- Ergebnis: Wie erwartet: je stärker die objektive Unsicherheit des Problems, desto eher wurde die Auflösung des "Rätsels" erwünscht
- Allerdings: bei der mittleren Unsicherheit (2. Spalte) gab es deutliche Unterschiede in der Neugier (a Markierung), je nachdem ob den Vpn 2 oder 3 Autoren zur Auswahl vorgelegt wurden; bei 3 zur Auswahl stehenden Autoren war die Neugier größer; weiterhin tendierte die Ratergruppe zu einer Gleichverteilung bei der Zuordnung der Autoren – abweichend von den Expertenurteilen
- die Vpn zeigten also eine größere subjektive Unsicherheit bei 3 Autoren
- subjektive Unsicherheit unter sonst gleichen Umständen umso größer, je mehr Alternativen gegeben
Das Handeln von Menschen in Neugiersituationen wird also nicht durch die objektive Unsicherheit einer Handlungssituation bestimmt, sondern durch die subjektiv erlebte Unsicherheit

ad 5. Überraschung:

- Selbst wenn eine Person zunächst keine Unsicherheit erlebt, kann diese durch ein unerwartetes Ereignis ausgelöst werden a die Person erlebt eine Überraschung
- Überraschungswert wird durch Erwartung bestimmt: ein Ereignis ist um so überraschender, je unerwarteter
- ist das Ereignis dann eingetreten:
- erzeugt es erst einen Zustand subjektiver Unsicherheit
- dieser Zustand wird eingeleitet durch eine wahrnehmungsmäßige Zuwendung, es soll erkundet werden,

a) aus welchen Gründen es zu dem überraschenden Ereignis gekommen ist,
b) und es soll abgeschätzt werden, ob es noch einmal eintreten wird

- die gerade ablaufende Handlung wird für diese wahrnehmungsmäßige Zuwendung unterbrochen
- Studie: Charlesworth,1964:

Kinder lassen Murmeln in einen Trickbehälter rollen, am anderen Ende kommen jedoch Murmeln heraus, die Anzahl und Farbe verschieden sind, von denen, die die Kinder in den Behälter gesteckt hatten.
a offensichtliche Substanzveränderung erzeugt Überraschung
a Ü. hat bei Kindern für Auslösung und Aufrechterhaltung des Explorationsverhaltens eine große Bedeutung

II. "Präferenzen" bei objektiver Unsicherheit:

- Ähnlich wie bei der Komplexität steigt auch bei Reizfolgen, bei denen die objektive Unsicherheit metrisch gestaffelt wurde, das Wohlgefallen bis zu einer mittleren Unsicherheit an und fällt dann wieder ab
a das Wohlgefallen ist also bei Gebilden mittelhoher Komplexität am größten

- Untersuchung: Crozier,1974
Vpn sollen einschätzen 1) wie komplex, 2) wie interessant und 3) wie angenehm/schön ein vorgespieltes Repertoire an Tonsequenzen ist
- Es werden Tonsequenzen unterschiedlich großen Repertoires vorgespielt
- Größeres Repertoire nach Def. der objektiven Unsicherheit H a größere mittlere Unsicherheit der Sequenz
- Ergebnis: je größer das Repertoire ist, um so komplexer und interessanter schätzen die Vpn die Sequenzen ein a die erlebten Qualitäten (komplex, interessant) steigen also monoton mit der Unsicherheit an; Vpn schätzen das Repertoire im mittleren Bereich der Unsicherheit am angenehmsten ein
a Musikstudenten beurteilen dabei, Tonsequenzen von höherer objektiver Unsicherheit und damit erlebter Komplexität als angenehm und schön (ein Repertoire von 174 Tönen gegenüber 16 Töne bei Laien)
a individuelles habituelles Informationsverarbeitungsniveau

III. Neuere Neugiertheorie (Loewenstein, 1994):

- bezieht sich auf den informationstheoretischen Aspekt

- Neugierverhalten wird bei einer Informationslücke (information gap) angeregt

- Informationslü>

IV. Subjektiver Referenzpunkt:

- = subjektiv valenziertes Handlungsziel, das die Handlungsausführung bis zur Zielerreichung reguliert

1. Informationen bevorzugt, die helfen, eine erkannte Lücke zuschließen (Unsicherheitsreduktion)
2. Informationen bevorzugt, die schlagartig eine Informationslücke schließen können (etwa durch Einsicht)

- kontraintuitive Ableitung: Ausmaß der Neugier wächst an mit bereits erreichten Informationsstand:

1. eine Person, die bereits viele Informationen besitzt, ist bestrebt, eine fehlende Information zu erlangen
2. einer Person, der ohnehin die meiste Information fehlt, ist es gleichgültig, ob sie diese Information erlangt

- nicht nur die objektive Menge der fehlenden Information ist von Bedeutung für die Steuerung des Neugierverhaltens, sondern auch die subjektive Bedeutung

- die Ausrichtung auf diese relativen Informationsquellen kann bewusst erfolgen, ist aber meistens automatisch

V. Wirkungsweise der Neugierverhalten anregenden Qualitäten:

- Alle zuvor aufgelisteten Qualitäten von Umweltgegebenheiten/Anreizen:
a neue, komplexe und inkongruente, zweideutige, objektiv unsichere und überraschende
erzeugen bei Lebewesen, die sich diesen zuwenden, einen Zustand der subjektiven Unsicherheit
- Explorationsverhalten führt zu Unsicherheitsreduktion
- Reduktion von Unsicherheit bedeutet Informationsgewinn (nach Piaget: Assimilation und Akkommodation)
- die Effekte des Explorationsverhalten: Unsicherheitsreduktion, Erfahrungszuwachs, werden daher im verstärkt
- und die Unsicherheitsreduktion wird als subjektiv angenehm erlebt

VI. Furchtauslösende Qualitäten von Sachverhalten:

- furchtauslösende Qualitäten wirken den positiven Anreizen entgegen
- neue Objekte wirken (in neuer Umgebung) weniger furchtauslösend als die ungewohnte Zusammenstellung von neuen und gewohnten Objekten
- Untersuchung: Bühler et al., 1928
Säuglinge fürchten sich weniger vor einer unbekannten Tiermaske oder einer fremden hohen Fistelstimme/tiefen Brummstimme, sondern eher wenn eine bekannte Person Ihre Stimme verstellt oder sich eine Maske aufsetzt
- eine zu große Abweichung einer Wahrnehmung von der Erwartung führt auch zu Furcht (nicht zu Überraschung)

2.2. Diversives Neugierverhalten

- = Neugierverhalten, das in monotonen, reizarmen Situationen ausgelöst wird

- Untersuchung: Bexton,1954:
- Studenten werden dafür bezahlt 3 Tage in einem isolierten Raum zuzubringen, abgeschirmt von jeglicher Stimulation, geräuschabgeschirmt, mit Schutzbrille und Manschetten an Händen und Unterarmen
- Ergebnis:

Abschirmung von Menschen, Information und sensorischer Stimulation wird als aversiver Zustand erlebt und motiviert die Vpn, sich einer stärkeren Stimulation oder einem stärkeren Informationsstrom auszusetzen.

I. Homöostatisch funktionierendes Informations- oder Stimulationsbedürfnis:

- das ZNS funktioniert nur optimal bei einem mittleren Informationseinstrom
- so werden die informationsverarbeitenden Kapazitäten weder unter- noch überfordert
- Informationseinstrom aktiviert über das ARAS (in der Formatio reticularis) gleichzeitig kortikale Funktionen
- Neugierverhalten dient vermutlich auch der Steigerung der zentralnervösen Aktivierung

a Sensorische Deprivation führt also

- zu kortikaler Desaktivierung
- zum Anstieg der vegetativen Aktivierung

vegetative Aktivierung steigt aber auch bei Überangebot an Information und der Erfordernis, diese zu verarbeiten

- es bleibt also unklar welche Variable das Neugierverhalten reguliert:

1. die zentralnervöse Desaktivierung

Annahme: Vpn strebt eine mittlere zentrale Aktivierung an (durch einen mittleren Informationseinstrom)

2. oder die vegetative/sympathische Aktivierung

Annahme: Vpn strebt ein Minimum der vegetativen Aktivierung an (U-förmig)

a auch bei sensorischer Deprivation ist gesuchte Information um so wertvoller, je mehr Informationsgehalt sie hat

II. Die motivational-emotionale Ausgangsituation bei diversivem Neugierverhalten:

- ist anders als bei der spezifischem Exploration
- wird aversiv erlebt, bedingt durch einen zu geringen Reizstrom

Spezifisches Neugierverhalten:

- kann im Gegensatz zu diversivem Neugierverhalten in jedem motivational-emotionalen Zustand ausgelöst werden, wenn nur ein Sachverhalt auftaucht, der eine der beschriebenen Anreizqualitäten besitzt

- Merkmale wie Neuheit, Komplexität usw. einer Person-Umwelt-Situation erzeugen einen Zustand der subjektiven Unsicherheit, welcher durch Explorationsverhalten reduziert wird

Diverses Neugierverhalten:

- der Zustand der Subjektiven Unsicherheit wird nicht von außen erzeugt, sondern aktiv vom Organismus selbst

- in diesem Zustand nimmt er Informationen auf und verarbeitet sie, um so die Unsicherheit wieder zu reduzieren

3. Interindividuelle Unterschiede im Explorationsverhalten

- menschliches Verhalten allgemein und Neugierverhalten im besonderen können nicht erschöpfend aus den äußeren Faktoren erklärt werden, sondern nur aus dem Zusammenwirken von inneren und äußeren Faktoren:
- Annahme einer genetisch fundierten Verhaltensdisposition, unsichere Sachverhalte zu erkunden
- große Unterschiede in der Ausprägung der Disposition werden erklärt durch:
- die Variabilität des Genoms
- unterschiedliche Erfahrungseinflüsse in der Entwicklung

I. Untersuchung der stabilen interindividuellen Unterschiede:

- Probleme: Motivkonstrukt und Verhalten sind multidimensional:

1. Epistemische Neugier (Fragen)
2. Exploration durch Betrachten, Manipulation und Lokomotion

- Explorationstendenzen sind abhängig vom
- jeweiligen Objekt
- Entwicklungsstand des Individuums
- Untersuchung: Schneider,1999
- Kinder (mit niedrig/hoch ausgeprägtem Neugiermotiv) konnten durch Hebelzug Bilder von Menschen, Spielzeugen und Tieren auf einem Bildschirm vorführen
- manipuliert wurde außerdem die subjektive Unsicherheit (durch Vorbeiziehen eines Schlitzes variiert):

10 % - hohe Unsicherheit / 50% - mittlere Unsicherheit / 90%, niedrige Unsicherheit

- Ergebnis: mittlere Unsicherheitsgrade werden bevorzugt; Kinder mit stark ausgeprägtem Neugiermotiv zeigen intensiveres Explorationsverhalten und noch deutlichere Bevorzugung mittlerer Unsicherheitsgrade

II. Sensation- Seeking- Motiv:

- hypothetisch von Zuckerman als Verhaltensdisposition im Sinne eines Motivs beschrieben
- Bedürfnis nach abwechslungsreichen, neuen und komplexen Eindrücken
- Bereitschaft, aufgrund solcher Eindrücke, physische und soziale Risiken in Kauf zu nehmen
- interindividuelle Unterschiede in der Motivausprägung a erfahrungsbedingte und genetische Ursachen
- Studie an 422 Paaren von ein- und zweieiigen Zwillingen ergab eine Schätzung des Erblichkeitsanteils von 58%
- Motiv zeigt Zusammenhänge mit einer Reihe von abenteuerlichen Verhaltensweisen/Vorlieben
- Typische Merkmale hochmotivierter Personen:

a) Liebesbeziehungen: eher zwanglos, lustbetont ohne starkes Engagement
b) Sozialverhalten: häufig abweichend, Tendenz zu kriminellen Verhaltensweisen
c) Laborexperimentelle Untersuchungen: hohes Interesse an sozialen Interaktionen; Selbstdarstellung
d) Bezug zum Ausmaß des Zigarettenkonsums, zum Tagträumen und zur Bevorzugung stark gewürzter Speisen

- Sensation-Seeking-Motiv zeigt auch Beziehungen zu spezifischen Neugierindikatoren
- hochmotivierte Personen reagieren auf optischen/akustischen Reiz stärker als niedrig motivierte Personen
- nach einigen Wdh. adaptierte die OR bei hochmotivierten Personen schnell auf das niedrige Ausgangsniveau
- die erhöhte Reagibilität beschränkt sich auf subjektiv bedeutsame Ereignisse/Reize mit sexueller Bedeutung

III. Sensation Seeking Scale:

- Zuckerman et al.,1990,1994

- Fragebogen zur Vorhersage interindividueller Unterschiede im Ertragen von Isolation/sensorischer Deprivation
- Fragebogen besteht aus 4 miteinander korrelierenden Skalen:

1. Thrill and Adventure Seeking (TAS): Tendenz zu risikoreichen Aktivitäten in Sport und Freizeit
2. Experience Seeking (ES): Tendenz zu neuen Erfahrungen
3. Disinhibition (Dis): Tendenz zur Enthemmung in sozialen Situationen, Impulsivität
4. Boredom Susceptibility (BS): Tendenz, Monotonie und Langeweile aus dem Weg zu gehen

- Probleme: Menschliches Neugierverhalten ist nicht einheitlich:
- verschiedene Formen des Neugierverhaltens zeigen nur geringe intraindividuelle Konsistenz
- Motivkonstrukt ist ebenfalls sehr heterogen (siehe die 4 Skalen)
- Zielverhalten nicht direkt durch Dispositionsmaß beeinflusst, sondern Einfluss durch situative Faktoren
- Untersuchung: Wills et al., 1998:
- Wills et al. haben Untersuchungen durchgeführt zu Bedingungen, unter denen Drogen konsumiert werden

neben dem Konstrukt "Neuigkeitssuche" wurden weitere damit in Verbindung stehende basale Temperamentsdimensionen erfasst: Positive Emotionalität, Negative Emotionalität, Aktivität, Aufsuchen

- diese Temperamentsdimensionen stehen wiederum nicht im direkten Zusammenhang mit dem Drogenkonsum der Person, sondern über das Konstrukt "Neuigkeitssuche" können sie zur Auswahl eines Freundeskreises führen, in dem Drogen konsumiert werden (Neuigkeitssuche a Freunde/Drogenkonsum a r = .20), was wiederum zu eigenem Drogenkonsum führen kann (Drogenkonsum im Freundeskreis a eigener Drogenkonsum a r = .63)

- Auswahl des Freundeskreises stellt also laut Wills et al. eine wichtige vermittelnde Größe dar, über die Neuigkeitssuche Einfluss auf den Drogenkonsum einer Person nimmt

IV. Differentialpsychologische Moderatoren (Persönlichkeitsaspekte):

- bei Hunger, Durst, teils auch bei Sex-Motivation: wenig Motivunterschiede beim Menschen vorhanden.
- bei Neugier jedoch: große interindividuelle Unterschiede.
- wichtigstes Korrelativ: Sensation Seeking (Zuckerman, 1964), Verhaltensvorhersage allerdings nur partiell möglich, da situative Reize eine wesentliche Rolle spielen.

- Zwillingsstudien: Erbeinfluss auf Neugiermotiv, jedoch Heimkinder/Familienkinder-Vergleich: noch stärkerer Einfluss von Anregungen in der Kindheit, gleiche Ergebnisse in Tierexperimenten mit Deprivation bei Rhesusaffen

4. Organismische Bedingungsfaktoren

I. Orientierungsreaktion: begleitende vegetative und zentralnervöse Veränderungen

- Die begleitenden organismische Veränderungen der Orientierungsreaktion sind gut bekannt:

1. Zentralnervöse Aktivierung: Desynchronisation im EEG
2. Ergotrope (auf Handlung eingestellte) Reaktionslage im autonomen Bereich:

Abnahme Atmungsfrequenz, Zunahme Atmungstiefe, Abnahme Puls, Gefäßverengung in der Peripherie

II. Zentralnervöse Aktivierung:

- zeigt sich in einer Zunahme hochfrequenter und kleinamplitudiger Wellen im EEG
- scheint zunächst an die Aktivität der Formatio reticularis gebunden zu sein
- wird dann aber von modalitätsspezifischen Aktivierungsgeneratoren in den thalamischen Kernen abgelöst
- die positiven Anreizwirkungen des Neuen sind an intakte limbische Strukturen gebunden

a) Hippocampus:

- Adey,1969 und Grastyan: Orientierungsreaktion und exploratorische Aktivität insgesamt gehen mit einer Synchronisation hippocampaler elektromagnetischer Wellen einher, dabei überwiegen die Theta-Wellen (4-7Hz)
- bei bekannten Reizen hat der Hippocampus eine tonische inhibitorische Wirkung auf andere Areale des ZNS
- Zunahme der Theta-Wellen entspricht Aufhebung der Inhibition a dadurch Zunahme der kortikalen Aktivierung
- Läsionen im Hippocampus führen in der Regel zu einer gesteigerten Lokomotion
- weiterhin beeinflusst der Hippocampus maßgeblich die Entdeckung und Registrierung neuer Sachverhalte
- und ist an Feststellung von Diskrepanzen zwischen erwarteten und nicht erwarteten Sachverhalten beteiligt

b) Amygdala:

- spielt eine ähnlich wichtige Rolle wie der Hippocampus
- im Vordergrund: emotionale Bewertung wahrgenommener Sachverhalte (Bedeutungsverleihung)
- diese emotionale Bewertung erfolgt bei neuen, komplexen Sachverhalten aufgrund einer positiven Anreizwirkung/neugierinduzierenden Wirkung oder einer Furchtwirkung
- Läsionen im Bereich der Amygdala führen häufig zu Hyperaktivität, wobei fraglich ist, ob diese zurückgeht auf:
- eine Veränderung der emotionalen Bewertung,
- eine Enthemmung des Verhaltens
- oder eine Beeinträchtigung sensorischer Fähigkeiten,

da die Amygdala ja auch noch an der Steuerung einer Reihe weiterer Motivationsformen beteiligt ist

III. Rolle der Transmittersysteme Dopamin und Serotonin

a) Dopamin:

- generell für die aufsuchende Motivation verantwortlich
- sollte deshalb die Suche nach Neuem/Erregendem positiv beeinflussen
- Untersuchung: Netter & Rammsayer, 1991
- Vpn mit schwach und stark ausgeprägtem Sensation-Seeking-Motiv
- Verabreichung einer Substanz,

1. die das dopaminerge System kurzfristig blockiert (Antagonisten) oder

2. die das dopaminerge System stimuliert (Agonisten)

- erhoben wurden Leistungsmaße und erlebte Erregung

- Ergebnis:

1. Vpn mit schwach ausgeprägtem Sensation-Seeking-Motiv, reagierten auf beide Substanzen sehr unterschiedl.:

- bei Antagonisten (Blockade des dopaminergen Systems) zeigten sie eine deutlich verschlechterte Leistung und fühlten sich weniger entspannt, als bei Stimulation (Agonist)

2. Vpn mit stark ausgeprägtem Sensation-Seeking-Motiv fühlen sich dagegen eher entspannt, wenn das dopaminerge System blockiert ist (Antagonist)

- Fazit: die starke oder schwache Ausprägung des Sensation-Seeking-Motiv scheint also mit einem unter- bzw. überaktiven dopaminergen System verbunden zu sein.

b) Serotonin:

- generell eher für die Unterdrückung von Verhalten verantwortlich
- dabei lässt es sich mit 2 wichtigen motivationspsychologischen Sachverhalten in Zusammenhang bringen:

1. dem Abwägen von Alternativen (einschließlich einer angemessenen Bewertung der Alternativen)

2. der Unterdrückung ungeeigneter Handlungsalternativen

- Unteraktives serotonerges System:
- führt zu unangemessener Bewertung der Gefährlichkeit von bestimmten Verhaltensweisen
- daher keine Unterdrückung unangemessener, antisozialer und gesundheitsgefährdender Formen des Sensation-Seeking-Verhalten

5. Literatur

Rheinberg, F. Motivation. In: Selg, H. und Ulich, D. (Hrsg.). Grundriss der Psychologie. Eine Reihe in 22 Bänden. Bd. 6. 4. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer, 2002.

Schneider, K. und Schmalt, H.-D. Motivation. In: Herrmann, T.W., Tack, W.H. und Weinert, F.E. (Hrsg.). Standards Psychologie. 3. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer, 2000.

http://www.psychologie.uni-mannheim.de/psycho2/leute/biehl/Motivation.html

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Psychologisches Institut – Sommersemester 2002

Seminar: Allgemeine Psychologie II - Motivation

Leitung: Dipl.-Psych. H.W. Gödert

Referat: Sabine Binder

Thema: Neugier und Exploration

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Neugier und Exploration
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Psychologisches Institut)
Veranstaltung
Allgemeine Psychologie II - Motivation
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
35
Katalognummer
V13538
ISBN (eBook)
9783638191777
Dateigröße
714 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die vorliegende Datei enthält ein mit 7 Seiten bereits sehr umfangreiches Handout, darauf folgend eine Referatsübersichtsfolie, dann 8 ergänzende Folien, eine Folienübersicht sowie ein ausführliches Skript für den mündlichen Vortrag. Dichter Text, kleine Schrift.
Schlagworte
Neugier, Exploration, Allgemeine, Psychologie, Motivation
Arbeit zitieren
Sabine Klimpe (Autor), 2002, Neugier und Exploration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13538

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