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Das Generationenmanagement. Was die Generation über die Einstellung der Beschäftigten verrät

Titel: Das Generationenmanagement. Was die Generation über die Einstellung der Beschäftigten verrät

Masterarbeit , 2022 , 91 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Denise Fischer (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, womit sich Menschen am Arbeitsplatz identifizieren und ob dabei ein Zusammenhang zwischen Generationen und deren Prägung besteht. Dafür sollen diese Fragen beantwortet werden: Mit welchen Merkmalen identifizieren sich Menschen am Arbeitsplatz? Wie verändern sich ihre Ansichten je nach Alter? Welche Zuschreibungen geben sich die Befragten im Vergleich zu den vorherrschenden Generationenzuschreibungen selbst?

Die Arbeit nähert sich dabei diesen Fragestellungen mit der Gegenüberstellung der Generationentheorie von Mannheim und der Theorie der Sozialen Identitäten von Henri Tajfel und John Turner. Zudem wurde eine quantitative Befragung innerhalb eines kommunalen Unternehmens durchgeführt. Dabei wurden die Beschäftigten in vier Altersgruppen entsprechend ihrer Generationen unterteilt, um die jeweiligen Generationenzuschreibungen mittels Selbsteinschätzung zu überprüfen. Zusätzlich wurden weitere organisationale Faktoren zur Herausbildung der sozialen Identität erfragt.

Das Ergebnis der Arbeit soll zur Erkenntnis bezüglich der Sinnhaftigkeit eines Generationenmanagements beitragen und daraus weitere Handlungsimpulse insbesondere für Organisationen setzen. Die Forschungsarbeit zeigt sich insofern relevant als das sie eine verlässliche Positionierung zur aktuellen Debatte im Thema Generationenmanagement geben kann und damit richtungsweisend für eine personalstrategische Ausrichtung jeder Organisation ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielstellung der Arbeit

1.3 Aufbau und Vorgehensweise

2 Hinführung und Begriffsbestimmung

2.1 Soziale Kategorisierung und Stereotypisierung

2.2 Einstellung und Verhalten

2.3 Identität

2.3.1 Selbstkonzept

2.3.2 Soziale Identität

2.3.3 Dimensionen der Vielfalt

2.4 Generationen

2.4.1 Charakteristik der Generationen in der heutigen Arbeitswelt

2.4.2 Generationenmanagement

3 Relevante Theorien und Stand der Forschung

3.1 Theorie der Generationen

3.2 Theorie der sozialen Identität

3.3 Zusammenführung der Theorien

4 Unternehmensvorstellung

5 Methodik

5.1 Durchführung

5.2 Datenauswertung

6 Diskussion

7 Handlungsempfehlung

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit von Generationenmanagement in Unternehmen, indem sie prüft, ob die Identität von Beschäftigten tatsächlich durch ihre Generationenprägung bestimmt wird oder ob individuelle Faktoren und soziale Identität eine wichtigere Rolle spielen.

  • Kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Konstrukten zu Generationen und sozialer Identität.
  • Analyse des Einflusses von Stereotypisierung und Kategorisierung auf das Arbeitsumfeld.
  • Quantitative Befragung zur Selbstwahrnehmung von Beschäftigten in verschiedenen Altersgruppen.
  • Vergleich von generationalen Zuschreibungen mit der tatsächlichen Identifikation am Arbeitsplatz.
  • Ableitung neuer personalstrategischer Ansätze wie Diversitätsmanagement als Alternative zum klassischen Generationenmanagement.

Auszug aus dem Buch

2.1 Soziale Kategorisierung und Stereotypisierung

Jedes Individuum ist unumgänglich mehreren sozialen Kategorien zugeordnet. Soziale Kategorien sind Menschengruppen, die in soziale Gefüge unterteilt, eingeordnet und systematisiert werden. Diese Gruppierungen bestehen teils dauerhaft, teils temporär. Nach dieser Zuordnung erfolgen Urteile und Bewertungen dieser Menschengruppen. Maßstäbe für die Einteilung sind äußerlich sichtbare Merkmale (z.B. Alter und Geschlecht), geteilte Überzeugungen (z.B. eine bestimmte Weltanschauung) sowie Ähnlichkeiten zu Typen von Menschen (z.B. Karrierefrau). Soziale Kategorien unterscheiden sich in ihrem Umfang und ihren Zergliederungsmöglichkeiten innerhalb einer sozialen Kategorie in Subkategorien (z.B. soziale Kategorie: Sportler; Subkategorie: Boxer). Menschen gehen nach dem Phänomen der sozialen Kategorisierung vor, um sich einen Orientierungsrahmen zu geben, welcher soziale Situationen vereinfacht und durch Gemeinsamkeiten und Unterschiede scheinbar erklärbarer macht.

Die Einteilung in soziale Kategorien hat Auswirkungen darauf, wie Menschen andere Menschen wahrnehmen und entsprechend bewerten und behandeln. Diese Kategorisierung geht demnach mit bestimmten Erwartungen an Eigenschaften und Verhaltensweisen dieser Menschengruppen einher. Daraus ergeben sich Stereotype, also sozial geteilte Wissensstrukturen. Das heißt vorgefertigte, schnell abrufbare Informationen über eine Gruppierung von Menschen, die Einfluss auf Informationsverarbeitung und Urteilsbildung haben. Existiert Unwissen über eine uns überwiegend unbekannte Person, versuchen wir dieses durch vorgefertigte Erfahrungen über Merkmale zu ergänzen, welche derjenige zeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Pauschalisierung in der modernen Arbeitswelt ("Generationenmanagement") und stellt die Forschungsfrage nach deren Sinnhaftigkeit sowie den Aufbau der Arbeit vor.

2 Hinführung und Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert und kritisiert die zentralen Begriffe wie soziale Kategorisierung, Identität sowie das Konstrukt der Generationen im organisationalen Kontext.

3 Relevante Theorien und Stand der Forschung: Hier werden die Generationentheorie von Mannheim und die Theorie der sozialen Identität kritisch analysiert und theoretisch zusammengeführt, um den Einfluss von Alterseffekten und Periodeneffekten zu beleuchten.

4 Unternehmensvorstellung: Das Kapitel stellt die Leipziger Stadtwerke Gruppe vor, in der die quantitative Erhebung durchgeführt wurde, und beschreibt deren Altersstruktur.

5 Methodik: Hier werden der quantitative Forschungsprozess, das Design der Befragung mittels standardisierter Fragebögen sowie die Auswertungsmethoden (Kruskal-Wallis-Test) detailliert dargelegt.

6 Diskussion: Die Ergebnisse der Befragung werden diskutiert und zeigen, dass Lebensphase und Individualität stärker zur Identität beitragen als die rigide generationale Einordnung.

7 Handlungsempfehlung: Das Fazit aus der Untersuchung mündet in der Empfehlung, ein Diversitätsmanagement zu etablieren statt rein generationaler Segmentierung.

8 Fazit und Ausblick: Diese Kapitel fassen die Erkenntnisse zusammen: Generationen sind als starre Konstrukte für Verhaltensprognosen ungeeignet und durch individuellere Identifikationsmuster zu ersetzen.

Schlüsselwörter

Generationen, (soziale) Identität, Organisation, Generationenmanagement, Einstellung, Verhalten, (soziale) Kategorisierung, Stereotypisierung, Alterseffekt, Lebensphase, Diversitätsmanagement, Selbstkonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das klassische Generationenmanagement in Unternehmen sinnvoll ist oder ob es eher behindert, indem es Menschen in starre Schubladen einordnet, anstatt ihre Individualität und andere Identifikationsmerkmale anzuerkennen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Generationenprägung, soziale Identität, Arbeitswelt, Unternehmenskultur und die Validität von generationenbezogenen Vorurteilen im Vergleich zu tatsächlichen Einstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob Menschen sich in der Arbeitswelt tatsächlich primär über ihre Generation identifizieren und ob diese Zuschreibungen ein sinnvolles Instrument für das Management oder eher eine "Erfolgsbremse" darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Untersuchung durchgeführt, bei der Beschäftigte der Leipziger Stadtwerke Gruppe mittels eines standardisierten Fragebogens befragt und die Ergebnisse anschließend statistisch analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen (Theorie der Generationen, Theorie der sozialen Identität), die Vorstellung der Organisation sowie die Methodik und Auswertung der quantitativen Datenerhebung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Generationenmanagement, soziale Identität, Diversitätsmanagement, Alterseffekte und individuelle Einstellungen charakterisieren.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von gängigen Ratgebern zum Thema?

Im Gegensatz zu vielen populärwissenschaftlichen Ratgebern, diegenerationale Stereotype als gegeben hinnehmen, hinterfragt diese Arbeit deren wissenschaftliche Haltbarkeit und betont die Bedeutung der individuellen Lebensphase und sozialen Identität.

Welche konkrete Handlungsempfehlung gibt die Autorin für die Leipziger Stadtwerke?

Die Autorin empfiehlt den Übergang von einem rein generationalen Management hin zu einem ganzheitlichen Diversitätsmanagement, das individuelle Bedürfnisse und eine inklusive Unternehmenskultur in den Vordergrund stellt.

Ende der Leseprobe aus 91 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Generationenmanagement. Was die Generation über die Einstellung der Beschäftigten verrät
Hochschule
Dresden International University
Note
1,3
Autor
Denise Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
91
Katalognummer
V1353809
ISBN (PDF)
9783346900487
ISBN (Buch)
9783346900494
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Generationen (soziale) Identität Organisation Generationenma-nagement Einstellung Verhalten (soziale) Kategorisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Denise Fischer (Autor:in), 2022, Das Generationenmanagement. Was die Generation über die Einstellung der Beschäftigten verrät, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353809
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Leseprobe aus  91  Seiten
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